Archive for October, 2008

Computervirus auf falschen Halloween-Seiten

Thursday, October 30th, 2008

Trend Micro warnt vor schädlichen Halloween-Seiten mit Computervirus: “Trick or Threat” – Vorsicht vor “Halloween-Scherzen” im Internet. Internetergebnisse bei der Suche nach “Halloween Costumes” führen z.B. auf eine manipulierte Webseite mit Viren.

Trend Micro warnt Anwender vor gefälschten Webseiten in Verbindung mit Halloween. Cyberkriminelle nutzen das saisonale Interesse und manipulieren Webseiten. Suchergebnisse nach “Halloween” oder damit verbundene Begriffe führen Anwender auf Schadseiten, die den als Sicherheitsprogramm “Antivirus 2009″ getarnten Trojaner verbreiten.

Besonders zu Halloween suchen viele Anwender über das Internet nach Kostümen und Dekorationen, um diesen Tag entsprechend zu feiern. Nach Forschungen von Trend Micro ist diese Suche aber nicht ungefährlich: Die Eingabe der Suchworte “Halloween” und “Costumes” in Suchmaschinen wurde durch Cyberkriminelle manipuliert. Manche Suchergebnisse führen den Anwender auf gefährliche Internetseiten, die sich als seriöse Anbieter tarnen.

Bei Besuch der Webseite startet ein für den Anwender unbemerkbares Javascript, welches mehrere Weiterleitungen auf die Schadseite veranlasst. Auf dem Bildschirm erscheint eine Dialogbox, die Nutzer dazu verleitet, eine vermeintliche Antivirensoftware herunter zu laden und zu installieren. Es handelt sich hierbei um das mehrfach durch Cyberkriminelle verbreitete “Antivirus 2009″, bei Trend Micro als Mal_FakeAV6 erkannt.

Bereits im vergangenen Jahr war die Malware-Szene ähnlich bei der Suche nach “Christmas Gift Shopping” aktiv. Trend Micro beobachtet verstärkt, dass besonders saisonale Themen gerne von Cyberkriminellen ausgenutzt werden, um Schadsoftware zu verbreiten. Das Schadprogramm “Antivirus 2009″ ist zudem in Zusammenhang mit Social-Networking-Webseiten vor mehreren Wochen aufgetreten. Anwendern rät Trend Micro daher zu besonderer Vorsicht.

Trend Micro Kunden sind bereits durch das Smart Protection Network geschützt, die entsprechenden URLs werden geblockt. Informationen zu aktuellen Sicherheitsbedrohungen sind im TrendLabs Malware Blog unter blog.trendmicro.com verfügbar.

Horrorfilm “Freitag der 13″ – Kino Trailer

Thursday, October 30th, 2008

Demnächst gibt es im Kino ein Remake des Horrorfilm-Klassikers “Freitag der 13″ (engl: “Friday The 13th”).

Freitag der 13. ist eine US-Horrorfilm-Reihe, die auf den Slasher-Film Freitag der 13. von Sean S. Cunningham aus dem Jahr 1980 zurückgeht. Die Filmreihe ist mit insgesamt zehn Teilen und einem Ableger die langlebigste Horrorfilm-Reihe überhaupt. Zusammen mit der Halloween- und der Nightmare-Reihe zählt sie zu den Klassikern des Mainstream-Horrorfilms. Der letzte Teil der Reihe erschien im Jahr 2003, ein weiterer Teil ist jetzt für 2009 geplant.

