Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Geld oder Schoenheit?

Tuesday, January 19th, 2010

Egal, wie schön oder clever Frauen sind – sie finden immer irgendeinen Makel an sich.

Das ergab eine aktuelle Umfrage der wöchentlichen Frauenzeitschrift Laura aus der Bauer Media Group. 92 Prozent aller Frauen haben etwas an ihrem Körper auszusetzen. Demnach sind nur acht Prozent der Frauen, aber über zwanzig Prozent der Männer mit ihrem Körper zufrieden.

Größte Problemzone sind eindeutig Pölsterchen am Bauch. Fast 60 Prozent aller befragten Frauen und Männer sind mit ihrer Körpermitte unzufrieden, gefolgt von den Oberschenkeln (12 Prozent).

Knapp 60 Prozent aller befragten Frauen und Männer lassen sich jedoch nur in bestimmten Situationen, beispielsweise im Schwimmbad, von ihren Makeln die Laune verderben. Jeden Tag beim Anziehen denken im Schnitt 17 Prozent aller Befragten an ihre Problemzonen: Nur 13 Prozent der Männer, aber jede fünfte Frau.

Weniger als die Hälfte der befragten Frauen (44 Prozent) haben sich mit ihren Problemzonen arrangiert. So haben 40 Prozent aller Frauen zumindest ab und zu Hemmungen, sich ihrem Partner nackt zu zeigen. Aber nur 19 Prozent der Männer ergeht es ebenso.

Auf die Frage, wenn eine gute Fee ihnen 30.000 Euro in bar schenken oder ihre Problemzone verschwinden lassen würde, würden sich 26 Prozent aller Frauen für den makellosen Körper entscheiden und auf das Geld verzichten.

Das Meinungsforschungsinstitut F + S Medienservice GmbH befragte exklusiv für Laura 1.013 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 55 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse werden in Heft Nr. 4 (EVT: 20. Januar 2010) veröffentlicht.

Koennen Maenner und Frauen Freunde sein?

Monday, January 12th, 2009

Können Männer und Frauen einfach nur Freunde sein? Eine große Mehrheit der Männer beantwortet diese Frage positiv: 69 Prozent sind nach einer Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins “Men’s Health” (Ausgabe 2/2009, EVT 14.01.2009) der Ansicht, dass eine rein platonische Freundschaft  mit einer Frau durchaus möglich ist.

Vergleichsweise geringe 31 Prozent der insgesamt 1720 Umfrage-Teilnehmer halten das dagegen schlicht für unrealistisch. Wahrscheinlich sprechen sie aus persönlicher Erfahrung, denn 72 Prozent aller Männer haben sich schon mal (unglücklich) in eine gute Freundin verliebt.

Vielleicht um sich davor zu schützen, haben 8 Prozent der Männer gar keine gute Freundin, und weitere 34 Prozent haben fast nur Geschlechtsgenossen als Freunde. Aber immerhin 39 Prozent der Männer sagen, dass etwa die Hälfte ihrer Freundschaften Frauen sind. “Etwas mehr” Frauen finden sich unter den Freunden von 11 Prozent, und bei 6 Prozent sind es viel mehr Frauen. Nur 2 Prozent der Männer haben ausschließlich Freundinnen.

Ganz klar wird durch die Umfrage im Übrigen, dass Männerfreundschaften überraschend haltbar sind. 46 Prozent der Männer kennen ihren ältesten Freund schon seit der Schulzeit. Weitere 32 Prozent haben ihn sogar schon in der Sandkiste (17 Prozent) oder im Kindergarten (15 Prozent) kennengelernt. 18 Prozent pflegen eine Freundschaft, die sich in der Berufsausbildung (10 Prozent) oder im Studium (8 Prozent) entwickelt hat. Der traurige Rest von 5 Prozent hat der Umfrage zufolge gar keine Freunde.

Ingrid Betancourt wird “Frau des Jahres 2008″

Friday, September 5th, 2008

Die WORLD AWARDS Organisation unter dem Vorsitz von Friedens-Nobelpreisträger Michail Gorbatschow hat heute die erste Preisträgerin der WOMEN’S WORLD AWARDS 2008 bekannt gegeben: Ingrid Betancourt, 46, die sechs Jahre im kolumbianischen Dschungel als Geisel der FARC-Rebellen festgehalten und erst im Juli durch eine spektakuläre Militäraktion befreit wurde, wird den WOMAN OF THE YEAR AWARD 2008 erhalten.

