Posts Tagged ‘Computer’

Linux – Pinguin de luxe

Tuesday, November 13th, 2007

Linux ist nicht nur etwas für eingefleischte Computerfreaks. Das beweist das Sonderheft “Linux” des Computermagazins c’t, das am  19. November 2007 herauskommt.

linux

Es führt durch die bunte Welt der Anwendungsprogramme und leitet Schritt für Schritt durch die Installation des Linux-Betriebssystems Ubuntu, das sich mit einer breiten Auswahl an Internet-, Office-, Grafik- und Multimediaprogrammen auf der beiliegenden Heft-DVD befindet.

Um mit Ubuntu 7.10 loszulegen, muss man es nicht einmal installieren, die Linux-Distribution läuft direkt von DVD, ohne die Festplatte anzurühren. Mit wenigen Mausklicks kann man das Linux bei Gefallen später dauerhaft auf die Platte bringen – auch parallel zu einer Windwos-Installation. Dabei überraschen nicht nur 3D-Effekte à la Mac OS X und Windows Vista, auch Audio- und Videoplayer sowie Bildbearbeitung von der Fotoretusche bis zur kompletten Layout-Gestaltung von Zeitungen werden vorgestellt.

Bereits bei der Installation sorgt Ubuntu für eine sichere Hardwareerkennung und bietet einen vorkonfigurierten Desktop mit ausgewählten Anwendungen. Das Heft gibt zusätzlich Tipps zu kompatiblen Druckern und Scannern. Außerdem hilft es, Hardwarefallen zu umgehen und berät beim Kauf Linux-tauglicher Notebooks und WLAN-Karten. Und natürlich macht Linux als Server im Heimnetz nach wie vor eine gute Figur.  Wer sich nicht gänzlich von Windows trennen kann, weil das eine oder andere Programm nun mal nur darunter läuft, kann ein virtuelles Windows im Linuxfenster starten.

Das c’t-Sonderheft “Linux” erscheint mit einer Auflage von 75000 Exemplaren und ist für 8,50 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Stromverbrauch beim Kauf von Elektrogeraeten beachten

Thursday, October 25th, 2007

Mit steigenden Energiepreisen ist der Stromverbrauch von Elektrogeräten ein wichtiges Kaufargument. Doch bei Fernsehern oder Computern gibt es keine Angaben über Energieeffizienzklassen. Verbraucher entdecken so oft erst nach dem Kauf, dass sie sich einen Stromfresser ins Haus geholt haben.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Flachbildschirme: Bei dem Kauf eines neues Fernsehers spielt vor allem die Größe des Bildschirms eine Rolle. So verursachen große Plasmabildschirme schnell Stromkosten von über 70 Euro pro Jahr. Aber auch innerhalb einer Bildschirmgröße sind die Unterschiede massiv, wie eine Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigt. So verbraucht ein sparsamer LCD-Fernseher mit 80 cm Bildschirmdiagonale in zehn Jahren ca. 280 Euro Stromkosten, sein energiehungriger Bruder im gleichen Zeitraum hingegen über 500 Euro. (Ein Unterschied von 220 Euro).

Bei Computeranwendungen sind Flachbildschirme eindeutig die bessere Wahl. Sie schlucken nur die Hälfte des Stroms im Vergleich zu analogen Bildschirmen. Noch umweltfreundlicher ist ein Notebook: Es verbraucht nach Angaben der EU-Website Energy Star bis zu 80 Prozent weniger Energie als ein durchschnittlicher Desktop-PC mit Röhrenmonitor.

Doch wie findet man ein umweltfreundliches und zugleich hochwertiges Elektrogerät? Diese langwierige Suche vereinfacht jetzt das Verbraucherportal www.ecochoice.de. Es verbindet Test- und Umweltratgeber mit Preis- und Händlersuche. In die Auswahl kommen nur Produkte, die bei Testzeitschriften wie der Stiftung Warentest Bestnoten erzielt haben. ecochoice verweist auf serviceorientierte Versandhäuser wie Otto, Quelle und Neckermann sowie den mittelständischen stationären Fachhandel EURONICS. In drei Schritten können Konsumenten so das passende Elektroprodukt finden. Das Portal will Verbrauchern eine objektive Orientierungshilfe bieten und die Lücke zwischen ökologischem Bewusstsein und tatsächlichem Kaufverhalten schließen.

