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Fussball EM 2008 – Spanien gewinnt das Finale

Monday, June 30th, 2008

Hohe Einschaltquoten beim Finale der Fussball EM 2008: Durchschnittlich 25,96 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sahen am Sonntagabend ab 20.45 Uhr die 0:1-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien im Finale der UEFA Euro 2008 (inklusive Siegerehrung).

Der Marktanteil der ARD-Übertragung aus dem Wiener Ernst-Happel-Stadion betrug 79,8 Prozent. Zuschauer beim Public Viewing wurden nicht erfasst. Das teilt Media Control mit.

In der Spitze kletterte die Einschaltquote kurz vor Spielende auf 30,07 Millionen. Dort wurde mit 88,5 Prozent der höchste Marktanteil gemessen.

Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil kurzzeitig über 90 Prozent. Die 12,77 Millionen 14- bis 49-Jährigen in der Spitze entsprachen einem Marktanteil von 90,5 Prozent. Im Schnitt verfolgten 10,86 Millionen junge Zuseher (82,0 Prozent Marktanteil) die Begegnung gegen die Iberer.

Zum vierten Mal in Folge hatten Frauen bei der EM mehr Interesse an der DFB-Elf als Männer. 12,72 Millionen weibliche Fans ab 14 Jahren drückten Michael Ballack und Co. die Daumen. Bei den Männern ab 14 Jahren waren es 11,66 Millionen. Allerdings war der Marktanteil beim männlichen Publikum mit 83,8 Prozent höher als bei den Frauen. Dort erreichte er 75,5 Prozent.

Der Quotenrekord aus dem WM-Jahr 2006 hat weiterhin Bestand. Das Halbfinal-Aus gegen Italien bleibt mit durchschnittlich 29,66 Millionen Zuschauern das meistgesehene Fußballspiel.

Fussball EM – Stromausfall – EM-Halbfinale als Hoerspiel

Friday, June 27th, 2008

Das hätte sich Bela Rethy auch nicht gedacht: während des Halbfinales Deutschland – Türkei musste der Reporter als Hörfunkkommentator einspringen. Ein Stromausfall mit anschließendem Versagen der Notstromversorgung hatte Anfang der zweiten Halbzeit mehrfach für einen Bildausfall gesorgt.

Einen unpassenderen Augenblick hätte sich das Gewitter über Wien am Mittwochabend nicht aussuchen können. Während Millionen in ganz Europa mit den beiden Mannschaften fieberten legte ein Blitzschlag das Übertragungszentrum der UEFA lahm. ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz sprach von der “ärgerlichsten anzunehmenden Panne”.

Dabei war der Blitzeinschlag nicht allein Schuld am Bildausfall. Schließlich stand eine USV bereit, die die, nur wenige Millisekunden dauernde Unterbrechung, problemlos hätte auffangen können. Allerdings war die USV defekt und nicht redundant ausgelegt, was dazu führte, dass die Übertragungstechnik plötzlich stromlos war. Mehr als sechs Minuten dauerte der “Blackout” für die Fernsehzuschauer.

Laut Pressemitteilungen ist der Ausfall am Mittwochabend durch eine einzige defekte Sicherung verursacht worden. “Solche Ausfälle sind völlig unverständlich und unnötig” sagt Staffan Reveman, Geschäftsführer von Newave. “Monolithische USV-Systeme sind in so einer Anwendung nicht mehr zeitgemäß. Einschubmodulare USV-Anlagen verkraften den Ausfall von Sicherungen, Platinen und ganzen Baugruppen, ohne die Versorgung zu gefährden.” Die USV-Anlagen von Newave sind modular aufgebaut. Im Gegensatz zu herkömmlichen, monolithischen Systemen, wie sie bei der UEFA zum Einsatz kamen, bestehen sie aus mehreren Einzelmodulen, die zusammen eine N+1 Redundanz bilden. Selbst wenn ein Modul ausfällt, bleibt die Funktionalität und damit der Versorgung der angeschlossenen Verbraucher gewährleistet.

