Posts Tagged ‘Apple-iPhone’

Apple-Haendler Gravis will iPhone verkaufen

Sunday, December 9th, 2007

Apple-Händler Gravis will das Apple iPhone noch vor Weihnachten verkaufen

Deutschlands größter Apple-Händler, die Berliner Firma Gravis, will noch vor Weihnachten das Design-Handy iPhone in seinen Geschäften verkaufen. Er befinde sich dazu in Gesprächen mit der Telekom, sagte Gravis-Chef Archibald Horlitz dem Tagesspiegel (Montagausgabe). “Es war von Anfang an beabsichtigt, dass die Vertriebskanäle verbreitert werden”, sagte Horlitz. “So ist es auch in den USA. Die Distribution eines solchen Kult-Artikels muss breit sein, genau wie beim iPod.” Allerdings werde Gravis das iPhone vor Weihnachten noch nicht bundesweit anbieten können. “Im Moment sind zwei Standorte im Gespräch: Berlin und München”, sagte Horlitz. Zum Preis sagte er: “Ich halte den aktuellen Preis von 399 Euro für angemessen.”

Gravis will künftig die Computerabteilungen in den Karstadt-Warenhäusern betreiben. Am 19. November öffnete eine erste Niederlassung bei Karstadt in Düsseldorf. Anfang Februar werde Gravis in weitere Standorte expandieren, sagte Horlitz. Im Mai soll die Entscheidung fallen, ob die Kooperation ausgebaut wird. “Je nachdem wie sich der Markt auch insgesamt entwickelt, sind 30 bis 50 zusätzliche Standorte realistisch”, sagte Horlitz.

Die Gravis-Unternehmensgruppe zu der neben der Handelskett die IT-Beratung HSD gehört, plane für 2008  – ohne Karstadt – einen Umsatz von 170 Millionen Euro. “Abhängig von der Standortzahl und von der Produktpalette könnte ab 2009 ein Umsatz im Volumen von 80 bis 100 Millionen Euro hinzukommen”, sagte Horlitz. Um den Investitionsbedarf zu decken, könne er sich einen Börsengang grundsätzlich vorstellen. “Aber der Börsengang ist sicher nicht das favorisierte Mittel sich zu finanzieren”, sagte der Gravis-Chef. “Einem strategischen Partner würden wir den Vorzug geben.” Es gebe bereits Gespräche, er könne aber in der frühen Phase noch keine konkreten Namen nennen.

Apple iPhone – Vodafone ueber Urteil LG Hamburg

Tuesday, December 4th, 2007

Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat sich zum Urteil des Hamburger Landgerichts geäußert.

Das LG Hamburg hatte zuvor zu Gunsten von T-Mobile entschieden. Demnach darf T-Mobile weiterhin das Apple iPhone exklusiv anbieten – auch mit einer Netzsperre für andere Mobilfunkanbieter.

Vodafone zum Hamburger Gerichtsurteil zum iPhone: “Verkaufskonditionen bleiben verbraucherfeindlich”!

Das Landgericht Hamburg hat heute im Widerspruchsverfahren das Urteil über die Verkaufskonditionen des iphone gesprochen. Vodafone ging es darum, die aktuell gültigen Regeln klären zu lassen. Deswegen hat Vodafone das neue Marktmodell von T-Mobile gerichtlich überprüfen lassen. Wenn es zukünftig rechtlich möglich ist, Handys in Deutschland mit derart restriktiven Netzsperren und Tarifbindungen zu verkaufen, so hält Vodafone das weiterhin für verbraucherfeindlich. Vodafone wird jetzt die Urteilsbegründung analysieren und dann über weitere Schritte entscheiden.

Apple iPhone weiterhin nur bei T-Mobile

Tuesday, December 4th, 2007

Der Mobilfunkanbieter T-Mobile darf das Apple iPhone weiter exklusiv vermarkten. Damit scheitert der Konkurrent Vodafone mit seiner Klage vor dem Landgericht Hamburg.