Friday The 13th – Horrorfilm Trailer

Weblink:
fridaythe13thmovie.com

US-Buerger muessen Weihnachten sparen

Thursday, October 30th, 2008

Konjunkturlokomotive auf dem Abstellgleis: US-Verbraucher müssen an Weihnachten sparen – und geben Präsident Bush die Schuld für die Krise

AlixPartners: US Holiday 2008 Consumer Sentiment Index – Stimmungsbarometer für das US-Weihnachtsgeschäft 2008

- Fast zwei Drittel der Befragten planen, weniger Geld für Geschenke auszugeben
- 87 Prozent glauben, die USA befinden sich bereits in einer Rezession
- 51 Prozent machen die Bush-Regierung für die aktuelle wirtschaftliche Situation verantwortlich
- 74 Prozent zweifeln an der Fähigkeit der Politik, die Wirtschaft in den Griff zu bekommen

Nach dem Finanzkollaps an der Wall Street und vor der Weihnachtseinkaufssaison plant eine große Mehrheit (64 Prozent) der amerikanischen Konsumenten, weniger Geld für Geschenke auszugeben und den Gürtel enger zu schnallen. Damit reagieren die amerikanischen Verbraucher auf die Wirtschaftskrise, von der fast die Hälfte annimmt, dass sie mindestens drei Jahre dauern werde. Das ergab eine Umfrage von AlixPartners unter 1000 Verbraucherinnen und Verbrauchern in den USA.

Den AlixPartners Holiday 2008 Consumer Sentiment Index – eine aktuelles Stimmungsbarometer für US-Konsumenten vor dem Weihnachtsgeschäft 2008 – führt die Einzelhandels-Practice von AlixPartners durch. Die Umfrage ergab auch, dass 87 Prozent der Verbraucher annehmen, die USA befänden sich gegenwärtig entweder in einer Rezession oder Depression (20 Prozent sagten Depression). 74 Prozent der Befragten geben an, es mangele ihnen an Vertrauen in die Fähigkeit der Politiker, effektiv auf die Wirtschaft einzuwirken. Auf die Frage, ob John McCain oder Barack Obama besser geeignet seien, die Wirtschaft in den Griff zu bekommen, sagten 28 Prozent: “Keiner von beiden ist der Aufgabe gewachsen”.

Auswirkungen auf Deutschland
“Die langjährige Konjunkturlokomotive der USA, die Verbraucher, sind nicht mehr nur nervös, sondern sie zeigen Zukunftsangst”, sagt Roman Zeller, Geschäftsführer von AlixPartners. “Da der private Konsum in den USA für mehr als zwei Drittel des Bruttoinlandprodukts steht, wird das enorme Konsequenzen für die amerikanische Wirtschaft haben. Und wenn die US-Verbraucher ihre Ausgaben einschränken, hat das auch direkte Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft.Die Auswirkungen sind sofort spürbar in der Automobilindustrie, die direkt nach USA exportiert, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau. So werden derzeit bei deutschen Maschinenbauern Aufträge aus China storniert, weil in China aufgrund fehlender Konsumnachfrage aus USA Fabriken schließen müssen. WalMart zum Beispiel hat die Bestellungen von Spielzeug aus China für das Weihnachstgeschäft bereits drastisch reduzieren müssen.”

In der AlixPartners-Umfrage sagten 86 Prozent der Befragten, dass sie dieses Jahr weniger als 1000 Dollar für Weihnachtsgeschenke ausgeben werden. 37 Prozent erwarten, bei den Ausgaben unter 250 Dollar zu bleiben (im Vorjahr: 21 Prozent). Insbesondere Frauen richten sich aufs Sparen ein. 69 Prozent aller weiblichen Befragten gaben an, diese Weihnachtssaison weniger ausgeben zu wollen (gegenüber 58 Prozent der Männer).

Verbraucher geben Bush-Regierung die Schuld für die Krise
Ebenfalls bemerkenswerte Ergebnisse der Studie: 37 Prozent der Befragten gab “Verbrauchern, die über ihre Verhältnisse leben” die Schuld an der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. Diese Antwort landete auf einer Liste mit dreizehn möglichen Antworten an dritter Stelle. Auf Platz eins steht “die Bush Regierung” mit 51 Prozent. Auf Rang zwei “die Hypothekenbanken”.

