Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Elterngeld 2008 – was Ihnen jetzt zusteht

Tuesday, December 18th, 2007

Seit Januar 2007 wird Elterngeld gezahlt – und die Erfahrungen sind überwiegend positiv. Vor allem, wer durchschnittlich oder besser verdient, bekommt, verglichen mit dem “Erziehungsgeld”, deutlich mehr. Aber es gibt auch Enttäuschungen:

Obwohl Elterngeld eigentlich steuerfrei ist, wollen die Finanzämter in vielen Fällen Geld sehen. – Was steht uns zu, womit können wir rechnen? Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ELTERN (EVT 19.12.) erklärt alle Regelungen zum Elterngeld 2008. Fünf Beispiele:

Die Dauer. In der Regel wird Elterngeld bis zum ersten Geburtstag des Kindes gezahlt, maximal jedoch 14 Monate. Ein Elternteil kann allerdings höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen (Ausnahme: Alleinerziehende). Um 14 Monate Elterngeld zu bekommen, muss auch der Partner für mindestens zwei Monate Elterngeld beantragen.

Die Voraussetzungen. Sie bekommen etwa ein Jahr lang bis zu zwei Drittel des letzten Nettoeinkommens (maximal 1800 Euro), wenn Sie mit Ihrem Kind in einem Haushalt leben, nach der Geburt beruflich aussetzen oder nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten und überwiegend in Deutschland leben.

Die Aufteilung. Mutter und Vater können gleichzeitig Elterngeld beziehen und beide in den ersten sieben Lebensmonaten ihres Kindes zu Hause bleiben oder Teilzeit arbeiten. Sie können das Elterngeld aber auch nacheinander beziehen und die Bezugsmonate nach Belieben aufteilen.

Die Verlängerung. Eltern können die Bezugsdauer des Geldes auf die doppelte Länge verlängern. Sie bekommen dann zum Beispiel nicht zwölf Monate lang 1000 Euro, sondern 24 Monate lang 500 Euro.

Der Antrag. Sie können Elterngeld beantragen, sobald Ihr Kind auf der Welt ist. Aber keine Eile: Das Geld wird drei Monate rückwirkend gezahlt. Welche Elterngeldkasse für Sie zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel beim Bundesfamilienministerium (bmfsfj.de).

Vielen Deutschen ist Essen wichtiger als Sex

Monday, December 17th, 2007

Einem Drittel der Deutschen ist Essen wichtiger als Sex! Überraschende Unterschiede nach Bildungsniveau.

Nach Meinung von 33,4 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren ist Essen wichtiger als Sex. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Food-Zeitschrift ESSEN&TRINKEN FÜR JEDEN TAG.

Besonders interessant sind die Ergebnisse unter Berücksichtigung des Bildungsniveaus. Für manchen vielleicht eine Überraschung: Menschen mit Hauptschulabschluss stimmen der Aussage “Mir ist Essen wichtiger als Sex” mit 44,1 Prozent weit überdurchschnittlich zu. Bei den Mitbürgern mit Realschulabschluss ziehen 37,6 Prozent ihr Leibgericht einem sexuellen Abenteuer vor. Höhergebildete mit Abitur oder Hochschulabschluss setzen deutlich andere Prioritäten: Von ihnen ziehen nur 21,2 Prozent eine gute Mahlzeit dem “Sprung in die Kiste” vor.

Männer und Frauen sind sich bei dem Thema weitgehend einig: 33,7 Prozent der Herren und 33,1 Prozent der Damen stimmen der genannten Aussage zu. Auffällig ist aber, dass gerade die Männer – wenn auch nur in geringfügiger Überzahl – lieber “futtern” als etwas für die Fortpflanzung tun.

Basis: IPSOS GmbH, telefonische Repräsentativbefragung von 500 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.

Partnersuche – Singles suchen im Internet

Wednesday, November 28th, 2007

Partnersuche: Immer mehr Singles setzen aufs Internet – Erstes Date: Küssen ist erlaubt!

