Archive for the ‘Internet’ Category

Internetnutzung steigt weiter an

Wednesday, June 11th, 2008

Die Internetverbreitung in Deutschland steigt weiter an: 42,7 Millionen Erwachsene (65,8 Prozent) sind online. Dies sind 1,9 Millionen Internet-Nutzer mehr als im Vorjahr (2007: 62,7 Prozent).

Die höchsten Zuwachsraten weisen die “Silver Surfer” auf: Von den 60- bis 79-Jährigen surfen inzwischen 29,2 Prozent im Internet. Zu diesen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Online-Studie 2008, die seit 1997 die Messlatte für die Internet-Entwicklung in Deutschland ist. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im März/April dieses Jahres 1.802 Erwachsene in Deutschland befragt.

Beflügelt wird die rasante Entwicklung der Internet-Verbreitung in Deutschland durch die steigende Nachfrage nach multimedialen Anwendungen im Netz: 55 Prozent (2007: 45 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz werden von 35 Prozent (2007: 37 Prozent) genutzt. Das steigende Interesse an Videos im Netz spiegelt sich in der Verbindungstechnik der Anwender wider: Mittlerweile verfügen 70 Prozent der Onlinenutzer über einen DSL/Breitband-Anschluss (2007: 59 Prozent), der den komfortablen Abruf datenintensiver Angebote ermöglicht.

Der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission Dr. Helmut Reitze sieht in den veränderten Nutzungsgewohnheiten eine große Chance für die Mediatheken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: “Neben unseren linearen Programmen in Radio und Fernsehen spielen Audios und Videos auf Abruf im Internet eine immer größere Rolle. Wir verfügen über hochwertige Inhalte, die wir unserem Publikum auch in Zukunft zeitunabhängig und mit einer Fülle von Zusatzinformationen bereitstellen können.” Dabei werde schon heute der eigenständige Charakter des Mediums Internet erkennbar. “Unsere Abrufstatistiken belegen”, so Helmut Reitze weiter, “dass die meisten Nutzer noch viele Wochen oder Monate nach der Ausstrahlung in Hörfunk oder Fernsehen Sendungen abrufen, wenn sie sich für bestimmte Inhalte und Themen in unseren Internetangeboten interessieren.”

ZDF Intendant Markus Schächter, stellvertretender Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission: “Abruffernsehen ist schon jetzt ein fester Bestandteil der Fernsehnutzung. Jeder zweite sieht schon heute Videos und Sendungen im Netz. Insbesondere bei den jüngeren Online-Nutzern verändert sich der Medienkonsum dramatisch. Die Hälfte der Zuschauer unserer Mediathek ist unter dreißig. Zeitsouveränität und Mobilität bestimmen die TV-Nutzung der Zukunft.”

Internationale Tag “freie Meinungsaeusserung im Internet”

Monday, March 10th, 2008

Erster “Internationaler Tag für freie Meinungsäußerung im Internet” am 12. März – Online-Protest gegen Internetzensur

Am 12. März findet der erste “Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet” statt. Reporter ohne Grenzen (ROG) hat diesen Tag unter der Schirmherrschaft der UNESCO initiiert und ruft für den 12. März zu einer Online-Demonstration gegen Internetzensur auf. Unter rsf.org kann jeder 24 Stunden lang etwa auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder auf dem kubanischen Platz der Revolution gegen Zensur des World Wide Web protestieren.

Die 24 Stunden beginnen um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Interessierte können auf rsf.org, der internationalen Seite von Reporter ohne Grenzen, eine eigene virtuelle Figur erstellen und an einer der neun Online-Demonstrationen teilnehmen. Diese finden außer in China und Kuba in Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan und Vietnam statt. In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt.

63 Internet-Dissidenten sitzen derzeit weltweit hinter Gittern, die meisten in China (49). Ihr Vergehen: Sie haben von Ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Damit ist China das weltweit größte Gefängnis für Online-Journalisten und Blogger.

