Archive for the ‘Web 2.0’ Category

Web 2.0 – Deutsche Unternehmen verschlafen Chancen

Tuesday, November 6th, 2007

Studie: Deutsche Unternehmen experimentieren erfolgreich mit Web 2.0-Technologie, verschlafen aber Chancen zur Effizienzsteigerung

Die von CoreMedia und Berlecon gemeinsam veröffentlichte Studie “Enterprise 2.0 in Deutschland” hat den Einsatz von Web 2.0 Technologien (Enterprise 2.0)  in wissensintensiven deutschen Unternehmen untersucht. Auf der Web 2.0 Expo in Berlin stellten Sören Stamer, CEO und Mit-Gründer von CoreMedia, und Nicole Dufft, Geschäftsführerin von Berlecon Research, heute erstmals die Ergebnisse der Studie vor.

Ein herausragendes Ergebnis der repräsentativen Studie ist, dass Technologien wie Wikis, Blogs oder Social Bookmarking zu über 90% weder abteilungsübergreifend noch unternehmensübergreifend (ca. zu über 95%) eingesetzt werden. Ohne unternehmensweite Vernetzung bleibt das kollektive Wissen jedoch weitgehend ungenutzt und das große Potenzial von Enterprise 2.0 Anwendungen wird nicht ansatzweise ausgeschöpft. “Es entstehen so erneut Wissensinseln, die eine effiziente Nutzung von Informationen ausbremsen. Unternehmen könnten bereits heute sehr viel stärker von Web 2.0-Technologien profitieren”, so Sören Stamer, CEO und Mit-Gründer von CoreMedia. “Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass eine vernetzte Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Kunden und Partnern die Basis für den Erfolg in dynamischen Märkten ist.”

Etwa die Hälfte der Fach-Verantwortlichen erkennt zwar die Relevanz von Web 2.0 für den Unternehmensalltag, der konkrete Nutzen für die Firmen ist aber immer noch unklar. “Früher oder später werden Unternehmen nicht umhin kommen, neue Formen der Zusammenarbeit sowie des Wissens- und Informationsaustauschs mit Hilfe von Web 2.0 Werkzeugen umzusetzen, um den gestiegenen Kommunikations-Anforderungen gerecht zu werden”, ergänzt Nicole Dufft, Geschäftsführerin von Berlecon Research.

Die Studie macht deutlich, dass heute die ITK in Unternehmen den veränderten Ansprüchen der Mitarbeiter an Kommunikation und Vernetzung nicht gerecht werden. Annähernd 90 % der Befragten gaben an, dass die Anforderungen an die effiziente Zusammenarbeit und den Wissensaustausch gestiegen sind. Häufig werden sie aber von der ITK nicht hinreichend unterstützt.

“Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das Potenzial für unternehmensübergreifende Kommunikations-Plattformen zur Umsetzung von Enterprise 2.0 Strategien sehr hoch ist. Gleichzeitig erkennen wir, dass in den meisten deutschen Unternehmen das Bewusstsein für den großen Nutzen von Web 2.0 Technologie noch weitgehend fehlt. Aus meiner Sicht wird jedoch eben dieses Bewusstsein ein kritischer Erfolgsfaktor für die Zukunft vieler Unternehmen sein”, so Sören Stamer weiter.

Die von CoreMedia in Auftrag gegebene Berlecon-Studie “Enterprise 2.0 in Deutschland” basiert auf einer repräsentativen Umfrage zur Nutzung und Einschätzung von Web 2.0 in deutschen Unternehmen. Befragt wurden 156 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern unterteilt in Großunternehmen und Mittelständler aus so genannten wissensintensiven Wirtschaftszweigen. Die Studie sowie Grafiken stehen ab sofort unter coremedia.com als kostenfreier Download zur Verfügung.

Die Web 2.0 Expo kommt nach Berlin

Monday, November 5th, 2007

Die Web 2.0 Expo kommt nach Berlin. Die Veranstaltung wendet sich an Fachleute aus den Bereichen Entwicklung, Marketing und Wirtschaft, die das Internet der nächsten Generation vorantreiben.