Das Internet ist einer Umfrage des Dating-Portals lablue.de zufolge das wichtigste Instrument bei der Suche nach dem Traumpartner. Insgesamt 27,2 Prozent der befragten Singles schwören bereits auf das weltweite Datennetz. Dabei ist die Online-Partnersuche für Frauen (26,1 %) und für Männer (28,1 %) gleichermaßen von Bedeutung. Knapp dahinter auf Platz zwei des Rankings befindet sich “das Ausgehen”. So glaubt ein gutes Viertel der Befragten, den Traumpartner auf Partys oder in Locations wie Bars und Clubs begegnen zu können.

Aber auch die Freunde spielen beim Verlieben noch eine große Rolle. Das sehen zumindest 16,7 Prozent der lablue.de-Nutzer so. Weniger erfolgsversprechend ist hingegen die Partnersuche am Arbeitsplatz oder im Verein. Hier vermuten lediglich 5 beziehungsweise 1,6 Prozent der Befragten ihren Traumpartner. “Das Internet ist bei der Partnersuche unlängst zur Killer-Applikation geworden. Die Auswahl an potentiellen Traumpartnern ist groß, Hemmungen schwinden und das erste Kennenlernen gestaltet sich denkbar einfach”, erläutert René Zoch, Presse-Sprecher von lablue.de
Er erwartet für die Zukunft noch einen weiteren Bedeutungsanstieg der Online-Partnersuche.

Auch zum Thema “Erstes Date” liefert die lablue.de-Umfrage interessante Details: So schätzen Frauen vor allem ein Date in der Nähe ihres Wohnortes. Mehr als 60 Kilometer sollte ihr Traumpartner jedenfalls nicht entfernt sein. Zumindest für 53 Prozent von ihnen wäre dies ein Ausschlusskriterium. Anders die Herren der Schöpfung: Ihnen scheint kein Weg zu weit, wenn es um die Traumfrau geht. Während ein gutes Viertel bis zu 100 Kilometer für ein Date zurücklegen würde, sind 26,5 Prozent der Männer sogar bereit, das ganze Land zu durchqueren. Die Chancen, dass die Frau der Begierde diese Fahrleistung beim ersten Date mit einem Kuss belohnt, stehen allerdings bei nur 50:50.

Denn immerhin 48,3 Prozent der befragten Frauen können sich absolut nicht vorstellen, beim ersten Date schon zu küssen. Freizügiger geben sich hier natürlich wieder einmal die Männer: Für die überwiegende Mehrheit (76 %) gehört das Küssen einfach mit dazu.

Schueler wissen wenig ueber die DDR

Thursday, November 22nd, 2007

Schüler in Nordrhein-Westfalen wissen wenig über die Geschichte der DDR und die deutschen Teilungsgeschichte. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität, die in Berlin vorgestellt wurde.

Vor zwei Wochen hatten die Wissenschaftler bereits die Kenntnisse Berliner Schüler analysiert. Von den nordrhein-westfälischen Schülern konnten knapp 63Prozent nur die Hälfte oder weniger der gestellten Wissensfragen korrekt beantworten. Über einen hohen oder sehr hohen Kenntnisstand verfügten nur knapp neun Prozent der befragten Schüler.

Das Jahr des Mauerbaus kannten lediglich 29 Prozent der Schüler, die Verantwortung der DDR-Regierung hierfür war nur 30 Prozent geläufig. Dass es in der DDR bis 1987 die Todesstrafe gab, wusste nur etwa jeder vierte befragte Schüler in Nordrhein-Westfalen. Erstaunlicherweise glaubte jeder dritte, die Umwelt sei in der DDR sauberer als in der Bundesrepublik gewesen. Weitere 30 Prozent der Befragten vermuteten gleiche Umweltbedingungen oder konnten die Frage nicht beantworten. Auch bei der Zuordnung von prominenten Politikern hatten viele Schüler Schwierigkeiten. So hielt etwa jeder fünfte Schüler Ludwig Erhard für einen DDR-Politiker und weitere 50 Prozent konnten mit dem Namen nichts anfangen. Selbst Konrad Adenauer wurde von knapp 17 Prozent in der DDR “verortet”.

