Posts Tagged ‘Digitalkamera’

Camcorder vs Digitalkamera

Wednesday, December 3rd, 2008

Die digitale Filmproduktion steht vor einem Umbruch: Digitale Fotokameras, die auch über eine hochwertige Videofunktion verfügen, sind auf dem Vormarsch.

Die neuen Kameras eignen sich nicht nur für den Hobbyfilmer, sondern werden zunehmend auch im Profibereich eingesetzt. Die erste Digitalkamera, die eine ausreichende Videoqualität selbst für Kino- und Werbefilmproduktionen bietet, ist die Canon EOS 5D Mark II. Sie kommt bei Filmlook und Tiefenschärfe an große Hollywoodproduktionen heran. Der neu entwickelte Bildchip und eine große Auswahl an Spitzenobjektiven ermöglichen Kinoqualität. DVcut, ein Spezialanbieter für digitale Videotechnik, hat eine der ersten EOS 5D Mark II in Deutschland erhalten. “Wir sind begeistert von der hohen Qualität der EOS 5D Mark II. Sie bedeutet einen Meilenstein für die digitale Filmproduktion. Wir gehen davon aus, dass Camcorder in Zukunft aussterben und durch digitale Kameras mit Video- und Fotofunktion ersetzt werden”, sagt Thomas Wagner, Dipl. Regisseur und Produktmanager von dvcut.

BenQ Digitalkamera mit Leder

Wednesday, May 21st, 2008

BenQ präsentiert zwei neue Digital-Kameras, deren Gehäuse durch ein außergewöhnliches Leder- und Metall-Design besticht. Die DC C750 mit 7 Megapixel ist ab sofort, die DC C850 mit 8 Megapixel Ende Mai erhältlich.

BenQ Digitalkamera Die beiden Kameras für Designliebhaber verfügen über ein Pentax Objektiv mit 3fach optischem Zoom. Die C750 (silber) ist mit einem 2,5-Zoll-Display mit 150.000 Pixel Auflösung, die C850 (schwarz) mit einem 2,7-Zoll-Display mit 230.000 Pixel Auflösung, ausgestattet. Beide Modelle bieten neben der automatischen Gesichtserkennung auch eine Smile Catch-Funktion. Die C750 wurde von der internationalen red dot Jury bereits mit dem Qualitätssiegel „honourable mention 2008“ für herausragendes Design ausgezeichnet. Die DC C750 bzw. C850 von BenQ ist zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 99 Euro bzw. 119 Euro inklusive MwSt. im Fachhandel erhältlich.

Ein besonderes technisches Highlight der BenQ DC C750 und C850 ist die Smile Catch-Funktion. Ist diese aktiviert, löst die Digital-Kamera erst aus, wenn die Person auf dem Foto lächelt. Damit kann das schönste Lächeln im richtigen Augenblick festgehalten werden. Mit der Face Tracking-Funktion, der Gesichtserkennung, sind beide Digital-Kameras in der Lage, bis zu maximal acht Gesichter in einem Bild zu erfassen. Der Kamera-Fokus auf die Gesichter stellt sicher, dass die Personen in Hinblick auf Farbe, Kontrast und Schärfe perfekt dargestellt werden. Dank der Super Shake Free-Funktion sind Aufnahmen bei sich bewegenden Bildern, eigenen Handbewegungen oder dunklen Lichtverhältnissen einfach zu stabilisieren, da die ISO-Empfindlichkeit und die Belichtungszeit automatisch der Umgebung angepasst werden. Insgesamt stellen die beiden Kameras je 14 Szene-Modi zur Verfügung.