Die Web 2.0 Expo Berlin findet vom 5. bis zum 8. November 2007 auf dem Messegelände in Berlin statt. Berlin Partner unterstützt die Web 2.0 Expo und veranstaltet die  “Berlin Night” am Dienstag, 6. November, im Club “40 Seconds” an der Potsdamer Straße.

Zu den Sprechern des Events gehören renommierte Persönlichkeiten des Web 2.0 wie Tim O’Reilly, Gründer und CEO von O’Reilly Media und Schöpfer des Begriffs “Web 2.0″, Neil Holloway, (Europa-Chef Microsoft), Michael Arrington (TechCrunch) Kathy Sierra (Initiatorin von Creating Passionate Users und Bestsellerautorin) Jesse James Garrett (Gründer und Präsident von Adaptive Path), Tariq Krim (Gründer und CEO von  NetVibes).

Ziel der Veranstalter ist es, die Berliner Web 2.0 Expo zur bedeutendsten europäischen Fachveranstaltung für Techniker, Entwickler, Marketingfachleute und Entscheider aus der Wirtschaft zu etablieren. Die Veranstaltung besteht aus einer Konferenz, die sowohl traditionelle Seminare als auch Elemente des Peer-to-Peer-Lernens umfasst, einer Messe, bei der Anbieter ihre Werkzeuge, Technologien, Dienstleistungen und Infrastrukturen präsentieren können sowie Netzwerkveranstaltungen, die sich an Internet-Unternehmen, Investoren und Business Development Manager richten. Pioniere des Web 2.0 sollen Geschäftsmodelle, Entwicklungsparadigmen und Entwicklungsstrategien vorstellen, die andere Unternehmen für sich nutzen können.

Die Web 2.0 Expo soll die europäische Web 2.0-Gemeinde zusammenführen, so Tim O’Reilly, Gründer und CEO von O’Reilly Media. “Web 2.0 ist ein weltweites Phänomen. Die Auswirkungen von Netzwerken lassen sich nicht durch nationale Grenzen aufhalten. Das kollektive Wissen, das durch die interessantesten und innovativsten Web 2.0 Applikationen gewonnen wird, hat jedoch oft eher lokalen Charakter.”

René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: “Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum des Web 2.0 entwickelt. Im Internet der zweiten Generation liegen große Chancen und neue Geschäftsmodelle, die wir als Berliner Wirtschaftsförderung ausloten und nutzen wollen. Bei der Berlin Night wird Berlin Partner die Web 2.0 Experten auch real  und nicht nur virtuell vernetzen.”

Mehr unter: http://berlin.web2expo.com

Internet ersetzt Liebesbeziehungen

Sunday, October 28th, 2007

Das Internet fungiert für rund ein Viertel der US-Bürger als Ersatz für eine reale Beziehung.

Glaubt man einer aktuellen Studie des Markforschungsinstituts Zogby, so gehen nicht nur immer mehr Menschen online auf Partnersuche, sondern sehen das Netz mittlerweile – zumindest für eine Zeit lang – auch als passende Entsprechung zu einem Lebensgefährten aus Fleisch und Blut. Am höchsten ist der Anteil unter den Singles, von denen 31 Prozent der Befragten – Männer gleichermaßen wie Frauen – angaben, das Internet könne eine Liebesbeziehung ersetzen.

Viele Internetnutzer gehen inzwischen nicht mehr auf die Suche nach einem realen, sondern nach einem virtuellen Partner bzw. nutzen virtuelle Welten, um auf die große Liebe zu stoßen. So zeigte etwa eine Studie der Handelshochschule Leipzig, das besonders Online-Welten wie Second Life zum Großteil als realitätsnahe Kontaktbörse dienen. Dass die Nutzer aufgrund ihres virtuellen Soziallebens den Bezug zur Realität verlieren, sei dennoch nicht zu befürchten. Denn Langweile oder Realitätsflucht sind nur selten ein Beweggrund, sich in ein Internet-Universum einzuklinken. “Dennoch wird es spannend sein, genauer zu erforschen, was hinter jenen wenigen Personen steckt, die eben aus Gründen der Realitätsflucht in Second Life aktiv sind”, wie Kathrin Jung, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Handelshochschule Leipzig, gegenüber pressetext einräumte.

