Posts Tagged ‘Community’

studiVZ verkauft keine Nutzerdaten

Friday, December 14th, 2007

Zur Änderung der AGB und Datenschutzregelungen bei studiVZ nimmt Marcus Riecke, CEO von studiVZ, Stellung:

studiVZ verkauft keine Nutzerdaten seiner Mitglieder an Dritte. Dies wird sich auch durch die Einführung der neuen AGB und Datenschutzregelungen nicht ändern. Anders lautende Behauptungen, die seit heute in einigen Medien kursieren, sind falsch.

Richtig ist, dass wir mit den neuen AGB und Datenschutzregelungen Targeting auf studiVZ einführen, wie es auf den meisten führenden werbefinanzierten Websites bereits zum Standard gehört. Dies wird es uns erlauben, unseren Mitgliedern zielgerichtetere Werbung zu zeigen als bisher. Werbungtreibende können in Zukunft Merkmale auswählen wie Alter, Geschlecht, Wohnort/Uni-Standort und Studienfachrichtung und ihre Werbung auf studiVZ gemäß dieser Kriterien steuern. Für die Mitglieder bedeutet dies, dass sie relevantere Werbeeinblendungen bekommen: Zum Beispiel wird weiblichen studiVZ Mitgliedern zukünftig keine Werbung für Männerrasierkosmetik präsentiert werden.

Durch diese Optimierung unserer Werbung werden wir unserer Community studiVZ auch in Zukunft kostenfrei zur Nutzung anbieten können. Vollständig falsch ist die Behauptung, dass wir Nutzerdaten an Dritte verkaufen werden. Dies hat studiVZ weder in der Vergangenheit getan noch werden wir es mit den neuen AGB und Datenschutzregelungen in Zukunft tun.

Der Schutz der persönlichen Daten unserer Mitglieder ist für uns das höchste Gut – das ist eine unternehmerische Verantwortung, der wir uns gerade mit den neuen AGB und Datenschutzregelungen stellen. Durch die neuen AGB wollen wir auch noch gezielter und mit größerer Handhabe gegen rechtswidrige Inhalte vorgehen können. Selbstverständlich entsprechen unsere neuen AGB und Datenschutzregelungen zu 100 Prozent den gesetzlichen Bestimmungen.”

studiVZ ist Europas größtes Onlinenetzwerk für Studenten. Auf studiVZ bleiben Studenten mit ihren Freunden und Kommilitonen in Kontakt und tauschen sich untereinander aus. Über 4 Millionen registrierte Mitglieder zählen studiVZ bereits zum festen Bestandteil ihres täglichen Campus-Lebens und reduzieren durch aktive Netzwerkkultur die Anonymität an den europäischen Hochschulen. studiVZ wurde im Oktober 2005 als Studentenprojekt gestartet und hat seinen Sitz in Berlin. Geschäftsführer sind Marcus Riecke, Dennis Bemmann und Michael Brehm. Seit Januar 2007 gehört studiVZ zur Holtzbrinck Gruppe. Zu den internationalen Ablegern von studiVZ.net gehören studiLN.it, studiQG.fr, estudiLN.net und studentIX.pl.

Utopia – neue Web 2.0 Konsumenten-Plattform

Wednesday, November 21st, 2007

Erfolgreich gestartet ist die erste unabhängige Konsumenten-Plattform für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil, utopia.de

In den ersten vierzehn Tagen nach dem Launch verzeichnete die Seite über 500.000 Seitenzugriffe (Page Impressions) und über 3.500 Registrierungen von neuen Usern.

Claudia Langer, Gründerin und Vorsitzende der Utopia AG: “Die Besucherzahlen sind überwältigend. Sie wurden ohne Werbe- und Marketing Unterstützung erreicht, wir haben alleine auf die Kraft der der Community vertraut. Die Zahlen bestätigen, dass es ein großes Bedürfnis gibt, sich in Nachhaltigkeitsfragen zu informieren. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher von über 8 Minuten zeigt uns auch, dass sich die User intensiv mit Utopia und den Inhalten beschäftigen. Unsere Idee von einem strategischen Konsum, der Konsumentenwünsche nach nachhaltigen Produkten in Richtung Wirtschaft und Industrie adressiert, ist angekommen und durchweg positiv aufgenommen worden.”

Langer kündigte an, dass Utopia das Angebot in den nächsten Wochen und Monaten stetig erweitern werde, um dem Thema nachhaltiger Konsum in Deutschland so zu noch mehr Relevanz zu verhelfen.

Über Utopia
Das Webportal utopia.de startete am 8. November 2007 mit dem Ziel, Verbrauchern beim Kauf von nachhaltigen Produkten Orientierung zu bieten und Impulse gegenüber Handel und Industrie zu setzen. Utopia wird von einem Netzwerk anerkannter Experten unterstützt, zu dem das Freiburger Öko-Institut, Climate Partner, Rain Forest Action Network und diversen Stiftungen und Umweltorganisationen gehören.

