Archive for the ‘Software’ Category

Internet Explorer laut Microsoft sicherer als Firefox

Tuesday, December 4th, 2007

Der Internet Explorer ist sicherer als Mozillas Firefox, behauptet Jeffrey R. Jones, Security Strategy Director bei Microsofts Trustworthy Computing Group. Er beruft sich dabei auf die höhere Anzahl gestopfter Sicherheitslücken beim Mozilla-Browser.

In einer ersten Reaktion hat Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot die Ergebnisse der Studie naturgemäß zurückgewiesen. “Bei den in der Analyse verwendeten Zahlen werden Äpfel mit Orangen verglichen”, kritisiert Nitot im Gespräch mit pressetext. Aktuelles Thema im Streit um den sichereren Browser ist eine Langzeitstudie zur Browser-Sicherheit, die Jones in seinem Blog http://blogs.technet.com/security veröffentlicht hat. Ein unabhängiger Experte wiederum sieht berechtigte Argumente auf beiden Seiten.

Die erste Beobachtung von Jones birgt den größten Explosivstoff. Mozilla habe seit dem ersten Erscheinen von Firefox im November 2004 insgesamt 199 Sicherheitslücken in Firefox geschlossen, darunter 75 kritische. Beim Internet Explorer seien es im Vergleichszeitraum lediglich 87 Lücken gewesen, davon 54 kritische. Mit diesen Zahlen als Sicherheits-Argument geht Mozilla erwartungsgemäß hart ins Gericht. Denn, so Nitot: “Die Zahlen sind im Grunde bedeutungslos.” Er verweist auf Ausführungen von Mozilla-Mitarbeiter Mike Shaver. Dieser hält fest, dass Mozilla im Umgang mit Informationen über Lücken sehr offen sei, während bei Microsoft die Zählung der Sicherheitslücken nicht so durchsichtig ist. Im speziellen gäbe es bei Microsoft eine Reihe gebündelter Fixes, bei denen mehrere Fehler als eine Sicherheitslücke gezählt werden. Dazu würde gänzlich undokumentierte Patches im Rahmen von Service Packs kommen.

“Die Kritik von Mozilla klingt berechtigt”, meint dazu Frank Pallas, wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Fachgebiet “Informatik und Gesellschaft” an der TU Berlin http://ig.cs.tu-berlin.de, auf Anfrage von pressetext. Außerdem meint Pallas: “Bei Firefox 1.0 sind ganz zu Beginn relativ viele Fehler herausgekommen. Hätte die Studie erst ein halbes Jahr später begonnen, sähen die Zahlen eventuell ganz anders aus.” Mozilla wiederum betont weiters, dass auch der Faktor der Reaktionszeit zu berücksichtigen wäre. Nitot stellt dazu fest: “Wenn es darum geht, Fehler schnell zu beheben, ist Mozilla deutlich effizienter als Microsoft.”

Ein weiterer Kritikpunkt von Jones in Richtung Mozilla ist die Richtlinie, sechs Monate nach dem Erscheinen einer neuen Hauptversion den Support für den Vorgänger einzustellen. Damit gäbe es aktuell nur noch offiziellen Support für Firefox 2.0. Würde Microsoft ebenso verfahren, so Jones, wäre der Support für den Internet Explorer 6 im Mai 2007 eingestellt worden. Außerdem gäbe es von Microsoft immer noch Unterstützung für Internet Explorer 5.01 SP4, wie ihn manche Windows-2000-Nutzer noch verwenden. “Bei großen Unternehmen dauert es oft mehr als sechs Monate, ehe sie die Version einer Systemkomponente wechseln”, zeigt Pallas Verständnis für diese Kritik. “Allerdings”, so Pallas, “ist Firefox nicht so stark mit dem Betriebssystem verflochten wie der Internet Explorer unter Windows. Das Update der Browser-Komponente allein ist daher leichter.”