Die Zogby-Umfrage förderte zudem recht bizarre Ergebnisse zutage. So würden sich immerhin elf Prozent der Amerikaner einen Chip einpflanzen lassen, um direkt über ihr Gehirn Zugang zum Internet zu haben. Knapp jeder Fünfte würde sogar seinem Kind einen Chip implantieren lassen, um es jederzeit orten zu können. Zehn Prozent der Befragten behaupteten außerdem, dass das Internet sie näher an Gott gebracht habe, während sechs Prozent glauben, sich aufgrund moderner Technologien weiter von Gott entfernt zu haben.

Auch der aktuelle Hype um Social-Networking-Plattformen spiegelt sich in der Studie wider. Etwa jeder vierte Befragte verfügt über ein Profil auf einer Netzwerk-Seite wie MySpace oder Facebook. Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt der Anteil bei 78 Prozent. Teilt man die Networking-Nutzer nach ihrer politischen Orientierung auf, zeigt sich, dass mehr Demokraten als Republikaner bei Social-Networks aktiv sind.

Aussender: www.pressetext.de

Social Networking Plattform fuer Live-Konzertvideos

Friday, October 26th, 2007

Concert Online, die Internetplattform für die Produktion, Präsentation und Vermarktung von Livemusik startet heute. Künstler, Labels und Rechteinhaber erhalten ab sofort die Möglichkeit, ihre Konzertproduktionen in voller Länge auf concertonline.de zu präsentieren und zu vertreiben.

Musikfans können im Concert Online-Webshop hochwertige Konzertfilme erwerben, Auftrittstermine ihrer Lieblingsbands im Eventkalender recherchieren, oder sich in den Community-Foren mit anderen Konzertgängern austauschen oder zum gemeinsamen Konzertbesuch verabreden. Concert Online wird von dem Kölner Medienunternehmen music networx betrieben, gegründet vom element 5-Gründer Gerrit Schumann und von Georg Bergheim, vormals A&R-Chef von BMG Ariola.

Mit einem Mix aus eigenen Produktionen, lizenzierten Aufnahmen von Major- und Independent-Labels und redaktionell ausgewähltem User Generated Content wird concertonline kontinuierlich zum umfangreichsten Angebot für Livemusik im Internet ausgebaut. Zum Start von Concert Online sind über den Webshop unter anderem Konzertfilme von internationalen Top-Acts wie Deep Purple, Diana Krall, Black Crowes und UB40, aber auch von Independent-Bands wie The Pixies als Download zu beziehen. Die Preise für einen vollständigen Konzertfilm liegen zwischen 2,95 und 14,95 EUR.

Concert Online schafft eine gemeinsame Adresse für Produzenten und Konsumenten von Livemusik: Künstler erhalten eine Plattform, um sich und ihre Live-Skills zu vermarkten. Fans können das Gesamtkunstwerk “Live-Konzert” mit seinen starken visuellen Eindrücken und dem vollen Sound in bester Qualität und in voller Länge unkompliziert downloaden. Der Eventkalender mit Konzertterminverwaltung und geplante Social Networking-Funktionen bieten weiteren Service rund ums Thema Livemusik. Weitere Infos unter: concertonline.de

Microsoft steigt bei Facebook ein

Thursday, October 25th, 2007

Microsoft hat sich im Rennen um die Social-Network-Plattform Facebook gegen Google durchgesetzt und steigt bei dem Unternehmen mit einer kleinen Beteiligung ein.

Bewertet wird Facebook dabei mit 15 Milliarden US-Dollar. Weitere Infos bei golem