Im Herbst 2006 rief ROG erstmals zu der Protestaktion “24 Stunden gegen Internetzensur” auf. Damals klickten 40.000 Internetnutzer auf eine interaktive Weltkarte und konnten so die “Schwarzen Löcher des Internets” stopfen. ROG geht für dieses Jahr von einer noch größeren Resonanz aus. So soll möglichst viel Druck auf die Regierungen ausgeübt werden, die eine freie Meinungsäußerung im Internet unterbinden.

Außerdem veröffentlicht Reporter ohne Grenzen am 12. März die aktuelle Liste der “Feinde des Internets” sowie eine neue Ausgabe des Handbuchs für Blogger und Internet-Dissidenten.

Online-Banner, die zum 24-Stunden-Protest aufrufen, gibt es auf Deutsch und Englisch zum Download unter: rsf.org/self_en.php3

Content Management Systeme im Vergleich

Tuesday, January 22nd, 2008

Open Source CMS im Vergleich – Kostenloses E-Book stellt Content Management Systeme detailliert vor.

Das Online-Magazin Contentmanager.de stellt ein kostenloses E-Book zur Verfügung, dass zehn der bekanntesten Open Source Content Management System detailliert vorstellt und vergleicht. Das Handbuch “Content Management Systeme im Überblick” bietet einen Einstieg in die zehn Open Source und kostenfrei­en Content Management Systeme Drupal, Joomla!, TYPOlight, TYPO3, OpenCms, CMS made simple, PostNuke, basecmp, AxCMS.net und eZ Publish in ihren aktuellen Versionen.

Dabei folgen die Vorstellungen der jeweiligen Content Management Systeme dem gleichen inhaltlichen Aufbau und informieren über die Punk­te: Aufbau des Back-End, Umgang mit Content, Multi-Site-Management, Mehrsprachigkeit, Benutzer- und Rechteverwaltung, Layout/Templating, Work­flow, Funktionsumfang sowie die Vor- und Nachteile der Systeme und deren Eignung für ein bestimmtes Projekt. Dieser Aufbau soll einen gezielten Vergleich der Content Management Systeme in all ihren Funktionen ermöglichen.

Abgerundet wird das E-Book durch eine übersicht­liche Feature-Tabelle, in der neben einer Zusammen­fassung der wichtigsten Punkte aus den einzelnen Systemvorstellungen auch die technische Basis der Systeme sowie Links zu weiterführenden Infor­mationsseiten und bereits realisierten Website­projekten bereitgestellt werden.

Content Management Systeme sind Anwendungsprogramme, die sowohl der Verwaltung von Inhalten dienen als auch die Erstellung und Bearbeitung von Inhalten in Text- und Multimedia-Dokumenten ermöglichen, ohne dabei vom Benutzer Kenntnisse in Programmiersprachen oder HTML und XML zu verlangen. Dementsprechend werden die Online Redakteure ebenso wie die Gelegenheitsnutzer durch die hier vorgestellten Redaktionssysteme befähigt, Webseiten anzulegen und nach ihren Vorstellungen zu bearbeiten und zu gestalten.

Das Ergebnis sind 65 Seiten an wertvollen Informationen, die die Entscheidung Für oder Wider ein bestimmtes Content Management System vereinfachen und den Einstieg in die neue und einfachere Welt der Datenverwaltung und Inhaltserstellung erleichtern sollen.

Zum Download:
Content Management Systeme – E-Book

DSL-Anbieter und Provider-Wechsel

Wednesday, January 16th, 2008

Wer seinen DSL-Anbieter wechseln will, sollte einen kompletten Neuanschluss mit nachträglicher Rufnummernportierung beantragen, rät das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 2/08. Andernfalls besteht das Risiko, plötzlich ganz ohne elektronische Kommunikation dazustehen.