Den Preis, der direkt vom Komitee der WORLD AWARDS vergeben wird, erhält Betancourt für ihren Einsatz für Demokratie, Freiheit und Toleranz.

WORLD AWARDS-Gründer Georg Kindel, der Ingrid Betancourt persönlich in Florenz über die Entscheidung des Komitees informierte: “Sechs Jahre lang mußte Ingrid Betancourt unendliches Leid ertragen, weil sie sich für Demokratie in ihrem eigenen Land eingesetzt hat. Nach ihrer Befreiung nutzt sie die weltweite Welle der Solidarität, um Menschen zu helfen, die unter Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt leiden. Sie ist ein Vorbild für Millionen.”

“Ich fühle mich sehr geehrt und werde den Preis mit großer Freude bei der diesjährigen Gala in Empfang nehmen”, sagt Ingrid Betancourt vorab über die Auszeichnung. “Ich sehe diesen Preis als Auftrag, mich nicht nur für die Befreiung der restlichen FARC-Geiseln in Kolumbien einzusetzen, die nach wie vor in Gefangenschaft sind, sondern für alle Menschen, die gegen ihren Willen unterdrückt werden – auch in ihren eigenen Familien. Ich will die weltweite Solidarität nutzen, um jenen eine Stimme zu geben, die bislang keine haben.” In der Gefangenschaft sei der Glaube zu ihrem wichtigsten Verbündeten geworden: “Meine Hoffnung entstand aus dem Glauben. Dieser gab mir die Kraft, das alles zu überstehen. Jeder Mensch kommt in seinem Leben an einen Punkt, wo er eine Entscheidung treffen muss, die das Leben anderer verändert. Meine Botschaft ist, sich in dieser Situation für die Menschlichkeit zu entscheiden.”

Der WOMAN OF THE YEAR AWARD 2008 wird im Rahmen der vierten WOMEN’S WORLD AWARDS-Gala, die von der SUPERFUND-Investmentgruppe präsentiert wird, am 26. Oktober 2008 vergeben. Der Austragungsort, der dieses Jahr eine europäische Stadt sein wird, sowie alle Details zur Veranstaltung werden vom Präsidenten der WORLD AWARDS, Michail Gorbatschow, im Rahmen einer großen Internationalen Pressekonferenz demnächst bekanntgegeben.

Die WORLD AWARDS wurden im Jahr 2000 von dem ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion und dem Österreicher Georg Kindel ins Leben gerufen. Seit 2004 werden außergewöhnliche Frauen mit den WOMEN’S WORLD AWARDS geehrt. Zu den bisherigen Preisträgerinnen zählen Benazir Bhutto, Königin Noor von Jordanien, Susan Sarandon, Whoopi Goldberg, Bianca Jagger, Donatella Versace, Catherine Deneuve und Claudia Schiffer. Über 500 Millionen Menschen verfolgten die letzte Preisverleihung aus New York via TV, Printmedien, Radio und Internet. Die WOMEN’S WORLD AWARDS gelten heute als der wichtigste Frauenpreis der Welt.

Die SUPERFUND-Investmentgruppe, seit 2005 Presenting Partner der WOMEN’S WORLD AWARDS, wurde 1996 von Christian Baha gegründet und ist heute einer der erfolgreichsten Managed-Futures-Fonds-Anbieter der Welt. SUPERFUND hat Niederlassungen in 18 Ländern der Welt und verwaltet mit 400 Mitarbeitern über 1,5 Milliarden US-Dollar.

Mehr über die WOMEN’S WORLD AWARDS erfahren Interessierte auf der Website worldawards.com

Hochzeit am 08.08.08 – was steckt dahinter?

Wednesday, August 6th, 2008

Am 08. August 2008 wird es auf deutschen Standesämtern ungewöhnlich eng: Für viele Paare ist der 08.08.08 ein Glücksdatum, an dem sie sich unbedingt trauen lassen wollen – nicht nur, weil ‘er’ den gemeinsamen Hochzeitstag dann nicht so leicht vergisst.