Die Digital-Kameras haben zudem vier Möglichkeiten, die Blende und die Verschlusszeit einzustellen. Neben dem vollautomatischen Modus kann entweder die Blende oder die Verschlusszeit manuell vorgegeben werden. Der jeweilige andere Wert wird dann automatisch ermittelt. Darüber hinaus kann der Anwender auch beide Werte manuell einstellen. Die BenQ DC C750 und C850 unterstützen zwei Ausgabe-Formate: das 16:9-Wide-Format und das traditionelle 4:3-Format. Dank der PictBridge-Funktion ist ein Ausdrucken ohne Rechner an kompatiblen Druckern möglich. Bei Video-Aufnahmen, die im MPEG-Format (720 x 400, 16:9) mit Audio aufgezeichnet werden, kann der 3fach optische Zoom zum Einsatz kommen. Während der Aufzeichnung ist ein Heranzoomen oder Verkleinern des Bildes möglich. Lieferumfang der BenQ DC C750 und C850 sind jeweils eine Kameratasche, ein USB-Kabel, eine Trageschlaufe, 2 AA Batterien, eine Handbuch-CD und eine Software-CD enthalten. BenQ gibt auf alle Digital-Kameras 2 Jahre Garantie in Form eines Einsende-Austauschservices.

Weblinks:
benq.de
Bericht bei Golem

Canon Digital IXUS 970 IS – Kompakte Digitalkamera

Thursday, March 13th, 2008

Canon Digital IXUS 970 IS: Kompakte Digitalkamera mit 5fach-Zoom

Canon Digital IXUS 970 IS Digitalkamera Erstmals in der Klasse der Ixus-Modelle rüstet Canon eines seiner „Schmuckstücke“ mit 5fach-Zoomobjektiv aus. Das sind satte 37–185 mm, äquivalent zum Kleinbildformat. Der optische Bildstabilisator (IS), der bei der Neuen jetzt per Lensshift arbeitet, kommt da gerade recht. Mit ihm werden speziell bei schwierigen Lichtverhältnissen Verwacklungsunschärfen unterdrückt und es werden längere Belichtungszeiten möglich. Zehn Megapixel bietet die Neue, die ab März 2008 für 379 Euro* im Fachhandel erhältlich sein wird.

Optimiert: der optische Bildstabilisator
Der neue Bildstabilisator verfügt über asphärische UA-Linsengruppen und kompensiert Verwacklungen per Lensshift. Er ermöglicht Aufnahmen mit einer bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeit – im Vergleich zu Vorgängermodellen also einer Belichtungsstufe mehr, optimal für Bilder in Situationen, die früher oft keine vernünftige Aufnahme zuließen. Die erhöhte Aufnahmeleistung wird zusätzlich durch Weiterentwicklungen beim Autofokus unterstützt. Die automatische Scharfstellung arbeitet jetzt auch in Situationen mit sehr schlechten Lichtverhältnissen ausgesprochen präzise.

Auch die Motion-Detection-Technologie profitiert von der Leistung des Bildstabilisators. Durch Bewegungen des Motivs oder eine unruhige Kameraführung entstehende Verwacklungsunschärfe wird hierdurch reduziert. Aus Hintergrund-Helligkeit, Objekt-Bewegung, Face-Detection-Informationen und Aktivität des optischen Bildstabilisators ermittelt die Kamera automatisch den geeigneten ISO-Wert im Bereich zwischen ISO 80 und 800. Dabei erhöht das intelligente System die ISO-Empfindlichkeit nur bei Bedarf und reduziert damit unerwünschtes Bildrauschen.

Noch bessere Porträts
Die Canon-Face-Detection-Technologie stimmt die Aufnahmeparameter auf diese Bildbereiche ab. Über die Funktion Gesichtsauswahl und -nachführung folgt die Gesichtserkennung einer gewählten Person, solange diese sich im Bild befindet. Der Face-Detection-AF ist nun um eine Blendenstufe wirksamer als bisher. Auch unter ungünstigeren Lichtbedingungen erkennt die Kamera nun die Gesichter von Personen. Zu Face Detection AF/AE/FE für Fokus, Belichtung und Blitz gesellt sich bei der Digital Ixus 970 IS die Face-Detection-WB-Funktion: Beim Weißabgleich wird die Farbgebung der Hauttöne berücksichtigt; das unterstützt die natürliche Farbwirkung des Bildes.

Die Rote-Augen-Korrektur kann die Bereiche nun nicht nur im Wiedergabemodus korrigieren, sondern auch automatisch schon bei der Aufnahme. Ebenfalls neu: die Möglichkeit, den Ausschnitt des AF-Messfeldes im Display zu vergrößern, wenn der Auslöser bis zur Hälfte gedrückt wird – so lässt sich das anvisierte Motiv vorab besser prüfen.

