Archive for the ‘Web 2.0’ Category

Medien-Quiz zu Internet, Web 2.0 und Mobile Media

Thursday, December 13th, 2007

Testen Sie Ihr Wissen und erhalten Sie Erläuterungen und interessante Hinweise auf weiterführende Materialien, Projekte und Lernangebote rund um die Themen Internet, Web 2.0 und Mobile Media.

Jeder Quiz-Durchlauf hat 12 Fragen, die nach einem Zufallsprinzip aus einem größeren Fragenkatalog gezogen werden. Zur Auswahl stehen vier Antwortoptionen, von denen immer nur eine richtig ist.

Medienkompetenz-Quiz zu Internet, Web 2.0 und Mobile Media 
Medien Quiz zu Internet, Web 2.0 und Mobile Media

Was ist Bluesnarfing? Nutzen in Deutschland mehr Jugendliche als Senioren das Internet? Und können bei Internet-Auktionen ersteigerte Waren zurückgegeben werden? Diese und zahlreiche weitere Fragen mit den dazugehörigen Antworten findet man ab sofort beim Medienkompetenz-Quiz im Medienportal media|nrw unter media.nrw.de

Das Online-Quiz ermöglicht einen spielerischen Einstieg in die drei Themenfelder Internet, Web 2.0 und Mobile Media und bietet Interessierten die Möglichkeit, auf unterhaltsame Art die eigene Medienkompetenz zu überprüfen und so eventuell bestehende Wissenslücken zu erkennen. Beim Start des Quiz kann zunächst das gewünschte Themenfeld ausgesucht und anschließend zwischen zwei Schwierigkeitsstufen gewählt werden. Zwölf Fragen aus vier Bereichen werden zufällig aus einem Fragenpool gezogen. Diese Bereiche umfassen die Medienkunde (Was ist das? Woher kommt es?), die Funktionsweisen (Wie funktioniert es?), die Nutzung und Anwendungen (Welche Angebote und Inhalte gibt es und wer nutzt sie wie und wozu?) sowie die Medienreflexion (Welche Risiken, welche Schutzmechanismen gibt es?).

Nach Beantwortung der zwölf Fragen wird nicht nur das Ergebnis der erreichten Punktzahl angezeigt: Für jede Antwort liefert die Auswertung umfangreiche Erläuterungen, Literaturangaben und konkrete Hinweise auf weiterführende Informationen. Im Vordergrund stehen dabei Informationsmaterialien, die das Land NRW oder Institutionen aus NRW herausgegeben haben. Darüber hinaus erfährt der Teilnehmende am Ende des Quiz, wie andere bei der Beantwortung der Fragen abgeschnitten haben. Es können neue Fragen vorgeschlagen und vorhandene Fragen kommentiert werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer sind dazu eingeladen, sich aktiv mit Fragen der Medienkompetenz auseinanderzusetzen.

Das Medienkompetenz-Quiz ist ein Projekt der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit der Konzeption, Redaktion und Umsetzung wurde die ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH betraut.

Die Web 2.0 Blase – reich werden im Internet

Tuesday, December 4th, 2007

The Web 2.0 “bubble”: Ist das Web 2.0 auch nur eine riesige Blase die irgendwann platzt wie die erste Internet-Hype? Hier ein lustiges Video über die neue Internet Blase …

Richter Scales hat einen coolen Song zum Web 2.0 und reich werden im Internet gemacht. Schließlich wollen ja alle Millionäre werden wie die Macher von Youtube, Facebook, Myspace & Co.

The Web 2.0 “bubble” had it coming. A Silicon Valley music video by the Richter Scales

Solo, video, arrangement and lyrics by Matt Hempey, Mixed by Bill Hare, Recorded by Jason Hunter & Charlie Forkish. Based on “We Didn’t Start the Fire,” by Billy Joel.

Web 2.0 – “Prosumenten” noch ueberwiegend passiv

Monday, November 26th, 2007

Das Internet erlebt als Web 2.0 seine zweite Hochphase, “user generated content” steht zunehmend im Fokus der medialen Öffentlichkeit, etablierte Medienunternehmen zahlen hohe Millionenbeträge für die Beteiligung an neuen Kommunikationsplattformen.

Werden die Menschen im “Mitmachnetz” nun reihenweise von passiven Konsumenten zu aktiven, selbst produzierenden “Prosumenten”? Eine aktuelle Studie von TNS Infratest MediaResearch zeigt, dass die überwiegende Zahl der Internet-nutzer die neuen Angebote zunächst noch wie klassische Medien nutzt – nämlich passiv.