Jones erwähnt in seiner Analyse auch Punkte, in denen er sowohl Microsoft als auch Mozilla positive Entwicklungen zugesteht. So weist er darauf hin, dass sowohl Internet Explorer 7 als auch Firefox 2.0 sicherer erscheinen als die jeweiligen Vorgänger. Bei der Zahl der derzeit bekannten, nicht behobenen Sicherheitslücken gibt Jones in seiner Analyse zu, dass der Internet Explorer 7 zwar insgesamt weniger Lücken, dafür aber mehr von hoher Bedeutung habe. Sowohl Mozilla als auch Microsoft haben sich Jones zufolge im Bereich Sicherheit engagiert und Verbesserungen erzielt. Im pressetext-Interview führt Nitot diese Verbesserungen zu einem Gutteil auch auf den Erfolg von Firefox zurück: “Dadurch, dass die Nutzer nun anstelle einer Monopol-Situation eine echte Wahl haben, konnten wir die Industrie dahingehend positiv beeinflussen, sich noch mehr für die Sicherheit einzusetzen .”

Aussender: www.pressetext.at

Sicherheitsluecken in Betriebssystem Mac-OS X 10.5

Thursday, November 29th, 2007

Die Macwelt, Europas meistverkauftes Magazin für Mac und Publishing, warnt in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 1/2008) vor Sicherheitslücken im neuen Apple-Betriebssystem Mac-OS X 10.5.

Betroffen ist vor allem die Firewall, die Angriffe auf mehrere Hintergrundprogramme erlaubt. Auch das seit kurzem erhältliche Software-Update auf die Version 10.5.1 behebt dieses Problem nicht komplett und lässt weiterhin einzelne Verbindungen zu, die der Anwender selbst nicht abblocken kann. Bis dieser Fehler behoben ist, rät die “Macwelt” zur Vorsicht.

Apple-Anwender sollten auf keinen Fall ohne Router in fremden Netzen wie WLAN-Hotspots arbeiten oder sich direkt über ein DSL-Modem mit dem Internet verbinden. Darüber hinaus raten die Mac-Experten, in den Systemeinstellungen von Mac-OS X 10.5 den so genannten Tarnmodus der Firewall zu aktivieren. Dadurch wird zwar kein Hacker-Angriff verhindert, der Rechner ist aber im Web vor Späh-Attacken geschützt.

Neben diesem schwerwiegenden Problem hat die “Macwelt” bei der Neuinstallation von Mac-OS X 10.5 noch weitere Fehler gefunden. Beispielsweise akzeptieren einige Macs nach dem Wechsel von Mac-OS X 10.4 auf die Version 10.5 keine Kennwörter mehr, unterschlagen Verwaltungsrechte oder bleiben beim Neustart hängen. Außerdem rät die “Macwelt”, von Installationsversuchen auf älteren Rechnern mit G3-Prozessoren oder Macs mit Prozessor-Upgrade-Karten abzusehen.

Eltima: Flash-Profi-Tool fuer MAC-Nutzer

Thursday, November 22nd, 2007

Eltima-Design-Tool eröffnet Anfängern wie Profis neue Möglichkeiten mit Adobe Flash / Schnellere SWF-zu-FLA Conversion Engine und überarbeitetes Interface machen Trillix zur komfortablen Flash-Suite / MAC OS X Leopard bereits unterstützt

Eltima Software, Mitglied im Adobe Solution Partner Netzwerk, präsentiert einen weiteren Meilenstein in seinem Flash-Tool-Portfolio: Flash Decompiler Trillix (Version 3.0) für MAC-User ist bereits die dritte Generation von Eltimas funktionsreichem SWF-zu-FLA-Umwandler für Webdesigner und Flash-Entwickler. Im MAC-Umfeld ist Eltimas Tool das einzige seiner Art. Eine neue Conversion Engine macht Trillix noch schneller als zuvor, eine neu geordnete Benutzeroberfläche noch effizienter im Umgang. Trillix unterstützt bereits MAC OS X Leopard. Für rund 70 Euro ist das Werkzeug ab sofort über Eltimas Website zu beziehen.