Intuitive Bedienung und leicht verständliche Menüs
Die Digital Ixus 970 IS ist konsequent auf intuitive Bedienung ausgelegt. Das 2,5 Zoll große PureColor-LC-Display-II ermöglicht mit einer Auflösung von 230.000 Bildpunkten eine bequeme Kontrolle der Bildkomposition oder die Navigation durch die unkomplizierten Menüs. Das Display bietet erhöhten Farbkontrast, einen erweiterten Betrachtungswinkel und eine Spezialvergütung gegen Reflexionen sowie einen verbesserten Kratzschutz. Als erste aus der Ixus-Modellreihe präsentiert sich die 970 IS mit einem Multi-Control-Wählrad. Damit lassen sich Kameraeinstellungen und Szenenmodi schnell wechseln; außerdem ermöglicht es eine intuitive Menünavigation und bequeme Handhabung bei der Bildwiedergabe.

Durch die Vielzahl der Leistungsmerkmale erhöhen sich auch die Aufnahmeoptionen. So stehen 18 Aufnahmemodi zur Auswahl bereit, darunter Special-Scene-Modi zur automatischen Optimierung der Kameraeinstellungen in typischen Aufnahmesituationen. Die Digital Ixus 970 IS präsentiert mit Sonnenuntergang einen neuen Special-Scene-Modus für die präzise Erfassung dieses schwierigen Motivs. Des Weiteren gibt es My Colors für kamerainterne Farbeffekte. Natürlich dürfen auch Videofunktionen nicht fehlen: Die Digital Ixus 970 IS zeichnet in VGA-Qualität mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf (je nach Speicherkarte). Attraktive Funktionen wie Long-Play-Modus (LP) zur Verlängerung der Aufnahmezeit und die Zeitrafferfunktion zur Realisierung ungewöhnlicher und zugleich attraktiver Videoclips runden das Bild ab.

Die Kamera ist kompatibel zu PictBridge und druckt ohne PC über entsprechend kompatible Drucker. Die Einstellungen lassen sich über die Print/Share-Taste im Wiedergabemodus schnell und gezielt vornehmen. Neben SD, SDHC und MMC unterstützt die Digital Ixus 970 IS die Speicherkartenformate MMCplus und HC MMCplus. Eine 32-MB-Speicherkarte ist im Lieferumfang der Kamera enthalten, ebenso die Softwareanwendungen ZoomBrowser EX 6.1 (für Windows) und ImageBrowser 6.1 (für Mac OS) sowie PhotoStitch 3.1 (für Windows) und PhotoStitch 3.2 (für Mac OS). Für die Digital Ixus 970 IS ist umfangreiches optionales Zubehör erhältlich, zum Beispiel die Kameratasche DCC-70, Metall- und Ledertrageriemen, der Canon High Power Flash HF-DC1 und der Netzadapter ACK-DC30.

Verfügbar im Handel ab Ende März 2008
Digital Ixus 970 IS für 379 Euro*

* UVP inkl. MwSt. Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Stand: März 2008.

Kompakte Digitalkameras – langsamer Autofokus

Wednesday, January 16th, 2008

Kompakte Digitalkameras der neuesten Generation kämpfen mit einem langsamen Autofokus

Auf der letzten Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) wurden zahlreiche neue Kameramodelle vorgestellt. Jetzt sind die Geräte im Handel erhältlich. “Color Foto”, das Magazin für digitale und analoge Fotografie, hat in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 2/2008) 15 Kompaktkameras der neuesten Generation einem ausführlichen Labortest unterzogen. Mit dem Ergebnis: Viele der Newcomer kämpfen mit einem langsamen Autofokus. Schnappschuss-Fans sollten daher ihr Wunschmodell vor dem Kauf ausführlich prüfen.

Eine der schnellsten Kameras im “Color Foto”-Test ist die Sony DSC-T2 für etwa 280 Euro. Dieses Acht-Megapixel-Modell benötigt lediglich 0,3 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Zu den weiteren Vorteilen der DSC-T2 zählen ein kompaktes und edles Gehäuse, ein gut auflösender 2,7-Zoll-Touchscreen sowie eine leichte Bedienung. Auch die Bildqualität und die reichliche Ausstattung können sich sehen lassen. Prädikat: “Color Foto”-Kauftipp in der Kategorie “Design”.

