Posts Tagged ‘Auto’

Muss der Staat Opel retten?

Friday, February 27th, 2009

Soll Opel mit Staatsgeld gerettet werden? Ist der Autobauer allein überlebensfähig? Welches Unternehmen klopft als nächstes beim Staat an?

 Über diese und andere Fragen diskutiert Thomas Leif mit seinen Gästen am Montag, den 2. März 2009, im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin. In “Leif vor Ort” interviewt Thomas Leif den SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und IG Metall-Chef Berthold Huber zur Opel-Krise.

Opel steht das Wasser bis zum Hals und der Staat soll den von der Pleite bedrohten Autobauer mit Steuergeldern retten. Mindestens 3,3 Milliarden Euro wird die deutsche Traditionsmarke in den nächsten Jahren benötigen. Viel Steuergeld für das Auto mit dem Blitz, das nicht seit gestern in der Krise ist. Über Jahre wurde Opel heruntergewirtschaftet und vom US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors (GM) stiefmütterlich behandelt. Die deutsche Tochter will sich deshalb von GM lösen und künftig auf eigene Rechnung Autos bauen. Doch ob es Opel alleine schaffen kann, das bezweifeln viele Experten. Der Automarkt weltweit kämpft mit massiven Überkapazitäten: Es können fast doppelt so viele Autos gebaut werden, wie es Käufer gibt. Für die Politik steht eine harte Entscheidung an: Bis zu 50.000 Arbeitsplätze wären bedroht, wenn der Staat Opel Pleite gehen lässt.

Das neue politische Streitgespräch wird montags, 22.30 Uhr bis 23 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Karneval – Vorsicht Restalkohol

Friday, February 13th, 2009

Ob Fastnacht, Fasching oder Karneval: Autofahrer, die an den tollen Tagen zu tief ins Glas schauen, können am Morgen danach ein böses Erwachen erleben – in der Polizeikontrolle. Denn auch bei vermeintlich klarem Kopf ist im Blut oft noch Restalkohol nachweisbar.

Laut Faustregel baut ein gesunder Körper in einer Stunde etwa 0,1 Promille Alkohol im Blut ab. Was viele nicht wissen: “Schon bei 0,3 Promille beginnt die relative Fahruntüchtigkeit”, erklärt Dr. Karin Müller, leitende Verkehrspsychologin bei TÜV Rheinland. Wer also nach einer feucht-fröhlichen Nacht einen Unfall baut oder der Polizei durch seine Fahrweise auffällt, muss mit weit reichenden Konsequenzen rechnen. Es drohen Führerscheinentzug, Geldstrafen und Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Kraftfahrer, die mit 0,5 Promille hinterm Steuer erwischt werden, begehen automatisch eine Ordnungswidrigkeit. Neben drastischen Bußgeldern von 500 bis 1.500 Euro und vier Punkten muss der Verkehrssünder seinen Führerschein für bis zu drei Monate abgeben (Fahrverbot). Bei 1,1 Promille beginnt die absolute Fahruntüchtigkeit.

Zur Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU) müssen alle, die den Beamten mit mindestens 1,6 Promille ins Netz gehen, für Wiederholungstäter gilt hier schon die 0,5-Promille-Grenze. Da können schon zwei Bierchen zu viel sein. Denn eine Frau mit einem Gewicht von 60 Kilogramm erreicht – statistisch gesehen – schon nach einem halben Liter Pils die 0,5-Promille-Grenze. “Trotzdem sind nur zehn Prozent aller ertappten Alkoholsünder weiblich”, sagt Dr. Müller. Jährlich müssen in Deutschland über 100.000 Menschen zur MPU – wegen Alkohol- und Drogenmissbrauchs, oder wenn sie 18 Punkte in Flensburg angesammelt haben. Bei einem Führerscheinentzug findet die MPU, die beispielsweise die Fachleute von TÜV Rheinland durchführen, nach oder kurz vor Ablauf der richterlich verfügten Sperrfrist von mindestens sechs Monaten statt. “Wir beraten Betroffene bereits im Vorfeld der Untersuchung an kostenlosen Informationsabenden oder stehen ihnen in speziellen Schulungen zur Seite. Diese Kurse sind zwar kostenpflichtig, erhöhen durch ihre Anregungen und Hilfen zur Verhaltensänderung aber die Chancen auf ein positives Gutachten “, betont Dr. Müller.

