Posts Tagged ‘Handy’

Apple iPhone im Ausland gekauft – Teure Rechnung

Friday, June 20th, 2008

Eine Kundin kauft ein Apple iPhone im Ausland und erhält eine Rechnung von über 4.000 Euro!

Oft verursacht das so genannte Datenroaming im Ausland hohe Kosten. Dass dies jedoch nicht die einzige Kostenfalle ist, zeigt der Fall einer Deutschen, die sich ein iPhone aus den USA gekauft hatte.

Die Kundin betrieb das amerikanische iPhone jedoch mit ihrer gewöhnlichen SIM-Karte mit dem günstigen “Basix”-Tarif bei T-Mobile. Weil dieser keine Datenflatrate beinhaltete, verursachte sie im ersten Monat ganze 700 Euro Kosten.

Als man ihr den “Complete-M”-Tarif einrichtete, verursachte sie erneut Kosten in Höhe von 4.000 Euro. Grund: die Kundin hat das iPhone nicht bei Apple (iTunes) registriert, was jedoch nötig ist, damit die ID- und Rufnummer zwischen Apple und T-Mobile abgeglichen werden kann. Nun klagt die Kundin. (via: shortnews.de)

Ericsson und Vodafone zeigen mobiles Breitband

Tuesday, March 4th, 2008

Ericsson und Vodafone zeigen mobiles Breitband mit bis zu 28 Mbit/s auf der CeBIT

Ericsson und Vodafone demonstrieren auf der CeBIT 2008 live in einem Testsystem den nächsten Evolutionsschritt im Mobilen Breitband: HSDPA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 28 Mbit/s im Downlink und HSUPA mit bis zu 2 Mbit/s im Uplink.

Bei der Vorführung am Vodafone Stand (Vodafone Pavillion auf dem Freigelände südlich von Halle 25) wird die Ende-zu-Ende Übertragung von brillanten HDTV Bildern über die Endgeräte-Prototypen von Ericsson Mobile Platforms in Nürnberg demonstriert. Auf Ihnen kann man live erleben, welche Qualitätsverbesserungen höhere Übertragungsgeschwindigkeiten für Handys und andere mobile Endgeräte in Zukunft bringen. So können auch anspruchsvolle Anwendungen wie Videostreams mobil in hoher Qualität empfangen werden. Auch alle Kunden, die unterwegs auf eine schnelle Anbindung an das Büro per Internet oder Intranet angewiesen sind, profitieren zukünftig davon.

Bereits heute stehen die derzeit aktuellen Mobilfunk-Breitbandtechnologien HSDPA und HSUPA den gebräuchlichen DSL-Festnetzanschlüssen nicht nach. Die weitere Entwicklung wird Downlinkgeschwindigkeiten von bis zu 42 Mbit/s ermöglichen, im Uplink werden bis zu 12 Mbit/s erreicht werden.

Hartmut Kremling, Geschäftsführer Technik von Vodafone Deutschland, sagt: “Vodafone verfügt – wie der Connect Testsieg zeigt – nicht nur über das beste UMTS-Netz in Deutschland, sondern bereits über das am weitesten ausgebaute. In über 2.250 Städten und Gemeinden im gesamten Bundesgebiet können Vodafone-Kunden heute schon UMTS und UMTS-Broadband mit Übertragungsraten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde nutzen, in mehr als 350 Hotspots schon mit 7,2 Megabit pro Sekunde. Mit Ericsson zeigen wir, dass wir schon in Kürze noch höhere Datenraten für die mobile Nutzung anbieten werden.”

Bernd Schmidt, Vice President Sales, Ericsson GmbH ergänzt: “Wir sind stolz, Vodafone mit unserem Testsystem den neuesten Stand der Technik bei mobilem Breitband zur Verfügung stellen zu können und freuen uns darauf, weiterhin gemeinsam mit Vodafone den Markt für mobiles Breitband in Deutschland zu stimulieren.”

Ericsson ist der weltweit führende Lieferant von Technologien und Services für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen und Marktführer in den 2G- und 3G-Mobilfunktechnologien. Das Unternehmen liefert Kommunikationsdienste und betreibt im Kundenauftrag Netzwerke, die über 185 Millionen Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und Entwickler. Verbraucher beliefert das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson mit hochwertigen mobilen Endgeräten.