“Color Foto”-Kauftipp in Sachen “Handhabung” ist die Samsung NV20 (circa 270 Euro), die durch ihr außergewöhnliches Bedienkonzept mit berührungsempfindlichen Tasten positiv auffällt: Der Fotograf streicht mit dem Finger einfach über die Tastenleiste, um durch das Kameramenü zu navigieren. Fast alle Einstellungen sind dadurch ebenso schnell erreichbar wie über separate Schnellzugriffstasten. Die NV20 punktet zudem durch gute ISO-100- und noch bessere ISO-400-Rauschresultate. Moderate 1,2 Sekunden benötigt das 12-Megapixel-Modell zum Starten und 0,49 bis 0,76 Sekunden bis zum Auslösen.

Einen sehr langsamen Autofokus besitzt die Nikon Coolpix P50: Die Sieben-Megapixel-Kamera braucht drei Sekunden, bis sie startbereit ist und mindestens 0,8 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Trotzdem erhält die Coolpix P50 die Auszeichnung “Color Foto”-Kauftipp “Preis/Leistung”. Denn für lediglich 220 Euro bietet das Modell eine gute Bildqualität, die besten Rauschwerte im Test sowie eine ordentliche Ausstattung.

Kamera-Handys machen Digital-Kameras Konkurrenz

Monday, December 17th, 2007

Aktuelle Kamera-Handys können in punkto Bildqualität inzwischen mit Digitalkameras der Einsteigerklasse mithalten. Die Mobilfunk-Modelle sind damit nicht mehr nur Schnappschuss-tauglich, sondern zunehmend auch für ambitioniertere Aufnahmen geeignet.

Das Telekommunikationsmagazin “connect” verrät in seiner neuen Ausgabe (Heft 1/2008) die besten Tipps und Tricks für gelungene Handy-Fotos.

Um Farbstiche zu vermeiden, ist der richtige Weißabgleich entscheidend. Dieser passt die Aufnahme an die aktuellen Lichtverhältnisse an – von Sonnenschein über Bewölkung bis hin zu Neon- oder Glühbirnenlicht. Bei den meisten Handy-Modellen ist ein automatischer Weißabgleich voreingestellt. Wirkt das Bild allerdings bereits im Sucher farbstichig, sollten Nutzer den korrekten Beleuchtungs-Typ manuell im Kamera-Menü aktivieren, so “connect”.

Wie Digitalkameras besitzen inzwischen auch viele Foto-Handys spezielle Szenen-Programme wie Landschaft, Strand, Sport oder Nachtportrait. Diese Programme passen Blende, Belichtungszeit sowie die Bildverarbeitung an die jeweilige Aufnahmesituation an. Da sich in den meisten Fällen auf diese Weise eine bessere Bildqualität erzielen lässt, sollten Anwender beim Fotografieren die Automatik-Funktion meiden, rät “connect”.

Manche Foto-Handys ermöglichen es Anwendern zudem, die Belichtung in Form einer ISO-Empfindlichkeit einzustellen. In der Regel ist auch dieser Wert auf “Automatik” voreingestellt, oft sind aber bestimmte ISO-Werte – typischerweise zwischen 100 und 400 – von Hand wählbar. Für helle, sonnige Szenen ist die unempfindlichste Einstellung 100, bei wenig Licht dagegen eine höhere ISO-Zahl geeignet.

Fast jedes Foto-Handy verfügt über eine Auswahl von Bild-Effekten wie Sepia, Schwarzweiß, Negativ oder auch grafisch verzierte Rahmen. Auf diese Funktionen sollten Nutzer verzichten, da sich die so aufgenommenen Bilder später nicht mehr in normale Farbfotos umwandeln lassen. “connect” empfiehlt, die gewünschten Bild-Effekte erst im Nachhinein am Computer mit Bildbearbeitungsprogrammen zu erzeugen, die zudem meist mehr Möglichkeiten als die Handy-Software bieten.