Weitere Infos: tuv.com/mpu

Barack Obama – neuer Dienstwagen – The beast

Friday, January 23rd, 2009

Der neue US-Präsident Barack Obama hat sein Amt angetreten. Chauffiert wird er ab sofort in der neuen Staatslimousine Cadillac One. Das Auto ist stark gepanzert und hat ein hubraumstarkes V8-Aggregat mit geschätzten 500 PS. Vom Secret Service hat der Dienstwagen den Spitznamen “The beast” bekommen.

Dacia Logan – Billigauto aus Rumaenien

Wednesday, September 3rd, 2008

Rumänisches Billigauto Dacia Logan besteht bei AUTOStraßenverkehr den ersten 100.000-Kilometer-Test

Ein Dacia Logan MCV hat den ersten unabhängigen Dauertest mit Bravour bestanden. Redakteure der Zeitschrift AUTOStraßenverkehr haben den neuen rumänischen Kombi mehr als ein Jahr lang unter verschiedensten Bedingungen gefahren – Ergebnis bei Kilometerstand 100.000: keine Pannen, keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte.

Über die gesamte Testdauer quietschte nur zweimal die Bremse hinten, Bremsscheiben und -beläge des Logan MCV 1.5 dCi mussten einmal getauscht werden, er brauchte zwei Paar Scheibenwischer und drei Glühlampen.

Die Renault-Tochter Dacia machte in Deutschland bisher vor allem mit äußerst niedrigen Preisen für seine Modelle Logan und Sandero auf sich aufmerksam. Den Logan gibt es ab 7200 Euro, einen Logan-Kombi namens MCV mit Dieselmotor wie im Dauertest ab 11.650 Euro.

Wie hoch die Unterhaltskosten sind und welche Stärken und Schwächen der Logan MCV im Alltag offenbart, steht im aktuellen Heft von AUTOStraßenverkehr (Heft 20/2008), das ab Mittwoch, dem 3. September, für 1,30 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Hohe Bezinpreise zu Ostern

Thursday, March 13th, 2008

Der ACE Auto Cub Europa hat die Mineralölwirtschaft eindringlich davor gewarnt, zu Ostern abermals die Preise für Kraftstoffe zu erhöhen.

ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner sagte am Donnerstag in Stuttgart: “Die Tankstellenbetreiber sollten dieser Versuchung besser widerstehen”. Nicht jeder neue Preissprung an den Zapfsäulen vor Ort lasse sich mit den massiv gestiegenen Ölpreisen auf den Weltmärkten rechtfertigen.

Der ACE-Sprecher forderte die Kartellbehörde zugleich auf, gegen den “kollektiven Preiswucher” an den Tankstellen einzuschreiten. Es heisse immer, ein förmliches Verfahren werde dann eingeleitet, wenn es konkrete, hinreichende und gerichtsfeste Verdachtsmomente auf verbotene Absprachen der Mineralölkonzerne gebe. “Diese Floskeln kennen wir schon zu genüge. Sie taugen nicht mal mehr zum Trost”, kritisierte Hillgärtner. Jetzt sei Zeit zum Handeln.

Nach Darstellung des ACE-Sprechers beherrschen nur noch wenige Mineralölkonzerne mit ihren Tankstellenketten nahezu den gesamten Markt, während freie Tankstellen mit ihren etwas günstigeren Preisen nur noch einen Marktanteil von knapp 10 Prozent inne hätten. Sie könnten deshalb immer weniger als Preiskorrektiv wirken.