Michelle Hunziker lobt Thomas Gottschalk

Seit sechs “Wetten, dass..?”-Shows ist Michelle Hunziker Co-Moderatorin von Thomas Gottschalk, der am 18. Mai sechzig Jahre alt wird.

“Er will zu seinem Geburtstag weder etwas sagen, machen oder darauf angesprochen werden”, verrät die Schweizerin im Gespräch mit TV Movie aus der Bauer Media Group. “Das kann ich sehr gut verstehen: Wer wird schon gern älter?”

Zugleich hofft Hunziker aber auf viele weitere gemeinsame Shows. “Ich wünsche mir und ihm, dass er ‘Wetten, dass..?’ bis zu seinem hundertsten Geburtstag moderiert”, sagt die 33-Jährige. “Denn ohne Thomas kann und wird es die Sendung nicht mehr geben.”

Gottschalk sei ein hundertprozentiger Entertainer und dabei völlig authentisch. “Er macht und gibt nichts vor zu sein, was er nicht von Herzen ist”, schwärmt die Blondine. “Eine ganz große Qualität – gerade im Showbiz, wo so viele Blender rumlaufen.” Ihr Verhältnis zu ihm sei aber rein platonischer Natur: “Thomas ist treu und für mich ein sehr, sehr guter Freund, den ich nie verlieren möchte.”

Zudem verrät der TV-Star ein kurioses Ritual hinter den Kulissen der Show: Zwischen ihrer beider Garderoben werde bei jeder Sendung ein kleines Buffet mit unterschiedlichen Würstchen und diversen Senfsorten aufgebaut. “Darum riechen Thomas und ich immer ein wenig nach Würstchen”, lacht Michelle Hunziker. “Gut, dass es noch kein Geruchsfernsehen gibt.”

Günther Jauch beliebtester TV-Star

Sind unsere gut gebuchten Fernsehpromis wirklich Dauerbrenner oder vielleicht auch Dauernerver? Fernsehwoche, die Programmzeitschrift mit Herz, wollte es genau wissen und hat bei den Zuschauern nachgefragt. Wie die Exklusiv-Umfrage ergab, ist Günther Jauch der absolute TV-Liebling.

64 Prozent der Befragten würden den schlagfertigen Moderator gern öfter sehen! Auch von Til Schweiger (56 Prozent) und Barbara Schöneberger (44 Prozent) darf es ein bisschen mehr sein.

Besonders bemerkenswert: Die Anzahl der Hauptrollen von Promis verrät nur wenig über deren Beliebtheitsgrad. So haben sich über die Hälfte der Zuschauer an Uschi Glas (63 Prozent) und Otti Fischer satt gesehen (54 Prozent), dicht gefolgt von Fritz Wepper (40 Prozent).

Außerdem interessant: Moderator Johannes B. Kerner, einst Publikumsliebling, landete in der exklusiven Umfrage nur auf dem zehnten Platz von 20. Und auch den DSDS-Guru Dieter Bohlen haben sich die Zuschauer übergesehen. Selbst Thomas Gottschalk liegt in der Gunst der Zuschauer nicht mehr ganz vorn: Nur jeder Vierte möchte ihn öfter im TV sehen.

Die größte Überraschung der Fernsehwoche-Umfrage: Die allzeit heitere Carmen Nebel bildet das Schlusslicht auf der Beliebtheitsskala. Nur 6 Prozent würden sie gern häufiger auf dem Bildschirm sehen.

Das Meinungsforschungsinstitut F&S Medienservice GmbH befragte im Auftrag der Fernsehwoche 1.012 Frauen und Männer. Alle Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe 16/2010 (EVT: 16. April 2010) veröffentlicht.

Apple iPad im Test

Das Warten auf das iPad hat ein Ende: Seit kurzem ist das iPad von Apple in den USA erhältlich. Mit dem handlichen iPad Tablet-PC kann man im Internet surfen, Musik hören oder Filme schauen.

COMPUTERBILD war beim Verkaufsstart in New York dabei und untersuchte seit Ostersonntag in mehreren Test-Laboren unter anderem die Bildschirm-Qualität, die Akku-Laufzeit und die Geschwindigkeit des iPad. Bei diesem exklusiven, ersten vollständigen Labortest konnte das iPad die hohen Erwartungen vor allem bei der Bedienung erfüllen. In Sachen Ausstattung besitzt das Gerät noch Verbesserungspotenzial.

Auf den ersten Blick wirkt das iPad wie der große Bruder des Apple iPhone. Allerdings ermöglicht der große Touchscreen des iPad mit einer Diagonale von 24,6 Zentimetern eine noch einfachere Bedienung und bessere Nutzung der Funktionen. Nutzer können mit dem Tausendsassa iPad deshalb bequemer Filme schauen, spielen oder E-Books lesen. Wer will, kann außerdem Musik hören, Fotos organisieren, aber nicht aufnehmen sowie im Internet surfen oder E-Mails schreiben – zum Tippen erscheint auf dem Bildschirm eine Tastatur. Der Nachschub an Filmen oder Musik lässt sich bequem bei iTunes herunterladen. Darüber hinaus stehen im App-Store über 150.000 zusätzliche Programme zur Verfügung. Jedoch funktionieren nicht alle Anwendungen, die ursprünglich fürs iPhone programmiert worden sind, reibungslos auf dem iPad.