Erst ein heimischer Breitband-Zugang ins Internet macht die Nutzung von Web 2.0-Angeboten wie zum Beispiel Videoplattformen oder Podcasting richtig attraktiv. In Deutschland verfügt im Herbst 2007 knapp die Hälfte der über 14- Jährigen (47 Prozent oder 30,4 Mio.) zu Hause über einen solchen Anschluss. Von diesen können 5,7 Millionen bzw. neun Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland als “Prosumenten” klassifiziert werden – also als Nutzer, die Inhalte aktiv ins Internet hochladen, gestalten oder verändern. Die anderen breitbandigen Internetnutzer nutzen die entsprechenden Internet-Angebote lieber nur passiv (28 Prozent/18,1 Mio.) oder gar nicht (zehn Prozent/6,6 Mio.). Der verbleibende Bevölkerungsanteil hat zu Hause keinen Breitbandanschluss (15 Prozent/ 9,9 Mio.) oder auch keinen Internet-Zugang (37 Prozent/ 24,2 Mio.).

Dabei ist wenig überraschend, dass der Anteil der Prosumenten am stärksten mit dem Alter zusammenhängt: Je jünger, desto aktiver gehen die Internetnutzer mit neuen Web 2.0-Angeboten wie Weblogs, Podcasts, digitalen Foto- oder Videoplattformen und dem Verfassen beziehungsweise Ändern sogenannter Wiki-Einträge um. Bei den 14- bis 29-Jährigen hat sich bereits jeder Dritte (= 4,3 Mio.) aktiv an mindestens einem solcher Web 2.0-Angebot beteiligt. In der Altersgruppe der 30- bis 49- Jährigen sind dies gerade noch sechs Prozent (1,3 Mio.) und bei den über 50-Jährigen sinkt der Wert auf kaum noch messbare 0,4 Prozent. Auch Menschen mit hoher formaler Bildung oder einem hohen Haushalts-Nettoeinkommen sind überdurchschnittlich häufig unter den “Prosumenten” zu finden.

Die Marktforscher von TNS Infratest haben nicht nur die aktive, sondern auch die passive Nutzung von den Web 2.0-Inhalten Weblogs, Podcasts, digitalen Foto- und Videoplattformen, sowie sogenannten Wikis erhoben. Ergebnis: Sogenannte Weblogs oder Blogs, also Online-Tagebücher, werden von insgesamt 14 Prozent (9,1 Mio.) aller über 14-Jährigen zumindest gelegentlich gelesen. Eigene Weblogs werden allerdings nur von zwei Prozent (1,3 Mio.) der Bevölkerung veröffentlicht.

Ähnlich viele Menschen (14 Prozent) surfen zumindest gelegentlich auf sogenannten Fotosites wie flickr, snapfish oder MAGIX. Immerhin haben bereits sechs Prozent (4,1 Mio.) in den letzten 12 Monaten selbst gemachte digitale Fotos ins Internet hochgeladen und dort öffentlich zugänglich gemacht. Ein Großteil dieser Fotos landet dabei offenbar auf selbst gestalteten eigenen Websites. Besonders Videoportale wie YouTube, MyVideo oder Clipfish erfreuen sich ganz offensichtlich großer Beliebtheit, denn 14,6 Millionen (23 Prozent) besuchen zumindest gelegentlich entsprechende Internet-Angebote.

Eigene Videos bzw. Fernsehclips auf solche Seiten hochgeladen haben aber nur etwa eine Million Nutzer (zwei Prozent). In der passiven Nutzung werden Videoportale nur von Wikis wie Wikipedia übertroffen. Es gibt aber auch Stadt- beziehungsweise Regional-Wikis, Reise-Wikis oder Wikis zu Fachthemen. 28 Prozent oder 17,8 Mio. Personen in Deutschland nutzen solche Angebote zumindest gelegentlich. Dem stehen allerdings wiederum nur knapp eine Million Nutzer (zwei Prozent) gegenüber, die Wiki-Beiträge selber verfassen, online verändern oder redigieren. Podcasts, also regelmäßig im Internet zum Download bereitgestellte hörbare Sendungen, werden immerhin von 13 Prozent der Bevölkerung oder 8,5 Millionen Personen ab 14 Jahren hin und wieder genutzt. Eigene Podcasts veröffentlichen dagegen nur 0,2 Prozent.

Weitere Internetangebote, die untersucht wurden, sind Mitgliedschaften in sogenannten Online-Communities wie studiVZ, XING oder Lokalisten. Dies sind Netzwerke zu unterschiedlichen Themen oder Interessen, die dem persönlichen Austausch zwischen den Mitgliedern dienen. Nach den vorliegenden Ergebnissen sind mittlerweile bereits knapp zwölf Prozent (oder 7, 5 Mio.) der über 14-Jährigen in Deutschland Mitglied in mindestens einem dieser Online-Netzwerke. Bei den 14- bis 29- Jährigen sind es sogar 39 Prozent. Auch hier finden sich also die bereits erwähnten starken Zusammenhänge zwischen der Mitgliedschaft in einer solchen Community und den Variablen Alter, Bildung und Haushalts-Nettoeinkommen.

Informationen zur Studie “User generating content”

Für die Studie wurden insgesamt 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Studie wurde im September 2007 als eigenständiges Projekt der TNS Infratest MediaResearch, einem Mitglied der TNS Convergence Group, durchgeführt und ist repräsentativ für die deutsch sprechende Bevölkerung ab 14 Jahren.

