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Kurzfilm “Spielzeugland” gewinnt Oscar

Monday, February 23rd, 2009

Der Kurzfilm-Oscar 2009 geht mit dem Film “Spielzeugland” an Deutschland

Der deutsche Regisseur Jochen Alexander Freydank hat bei der diesjährigen Oscar-Verleihung in Los Angeles den Oscar für den besten Kurzfilm gewonnen. Freydanks 14 Minuten langes Drama “Spielzeugland” über einen deutschen Jungen und seinen jüdischen Freund im “Dritten Reich” wurde von der Academy of Motion Picture Art and Sciences als bester Kurzfilm ausgezeichnet.

Hier ein Interview mit Jochen Alexander Freydank und Johann A. Bunners

Film “The International” von Tom Tykwer

Thursday, January 29th, 2009

Mit seinem Film “The International” eröffnet Tom Tykwer die diesjährige Berlinale. Im Mittelpunkt steht eine Privatbank als Bösewicht. Für den Berliner Regisseur ist es, wie er dem stern schildert, eine beängstigende Erfahrung, dass der Streifen inzwischen von der Realität eingeholt worden ist.

Tom Tykwer ist erschrocken darüber, dass die Realität seinen neuen Thriller “The International” bereits eingeholt hat. “Ich hatte noch während der Dreharbeiten Sorgen, dass die Zuschauer es zu konstruiert finden, wenn man eine Privatbank als Bösewicht ins Zentrum rückt”, sagte Tykwer dem Hamburger Magazin stern in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Er finde es “wahnsinnig beunruhigend, dass der Subtext der Geschichte auf eine Weise wahr geworden ist, wie wir uns das nie vorgestellt haben”.

In dem Film mit Clive Owen und Naomi Watts geht es um die kriminellen Machenschaften einer Großbank. “The International” eröffnet die diesjährige Berlinale, die vom 5. bis 15. Februar in Berlin stattfindet.

Vor den Dreharbeiten hat der 43-Jährige extra mit einigen Bankern gesprochen. “Die waren oft fünf Jahre jünger als ich und hatten einen privaten Jahresumsatz von ein paar Hundert Millionen Euro”, so Tykwer zum stern. “Sehr umgängliche Typen, gar nicht unsympathisch. Kultivierte Leute, die sich auch im Kino auskannten.”

Gleichzeitig behaupteten diese Menschen mit einer ziemlichen Souveränität ihre Position: “Entschuldigung, erstens haben wir den Kapitalismus nicht erfunden, und zweitens schaut doch jeder auf seine Profite und auf die seines Ladens. Das machen alle so. Und wenn ich dann sage, nein, das machen nicht alle so, dann ist das Gespräch schnell zu Ende. Ökonomische Moral ist offenbar ein naives Relikt aus der Vergangenheit.” Von diesen Widersprüchen handele sein Film “The International”, sagte Tykwer im stern-Interview.

Hollywoodstar Jennifer Aniston

Friday, January 23rd, 2009

Jennifer Aniston zählt zu den Hollywood-Topstars und landete mit ihrer neuen Hundekomödie “Marley und ich” (Kinostart: 5. März) mal wieder einen richtigen US-Kassenerfolg. Schon das Drehbuch hatte Jennifer Aniston überzeugt.

“Ich konnte die Liebe, die die Familie im Film für ihren Hund fühlt, so sehr nachvollziehen”, schwärmt die Schauspielerin im Gespräch mit TV Movie aus der Bauer Media Group. Schließlich besitze sie mit dem 13-jährigen Mischling Norman und der zweijährigen weißen Schäferhündin Dolly selbst zwei Hunde. “Die Kleine ist so etwas wie mein Baby.”

Doch auch eigener Nachwuchs ist mit Freund John Mayer inzwischen fest eingeplant. “Ich bin ein Spätzünder, was Familie betrifft, und werde in den nächsten Jahren hoffentlich vieles nachholen”, sagt die 39-jährige Aniston. “Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich Kinder möchte, und weiß, dass ich welche haben werde.” Bei privaten Entscheidungen habe sie inzwischen gelernt, auf ihre innere Stimme zu hören. “Der Lernprozess ist zwar noch nicht abgeschlossen”, lacht sie, “aber je mehr ich mich auf meinen Instinkt verlasse, desto besser läuft’s.”

Mit ihrem Geld – Jennifer Aniston gehört zu den Top-Verdienern in Hollywood – greife sie vor allem ihrer Familie unter die Arme. Sie selbst habe sich nur ein schönes, neues Haus geleistet und einen Koch, der sie zweimal die Woche bekocht. “Seine Gerichte schmecken einfach besser als meine!”

