Posts Tagged ‘Beziehung’

Alexandra Maria Lara ueber ihre Liebe

Monday, January 7th, 2008

Alexandra Maria Lara: “Fernbeziehung kam nicht infrage”

Seit dem Erfolg von “Der Untergang” macht sie weltweit Karriere, drehte mit Francis Ford Coppola und spielte jüngst neben Anthony Hopkins. Doch ihre letzte Rolle veränderte ihr Privatleben: In dem Musikfilm “Control” (Kinostart: 10. Januar) über das kurze Leben des Joy Division-Sängers Ian Curtis spielt Alexandra Maria Lara die Freundin des Helden – und verliebte sich in ihren Filmpartner, den Musiker Sam Riley.

“Da war von Anfang an eine große Sympathie zwischen uns”, schwärmt die Schauspielerin im Gespräch mit der FÜR SIE (2/2008, EVT: 08.01.08). “Doch privat sind wir uns erst danach nähergekommen.” Allerdings seien die Filmküsse nicht nur rein professioneller Natur gewesen. “Wenn man den Mann toll findet, ist es schon etwas anders. Trotzdem ist ein Drehort mit 40 Menschen, die einen beobachten, einfach nicht romantisch.”

Dass sie sich mal in einen Filmpartner verlieben würde, hatte sich die 29-jährige vorher nie vorstellen können. “Für mich war das immer ein Klischee”, gesteht Lara, die mit Riley mittlerweile in Berlin zusammenwohnt. “Es wäre wahnsinnig kompliziert gewesen, sich in unserem Beruf noch auf zwei Länder aufzuteilen. Ich hatte Glück, dass Sam Berlin gefällt.” Mit den Dreharbeiten und dem neuen Partner hat sich übrigens auch der Musikgeschmack der Reggae-begeisterten Schauspielerin verändert: “Der Film hat meinen musikalischen Horizont erweitert. Joy Division kannte ich vorher nicht, jetzt bin ich von ihnen begeistert.”

Jessica Schwarz ueber Treue und Monogamie

Tuesday, December 4th, 2007

Monogamie findet sie schwierig, Besitzansprüche ungesund und sich selbst “vielleicht zu turbulent für eine dauerhafte Beziehung”. Schauspielerin Jessica Schwarz bekennt sich in der aktuellen Ausgabe des Magazins BRIGITTE (ab morgen im Handel) zu ihrem Privatleben als Single.

Dabei spricht die 30-Jährige offen über enttäuschte Erwartungen, spart aber auch nicht mit Selbstkritik: “Ich bin oft mit mir selbst sauer, dass ich überhaupt eine Illusion hatte und den anderen nicht einfach so lassen kann, wie ich ihn kurz vorher noch wahnsinnig toll fand.” Treue sieht sie nicht als Garanten für eine dauerhafte Beziehung: “Treue ist was für Tauben. Und Schwäne. Das sind monogame Wesen.”

Jungverliebte sieht Jessica Schwarz “teilweise noch sehr nah am Neandertaler dran. Irgendwie auch unschuldig. Und unreflektiert”. Eine Anspielung auf ihre Hauptrolle in der Beziehungskomödie “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken”. Zum Film gibt’s in der aktuellen BRIGITTE ein Extraheft: “10 Lektionen, die Liebe betreffend”.

Internet ersetzt Liebesbeziehungen

Sunday, October 28th, 2007

Das Internet fungiert für rund ein Viertel der US-Bürger als Ersatz für eine reale Beziehung.

Glaubt man einer aktuellen Studie des Markforschungsinstituts Zogby, so gehen nicht nur immer mehr Menschen online auf Partnersuche, sondern sehen das Netz mittlerweile – zumindest für eine Zeit lang – auch als passende Entsprechung zu einem Lebensgefährten aus Fleisch und Blut. Am höchsten ist der Anteil unter den Singles, von denen 31 Prozent der Befragten – Männer gleichermaßen wie Frauen – angaben, das Internet könne eine Liebesbeziehung ersetzen.

Viele Internetnutzer gehen inzwischen nicht mehr auf die Suche nach einem realen, sondern nach einem virtuellen Partner bzw. nutzen virtuelle Welten, um auf die große Liebe zu stoßen. So zeigte etwa eine Studie der Handelshochschule Leipzig, das besonders Online-Welten wie Second Life zum Großteil als realitätsnahe Kontaktbörse dienen. Dass die Nutzer aufgrund ihres virtuellen Soziallebens den Bezug zur Realität verlieren, sei dennoch nicht zu befürchten. Denn Langweile oder Realitätsflucht sind nur selten ein Beweggrund, sich in ein Internet-Universum einzuklinken. “Dennoch wird es spannend sein, genauer zu erforschen, was hinter jenen wenigen Personen steckt, die eben aus Gründen der Realitätsflucht in Second Life aktiv sind”, wie Kathrin Jung, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Handelshochschule Leipzig, gegenüber pressetext einräumte.

Die Zogby-Umfrage förderte zudem recht bizarre Ergebnisse zutage. So würden sich immerhin elf Prozent der Amerikaner einen Chip einpflanzen lassen, um direkt über ihr Gehirn Zugang zum Internet zu haben. Knapp jeder Fünfte würde sogar seinem Kind einen Chip implantieren lassen, um es jederzeit orten zu können. Zehn Prozent der Befragten behaupteten außerdem, dass das Internet sie näher an Gott gebracht habe, während sechs Prozent glauben, sich aufgrund moderner Technologien weiter von Gott entfernt zu haben.