T-Mobile zieht das iPhone aus dem freien Verkauf zurück. Jetzt müssen Kunden des Unternehmens wieder Sperre und Zeitvertrag hinnehmen. Vodafone kann gegen das Urteil in die Berufung vor das Hanseatische Oberlandesgericht gehen. (via: welt.de)

weitere Berichte:
golem.defocus.deheise.de

Talkline lockt Apple iPhone-Interessierte mit Viewty

Monday, November 26th, 2007

Das Apple iPhone beherrscht die Schlagzeilen wie kein anderes Mobiltelefon. Doch während der Marktstart des teuren Schmuckstücks in Deutschland nicht ohne Komplikationen verläuft, haben sich asiatische Hersteller vom Design bereits inspirieren lassen und bei der Technik noch einiges drauf gelegt.

Talklines Alternative zum iPhone heißt LG ViewtyTalklines Alternative zum iPhone heißt LG Viewty und bietet eine 5 Megapixel-Kamera mit Autofocus, UMTS-Technik mit dem Datenbeschleuniger HSDPA sowie eine perfekt reagierende Steuerung über das riesige Touchscreen-Display. Doch nicht nur diese Daten erschüttern die Grundwerte des iPhone, sondern vor allem der Talkline-Preis ab Null Euro.

Fünf von fünf Sternen im Praxistest der Zeitschrift connect qualifizieren das LG K990 Viewty als heißen Tipp für alle, denen Apples Kulthandy einfach zu teuer oder zu schlecht ausgestattet ist. Während das iPhone weder MMS verschicken kann, noch über UMTS verfügt, setzt das Viewty mit HSDPA-Datenübertragung in DSL-Geschwindigkeit Akzente. Statt nur mit einer einfachen CMOS-Kamera zu knipsen, dreht das Viewty sogar Videofilme – bei VGA-Auflösung mit ruckelfreien 120 Bildern pro Sekunde. Die 5,1 Megapixel-Kamera mit Objektiv von Schneider Kreuznach bietet neben Autofocus einen Bildstabilisator und einen Xenon-Blitz. Für scharfe Bilder ist somit auch in schwierigen Lichtsituationen gesorgt.

Das nur 15 Millimeter flache LG Viewty kann nicht nur mehr als sein Design-Vorbild aus Cupertino, es ist auch deutlich günstiger. Talkline bietet den “potenten iPhone Konkurrenten” (connect 11/2007) zum Preis ab Null Euro – beispielsweise im Tarif O2 Genion L. Das Angebot ist ab sofort bei allen Talkline Stores, bei Talkline Fachhändlern und unter talkline.de erhältlich.

Apple iPhone – Panik vor Virenwelle unbegruendet

Monday, November 26th, 2007

Kaum ist das Apple iPhone im Handel erhältlich, sehen bereits einige Security-Unternehmen eine Virenwelle apokalyptischen Ausmaßes heranrollen.