Vom Video Clip-Produzenten zum Aktionaer

Wednesday, November 14th, 2007

Als weltweit erstes Internet-Portal vergibt YUR.tv Aktien an seine Community: Erstmalig in der Geschichte des Web 2.0 werden die User vom Internet-TV-Sender mit realen Aktien am Unternehmenserfolg beteiligt und so zu Aktionären.

Der Markt von Video- und TV-Portalen, die von Usern gestaltet werden, ist 2006 explodiert. Erfolgsgeschichten wie YouTube und MySpace haben das Potenzial gezeigt. Die globale Internet-Gemeinschaft ist eine neue Generation von selbstbestimmten Medien-Nutzern. “Die Menschen wollen sich nicht nur – wie bisher vor dem Fernseh-Gerät – berieseln lassen, sondern wollen selbst medial aktiv sein, sich mitteilen. Entweder als Regisseur, Schauspieler oder Kameramann, als Berichterstatter, Fotograf oder Journalist”, sagt Malte Ubl, Vorstand der YUR.tv AG. YUR.tv bietet als interaktives Mitmach-Fernsehen die Möglichkeit hierzu. Doch nicht nur die Kreativität lockt viele YUR.tv-User, sondern auch der ökonomische Erfolg des Unternehmens.

YUR.tv ist die weltweit erste Online-Plattform, die ihre User direkt an einem möglichen Unternehmenserfolg beteiligt. Die Kreativsten unter den Clip-Produzenten können sich reale Unternehmensanteile verdienen. Über Votings entscheiden die Nutzer, welche Filme wann ins Programm kommen. Für 200 Voting-Punkte vergibt YUR.tv eine Aktie des Unternehmens. Der Anreiz funktioniert: 332 Aktien vergibt die YUR.tv AG diese Woche an die ersten 64 Aktionäre aus der Community. Bis zu fünf Prozent des Unternehmens wollen die Vorstände Frank Müller und Malte Ubl an die User vergeben.

Die Aktionäre aus der Community können auch aktiv an der Unternehmensstrategie mitwirken. Im kommenden Jahr wählen sie erstmals aus ihrem Kreis einen Beirat, der den Vorstand in strategischen Belangen berät. Zudem sind die Aktionäre zur jährlichen Hauptversammlung in Hamburg eingeladen.

Realisiert haben diesen ersten interaktiven TV-Sender mit Sitz in Hamburg die beiden Internet-Spezialisten Frank Müller und Malte Ubl. Bei YUR.tv können Web-2.0-Nutzer selbst produzieren und bestimmen, was läuft. Dabei versteht sich YUR.tv keineswegs als Konkurrenz zu klassischen Video-on-Demand-Portalen. “Bei uns gibt es – im Unterschied zu YouTube und Co – kein Video-on-Demand, sondern ein richtiges Programm, das alle Community-Mitglieder gleichzeitig sehen”, so Malte Ubl.

Neben dem Programmpunkt “Freistil”, in dem die User Clips zu allen Themen einsenden können, die ihnen gefallen, setzt YUR.tv inzwischen verstärkt auf feste TV-Formate mit bestimmten Themenschwerpunkten. Besonders engagierte User können auch ihre eigene Sendung bekommen. Alle eingesendeten Inhalte werden, bevor sie online gehen, von einem Screening-Team an sieben Tagen der Woche 24 Stunden gesichtet und ausgewertet. Rechtsextremistische oder pornografische Inhalte gehen nicht online.

Derzeit verzeichnet das Online-Portal monatlich 140.000 Page Impressions. Dabei ist die Software noch in der Beta-Phase.

YUR.tv ist aber nicht nur ein Web-TV-Sender, sondern auch eine Technologie-Plattform die ihresgleichen sucht. Am Beispiel YUR.tv demonstriert die als Investor und Hauptaktionär gewonnene Avantaxx AG den effizienten und reibungslosen Betrieb von interaktivem Web-TV. Die Technologie ist frei erwerblich und ermöglicht selbst mittelständischen Unternehmen den Aufbau eines eigenen Internet-TV-Senders.

Weblink: www.yur.tv

AOL Deutschland setzt auf Community-Marketing

Monday, April 30th, 2007

AOL Deutschland will mit Community-Marketing seine neue Positionierung als Portalbetreiber bewerben.

“Wir müssen nicht nur den Einzelnen ansprechen, sondern diesen auch dazu bewegen, selber innerhalb der Community mit anderen Usern zu sprechen”, sagte der neue Marketingchef Dr. Gunnar Bender im Gespräch mit der Dialogmarketing-Fachzeitung ONEtoONE.

In der Folge konzentriert sich der Hamburger Internetkonzern auf Internetprodukte wie Freemail, Fotocenter und Video-Player. “Ziel ist es, die Leute für diese Tools zu gewinnen und sie dazu zu bringen, die Produkte durch virales Marketing weiterzuempfehlen”, erklärte Bender.