Ericsson verfolgt seine Vision der “Kommunikation für alle” durch Innovation, Technologie und nachhaltige geschäftliche Lösungen. 2007 erwirtschafteten mehr als 70.000 Mitarbeiter in 175 Ländern einen Umsatz von 27,9 Milliarden US-Dollar (SEK 189 Milliarden). Das Unternehmen wurde 1876 gegründet, der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Die Aktie von Ericsson ist an den Börsen in Stockholm und London sowie an der NASDAQ gelistet.

Guenstige Handys ab 120 Euro

Thursday, February 7th, 2008

Passend zum Discount-Tarif – Empfehlenswerte Handys gibt es schon ab 120 Euro

Seit dem Siegeszug der Mobilfunk-Discounter sind preiswerte Handys gefragt denn je. Schließlich soll neben dem Tarif auch das Telefon kein Vermögen kosten. Das Telekommunikationsmagazin “connect” hat in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 3/2008) drei günstige Marken-Handys der neuesten Generation unter die Lupe genommen. Mit dem Ergebnis: Wer auf Ausstattung-Features wie WLAN, E-Mail oder GPS verzichten kann, bekommt ab etwa 120 Euro schon ein empfehlenswertes Modell.

Sieger im “connect”-Test ist das Samsung SGH-M110, das ohne Vertrag rund 160 Euro kostet. Das Gerät ist mit seinem staub- und spritzwassergeschützten Gehäuse ganz auf den robusten Outdoor-Einsatz ausgelegt. Dank seiner gummierten Oberflächen liegt das Samsung gut in der Hand, der Akku-Deckel lässt sich mechanisch verriegeln und das helle Fotolicht der integrierten VGA-Kamera dient bei Bedarf als Minitaschenlampe. Vor allem aber besticht das SGH-M110 durch seine hervorragenden Ausdauerwerte: Bis zu 18 Tage Standby- und knapp neun Stunden Gesprächszeit stehen dem Anwender zur Verfügung. Die Sende- und Empfangsqualität ist dagegen lediglich durchschnittlich, so “connect”.

Deutlich moderner im Design kommt das Sagem MY511X (circa 160 Euro ohne Vertrag) daher. Besonders auffällig sind die drucksensitiven Zifferntasten, die flache Bauform sowie die chromfarbenen Applikationen. In punkto Multimedia-Funktionen stellt das Sagem den Primus im “connect”-Testfeld: Das MY511X bietet einen vollwertigen Musik-Player für MP3- und AAC-Songs sowie eine Kamera mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln samt Videofunktion. Bluetooth und ein WAP-Browser komplettieren die Ausstattung. Die Standbyzeit liegt bei zwölf Tagen, und im E-Netz kann der Nutzer mit diesem Handy knapp sechs Stunden am Stück telefonieren.

Wer dagegen ein einfaches Allround-Talent mit guten Telefonie-Eigenschaften sucht, liegt bei dem Sony Ericsson Z320i (etwa 120 Euro ohne Vertrag) richtig, so “connect”. Das einfach zu bedienende Klapp-Handy verzichtet zwar auf viele Ausstattungs-Details wie etwa einen Musik-Player, liefert dafür aber die beste Sende- und Empfangsqualität im “connect”-Test. Die Ausdauer liegt mit rund zwölf Tagen auf einem guten Niveau und Vieltelefonierer freuen sich über eine knapp achtstündige Gesprächszeit im E-Netz.

Handy-Strahlung – Gefaehrlich oder nicht?

Friday, January 11th, 2008

Die Diskussion um eine gesundheitsschädigende Wirkung von Handy-Strahlung verunsichert viele Verbraucher. Auch die von den Herstellern angegebene “Spezifische Absorptionsrate” (SAR), die Auskunft über die maximale Sendeleistung eines Mobiltelefons gibt, hat nur wenig Aussagekraft.