DSL-Kunden, die den Anbieter wechseln möchten, sollten sich unbedingt vor dem ersten vertraglichen Akt genau über die bereits verwendeten und zum Einsatz kommenden Technologien informieren, damit sie zumindest die Risiken kennen und vorbeugend tätig werden können. Wer sichergehen möchte, dass er nicht eines Tages für längere Zeit ohne Telekommunikation dasteht – insbesondere für Firmen ein Ding der Unmöglichkeit – sollte ein paar Euro mehr investieren und parallel zum bestehenden einen neuen Anschluss beantragen. “Denn Provider-Wechsel bergen aufgrund fehlender Standards und Zeitvorgaben diverse technische und administrative Fallstricke. So können sich Wechsel unvorhersagbar lange hinziehen”, erläutert iX-Redakteur Bert Ungerer.

Wer sich mit den technischen Hintergründen der DSL-Landschaft befasst, verbessert seine Chancen auf objektive Marktinformationen vor einem Anbieterwechsel deutlich und kann dem alten sowie bei Bedarf dem neuen Anbieter bei Abwicklungspannen wirkungsvoller begegnen.

Die wenigsten Komplikationen birgt ein Wechsel von einem T-DSL-basierten reinen Onlineanbieter zu einem anderen – wenn dabei der DSL-Anschluss weiterhin direkt von der Telekom kommt. Wenn sich weder am Telefon- noch am DSL-Anschluss etwas vertraglich oder technisch ändert, ist der Kunde auf der sicheren Seite. Er sollte in der Kündigung an den alten Anbieter allerdings in jedem Fall erwähnen, dass der Anschluss bestehen bleiben soll und nicht Bestandteil der Kündigung ist. Insbesondere dann, wenn es sich beim bisherigen Anbieter um T-Online handelt. “Aufpassen sollte man auch, dass man Telekom nicht mit T-Online verwechselt, und die Kündigung im falschen Haus landet”, rät iX-Experte Bert Ungerer. “Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die neuen Zugangsdaten bereits einmal ausprobiert haben, dann kann fast nichts mehr schief gehen.”

DSL – Internet ueber Satellit

Wednesday, December 19th, 2007

Das Unternehmen StarDSL und Europas größter Satellitenbetreiber ASTRA bieten ab sofort günstiges Highspeed-Internet via Satellit an. Damit kann schon morgen jeder – ohne Wartezeit – mit DSL-Tempo durchs Internet surfen.

DSL - Internet ueber Satellit
DSL-Speed für ganz Deutschland – Internet über Satellit. Foto: StarDSL AG

Mit einer StarDSL-Internet-Flatrate über Satellit können ab sofort auch die Haushalte ohne Zugang zum Breitbandkabel mit DSL-Geschwindigkeit die Online-Welt für sich nutzen. Neue Technologie macht es möglich, dass das Internet aus dem All jetzt für den Endverbraucher erschwinglich und ohne Wartezeit sofort europaweit verfügbar ist.

Zusammen mit Europas größtem Satellitenbetreiber ASTRA bietet StarDSL drei Internet-Flatrates zum Festpreis an. Einzige Voraussetzung für den Zugang ist ein Stromanschluss. Denn im Gegensatz zu ähnlichen Angeboten wird bei StarDSL auch der Rückkanal über die Satellitenverbindung realisiert und nicht über die langsame und teure Telefonleitung. Dass es überhaupt günstiges Internet aus dem All gibt, liegt an einer Innovation aus dem Hause ASTRA. Das neue Zweiwege-Satellitensystem ASTRA2Connect ermöglicht erstmals die kostengünstige Daten-übertragung via Satellit mit DSL-Tempo.

Die Höhe der monatlichen Gebühr für die StarDSL-Flatrates hängt von der zur Verfügung gestellten Bandbreite ab und orientiert sich an den marktüblichen DSL-Preisen: ab 39,95 Euro im Monat. Die StarDSL-Flatrates und die komplette Hardware gibt es online unter stardsl.de