“Während in der ersten Hälfte des Jahrzehnts viele Einzelhändler in den USA das `trading-up´ Phänomen genossen haben, wird die Parole in dieser Weihnachtssaison `trading-down´ heißen”, sagte Detlev Schauwecker, Leiter der Einzelhandel-Practice von AlixPartners in Deutschland. “Die Konsumenten in USA werden sich nach unten orientieren im Hinblick darauf, welche und wie viele Produkte sie kaufen und auch im Hinblick darauf, bei welchen Marken sie zugreifen und bei welchen Händlern. Derzeit wird alles in Frage gestellt, denn die Verbraucher suchen aktiv und bewusst nach günstigeren Handelskanälen. In manchen Fällen handeln die Verbraucher dabei aus aktueller Geldnot, in anderen Fällen aus Angst. Kaufhäuser und Fachhändler werden unserer Meinung nach besonders hart getroffen werden. Doch letztlich ist kein Einzelhändler vor dieser Flutwelle geschützt, die nun anscheinend als zweite Schockwelle auf die Krise an der Wall Street folgt”, so Schauwecker.

Exportindustrie muss Kosten senken
“Die deutsche Exportindustrie muss sich auf einen enormen Nachfragerückgang aus den USA gefasst machen und die nötigen Maßnahmen ergreifen. Gleichzeitig müssen die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sich auf Stornierungen aus den Ländern einstellen, die Konsumartikel für USA produzieren – vor allem China. Prioritäten in dieser Situation: Sofortiges Liquiditätsmanagement, dann drastische Kostensenkungen, dann Flexibilisierung der Fixkosten. Unternehmen, die jetzt noch weiterproduzieren und Läger aufbauen, statt Balast abzuwerfen, werden diesen Sturm vielleicht nicht überstehen ” sagt Roman Zeller.

Antivirensoftware VirusKeeper

Wednesday, October 29th, 2008

Der französische Verlag AxBx gibt die Herausgabe der 2009-Versionen seiner Antivirensoftware VirusKeeper bekannt.

Im Gegensatz zu den meisten Antiviruslösungen, die sich hauptsächlich auf eine Liste bekannter Viren stützen, erkennt VirusKeeper Schadprogramme durch eine Verhaltensanalyse. Die exklusive Analysefunktion von VirusKeeper ist so in der Lage, Bedrohungen schnell aufzuspüren, ohne dass auf eine Aktualisierung gewartet werden muss.

Neben der Verhaltensanalyse führt VirusKeeper Pro auch eine Dateianalyse per Scan auf Grundlage der klassischen Signaturerkennung durch. Durch diese Kombination der verschiedenen Erkennungstechniken gewährleistet VirusKeeper Pro ein besonders hohes Schutzniveau.

Zwei Versionen des VirusKeeper 2009 stehen zur Verfügung:

- Die Version “Standard”, die über eine exklusive Echtzeitfunktion verfügt, die Viren, Spyware und Schadprogramme durch Verhaltensanalyse entlarvt. Diese Version kann sowohl allein als auch als Ergänzung eines klassischen Virenscanners verwendet werden.

- Die Version “Pro”, die eine Verhaltensanalysefunktion, klassische Scanner und zusätzliche Schutzfunktionen umfasst.

Der neue VirusKeeper 2009 Pro fasst in nur einem Programm die besten aktuell verfügbaren Schutztechnologien zusammen: Echtzeitschutzschild, Verhaltensanalyse, automatischer Scanner, klassische Antiviren-/Antispyware-/Antirootkit-Scanner, Schutz des Internetbrowsers, Schutz des Messengers, Schutz der wichtigen Systemdateien.