Auch der aktuelle Hype um Social-Networking-Plattformen spiegelt sich in der Studie wider. Etwa jeder vierte Befragte verfügt über ein Profil auf einer Netzwerk-Seite wie MySpace oder Facebook. Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt der Anteil bei 78 Prozent. Teilt man die Networking-Nutzer nach ihrer politischen Orientierung auf, zeigt sich, dass mehr Demokraten als Republikaner bei Social-Networks aktiv sind.

Aussender: www.pressetext.de

Jede vierte Frau hatte Sex mit dem Ex

Monday, May 21st, 2007

Die Beziehung mag vorbei sein, doch der Reiz der alten Liebe verfliegt nicht so schnell. Wie eine GEWIS-Umfrage für die neue Ausgabe der Frauenzeitschrift PETRA ergab, hatten 22 Prozent der Frauen trotz einer neuen Beziehung schon mal Sex mit dem Ex.

Ein amouröser Abstecher in die Vergangenheit, auf den sich die Männer nur allzu gerne einlassen: Ganze 94 Prozent der Befragten finden es völlig in Ordnung, mit ihrer Ex-Freundin zu flirten. Die vertraute Beziehung auf eine platonische Basis zu stellen gelingt dagegen nur selten. 34 Prozent der Frauen glauben nicht daran, dass eine Freundschaft mit dem Ex-Freund überhaupt möglich ist.

Dass der frühere Partner trotz zerbrochener Liebe anziehend bleibt, hat seinen Grund. “Obwohl beide sich letztlich getrennt haben, hat man viel Positives erlebt”, erklärt die Hamburger Psychotherapeutin Claudia Clasen-Holzberg. Gerade in nicht so glücklichen Zeiten könne der Ex so zur Projektionsfläche unerfüllter Träume und Wünsche werden – sei es als Alternative zum Single-Dasein oder als Gegenentwurf zum jetzigen Partner. Was jedoch noch nicht bedeutet, dass die frühere Liebe unbewältigt blieb. “Fragwürdig wird es erst, wenn es sich um den sogenannten heimlichen Richtigen handelt”, warnt Claudia Clasen-Holzberg. Vergiftet der Mann aus der Vergangenheit das Leben von heute, ist professionelle Hilfe gefragt.

Das Schweigen der Maenner – warum sie nicht “Ich liebe Dich sagen”

Sunday, April 22nd, 2007

Die berühmten drei Worte kommen vielen Männern nicht über die Lippen. Laut einer GEWIS-Umfrage für die aktuelle Ausgabe der Frauenzeitschrift PETRA fällt es 39 Prozent der Männer schwer, einer Frau zu sagen, dass sie sie lieben. Fatal, denn 58 Prozent der Frauen werden misstrauisch, wenn der Partner nicht über seine Gefühle spricht.

Dass die Männer im direkten Gespräch mit dem Objekt der Begierde so zurück haltend sind, ist für PETRA-Gastautor Wladimir Kaminer eine typisch deutsche Verhaltensweise: “Deutsche können jahrelang um eine Frau herumkreisen. Sie summen diese Frau mit gesellschaftlich relevanten Themen voll, anstatt gleich zur Sache zu kommen.” Russen dagegen versuchten mit allen Mitteln, die Aufmerksamkeit der geliebten Frau zu erringen.

Das hat auch schon Schauspieler Max Tidof getan, der ebenso wie seine Kollegen Christian Ulmen, Christian Oliver und Erol Sander von verrückten Aktionen erzählt, die sie aus Liebe gestartet haben. Nicht nur für Tidof ein Phänomen mit Höhen und Tiefen, bei ihm aber im wahrsten Sinne des Wortes: Bei einem Prince-Konzert kletterte er für ein Mädchen auf einen Lichtturm – und stürzte fünf Meter hinunter. Manchmal sagen Taten eben mehr als Worte.

Flirtexperte Eric Hegmann führt das Schweigen der Männer auf steigende Ansprüche zurück: “Die Medien suggerieren, dass irgendwo ein noch besserer Partner auf uns warten könnte. Da will sich keiner mehr verbindlich zeigen, besonders Männer nicht.” Zumal verliebte Männer sich grundsätzlich lieber lässig geben und ihre Nervosität selten eingestehen. Wenn sie zum Beispiel auf den ersehnten Anruf warten, spielen sie ihr Drama runter. Frauen dagegen interpretieren viel herum, fragen alle Freundinnen, sammeln zig verschiedene Meinungen ein.

Untereinander reden Männer aber sehr wohl über Frauen. Dabei reicht das Spektrum von: “Seht her, wen ich aufgerissen habe!” bis zu “Ich glaube, diesmal ist es ernst.” Natürlich verläuft ein Gespräch in der Sauna am Montagabend über die Eroberungen vom Wochenende anders als eins mit dem besten Freund beim Joggen. Richtig ist, dass Männer nicht so viele Gesprächspartner für solche Themen haben wie Frauen, aber dass sie prinzipiell nicht über Emotionen sprechen, stimmt nicht.