Shutdown Day 2007 – ein Tag ohne Computer

Saturday, February 24th, 2007

Abschalttag: 24. März als PC-freier Tag ausgerufen
Über 14.000 Internetuser haben sich der Initiative bereits angeschlossen

Im Rahmen der Initiative “Shutdown Day” http://www.shutdownday.org wollen die beiden Organisatoren Denis Bystrov und Michael Taylor herausfinden, ob ein Tag ohne Computer in der heutigen Zeit noch möglich wäre. Der Aktionstag findet am Samstag, den 24. März 2007 statt. Da der Rechner aus der geschäftlichen Welt mittlerweile unmöglich wegzudenken ist, entschieden sich die Initiatoren für einen Samstag. Sie rufen Computeranwender auf der ganzen Welt auf, an ihrem Experiment teilzunehmen, einen Tag ohne Computer zu verbringen und sich stattdessen mit Freunden zu treffen oder die Natur zu genießen.

“Ich selbst kann und will nicht mehr ohne meinen Computer leben”, gibt Taylor im pressetext-Interview zu. “Ich verbringe viel Zeit in Chats anstatt mich mit meinen Freunden persönlich zu treffen. Manchmal verzichte ich darauf, ein ordentliches Essen zu kochen, weil ich Nachrichten lesen oder die aktuellsten Videos auf YouTube sehen will. Viele Eltern verbringen mehr Zeit vor dem Rechner als mit ihren Kindern zu spielen und ebenso umgekehrt.” Der Shutdown Day soll auf keinen Fall belehren, an Computernutzung sei nichts Falsches. “Allerdings wäre es interessant, einen Tag lang darauf zu verzichten und zu sehen, was passieren wird”, erläutert Taylor die Hintergründe zur Initiative.

Die äußerst positiven Reaktion haben Taylor überrascht: “Ich dachte zuerst, Zustimmung und Ablehnung würden sich die Waage halten. Über 40.000 Einträge auf News-Seiten, Blogs und Foren innerhalb der ersten Woche sind aber überwältigend. 90 Prozent davon waren sehr positiv.” Mittlerweile haben sich über 14.000 Internetuser aus aller Welt dem Ansinnen von Bystrov und Taylor angeschlossen. Nur gut 2.000 sagen hingegen: “Nein, ein Tag ohne Computer kommt für mich nicht in Frage.” Auch die Verweigerer stimmen der Aktion teilweise allerdings zu. “Kürzlich erreichte mich ein E-Mail aus Indien. Ein Mann schrieb, er könne leider aufgrund seiner Arbeit nicht teilnehmen, würde jedoch einfach den darauffolgenden Tag computerfrei gestalten”, freut sich Taylor.

Auf der Webseite kann man bereits jetzt angeben, ob ein computerloser Tag in Frage kommt und was man am betreffenden Samstag stattdessen unternehmen will. Zudem bietet die Seite die Möglichkeit, seine Videodokumentation über die Aktivitäten ohne PC zu veröffentlichen. Auf der Shutdown-Day-Hompeage kann man den entsprechenden YouTube-Link hinterlassen.

“Mal sehen wer mich anruft, weil er seinen PC ausgemacht hat und etwas unternehmen will”, meint User webdiverblue, der gespannt ist, was ohne Computer passieren wird. “Nein, das geht nicht wirklich”, schreibt hingegen Sebi. “Ich habe den Rechner so gut wie immer an, höre Musik und arbeite viel damit.” Bis zum 24. März kann man sich auf der Webseite einen Blick verschaffen, wie wichtig der Rechner in der heutigen Zeit für die Internet-User geworden ist. Im Shutdown-Forum geben User dennoch Tipps zur Freizeitgestaltung. Zudem wird auf Microsoft-Chef Bill Gates verwiesen, der seinen Kindern Computer-freie Zeiten vorschreibt. Ein Widget für Mac OS X steht zum Download bereit. Es zählt die verbleibenden Tage bis zum großen Abschalten.

Aussender: www.pressetext.at