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Alexandra Maria Lara ist kein Abenteuer-Typ

Thursday, June 19th, 2008

Ich bin kein Abenteuertyp. Bungee-Jumping würde ich nie machen” – Alexandra Maria Lara (“Der Untergang”) im Gespräch mit emotion: Als sie fünf Jahre alt war, flohen ihre Eltern mit ihr aus Rumänien nach Deutschland. Heute gehört Alexandra Maria Lara zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen.

Durch ihre Rolle als Hitlers Sekretärin Traudl Junge im Film “Der Untergang” wurde Starregisseur Francis Ford Coppola auf sie aufmerksam: Am 10. Juli läuft sein Thriller “Jugend ohne Jugend” mit Lara in der Hauptrolle bei uns an. Drehen unter Coppola – das sei für sie vorher “unvorstellbar” gewesen, gesteht die 29-Jährige im Gespräch mit emotion (ab heute im Handel). “Bei den Dingen, die ich in den letzten Jahren erlebt habe, ist es das Natürlichste, sich zu freuen.”

Auch privat hat Alexandra Maria Lara ihr Glück gefunden: Seit den Dreharbeiten zu “Control” ist sie mit dem Schauspieler Sam Riley liiert, lebt mit ihm zusammen in Berlin. Eine Beziehung, die sie glücklich macht, wie sie sagt. Neben Respekt und Vertrauen ist für sie dabei vor allem eines entscheidend: “gemeinsam lachen. Das ist am allerschönsten, es ist ein Geschenk”. Überhaupt können “richtige Glücksmomente aus jeder Situation entstehen: etwa wenn man einen Moment der Ruhe in der Natur erlebt und einen neuen, richtigen Blick auf die Welt bekommt”.

Schlechte Laune hingegen bekommt sie, wenn sie sieht, was bisweilen an Klatsch über ihr Privatleben verbreitet wird: “Dann setzt sofort eine ganze Kette von Gedanken ein: Wahnsinn, wofür interessieren sich die Leute nur? In welcher Weise schreiben Menschen über andere Menschen?” Sich von der Mediengesellschaft abzuschotten und in eine einsame Gegend zurückzuziehen, kommt für sie aber nicht in Frage: “Ich bin eindeutig ein Stadtmensch und freue mich, wenn ich Zeit in meiner Wohnung in Berlin verbringen und Freunde treffen kann. Allerdings träume ich davon, kein Handy mehr zu haben.”

Alexandra Maria Lara in Musikerfilm Control

Friday, January 11th, 2008

“Sam ist ein sehr besonderer Mensch. Ich bin sehr, sehr glücklich.” Derart überschwängliche Äußerungen ist man von der sonst eher zurückhaltenden Schauspielerin Alexandra Maria Lara nicht gewohnt.

Ist ihr Freund Sam Riley vielleicht doch ein netter Kerl, dem lediglich sein schlechter Ruf vorauseilt? Oder hat er wirklich einen negativen Einfluss auf unsere Vorzeigeschauspielerin? Die monatliche Frauenzeitschrift Maxi hat das junge Talent einmal genauer unter die Lupe genommen: Seine schauspielerischen Leistungen werden über den Klee gelobt. Im Musikerfilm “Control” spricht die britische Presse gar von einer “elektrisierenden” und “herausragenden” Leistung Rileys. Umso erstaunlicher, dass sich der 28-Jährige für die Rolle des Ian Curtis, Sänger der Band “Joy Devision”, nur für die Rolle interessierte, weil er einfach einen Job brauchte. Spontan rief er seine ehemalige Agentin an und sagte: “Hier ist Sam Riley, erinnern Sie sich an mich? Hat man die Rolle des James Bond schon besetzt? Meine Agentin sagte: ‘Ja, aber sie suchen noch jemanden, der Ian Curtis spielt’.” Vor Beginn seiner Karriere faltete er Hemden am Fließband und schenkte abends Bier aus. Seine Band “10.000 Things” schaffte es nie in die Charts. Wenn man ihn zum ersten Mal sieht, möchte man ihn sofort in eine Schublade stecken, Sam Riley könnte auch der kleine Bruder von Pete Doherty sein. Und ausgerechnet so einer ist der Freund von Alexandra Maria Lara. Die deutsche Presse war sich schnell einig: Dieser Mann ist nicht gut genug für “unsere” Alexandra. Doch genau diese schwärmt ganz öffentlich von ihrem Sam und strahlt mit ihm regelmäßig beim Lauf über den roten Teppich um die Wette. Über seinen neuen Film “Franklyn”, für den Sam Riley zurzeit mit Ryan Phillippe und Eva Green vor der Kamera steht, meint Riley: “Das interessanteste Drehbuch, das ich nach ‘Control’ gelesen habe, und eines der wenigen, bei denen ich mich nicht umbringen muss.”