Der langjährige Time-Warner-Lobbyist beschreibt das Modell mit konzentrischen Kreisen: Im Kern befindet sich AOL. Im ersten Ring sind die Mitarbeiter. Darauf folgen aktive und ehemalige Zugangskunden, die AOL-Community und User, die noch nie etwas von AOL gehört haben. “Danach kann man die einzelnen Zielgruppen clustern und die Werbemaßnahmen bestücken”, sagte Bender.

Die Werbemaßnahmen unterteilt er grob in die Bereiche Reach und Engagement (Community-Marketing, CRM und Crossmedia). Bei Reach (Reichweite) gehe es darum, möglichst viele User auf die Plattform AOL.de zu bewegen, unter anderem über Suchmaschinen-Marketing und Suchmaschinen-Optimierung. “Wenn der Traffic dann auf dem Portal ist, muss das Programm so spannend und interessant sein, dass die Leute aus eigenen Stücken wiederkommen”, so Bender. Dabei besinne sich AOL auf seine Stärken: Musik und Games. “Diese Stärken wollen wir ausbauen”, so Bender.

Dafür stehe ihm ein Budget im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zur Verfügung. Früher, als AOL noch hauptsächlich durch die Verbreitung von Installations-CDs und Fernsehspots (“Ich bin drin”) auf sich aufmerksam machte, bewegten sich die Werbeausgaben noch im dreistelligen Millionenbereich.

Das vollständige Interview lesen Sie in der heute erscheinenden Mai-Ausgabe von ONEtoONE sowie im Internet unter der URL http://www.onetoone.de/index.php?we_objectID=13404

Neue Wissens-Community P.M. BesserWissen

Sunday, April 22nd, 2007

Für fast jeden von uns gibt es ein Wissensgebiet, in dem wir uns besonders fit fühlen. Das zeigt jetzt eine aktuellen forsa-Befragung im Auftrag von P.M.:

86 Prozent der Befragten geben an, sich in mindestens einem von 13 Wissensgebieten* gut oder besonders gut auszukennen. Dieses “Expertenwissen” wird von anderen geschätzt: 72 Prozent geben an, dass sie häufig oder ab und zu von Freunden und Bekannten um Rat gefragt werden.

Gerade die Jüngeren unter den Befragten können sich vorstellen, ihr Fachwissen nicht nur im persönlichen Umfeld, sondern auch in Internet-Communities Ratsuchenden zur Verfügung zu stellen (31 Prozent der 14-29jährigen “Experten”). Dies trifft überdurchschnittlich vor allem auf “Experten” bestimmter Wissensgebiete zu: Diejenigen Befragten, die von sich selbst sagen, sich beim Thema Computer/Internet, Mathematik/Statistik oder Technik besonders gut auszukennen, würden sich noch eher in Internet-Foren engagieren als andere. Frauen sind bei dem Thema insgesamt etwas skeptischer: Lediglich 12 Prozent der “Expertinnen” würden ihr Wissen im Internet zur Verfügung stellen, während jeder vierte männliche “Experte” dem nicht abgeneigt ist.

Für alle Internet-affinen Experten und Ratsuchenden gibt es ab sofort die große Wissens-Community P.M. BesserWissen. Die wissensbegeisterte und vielseitig gebildete Community lädt alle Nutzer mit Fachwissen aus den Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, Technik, Astronomie, Mathematik oder Geschichte ein, ihre Expertise dort zu präsentieren und Antworten auf die vielfältigen Fragen der User zu geben.

So funktioniert P.M. BesserWissen:
Ratsuchende loggen sich unter http://besserwissen.pm-magazin.de kostenlos ein und schildern ihre Frage, die sie mittels Upload von Bildern oder Grafiken zusätzlich veranschaulichen können. P.M. BesserWissen schickt das Problem dann an Nutzer, die sich in diesem Themengebiet besonders auskennen. Nach einer festgelegten Regel erhalten die “P.M. BesserWisser” Bonuspunkte für ihre Erklärungs- und Lösungsvorschläge, die sie in einem vorab festgelegten Zeitraum abgegeben haben müssen. Je nach persönlichem Punktestand können sich die User über mehrere Stufen bis zum “Einstein” hocharbeiten.

Für P.M. befragte forsa 1.009 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Deutschland anhand eines strukturierten Fragebogens, Zeitraum: 5. und 10. April 2007.

*Abgefragt wurden die Wissensgebiete: Sport, Kultur, Politik,
Naturwissenschaften, Geschichte, Computer/Internet,
Medizin/Gesundheit, Sozialwissenschaft/Gesellschaft,
Mathematik/Statistik, Technik/Ingenieurwissenschaften, Psychologie,
Geisteswissenschaft/Philosophie, Astronomie.