Hollywoodstar Nicolas Cage

Nicolas Cage: Im Kino Schatzsucher, in der Realität Schlossherr

Mit dem Kinohit “Das Vermächtnis der Tempelritter” landete er 2004 einen seiner größten Erfolge im neuen Jahrtausend. Was liegt da näher als eine Fortsetzung? Ab 24. Januar geht Nicolas Cage daher in dem Abenteuerfilm “Das Vermächtnis des geheimen Buches” wieder als Ben Gates auf Schatzsuche. Eine Beschäftigung, die dem Hollywoodstar schon in Kindertagen Vergnügen bereitete. “Ich hatte eine blühende Fantasie und verbuddelte alles Mögliche bei uns im Garten”, erinnert sich Cage im Interview mit TV MOVIE (2/2008). “Danach ging ich auf ‘Beutezug’ und buddelte alles wieder aus.”

Auf der Leinwand macht sich der Star nun auf die Suche nach einem geheimen Buch, das alle Geheimnisse Amerikas enthält – ein Werk, das Cage auch privat brennend interessieren würde: “Zuerst würde ich die Seiten über die Ermordung von John F. Kennedy und den angeblichen Absturz Außerirdischer in Roswell aufschlagen.” Ebenso interessant fände er einen Blick in die Privaträume des Weißen Hauses, in das seine Filmfigur Ben Gates einbricht. “Ich habe gehört, jeder Präsident sucht sich seine eigenen Möbel aus”, sagt Cage. “Ich wäre sehr gespannt, wie das Mobiliar von Mr. Bush aussieht.”

Einen dritten Auftritt als Ben Gates kann sich der Schauspieler durchaus vorstellen: “Es gibt noch so viele Schätze, denen wir hinterher jagen könnten.” Gut möglich, dass Cage dann von Deutschland aus zu den Dreharbeiten anreist – der 44-jährige kaufte sich 2006 ein altes Schloss in der Nähe von Görlitz, das er mit viel Liebe restaurieren will. “Ich erhalte damit eine Stück Geschichte”, sagt Cage über sein Herzensprojekt. “Außerdem schaff ich mir damit ein wunderbares Refugium, denn ich hasse Hotels.” Nach Abschluss der Restaurierung will der Hollywoodstar dann sehr viel Zeit in seinem neuen Anwesen verbringen. “Das Schloss hat etwas Magisches für mich. Ich hoffe, dass es meine Fantasie anregen wird und auch einen positiven Einfluss auf meine Kinder hat.”