“So ein Datum ist eine tolle Möglichkeit, dem Fest eine zusätzliche Bedeutung zu geben”, sagt Georg Felser, Psychologe an der Hochschule Harz in der aktuellen Ausgabe von emotion.

Auch er selbst habe für seine Hochzeit kein Allerweltsdatum gewollt und darum den Geburtstag seiner Frau gewählt. Und siehe da: Die Felsers sind seit 17 Jahren glücklich verheiratet. Doch die vermeintlichen Glücksdaten bringen nicht allen Eheleuten das erhoffte Glück: Von 16 Paaren, die sich am 8. August 1988 in Neunkirchen das Jawort gaben, war 17 Jahre später nur noch eines zusammen.

“Weil die Zahlen so sehr ins Auge springen, können sie Paare dazu verlocken, eine Hochzeit in Angriff zu nehmen, obwohl beide noch gar nicht bereit dazu sind”, vermutet Felser. An beliebten Hochzeitsdaten bekommt man auf dem Standesamt meist nur noch Termine am frühen Morgen. Auch Räume für die anschließende Feier sind oft schon ausgebucht. Insofern heiratet es sich stressfreier an einem anderen, aber vor allem individuellen Datum.

Übrigens: Als Astrologen im November 2004 für Indien eine besonders Glücks verheißende Sternenkonstellation voraussagten, heirateten in Delhi an einem einzigen Tag 14.000 Paare. Ob sich das Datum auf Beziehung und Kindersegen ausgewirkt hat, wurde nicht erforscht.

Sevenload – Initiative “Living Together in Europe”

Wednesday, June 25th, 2008

Die Türkei und Deutschland verbindet ein besonderes Verhältnis, das weit über medial inszenierte Ereignisse wie das Fußballländerspiel zwischen den Nationalmannschaften beider Länder hinaus geht.

Der interkulturelle Austausch, der in beiden Ländern und zwischen den Völkern seit Jahrzehnten stattfindet und gelebt wird, findet nun auch im Internet einen besonderen Platz. Gemeinsam mit führenden Medienunternehmern ruft Ibrahim Evsan, Gründer und Geschäftsführer von sevenload, die Initiative “Living Together in Europe” zur Stärkung der Zusammengehörigkeit beider Länder ins Leben.

Ziele der Initiative sind das Zusammenleben der deutschen und türkischen Mitbürger zu stärken, die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern, die freundschaftlichen Beziehungen beider Länder auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene hervorzuheben und gemeinsam in einem europäischen Marktumfeld den Wettbewerb beider Länder zu fördern. Mit der Initiative “Living Together in Europe” ermöglicht sevenload allen Internetnutzern, in Kürze ihre eigenen Statements zum multikulturellen und integrativen Zusammenleben zu artikulieren. Die Firma sevenload geht dabei mit gutem Beispiel voran. Der Gründer Ibrahim Evsan hat in seinem Team 53 Mitarbeiter aus acht Nationen versammelt.

“Der regionale und lokale Wettbewerb tritt in einem immer globaler werdenden Marktumfeld viel zu oft in den Hintergrund”, erklärt Ibrahim Evsan die Hintergründe der Initiative. “Mit ‘Living Together in Europe’ sprechen sich Unternehmer aus der Türkei und Deutschland für die gemeinsame Zukunft in einem wachsenden, vereinten Europa aus.”

Unternehmer wie der Verleger Dr. Hubert Burda unterstützen die Initiative: “Ob Sieg oder Niederlage: Das Spiel birgt die große Chance in sich zu zeigen, dass die Integration auf einem guten Weg ist.”

Der sportliche Wettkampf ist für herausragende Personen der Medienwirtschaft beider Länder vielmehr ein gemeinsames Spiel für Europa. Die Initiative “Living Together in Europe” wird von Dr. Marcel Reichart (Hubert Burda Media), Helmut Markwort (Focus), Lars Hinrichs (XING), Mikdat Karaalioglu (Sabah), Mehmet Gürcan Daimagüler (Yale University), Patricia Riekel (Burda People Group) und Schauspielerin Karoline Herfurth unterstützt.

Weitere Statements sowie weiterführende Informationen zur Initiative “Living Together in Europe” finden Sie unter livingtogether.eu.com