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IT-Branche fehlen qualifizierten Fachkraefte

Thursday, December 13th, 2007

Der IT-Branche fehlen die qualifizierten Fachkräfte an allen Ecken und Enden. Der Fachkräftemangel wird zur Wachstumsbremse. Deshalb wird die Forderung nach einer Lockerung des Zuwanderungsgesetzes für IT-Fachkräfte aus dem nicht europäischen Ausland immer lauter.

Andreas Dinges, Vorstandsvorsitzender der DIS AG DIS AG, sieht in dem verstärkten Zuzug von ausländischen IT-Fachkräften keine langfristige Lösung für die Branche. “Anstatt weltweit ungezielt IT-Spezialisten anzuwerben, sollten die bestehenden Ressourcen auf dem deutschen Arbeitsmarkt richtig ausgeschöpft werden”, erklärt er. “Es gibt eine hohe Zahl von IT-Fachleuten ohne qualifizierten Abschluss, die sofort einsatzbereit und entwicklungsfähig sind.”

Der Düsseldorfer Personaldienstleister geht darum einen anderen Weg: Er hat ein berufsbegleitendes, innovatives Weiterbildungsprogramm aufgelegt und will damit dazu beitragen, die IT-Fachkräftelücke nachhaltig zu stopfen. DIS-Mitarbeiter mit IT-Vorkenntnissen können berufsbegleitend Wirtschafts- oder Web- und Medieninformatik studieren oder eine Weiterbildung zum EDV-Service-Techniker, Netzwerktechniker, IT-System-Ökonom oder Informatik-Betriebswirt absolvieren.

Das Besondere daran: Die DIS AG als Personaldienstleister beschäftigt Mitarbeiter, die in IT-Projekten bei anderen Unternehmen tätig sind. “Wir sind uns bewusst, dass unser Bildungsangebot zu einem großen Teil von unseren Kunden getragen wird”, meint Dinges. “Aber nur so können wir gemeinsam dieses schlummernde Potenzial wecken und für die Branche nutzen.”

“Zukunft IT” bietet deutschlandweit eine Plattform, um sich neben dem Beruf in Sachen IT weiterzubilden: als Teil des DIS-Teams. Angesprochen werden Beschäftigte, die beruflich schon mit IT zu tun hatten, Autodidakten, die aus reiner Begeisterung stärker in die Materie eingetaucht sind, Studierende, die vor dem Abschluss in die Berufspraxis umgestiegen sind und junge Talente, die sich verstärkt für IT interessieren, aber noch nicht die richtigen Mittel und Wege für eine Zusatzqualifikation gefunden haben.

Und so funktioniert das Ganze: (Zukünftige) DIS-Mitarbeiter können sich für das Programm bewerben. Die Kundenunternehmen, in deren IT-Projekten oder IT-Bereichen sie tätig sind, geben ihnen den notwendigen Freiraum in Form von Zeit. Und die DIS AG koordiniert die Ausbildung und trägt die Kosten.

Mit dem Qualifizierungsprogramm “Zukunft IT” übernimmt die DIS AG eine Vorreiterrolle. “Durch dieses zukunftsweisende Konzept profitieren sowohl unsere Mitarbeiter als auch die IT-Branche, für die wir langfristig qualifizierte Projektmitarbeiter schaffen, auf die sie zurückgreifen kann”, ist sich Andreas Dinges sicher. Weitere Infos unter: dis-ag.de

Deutsche wollen nicht bis 67 arbeiten

Thursday, December 13th, 2007

Online-Umfrage des Karriereportals Monster:Lieber früher in die Rente, finanzielle Einbußen werden in Kauf genommen

Im März dieses Jahres hat der Bundestag die “Rente mit 67″ beschlossen. Eine Entscheidung, die vor allem bei den Arbeitnehmern für viele Diskussionen gesorgt hat. Eine Umfrage des Online- Karriereportals Monster hat nun ergeben, dass die Mehrheit der Angestellten nicht so lange arbeiten möchte, auch wenn dies mit finanziellen Einbußen einher geht. Dazu bekannten sich 42 Prozent der befragten Arbeitnehmer. 23 Prozent gaben an, dass sie keine andere Wahl hätten als bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten zu gehen, während zehn Prozent eine Altersteilzeitlösung in Betracht ziehen. Durch eine private Altersvorsorge möchte ein Viertel der befragten Angestellten verhindern, bis 67 arbeiten zu müssen.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Ruhestand erst mit 67 Jahren – werden Sie tatsächlich so lange arbeiten?

- Ich werde unter keinen Umständen so lange arbeiten, auch wenn ich finanzielle Einbußen hinnehmen muss. 42% (599)

- Nein, ich sorge schon jetzt finanziell vor, so dass ich nicht so lange arbeiten muss. 25% (348)

- Ja, mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben. 23% (329)

- Ich werde wohl bis 67 arbeiten, allerdings überlege ich, eine Altersteilzeitlösung in Anspruch zu nehmen. 10% (140)

“Die Deutschen möchten ihr Leben im Alter selbst gestalten und trotz möglicher finanzieller Einbußen nicht so lange arbeiten, das hat die Umfrage gezeigt”, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe von Monster Worldwide. “Verwunderlich dabei ist, dass sich anscheinend erst relativ wenige Angestellte privat um ihre Altersvorsorge kümmern. Hier muss noch viel Informationsarbeit geleistet werden. Denn mit der richtigen Kombination verschiedener Renten-Modelle ist es möglich, sich eine unterstützende Versorgung im Alter zu sichern.”

Tipps und ausführliche Informationen rund um das Thema Altersvorsorge liefert das Karriere-Journal unter inhalt.monster.de. Dort wird in der Rubrik “Gehalts-Ratgeber” erläutert, wie man die so genannte “Rentenlücke” – also den Bereich zwischen der gesetzlichen Rente und dem eigentlich benötigten Betrag – am besten schließen kann. Außerdem werden die verschiedenen Möglichkeiten der privaten und betrieblichen Vorsorge vorgestellt. Weiterführende Links und Buchtipps runden das Informationsangebot ab. Zudem können sich alle Interessierten zu diesem und weiteren Themen in der Monster Community unter foren.monster.de mit anderen Usern austauschen.

1.416 deutsche Arbeitnehmer haben zwischen dem 20. November und dem 4. Dezember 2007 an der Umfrage teilgenommen. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Die aktuelle Umfrage erhebt Daten zu der Frage: “Freuen Sie sich auf die Weihnachtsfeier?”.