Die wichtigsten Neuheiten von VirusKeeper 2009 Pro:

- Eine neue Analysefunktion der 9. Generation zur Erkennung und Vernichtung der neuesten Formen aktueller Bedrohungen.
- Neue Schutzfunktion “Messenger Protect” zum Schutz in Echtzeit von Instant-Messaging-Dateien (Messenger) zur Erkennung/Vernichtung von “MSN-Würmern”, die sich über diesen Kanal verbreiten.
- Neue Schutzfunktion “Back Door Detect” zur automatischen Erkennung jeder Öffnung einer Backdoor durch bekannte oder unbekannte Trojaner oder Spyware.
- Neue Schutzfunktion NetWatch, mit der mit nur einem Klick alle Programme, die mit dem Netzwerk bzw. mit dem Internet eine Verbindung aufbauen, erkannt werden können und somit auch die zähesten Trojaner und Spionageprogramme enttarnt werden können.
- Neue Funktion zur Verwaltung von Cookies, um unerwünschte Cookies einfach identifizieren und löschen zu können.
- Neue grafische Benutzeroberfläche für eine leichte und schnelle Handhabung.

VirusKeeper 2009 Pro bietet einen Komplettschutz gegen aktuelle Bedrohungen: Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Malware, Dialer, Rootkits und Browserangriffe.

Die Standardversion des VirusKeeper 2009 wird zum Preis von 29,90 Euro inkl. MwSt. und die Proversion zum Preis von 49,90 Euro angeboten. Eine Lizenz für den VirusKeeper ermöglicht die Installation der Software auf 1, 2 oder 3 Computern.

VirusKeeper 2009 steht von nun an auf der offiziellen Website von Viruskeeper zum Verkauf zur Verfügung: viruskeeper.com

Halbschwester von Barack Obama im Interview

Wednesday, October 29th, 2008

Seht mich bloß nicht nur als Barack Obamas Schwester”, sagt seine Halbschwester Auma gleich zu Beginn des Interviews mit dem ZDF-Magazin “ML Mona Lisa” in Kenia, wo die 48-Jährige heute lebt und arbeitet. Als Sozialarbeiterin ist sie für die Hilfsorganisation Care in Nairobi tätig, kümmert sich um die Kinder des Landes, die sonst keine Chance hätten: um geistig Behinderte.

“Ich denke nicht daran, dass ich das aus irgendwelchen edlen Gründen mache. Ich mache das nur, weil ich das kann und die Möglichkeiten dazu habe”, sagt sie im Interview. Über ihr Privatleben will sie nur wenig preisgeben: Geboren wurde sie 1960 in Kogelo, einem kleinen Dorf in Kenia, anderthalb Jahre vor ihrem berühmten Halbbruder Barack. Der gemeinsame Vater hatte ihre Mutter schon während der Schwangerschaft verlassen und war zum Studium nach Amerika gegangen, wo er dann seine zweite Frau, die spätere Mutter von Barack, kennen lernte.

Am Goethe-Institut in Nairobi lernte Auma Deutsch und konnte mit 20 Jahren dank eines Stipendiums nach Deutschland gehen. Ab 1981 absolvierte sie dort ein Germanistik-Studium. “Die Zeit in Heidelberg war toll, ich habe sehr viele gute Freunde dort und Deutschland hat mich auf jeden Fall geprägt”, erinnert sie sich an die 16 Jahre ihres Lebens in Deutschland.

Nach einem Aufenthalt in England kehrte Auma im Jahre 2007 wieder zurück nach Kenia, wo sie heute mit ihrer elfjährigen Tochter lebt. Zu ihrem Halbbruder hat sie seit dem ersten Treffen vor 25 Jahren in Chicago ein sehr enges Verhältnis. Und natürlich wird sie am 4. November ganz fest die Daumen für Obama drücken, aber sie ist jetzt schon sehr stolz auf ihn, für Auma hat er bereits gewonnen: “Ich finde, was er geleistet hat, ist wirklich einmalig und er hat ein tolles Beispiel für alle Jugendlichen in der Welt gegeben.”

Das ganze Interview ist am Sonntag, 2. November 2008, 18.00 Uhr in “ML Mona Lisa” im ZDF zu sehen.