Fussball EM 2008 – Video Fan Party in Muenchen

Friday, June 27th, 2008

So feiert Deutschland den Sieg im Halbfinale gegen die Türkei. Hier ein Ausschnitt aus der endlosen Party auf der Leopoldstrasse in München nach dem Einzug der deutschen Mannschaft ins Finale der Euro 2008!

Verenice besucht das Fussballfest auf der Leopoldstrasse in München nach dem Einzug der deutschen Mannschaft ins Finale der Euro 2008!

Deutschland im EM-Fieber – Wie schaffen wir den Sieg?

Friday, June 27th, 2008

Presseclub mit Tina Hassel, Das Erste, Sonntag, 29. Juni 2008, 12.00 – 12.45 Uhr Thema: “80 Millionen Bundestrainer-Wie schaffen wir den Sieg?”

Deutschland im EM-Fieber. Nach einem schwachen Start hat es die deutsche Elf bis ins Finale geschafft. Friedlich, fröhlich und wild ist die Begeisterung für das deutsche Sommermärchen. Deutsche und Türken lagen sich beim Halbfinale in den Armen – Integration scheint ganz einfach zu sein. Jetzt fiebern 80 Millionen Bundestrainer am Sonntag dem Sieg entgegen. Wie können wir es schaffen? Wie stark bestimmt der Fußball unser Leben? Darüber diskutiert Tina Hassel am Sonntag im ARD-Presseclub mit folgenden Gästen: Christoph Biermann, Publizist – Helmut Markwort, Focus – Cathrin Kahlweit, Süddeutsche Zeitung – Jana Wiske, Kicker.

Euro 2008 – Fussball EM-Bilanz des ZDF

Friday, June 27th, 2008

Als Erfolg hat ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender das Abschneiden des ZDF bei den Übertragungen von der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz gewertet. Mit einer hervorragenden Aufstellung, glänzender Technik, mit Herz und Verstand habe der Sender alles gegeben, sagte Brender und fügte hinzu: “Die Zuschauer haben uns für dieses Engagement belohnt. Rekordzahlen bei den Einschaltquoten, viel Lob und Anerkennung für Moderatoren, Reporter, Experten und Kommentatoren und eine Bildschirmpräsentation auf hohem Niveau zeichnen die Euro 2008 im ZDF aus.”

Prägendes Element der öffentlichen Wahrnehmung dieser Europameisterschaft sei der spektakuläre Auftritt des ZDF auf der Seebühne in Bregenz gewesen. “Das große Auge aus der Opernkulisse der Tosca-Aufführung ist in diesem Sommer zum Symbol für journalistische Qualität und die Leichtigkeit bester Fernsehunterhaltung geworden”, sagte Brender. Über 160 000 Menschen werden bis zum Abschluss am Sonntagabend das Public Viewing des ZDF auf der weltgrößten Seebühne in der Bregenzer Bucht, den Torwand-Parcours des ZDF auf dem Vorplatz des Bregenzer Festspielhauses sowie die weiteren ZDF-Sendungen auf der Freilichtbühne besucht haben. “Das ist ein unglaublicher Wert”, schwärmte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

“Wir haben den Besuchern in Bregenz und den Zuschauern zu Hause am Bildschirm den Mehrwert bringen können, den wir uns vorgestellt haben, also eine gute Kommentierung der Spiele, eine unterhaltsame Form in den Gesprächen vor und nach den Spielen, in den Moderationen von Johannes B. Kerner und in den Analysen von Jürgen Klopp und Urs Meier. Mit dem Public Viewing in Bregenz haben wir die perfekte Präsentationsfläche für die Fans gehabt, das war Public Viewing von seiner besten Seite – wir fahren zufrieden nach Hause.” Der Andrang beim Public Viewing des ZDF in Bregenz war so groß, dass die verfügbaren 5000 Plätze nicht ausreichten und von den Viertelfinalspielen an noch einmal zusätzlich Sitzplätze für 300 Besucher geschaffen wurden. Sehr zufrieden zeigte sich der EM-Programmchef des ZDF, Andreas Lauterbach, auch mit der Präsentation der Europameisterschaft auf dem Bildschirm.