Das vollständige Interview steht in TV Movie 3/2009, die am 23. Januar erscheint.

Mirrors – Horrorfilm mit Kiefer Sutherland

Wednesday, September 3rd, 2008

“Mirrors” – Neuer Horrorfilm mit Kiefer Sutherlad – Ab dem 30. Oktober, ein Tag vor Halloween, auch in den deutschen Kinos. Mirrors ist ein US-amerikanisches Remake des asiatischen Horrorfilms Into The Mirror (2003) aus dem Jahr 2008. Alexandre Aja führte Regie, die Hauptrolle wurde mit Kiefer Sutherland besetzt.



Handlung des Horror Films “Mirrors”:
Der Polizist Ben Carson muss wegen einer fatalen Fehlentscheidung seinen Dienst quittieren. Er übernimmt daraufhin einen Job als Sicherheitsbeauftragter in einem Kaufhaus, welches in Kürze wiedereröffnet werden soll, nachdem es ein Jahr zuvor bei einem Brand zerstört wurde und eine Mitarbeiterin dabei tödlich verunglückte. Doch unmittelbar vor der Eröffnung werden einige Angestellte auf unerklärliche Weise ermordet. Ihre Leichen werden dabei immer in der Nähe eines Spiegels gefunden. Carson versucht, dem Mörder auf die Spur zu kommen. Er kommt zur Überzeugung, dieser sei kein Mensch.

Weblink:
mirrorsmovie.com

Oscar-Verleihung steht im Zeichen starker Frauen

Saturday, February 24th, 2007

- Hollywood setzt auf mehr Tiefgang -

helen-mirren  (Helen Mirren, Foto: www.oscar.com)

Die diesjährige Oscar-Verleihung steht ganz im Zeichen von starken und reifen Frauen. Anders als in den vergangenen Jahren sind diesmal Schauspielerinnen nominiert, die mit besonders tiefgehenden und komplexen Rollen für Furore gesorgt haben. Besonders auffallend ist, dass drei der Nominierten in der Kategorie “Beste Hauptdarstellerin” weit über 50 Jahre alt sind. Als Favoritin gilt Helen Mirren für ihre Rolle als Queen im gleichnamigen Film “The Queen” http://thequeen-movie.com

Die Nominierungsliste spiegelt das Verlangen des Publikums nach realistischen und vielschichtigen Filmrollen wider. Glaubt man den Filmemachern, so fordert das Publikum mittlerweile kantigere Geschichten und natürliche Charaktere ein. Frauen beginnen auch langsam Filmrollen-Bereiche zu erobern, die bislang Männern vorbehalten waren. “Die Filmemacher schreiben Rollen für Frauen, die nicht in die Standard-Klischees romantischer Komödien passen oder nur als Begleitung eines männlichen Hauptcharakters angelegt sind”, meint Amy Israel, Produktionschefin bei Paramount Pictures, gegenüber dem Wall Street Journal.

Natürlich hat es auch schon in der Vergangenheit immer wieder herausragende Rollen von Frauen gegeben, so zum Beispiel Bette Davis in “All About Eve” oder unlängst Charlize Theron in “Monster”. Aktuell fällt jedoch die hohe Konzentration solcher Charakterstudien in Blockbustern auf. Und auch für die Zukunft sind bereits weitere in Planung. Auch Hellen Mirren soll in Kürze wieder in einer besonderen Rolle im Film “Angel Makers” zu sehen sein. Und auch von der etwas jüngeren Generation, etwa von Nicole Kidman und Jennifer Jason Leigh, darf sich der anspruchsvolle Filmfan einiges erwarten.

Auch außerhalb des Kinos findet sich der Trend hin zu ungeschminkten Charakteren mit Schwächen und Fehlern. Die Reality-TV-Show “Beauty and the Geek” feiert in den USA derzeit zum Beispiel riesige Erfolge. Das Format zeigt sozial zurückgezogene, unscheinbare Männer bei ihren Versuchen, das weibliche Geschlecht zu erobern. Die Nachfrage nach authentischen Figuren wächst und das Publikum zeigt sich hungrig nach Unvollkommenheit. Viele Filmstudios haben mittlerweile auch das Marketing rund um Independent-Streifen perfektioniert und bekommen immer mehr Erfahrung beim Verkauf von so genannter “schwerer Kost”.

Aussender: www.pressetext.at