FLA-Dateien sind Quelldateien, die nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten in eine von Flash-Playern abspielbare SWF-Datei umgewandelt werden. Sind diese Quelldateien nicht mehr verfügbar, ist es mit Adobe-Mitteln nicht mehr möglich, Änderungen an Flash-Filmen vorzunehmen. „Für genau solche Fälle haben wir Flash Decompiler Trillix entwickelt“, so Serge Sementsov, CEO von Eltima. „Nahezu jedem Designer ist es schon einmal passiert, dass er eine Flash-Datei noch einmal nachbearbeiten musste, die FLA-Dateien aber nicht mehr verfügbar waren. Verwendet er Trillix, ist das kein Problem.“

Decompiler Reloaded

Flash Decompiler für Mac sieht aus wie ein Widget, ist sehr leistungsstark und unterstützt Flash 5, 6, 7, 8 und 9 (9 erst in der Betaphase). Mit dem Tool können Graphiker Bestandteile oder ActionScripts aus SWF-Dateien in vielfältige Formate exportieren. Mögliche Input-Formate sind SWF, EXE und MAC Projectors. So können Filmelemente zum Beispiel als AVI, MPEG; FLV oder FLA-Dateien und Sounds als WAV oder MP3-Dateien gespeichert werden. Ein Bilder-Export ist möglich in PNG, JPEG oder BMP-Dateien und ein Text-Export in RTF, TXT und HTML-Dateien. Auch die vollständige Umwandlung einer SWF-Datei in eine FLA-Datei ist möglich.

Einige neue Features:

* Eine komplett überarbeitete SWF-zu-FLA-Conversion-Engine sorgt dafür, dass die Umwandlung von SWF-Dateinen nun viel schneller vonstatten geht. Das Extrahieren von 250 Bildern beispielsweise dauert mit Trillix nur noch etwa sechs Sekunden, die Vorgängerversion benötigte noch zwölf Sekunden.
* Flash Decompiler Trillix ist neben dem englischen auch mit einem deutschen, einem französischen und einem spanischen GUI zu haben.
* Trillix-Unterstützung für Adobe Flash 9 befindet sich in der aktuellen Version noch in der Beta-Phase. Alle Vorgängerversionen werden voll unterstützt.

Versionen, Preise und Verfügbarkeit

Flash Decompiler Trillix gibt es in einer Version für MAC OS-Nutzer und auch in einer Version für PC-User. Eine Einzellizenz von Flash Decompiler Trillix kostet sowohl für MAC- als auch für PC-User 69,95 Euro. Beim Kauf mehrerer Lizenzen bietet Eltima Rabatte an. Ein Upgrade von der Version 2.0 auf Trillix kostet nur die Hälfte des Erstbezugspreises. Test- und Vollversionen können heruntergeladen werden unter eltima.com

Oh Tannenbaum 2.0 – Online Einkaufen zu Weihnachten

Wednesday, November 21st, 2007

Online Einkaufen zu Weihnachten: Die Bonner IT-Firma NeuroPower Technologies GmbH sorgt in diesem Jahr mit der neuen Software Superior Search 5.0 Home Edition für ruhige Weihnachten ohne Einkaufsstress.

Online Einkaufen zu Weihnachten - Oh Tannenbaum 2.0

Musste der Weihnachtsmann nach traditioneller Überlieferung sich früher noch durch den häuslichen Steinkamin zwängen, nutzen moderne Geschenkgeber ganz bequem die weltweiten Datenautobahnen, um für Familie, Freunde und Co die passenden Präsente zu finden. Superior Search vereint Shopping-Portal und Internetsuche auf einer Benutzeroberfläche, damit Anwender, die jetzt schon ans Schenken denken, ganz ohne Zeitdruck die besten Geschenkideen auf Knopfdruck finden.