Mehr über den Newcomer, über den alle reden, aber so gut wie niemand etwas weiß, lesen Sie in der aktuellen Maxi (EVT: 10. Januar 2008).

Alexandra Maria Lara ueber ihre Liebe

Monday, January 7th, 2008

Alexandra Maria Lara: “Fernbeziehung kam nicht infrage”

Seit dem Erfolg von “Der Untergang” macht sie weltweit Karriere, drehte mit Francis Ford Coppola und spielte jüngst neben Anthony Hopkins. Doch ihre letzte Rolle veränderte ihr Privatleben: In dem Musikfilm “Control” (Kinostart: 10. Januar) über das kurze Leben des Joy Division-Sängers Ian Curtis spielt Alexandra Maria Lara die Freundin des Helden – und verliebte sich in ihren Filmpartner, den Musiker Sam Riley.

“Da war von Anfang an eine große Sympathie zwischen uns”, schwärmt die Schauspielerin im Gespräch mit der FÜR SIE (2/2008, EVT: 08.01.08). “Doch privat sind wir uns erst danach nähergekommen.” Allerdings seien die Filmküsse nicht nur rein professioneller Natur gewesen. “Wenn man den Mann toll findet, ist es schon etwas anders. Trotzdem ist ein Drehort mit 40 Menschen, die einen beobachten, einfach nicht romantisch.”

Dass sie sich mal in einen Filmpartner verlieben würde, hatte sich die 29-jährige vorher nie vorstellen können. “Für mich war das immer ein Klischee”, gesteht Lara, die mit Riley mittlerweile in Berlin zusammenwohnt. “Es wäre wahnsinnig kompliziert gewesen, sich in unserem Beruf noch auf zwei Länder aufzuteilen. Ich hatte Glück, dass Sam Berlin gefällt.” Mit den Dreharbeiten und dem neuen Partner hat sich übrigens auch der Musikgeschmack der Reggae-begeisterten Schauspielerin verändert: “Der Film hat meinen musikalischen Horizont erweitert. Joy Division kannte ich vorher nicht, jetzt bin ich von ihnen begeistert.”

Ford Coppola schwaermt von Alexandra Maria Lara

Wednesday, October 24th, 2007

Regie-Altmeister Francis Ford Coppola schwärmt von Alexandra Maria Lara: “Sie ist so erfrischend und wunderschön, und dazu noch wahnsinnig talentiert.”

“Lara ist so erfrischend und wunderschön, und dazu noch wahnsinnig talentiert. Man kann die gesamten Gefühle in ihrem Gesicht ablesen”, sagt Regisseur und Produzent Francis Ford Coppola über die Hauptdarstellerin seines neuen Films “Youth without Youth”. Alexandra Maria Lara sei eine “sehr liebenswerte und interessante Frau von rumänischer Abstammung”, verrät Coppola im Interview mit der VANITY FAIR. “Besser hätte es für die Rolle gar nicht passen können. Deutschland hat so viel Talent vorzuweisen und steht für eine Tradition mit seiner reichen Opern-, Theater- und Kino-Geschichte.”

Die Roman-Verfilmung nach der literarischen Vorlage des rumänischen Schriftstellers Mircea Eliade, “Youth without Youth” ist der erste Film unter der Regie von Coppola (“Der Pate”, “Apocalypse Now”) seit zehn Jahren. In der verschachtelten Fabel spielt Alexandra Maria Lara gleich drei unterschiedliche Frauencharaktere. Der erste Kontakt zwischen Coppola und Lara gestaltete sich zunächst schwierig: “Zwei Tage lang habe ich mich nicht getraut, das Drehbuch zu lesen”, gesteht die 28-Jährige. “Als ich dann endlich die Nummer wählte, ging Coppola persönlich ans Telefon. Ich war so geschockt, dass ich sofort auflegte.”

Doch der mit fünf Oscars prämierte Regisseur ließ sich nicht abwimmeln und rief Lara zurück: “Als er mich fragte, ob ich mir vorstellen könne, alle drei Frauenrollen zu spielen, war ich total platt”, berichtet der neue deutsche Star im internationalen Filmgeschäft. Durch ihre Rolle als Hitlers Sekretärin in Oliver Hirschbiegels “Der Untergang” war Coppola auf Lara aufmerksam geworden.

Wann der Streifen in die deutschen Kinos kommt, ist noch ungewiss. Doch bereits Anfang Januar ist Lara in der internationalen Produktion “Control” wieder in den Kinos zu sehen. Sie spielt dort an der Seite ihres Freundes Sam Riley die Freundin des ehemaligen Joy Division Sängers Ian Curtis, der sich 1980 das Leben nahm und seitdem kultisch verehrt wird.

Das vollständige Porträt von Alexandra Maria Lara und ein Interview mit Francis Ford Coppola lesen Sie in der aktuellen VANITY FAIR.