Das geringe Wissen über die DDR und die deutsche Teilungsgeschichte ist offenbar Folge einer unzureichenden Behandlung dieser Themen im Schulunterricht. Über 80 Prozent gaben an, in der Schule würde die DDR zu wenig oder überhaupt nicht behandelt.

Zwar sieht eine Mehrheit der befragten Schüler vor allem die politische Seite der DDR kritisch, aber eine beträchtliche Minderheit von etwa jedem Dritten Schüler konnte die DDR nicht als Diktatur einordnen, und nur 57 Prozent lehnten die Behauptung ab, “die Stasi war ein Geheimdienst, wie ihn jeder Staat hat”. Darüber hinaus widersprach nicht einmal jeder zweite der Aussage, “die Regierung der DDR war durch demokratische Wahlen legitimiert”. Als Attraktiv an der DDR empfinden viele Schüler ihre soziale Dimension, ohne jedoch nähere Details zu wissen. Etwa jeder dritte Schüler, sogar knapp 40 Prozent der Gesamtschüler, glaubt, die Wirtschaft könne nur gut funktionieren, wenn der Staat alles plant und lenkt. Zwar stellt sich eine breite Mehrheit der nordrhein-westfälischen Schüler eindeutig auf die Seite der pluralistisch und freiheitlich-demokratisch verfassten Bundesrepublik und bezieht in der Befragung Stellung gegen Unfreiheit und Diktatur in der DDR, aber eine nennenswerte Minderheit neigt zu einer Verklärung der DDR, indem sie die sozialen Aspekte überbetont und die diktatorischen verkennt. Ihnen ist zumeist der Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur nicht geläufig.

Die Studie “Das DDR-Bild von Schülern in Nordrhein-Westfalen” kann gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro unter der Telefonnummer +49 (30) 838-52091 beim Forschungsverbund SED-Staat bestellt werden.

Blondine – Traumfrau des deutschen Mannes?

Wednesday, November 21st, 2007

Blondinen bevorzugt? Die Traumfrau des deutschen Mannes hat braune Haare: 34,69 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage der Männer-Lifestyle-Zeitschrift FHM (aktuell mit Nicole Scherzinger auf dem Cover) nannten braun als bevorzugte Haarfarbe bei Frauen.

Auf echte Blondinen stehen nur 34,47 Prozent. Denkbar knapp, aber doch nur Rang zwei. Schwarz finden 19,73 Prozent der befragten Männer bei ihrer Traumfrau ideal, 4,99 Prozent bevorzugen rot, 2,95 Prozent blondiert.

Eindeutiger fällt das Ergebnis beim Thema Augenfarbe aus. 39 Prozent der Männer möchten gern in blauen Augen versinken. Mit 27,66 Prozent folgen grüne Augen auf Platz zwei, 24,49 Prozent der Umfrageteilnehmer bevorzugen braune Augen.

Keine übertriebenen Erwartungen haben deutsche Männer, wenn es um das Outfit ihrer Liebsten geht. Auf die Frage “Welche Kleidung magst Du an einer Frau?” antworteten ein Drittel (29,48 Prozent) schlicht mit “Jeans und Top”. Auf den Minirock stehen 17,91 Prozent. Den dritten Platz belegt das denkbar kleinste Kleidungsstück: der String-Tanga. 16,55 Prozent der befragten Männer mögen diesen Slip an ihrer Frau. Zu der Bekleidungs-Variante “Jeans und sonst gar nichts” bekennen sich 8,16 Prozent  der Männer. Auf High Heels bei ihrer Herzensdame schwören immerhin noch 6,12 Prozent der “FHM”-Leser.

Und noch eins haben die Männer in der Umfrage verraten: ihr liebstes Körperteil bei einer Frau. 34,24 Prozent mögen den Po am meisten – eindeutig Platz eins! 23,13 Prozent sind in die Brüste vernarrt, ebenso viele jedoch schätzen besonders das Gesicht an einer Frau. Insgesamt beteiligten sich unter FHM-online.de über 4000 Männer an der Umfrage von FHM zum Thema Traumfrau.