Das Telekommunikationsmagazin “connect” bietet daher schon seit mehreren Jahren mit dem so genannten Strahlungsfaktor eine Alternative an. Dieser Wert bezieht im Gegensatz zur SAR-Messung auch die tatsächliche Sendeleistung in die Berechnung mit ein, die je nach Netzabdeckung schwankt. In seiner neuen Ausgabe (Heft 2/2008) listet “connect” die 15 Top-Handys mit niedrigem Strahlungsfaktor auf und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit dem Handy. Demnach kann man mit dem Samsung Qbowl SGH-F700V am strahlungsärmsten mobil telefonieren, gefolgt von dem Samsung SGH-F210 und dem Nokia 6267.

Viel wichtiger als die Auswahl eines bestimmten Handy-Modells ist jedoch der vernünftige Umgang mit der Technik. “connect” weist unter anderem darauf hin, dass ein eingeschaltetes Handy nichts auf dem Nachttisch zu suchen hat. Denn auch wenn nicht telefoniert wird, sendet das Gerät regelmäßig Signale mit voller Leistung zur nächsten Mobilfunk-Basisstation. Zur Vorbeugung sollte zudem möglichst oft ein Headset zum Einsatz kommen, um das Handy nicht ständig am Kopf halten zu müssen. Mit etwas Abstand zum Körper sinkt so die Strahlenbelastung um bis zu 90 Prozent.

Völlig unnütz sind laut “connect” so genannte Strahlenblocker zum Aufkleben auf die Antennen: Im besten Fall bewirkt der Blocker nichts, im ungünstigsten Fall wird tatsächlich Strahlung absorbiert. Das führt wiederum dazu, dass das Handy vom Netz angewiesen wird, mit höherer Leistung zu senden.

Für längere Gespräche sollte nicht das Handy, sondern ein schnurgebundenes Telefon verwendet werden, so “connect”. Empfehlenswert sind auch schnurlose DECT-Geräte mit Eco-Mode, der die Funkleistung der Basisstation reduziert.

Weitere Informationen zu dem Thema Strahlung sowie Interviews mit Mobilfunkgegnern und mit Netzbetreibern finden sich auch unter www.connect.de/strahlung

Silvester: VoIP funkt wo Handys streiken

Tuesday, December 18th, 2007

Wenn sich Deutschland an Silvester alles Gute zu Neujahr wünscht, ist ein Durchkommen per Handy meist nicht möglich. Millionen gleichzeitiger Gespräche und verschickter SMS verstopfen alljährlich ab Mitternacht die Mobilfunknetze.

Besitzer von Dual-Mode-Handys können dagegen völlig ungestört telefonieren. Dessen WLAN-Funktion ermöglicht Internet-Telefonie – ein WLAN-Netz vorausgesetzt. Entsprechend rät der VoIP-Anbieter sipgate seinen Kunden, bei Eintreffen auf der Silvesterparty die WLAN-Anzeige des Dual-Mode-Handys zu prüfen.

An Silvester Neujahrsgrüße per Handy auszutauschen, kann zum Geduldsspiel werden. Regelmäßig gehen die Mobilfunknetze zu dieser Stoßzeit für Stunden an ihre Kapazitätsgrenze. Abhilfe schaffen sogenannte Dual-Mode-Handys, die neben GSM auch WLAN und damit Internet-Telefonie unterstützen. Ist ein öffentliches oder privates WLAN-Netz verfügbar, sind zumindest Anrufe in das auch an Silvester ungestörte Festnetz sowie in die VoIP-Netze ohne Staugefahr möglich.

Obwohl Deutschland über die sechsthöchste Hotspotdichte in Europa verfügt, ist WLAN als telefoniefähiger Übertragungsweg beim Kunden noch weitgehend unbekannt. Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) gibt es bundesweit bereits über 14.000 öffentliche Hotspots. Hinzu kommen tausende von Hotels, Restaurants, Bars und Cafés betriebene WLAN-Netze. Ebenso stehen rund 12.000 private WLAN-Punkte über die WiFi-Community von Fon zur Einwahl bereit.

In Online-Verzeichnissen wie mobile-access.de und fon.com können Kunden nachschlagen, ob ihre Party-Location ein WLAN anbietet oder ob es in nächster Umgebung einen Hotspot gibt. Bei einer Feier im privaten Rahmen hilft eine Nachfrage beim Gastgeber. Während Otto-Normal-Handynutzer noch ungeduldig die Wahlwiederholung bemühen, telefonieren Besitzer von Dual-Mode-Handys schon mit Freunden und Bekannten.