Die Experten der G DATA Security Labs nahmen die aktuelle Gefahr für iPhone und Symbian-Smartphones einmal genau unter die Lupe. Das beruhigende Ergebnis: Das propagierte Gefahrenpotential ist verschwindend gering. Für die Malware-Industrie sind Smartphones de facto keine lohnenden Ziele. Für die verbreitetste Smartphone-Plattform Symbian haben die G DATA Experten in den vergangenen 12 Monaten nicht mehr als 23 neue Schadprogramme ausmachen können. Für die Entdeckung der gleichen Anzahl Windows-basierter Schädlinge vergehen gerade einmal 2,5 Stunden. Nach Einschätzung von G DATA Vorstand Dr. Dirk Hochstrate verunsichern einige Security-Hersteller Smartphone-Besitzer bewußt, um die Verbreitung ihrer Mobile-Security-Lösungen voranzutreiben.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Online-Kriminelle stets auf der Suche nach neuen Einnahmequellen sind. Smartphones sind jedoch nach Einschätzung von G DATA entgegen anderslautender Meldungen weiterhin nicht lukrativ für Cyber-Kriminelle. Der Aufwand für professionelle Malware-Autoren steht nach eingehenden Analysen der G DATA Security Labs in keinem Verhältnis zu möglichen Gewinnen. Ein weiterer Punkt, der Smartphone-Besitzer aufatmen lässt: Die massenhafte Verbreitung von Schadsoftware, ist selbst bei Symbian technisch kaum zu bewerkstelligen, da Bluetooth sich für eine schnelle Verbreitung von Schadcode nicht eignet. MMS ist zwar als Träger von Schadcode denkbar, aber der Installationsprozess erfordert entsprechende Nutzer-aktion. Viele Smartphone-Nutzer sind misstrauisch genug, nicht auf die von E-Mails bekannten Tricks hereinzufallen. Käufer des iPhones brauchen sich um MMS als Einfallstor keine Sorgen zu machen, da das iPhone keine MMS-Funktionen enthält.

Dr. Dirk Hochstrate, Vorstand G DATA Software AG: “Den medialen Hype um Apples Handy-Legende nutzen einige Security-Anbieter offensichtlich für eine recht unfundierte Stimmungsmache. Selbst wenn Apple seine Absatzziele erreicht und bis Ende 2008 weltweit 10 Millionen iPhones verkauft, liegt deren Marktanteil bei gerade einmal einem Prozent. Dies entspricht einem Verhältnis von Symbian-Geräten zu iPhone von 10:1. Das iPhone als eine begehrte Plattform für Malware-Autoren zu propagieren ist vor diesem Hintergrund sehr unwahrscheinlich. Zum jetzigen Zeitpunkt von einer realen Gefahr zu sprechen, halten wir für marktpolitisch begründete Panikmache. Es ist offensichtlich, dass einzelne Security-Hersteller lediglich Nischenmärkte frühzeitig besetzen wollen.”

Eine theoretische Gefahr für iPhone-Besitzer besteht durch Drive-by-Infektionen infizierter Webseiten oder beim Surfen in schädlichen WLANs. Dennoch: Die große iPhone-Virenwelle wird auf absehbare Zeit ausbleiben, davon ist auch Ralf Benzmüller, Leiter der G DATA Security Labs überzeugt.

“Die Malware-Industrie wird sicherlich Möglichkeiten des iPhones ausloten. Es ist mit sogenannten “Proof of Concept Viren” zu rechnen. Mit diesen Test-Viren wollen Malware-Autoren zeigen, dass es technisch möglich ist, iPhone-Viren zu entwickeln. Hier möchte natürlich jeder Schadcode-Programmierer schon aus Prestigegründen der Erste sein. Wir können iPhone-Besitzer jedoch beruhigen. Die uns vorliegenden Zahlen zeigen, dass Smartphone-Viren in den letzten zwei Jahren stark rückläufig sind. In diesem Jahr sind lediglich 23 neue Schadprogramme aufgetaucht – im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 70 Prozent. Die Entwicklung und Verbreitung von Schadcode für iPhone und Symbian lohnt sich aus cyberökonomischen Gesichtspunkten nicht.”, so Ralf Benzmüller.

Die Vielzahl der Betriebssysteme, die schwierige Verbreitung von Schadcode und die fehlenden Cyber-Crime-Geschäftsmodelle machen Smartphones für Kriminelle unattraktiv.

Die Notwendigkeit von speziellen AntiViren-Lösungen für Symbian, iPhone und Co. muss daher zum jetzigen Zeitpunkt in Frage gestellt werden.

Sinkende Tendenz: Anzahl von Viren für Smartphones
- 2005: 145
- 2006: 73
- 2007: 23
- 2007 (erwartet bis Ende 2007): maximal 26