Mit Superior Search bleibt mehr Zeit zum Einstudieren besinnlicher Weihnachtslieder, denn zeitlich überlastete Geschenksucher gehen zielgerichtet auf Schnäppchenjagd durch die besten Shopping-Portale. Die Software, die Suchtechnologie von Ask.com integriert, durchleuchtet Web-2.0-Inhalte, zeigt alle Treffer im Internet per Mausklick an und bildet sie auf einer einheitlichen Oberfläche ab. Wählen Anwender das eBay-Symbol, schaltet Superior Search sofort um und wirft die passenden Verkaufsangebote rund um Weihnachten aus, die auf dem weltweiten Online-Marktplatz verfügbar sind. Und so klicken sie sich über Baur Versand, Otto Office, Amazon, Hagebau, Roland Musik und Fahrrad.de sekundenschnell weiter, ohne neue Programme oder weitere Fenster starten zu müssen. Anhand ihres eigenen Benutzerprofils können Heimanwender auf diese Weise unterschiedliche Online-Themenwelten beliebig kombinieren und innerhalb einer einzigen Benutzeroberfläche speichern.

Die gerade veröffentlichte PC-Software Superior Search 5.0 Home Edition dient als Kommunikationsplattform für alle PC- und Web-Aktivitäten. Neben der Shopping-Funktionalität verfügen Anwender über eine schnelle Archivdatei- und Dokumentensuche sowie über einen Sofortzugriff auf gesuchte E-Mail-Nachrichten. Auf Knopfdruck finden sie interessante Urlaubsziele, gefragte Weblogs und interessante Websites. Der integrierte Browser erlaubt es, direkt aus Superior Search 5.0 Home Edition heraus auf Seiten im Internet zu verzweigen. NeuroPower ist im Juni als eines der 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand mit dem renommierten Gütesiegel “Top 100″ für ihre intelligenten Such- und Informationsprogramme in unstrukturierten Computerdatensystemen ausgezeichnet worden.

Verfügbarkeit und technische Voraussetzungen
Die Boxversion der Superior Search 5.0 Home Edition für den Retail-Handel kostet 24,90 Euro und die Online-Vollversion steht für 19,90 Euro unter neuropower.com/de zur Verfügung. Eine 30-Tage-Testversion kann ebenfalls auf der Firmenwebsite heruntergeladen werden. Technische Voraussetzungen: Microsoft Windows 2000/XP/Vista, Intel© Pentium©, AMD© Athlon© oder kompatibler Prozessor und 100 MB freier Festplattenspeicher.

Linux – Pinguin de luxe

Tuesday, November 13th, 2007

Linux ist nicht nur etwas für eingefleischte Computerfreaks. Das beweist das Sonderheft “Linux” des Computermagazins c’t, das am  19. November 2007 herauskommt.

linux

Es führt durch die bunte Welt der Anwendungsprogramme und leitet Schritt für Schritt durch die Installation des Linux-Betriebssystems Ubuntu, das sich mit einer breiten Auswahl an Internet-, Office-, Grafik- und Multimediaprogrammen auf der beiliegenden Heft-DVD befindet.

Um mit Ubuntu 7.10 loszulegen, muss man es nicht einmal installieren, die Linux-Distribution läuft direkt von DVD, ohne die Festplatte anzurühren. Mit wenigen Mausklicks kann man das Linux bei Gefallen später dauerhaft auf die Platte bringen – auch parallel zu einer Windwos-Installation. Dabei überraschen nicht nur 3D-Effekte à la Mac OS X und Windows Vista, auch Audio- und Videoplayer sowie Bildbearbeitung von der Fotoretusche bis zur kompletten Layout-Gestaltung von Zeitungen werden vorgestellt.

Bereits bei der Installation sorgt Ubuntu für eine sichere Hardwareerkennung und bietet einen vorkonfigurierten Desktop mit ausgewählten Anwendungen. Das Heft gibt zusätzlich Tipps zu kompatiblen Druckern und Scannern. Außerdem hilft es, Hardwarefallen zu umgehen und berät beim Kauf Linux-tauglicher Notebooks und WLAN-Karten. Und natürlich macht Linux als Server im Heimnetz nach wie vor eine gute Figur.  Wer sich nicht gänzlich von Windows trennen kann, weil das eine oder andere Programm nun mal nur darunter läuft, kann ein virtuelles Windows im Linuxfenster starten.

Das c’t-Sonderheft “Linux” erscheint mit einer Auflage von 75000 Exemplaren und ist für 8,50 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.