Im COMPUTERBILD-Test erhielt das iPad die Gesamtnote “2,78″. Das handliche Gerät ist einfach zu bedienen und mit 666 Gramm nicht zu schwer. Wie schon beim iPhone ist der Bildschirm besonders robust und kratzfest. Auch die Bildschirmqualität konnte überzeugen: Die Darstellung von Texten, Fotos und Videos ist detailreich und kontraststark, das Verhältnis schwarz zu weiß beträgt 689 zu 1. Auch die Helligkeit überzeugt mit maximal 382,98 Candelar je Quadratmeter und weicht – verteilt über die gesamte Displayfläche – nur um 4,3 Prozent ab. Damit bestätigt sich, dass das iPad auch mit Sonneneinstrahlung vergleichsweise gut zurechtkommt. Zum positiven Gesamteindruck trug auch die schnelle Startgeschwindigkeit des iPad von gerade einmal 23 Sekunden bei. Aus dem Bereitschaftszustand – mit einer Akkuladung maximal fünf Wochen – ist das iPad in zwei Sekunden betriebsbereit. Generell ließen sich alle Anwendungen (“Apps”) des Tablet-PC zügig starten. Die Laufzeit des 6613 Milliamperestunden (mAh) starken Akkus betrug bei intensiver Nutzung, beispielsweise beim Surfen im Internet, zwischen sechs und elf Stunden. Wird das iPad weniger stark gefordert, beispielsweise beim Musik hören, sinkt der Stromverbrauch auf 182 Milliampere – der Akku hält dann im Musikbetrieb 36 Stunden durch.

Dennoch hat das iPad noch Luft nach oben, vor allem in Sachen Ausstattung. Leider verfügt das Gerät weder über einen Schlitz für SD-Karten noch über eine USB-Buchse – eine Kamera für Schnappschüsse oder Videotelefonie fehlt ebenso. Sogar beim Surfen im Internet müssen Abstriche gemacht werden: Die weit verbreitete Animations- und Videotechnik Flash wird nicht unterstützt. Und wer kabellos im Internet surfen will, muss mit dem iPad vergleichsweise nah am WLAN-Router oder Hotspot sein. Der eingebaute, moderne N-Standard kann in puncto Reichweite und Datenrate vom iPad nicht vollständig umgesetzt werden. Bei geringem Abstand und nach nur einer Wand Abstand zum WLAN-Sender sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit auf maximal 17,52 Mbit pro Sekunde. Vergrößert sich der Abstand, kann die WLAN-Schnittstelle des iPad schnell zur Tempobremse werden.

Nicole Kidman und Daniel Craig in Der Goldene Kompass

Der Goldene Kompass – Auf der Grundlage von Philip Pulmans erfolgreicher “His Dark Materials”-Trilogie schuf “New Moon”-Regisseur Chris Weitz ein bildgewaltiges Abenteuer – mit Nicole Kidman und Daniel Craig

In seinem spektakulären Fantasy-Film strahlen die visuellen Effekte mit der Starbesetzung (unter anderen Nicole Kidman und Daniel Craig) um die Wette … SAT.1 zeigt “Der Goldene Kompass” am Donnerstag, 11. Februar 2010, um 20.15 Uhr zum ersten Mal im Free-TV.

Der Goldene Kompass – Video Trailer

Die kleine Lyra Belacqua (Dakota Blue Richards) lebt in einem Waisenhaus am Jordan College in Oxford. Doch ist dies nicht das Oxford, das wir kennen. Es existiert in einer Parallelwelt, in der jede Person einen sogenannten “Dämon” in der Gestalt eines Tieres als Gefährten hat. Es sind unruhige Zeiten: Immer wieder werden Kinder von einer mysteriösen Bande verschleppt. Unmittelbar nachdem Lyras Onkel, Lord Asriel (Daniel Craig), zu einer Forschungsreise in den Norden aufbricht, taucht die geheimnisvolle Mrs. Coulter (Nicole Kidman) am College auf. Die umtriebige Lady überredet Lyra dazu, ebenfalls mit auf die Reise zu gehen. Vor ihrer Abreise bekommt Lyra vom Rektor des Colleges das Alethiometer geschenkt – einen goldenen Kompass, der es ihr ermöglicht, Lügen zu entlarven. Während Mrs. Coulter angestrengt versucht, von dem Mädchen das Geheimnis des magischen Geräts zu erfahren, wird Lyras bester Freund Roger (Ben Walker) entführt. In ihrer Not befragt sie das Alethiometer und erkennt, dass Mrs. Coulter ein falsches Spiel treibt. Lyra flieht und beschließt, sich auf die Suche nach Roger zu machen …

Hintergrund: Bereits die Buchvorlage von Philip Pullman wurde wegen ihrer antikirchlichen Tendenzen von christlichen Verbänden kritisiert. Obwohl Drehbuchautor und Regisseur Chris Weitz die religionskritischen Aussagen der Bücher stark reduzierte, wurde auch der Film Gegenstand einer aufgeheizten Diskussion, besonders in den USA. Die einflussreiche “Catholic League” rief gar zum Boykott auf. Und die Vatikan-Zeitung “L’Osservatore Romano” nannte das Werk nichts weniger als “gottlos”.

“Der Goldene Kompass” (OT: “The Golden Compass”) Am Donnerstag, 11. Februar 2010, um 20.15 Uhr Zum ersten Mal im Free-TV USA 2007 Genre: Fantasy Regie: Chris Weitz

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