LingoZ – Web-2.0-Woerterbuch von Babylon

Thursday, November 22nd, 2007

LingoZ startet: Web-2.0-Wörterbuch, bei dem jeder mitschreibt – LingoZ will größtes Wörterbuch der Welt werden.

LingoZ - Web-2.0-Woerterbuch von Babylon

Babylon, der internationale Spezialist für Wörterbücher und Nachschlagewerke per Mausklick, geht neue Wege. Ab sofort ist ein freier Online-Service namens LingoZ unter lingoz.com zugänglich. Mit LingoZ ruft Babylon für die Web-Welt ein beeindruckendes Sprachenportal ins Leben: also ein Wörterbuch von Endanwender für Endanwender kreiert, das Übersetzungen und kompakte Terminologie-Definitionen in acht Sprachen umfasst. Es ist bereits zum Start mit 4,5 Millionen Begriffen aus den bekannten Babylon-Wörterbüchern und freien Glossaren gefüllt. Zusätzlich stehen von Beginn an rund 3 Millionen Kurzdefinitionen aus Wikipedia zur Verfügung. Damit stellt LingoZ den optimalen Einstiegspunkt für Fachleute, Studenten und jeden Internet-Nutzer dar, wenn es um Wortübersetzungen und Begriffserläuterungen geht.

Beim Startumfang soll es nicht lange bleiben. LingoZ ist als sogenannte “Socialweb”-Lösung angelegt und auf Wachstum programmiert. Jeder Internet-Besucher kann Begriffe melden, die fehlen und selber neue hinzufügen oder sich mit anderen austauschen. Sogar ganze Wörterbücher, beispielsweise ein Glossar zum Thema Fußball, können eingefügt werden. Ein Bewertungssystem dient dazu, die Qualität von Einträgen zu beurteilen und die Zuverlässigkeit von Autoren einzustufen. Es motiviert gleichzeitig die Autoren, durch gute Bewertungen Spitzenpositionen als Experten zu erreichen. Zu den Sprachen, die bereits jetzt unterstützt werden, gehören Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch und Hebräisch. Weitere werden hinzukommen. LingoZ tritt mit dem Ziel an, das größte Wörterbuch der Welt zu werden.

Mit LingoZ stellt Babylon seinen riesigen Schatz an Sprachwörterbüchern der Internet-Gemeinde in einer offenen Web 2.0-Lösung zur Verfügung. “Wir erwarten, dass die Zahl der Begriffe und der Umfang ihrer Erläuterungen schnell zunehmen”, erklärt Eyal Barzilay, verantwortlicher Manager von LingoZ bei Babylon. Damit wächst der Nutzen für alle.

“Es hat sich gezeigt, dass die Internet-Gemeinde zu Leistungen fähig ist, die über das hinausgehen, was ein limitiertes Redaktionsteam erbringen kann”, ergänzt Reinhard Dobelmann, Geschäftsführer der Babylon GmbH in München. “In unserer Domäne, der Entwicklung von Lösungen für die Sprachübersetzung und schnellen Wissensvermittlung, werden wir mit LingoZ in der neuen Welt des Web 2.0 eine wichtige Rolle einnehmen.”

Utopia – neue Web 2.0 Konsumenten-Plattform

Wednesday, November 21st, 2007

Erfolgreich gestartet ist die erste unabhängige Konsumenten-Plattform für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil, utopia.de

In den ersten vierzehn Tagen nach dem Launch verzeichnete die Seite über 500.000 Seitenzugriffe (Page Impressions) und über 3.500 Registrierungen von neuen Usern.

Claudia Langer, Gründerin und Vorsitzende der Utopia AG: “Die Besucherzahlen sind überwältigend. Sie wurden ohne Werbe- und Marketing Unterstützung erreicht, wir haben alleine auf die Kraft der der Community vertraut. Die Zahlen bestätigen, dass es ein großes Bedürfnis gibt, sich in Nachhaltigkeitsfragen zu informieren. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher von über 8 Minuten zeigt uns auch, dass sich die User intensiv mit Utopia und den Inhalten beschäftigen. Unsere Idee von einem strategischen Konsum, der Konsumentenwünsche nach nachhaltigen Produkten in Richtung Wirtschaft und Industrie adressiert, ist angekommen und durchweg positiv aufgenommen worden.”

Langer kündigte an, dass Utopia das Angebot in den nächsten Wochen und Monaten stetig erweitern werde, um dem Thema nachhaltiger Konsum in Deutschland so zu noch mehr Relevanz zu verhelfen.

Über Utopia
Das Webportal utopia.de startete am 8. November 2007 mit dem Ziel, Verbrauchern beim Kauf von nachhaltigen Produkten Orientierung zu bieten und Impulse gegenüber Handel und Industrie zu setzen. Utopia wird von einem Netzwerk anerkannter Experten unterstützt, zu dem das Freiburger Öko-Institut, Climate Partner, Rain Forest Action Network und diversen Stiftungen und Umweltorganisationen gehören.