Archive for the ‘Kino’ Category

Der Vorleser

Thursday, February 26th, 2009

“Der Vorleser” ist der mehrfach Oscar prämierte Film von Stephen Daldry (Bill Elliot, The Hours) mit der britischen Schauspielerin Kate Winslet in der Hauptrolle – Verfilmung des Roman Bestsellers von Bernard Schlink.

Schauspieler: Kate Winslet, Ralph Fiennes, David Kross, Alexandra Maria Lara, Bruno Ganz, Karoline Herfurth und Hannah Herzsprung – Nominiert für 5 Oscars. Ab 26. Februar im 2009.

Weblink:
dervorleser-film.de

Bernhard Schlinks Roman “Der Vorleser” erschien im Jahr 1995 und zählt zu den international erfolgreichsten Romanen der Gegenwartsliteratur. Bereits im Erscheinungsjahr wurde der Roman sieben Millionen Mal verkauft.

Als erstes europäisches Buch überhaupt positionierte sich die kontrovers angelegte und folgenschwere Liebesgeschichte des Teenagers Michael Berg und der zwanzig Jahre älteren, ehemaligen KZ-Aufseherin Hanna Schmitz auf Platz 1 der US-amerikanischen Bestsellerlisten (“The New York Times”, “Publishers Weekly”, “Amazon”). Kurz zuvor wurde “Der Vorleser” in der mit über 40 Millionen Zuschauern für den US-amerikanischen Literaturmarkt einflussstarken TV-Sendung “Oprah’s Book Club” von Talk-Masterin Oprah Winfrey als Buch des Monats vorgestellt. “Der Vorleser” ist mittlerweile in vierzig Sprachen übersetzt und nimmt als internationaler Bestseller Einfluss auf das Deutschlandbild von Leserinnen und Lesern in aller Welt.

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Oscar Gewinner Slumdog Millionaire

Monday, February 23rd, 2009

“Slumdog Millionaire”- Schauspieler spendet Gage für Plan Acht Oscars für Danny Boyles Film über die Slums von Mumbai

Anil Kapoor, indischer Bollywood-Star und einer der Hauptdarsteller des am Wochenende mit acht Oscars ausgezeichneten Films “Slumdog Millionaire” hat seine Gage komplett an das Kinderhilfswerk Plan gespendet. Das Geld fließt in das Geburtsregistrierungsprojekt in Indien. Seit zwei Jahren engagiert sich Kapoor über Plan dafür, dass indische Mädchen und Jungen über Plan eine Geburtsurkunde bekommen. Kapoor spendete nicht nur seine Gage. Am 21. Januar 2009 nahmen die gesamte Film-Crew von “Slumdog Millionaire” und zahlreiche weitere Gäste an einem Wohltätigkeits-Dinner und einer Kunst-Auktion zugunsten von Plans Kampagne zur Geburtsregistrierung in Indien teil.

Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland: “Eine Geburtsurkunde verhilft Mädchen und Jungen in Indien und anderen Partnerländern dazu, dass sie überhaupt “sichtbar” werden. Nur registrierte Kinder können wirksam vor Misshandlungen, Kinderarbeit und Prostitution geschützt werden. “Slumdog Millionaire” zeigt sehr eindrücklich, wie Gewalt und Armut das Leben vieler Kinder in Indien prägt. Der Film verdeutlicht, wie wichtig Plans Arbeit dort ist. Wir freuen uns sehr über Anil Kapoors Engagement für Plan.”

Eine Geburtsurkunde ist Voraussetzung dafür, dass Kinder medizinische Behandlung in Krankenhäusern erhalten, sich zu Prüfungen in Schulen anmelden können und vieles mehr. Derzeit sind über 36 Prozent der indischen Kinder noch nicht registriert.

“Slumdog Millionaire” erzählt die Geschichte eines jungen Mannes aus den Slums von Mumbai, der an der indischen Ausgabe von “Wer wird Millionär” teilnimmt und zum Erstaunen der Fernseh-Produzenten alle Fragen richtig beantwortet. Bollywood-Star Kapoor spielt dabei den Quizmaster. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Buchverfilmung des britischen Regisseurs Danny Boyle (“Trainspotting”) zeichnet ein realistisches Bild der Lebenssituation tausender benachteiligter Kinder in Indien. Die jungen Schauspieler von “Slumdog Millionaire” sind Laien und stammen aus den Slums von Mumbai.

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Friday, January 30th, 2009

Neu im Kino: “Der seltsame Fall des Benjamin Button” mit Brad Pitt und Cate Blanchett. Die mysteriöse Geschichte von Benjamin Button handelt von einem Mann, der nicht älter, sondern immer jünger wird. Nach “Babel” spielen Brad Pitt und Cate Blanchett erneut Seite an Seite.