“Unsere Investitionen in die Weiterentwicklung der zur Verfügung stehenden elektronischen Analyse-Systeme haben sich ausgezahlt; dabei ist der Einsatz von 3D-Grafiksystemen zur Unterstützung der Spielanalyse noch lange nicht ausgereizt. Da geht noch einiges, was wir für die Zuschauer und für ihr Verständnis von taktischen Raffinessen und regelkundlichen Besonderheiten tun wollen.” Zur rundum positiven EM-Bilanz des ZDF gehört allerdings auch ein Wermutstropfen. Die seit 2005 beim Publikum auf Anhieb beliebte “Dreierkette”, bestehend aus Moderator Johannes B. Kerner, dem Fußballtrainer Jürgen Klopp und dem Schweizer Ex-FIFA-Schiedsrichter Urs Meier, nahm in Bregenz ihren Abschied vom Fernsehschirm. Für ZDF-Sportchef Gruschwitz waren die Fachgespräche und Analysen des Trios “ein Meilenstein in der Fernseh-Sportberichterstattung”. Zum Beginn der Zusammenarbeit beim Confed Cup vor drei Jahren sei es ein Experiment mit einigen Fragezeichen gewesen, drei so unterschiedliche Fachleute zusammenzubringen.

Aber, so Gruschwitz: “Die Drei haben gezeigt, wie man die Begeisterung für den Fußball eben auch transportieren kann. Das war klasse und das ist von den Zuschauern bestens angenommen worden. Natürlich sind wir jetzt ein bisschen traurig, dass es schon wieder zu Ende ist, aber es ging zeitlich einfach nicht mehr. Doch hier haben sich viele Freunde gefunden und das wird bleiben”. In den zurückliegenden Wochen waren in der ZDFarena auf der Bregenzer Seebühne 27 EM-Spiele zu sehen – inmitten der Kulisse der Puccini-Oper “Tosca”, die am 23. Juli wieder in das Festspielprogramm aufgenommen wird. Darüber hinaus präsentierten sich weitere ZDF-Sendungen von der Seebühne, so die “Kulturzeit” von 3sat, die Kochshow “Lafer!Lichter!Lecker!” und “ZDF SPORTreportage”. Am morgigen Samstag begrüßt Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein prominente Gäste im “aktuellen sportstudio”, bevor das Frauenjournal “ML Mona Lisa” am Sonntagabend das ZDF-Unternehmen “Bregenz” beschließt. Auch musikalische Gäste traten in der ZDFarena am Bodensee auf: Christina Stürmer und Band mit ihrem EM-Song “Fieber”, der Weltklassepianist und Fußballfan Lang Lang, der die Brücke zu seiner Heimat China und den bald beginnenden Olympischen Spielen spannte, die Band “Revolverheld” und “Panik-Rocker” Udo Lindenberg als Gast im “aktuellen sportstudio”.

Neben den exzellenten Zuschauerquoten bei den Live-Übertragungen der Spiele im ZDF – darunter 22,77 Millionen Zuschauer/76,2 Prozent Marktanteil beim Spiel Kroatien –Deutschland, 23,82 Millionen/69,9 Prozent bei der Begegnung Deutschland – Polen und schließlich 29,43 Millionen/81,5 Prozent beim Halbfinalspiel Deutschland – Türkei – war auch das Interesse der Internet-Nutzer am Online-Angebot des ZDF überdurchschnittlich groß und sorgte für Rekordabrufe mit mehreren hunderttausend Sichtungen der Streaming-Angebote in der ZDF-Mediathek. Überragende Werte erzielte auch erneut das Public Viewing auf öffentlichen Plätzen, in Stadien, großen Hallen und auf Fanmeilen. Bei den Fußballspielen mit deutscher Beteiligung kamen so jeweils noch zwischen sechseinhalb und fast elf Millionen Menschen zu den offiziell gemessenen Zuschauerquoten hinzu.