Brad Pitt and Cate Blanchett in the The Curious Case of Benjamin Button

Wenn man sein Leben rückwärts durchlebt: “Der seltsame Fall des Benjamin Button” ist im Kino zu sehen. Regisseur David Fincher hat F. Scott Fitzgeralds Kurzgeschichte mit Brad Pitt und Cate Blanchett verfilmt.

Hier ein Film-Trailer zu Benjamin Button

“Der seltsame Fall des Benjamin Button” ist nicht weniger als für dreizehn Oscars nominiert, darunter für den besten Film, die Regie und seinen Hauptdarsteller Brad Pitt und seine wichtigste Nebendarstellerin, Taraji P. Henson.

Kinostart: 29.01.2009
Originaltitel: The Curious Case Of Benjamin Buttonm
Darsteller:
Brad Pitt, Cate Blanchett, Tilda Swinton, Taraji P. Henson, Jason Flemyng, Elias Koteas, Julia Ormond

Film “The International” von Tom Tykwer

Thursday, January 29th, 2009

Mit seinem Film “The International” eröffnet Tom Tykwer die diesjährige Berlinale. Im Mittelpunkt steht eine Privatbank als Bösewicht. Für den Berliner Regisseur ist es, wie er dem stern schildert, eine beängstigende Erfahrung, dass der Streifen inzwischen von der Realität eingeholt worden ist.

Tom Tykwer ist erschrocken darüber, dass die Realität seinen neuen Thriller “The International” bereits eingeholt hat. “Ich hatte noch während der Dreharbeiten Sorgen, dass die Zuschauer es zu konstruiert finden, wenn man eine Privatbank als Bösewicht ins Zentrum rückt”, sagte Tykwer dem Hamburger Magazin stern in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Er finde es “wahnsinnig beunruhigend, dass der Subtext der Geschichte auf eine Weise wahr geworden ist, wie wir uns das nie vorgestellt haben”.

In dem Film mit Clive Owen und Naomi Watts geht es um die kriminellen Machenschaften einer Großbank. “The International” eröffnet die diesjährige Berlinale, die vom 5. bis 15. Februar in Berlin stattfindet.

Vor den Dreharbeiten hat der 43-Jährige extra mit einigen Bankern gesprochen. “Die waren oft fünf Jahre jünger als ich und hatten einen privaten Jahresumsatz von ein paar Hundert Millionen Euro”, so Tykwer zum stern. “Sehr umgängliche Typen, gar nicht unsympathisch. Kultivierte Leute, die sich auch im Kino auskannten.”

Gleichzeitig behaupteten diese Menschen mit einer ziemlichen Souveränität ihre Position: “Entschuldigung, erstens haben wir den Kapitalismus nicht erfunden, und zweitens schaut doch jeder auf seine Profite und auf die seines Ladens. Das machen alle so. Und wenn ich dann sage, nein, das machen nicht alle so, dann ist das Gespräch schnell zu Ende. Ökonomische Moral ist offenbar ein naives Relikt aus der Vergangenheit.” Von diesen Widersprüchen handele sein Film “The International”, sagte Tykwer im stern-Interview.

Hollywoodstar Jennifer Aniston

Friday, January 23rd, 2009

Jennifer Aniston zählt zu den Hollywood-Topstars und landete mit ihrer neuen Hundekomödie “Marley und ich” (Kinostart: 5. März) mal wieder einen richtigen US-Kassenerfolg. Schon das Drehbuch hatte Jennifer Aniston überzeugt.

“Ich konnte die Liebe, die die Familie im Film für ihren Hund fühlt, so sehr nachvollziehen”, schwärmt die Schauspielerin im Gespräch mit TV Movie aus der Bauer Media Group. Schließlich besitze sie mit dem 13-jährigen Mischling Norman und der zweijährigen weißen Schäferhündin Dolly selbst zwei Hunde. “Die Kleine ist so etwas wie mein Baby.”

Doch auch eigener Nachwuchs ist mit Freund John Mayer inzwischen fest eingeplant. “Ich bin ein Spätzünder, was Familie betrifft, und werde in den nächsten Jahren hoffentlich vieles nachholen”, sagt die 39-jährige Aniston. “Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich Kinder möchte, und weiß, dass ich welche haben werde.” Bei privaten Entscheidungen habe sie inzwischen gelernt, auf ihre innere Stimme zu hören. “Der Lernprozess ist zwar noch nicht abgeschlossen”, lacht sie, “aber je mehr ich mich auf meinen Instinkt verlasse, desto besser läuft’s.”

Mit ihrem Geld – Jennifer Aniston gehört zu den Top-Verdienern in Hollywood – greife sie vor allem ihrer Familie unter die Arme. Sie selbst habe sich nur ein schönes, neues Haus geleistet und einen Koch, der sie zweimal die Woche bekocht. “Seine Gerichte schmecken einfach besser als meine!”

Das vollständige Interview steht in TV Movie 3/2009, die am 23. Januar erscheint.