Posts Tagged ‘Handy’

Die beliebtesten Marken der Telekommunikation

Wednesday, October 24th, 2007

Wenn es um Telekommunikationsgeräte in Deutschland geht, sind Nokia, Sony und Sony Ericsson derzeit die beliebtesten Marken. Das zeigt die aktuelle “connect”-Leserwahl “Produkte des Jahres 2007″, die größte Leseraktion zu TK-Produkten in Europa.

Nokia ist klarer Sieger in den Bereichen “Basic-Handys” (Nokia 3110 Classic), “PDA-Phones” (Nokia E90 Communicator) sowie “High-End-Handys” (Nokia N95) und lässt auch in der Kategorie “Auto-Freisprechanlagen” mit dem Funk-Kfz-Einbausatz Nokia 616 die Konkurrenz hinter sich. Ebenfalls drei Kategorien-Siege im Bereich Handys, der Königsdisziplin der “connect”-Leserwahl, erringt Sony Ericsson. Das japanisch-schwedische Joint-Venture ist in den Sparten “Allround-Handys” (Sony Ericsson K800i), “Foto-Handys” (Sony Ericsson K850i) und “Musik-Handys” (Sony Ericsson W880i) ganz vorn. Das Rennen um das beliebteste Luxus-Handy gewinnt das P’9521 von Porsche Design, und das iPhone von Apple ist schon vor dem Verkaufsstart in Deutschland aus Sicht der “connect”-Leser das begehrteste Design-Handy.

Ein glatter Vierfachsieg geht an Sony, das mit seiner Vaio-Serie sämtliche Notebook-Kategorien für sich entscheidet. Nach Meinung der “connect”-Leser hat der japanische Hersteller sowohl für Einsteiger (Sony Vaio VGN-N31S) als auch in der Mittel- (Sony Vaio VGN-FE41) und Oberklasse (Sony Vaio VGN-FZ11Z) das beste Gerät auf dem Markt und ist auch in Sachen Subnotebooks (Sony Vaio VGN-TX5) führend.

Gewinner bei den Schnurlostelefonen mit und ohne Anrufbeantworter ist das Gigaset SL370 von Siemens. Bei den Design-Schnurlostelefonen kann sich hingegen das Hagenuk Stick auf dem ersten Platz behaupten.

“Produkt des Jahres 2007″ in der Kategorie “TK-Anlagen” ist mit großem Abstand die Fritz!Box Fon WLAN 7170 von AVM. Fujitsu Siemens kann indessen in der Sparte “PDAs” mit seinem Modell Pocket Loox C550 den Punktsieg davontragen.

Gleich zweimal auf dem obersten Podestplatz steht der niederländische Navigationsspezialist TomTom, der sich mit seinem Programm Navigator 6 in der Kategorie “Handy-Navigationssoftware” sowie mit dem TomTom Go 720T im Bereich “Mobile Navigationssysteme” an die Spitze setzt. Bei den Festeinbau-Navigationssystemen hat das Becker Cascade Pro die Nase vorn.

Gefahr durch Handy-Viren

Tuesday, June 5th, 2007

Handy-Viren: Internet-fähige Mobilfunkgeräte werden für Hacker immer interessanter

Moderne Handys mit Betriebssystemen wie Windows Mobile, Symbian OS, PalmOS oder BlackBerry entwickeln sich immer mehr zu internet-fähigen Kleinst-PCs – und werden damit potenziell auch für Hacker interessant. Darauf weist die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE in ihrer aktuellen Ausgabe (22/2007) hin. Zwischen Softwareherstellern und Mobilfunkbetreibern ist nun ein Streit darüber entbrannt, wie groß die Bedrohung eines Virenbefalls auf dem Handy derzeit wirklich ist.

Hersteller von Antivirenprogrammen schätzen das aktuelle Gefahrenpotenzial als sehr hoch ein. Laut McAfee waren 2006 bereits 83 Prozent aller Mobilfunkbetreiber von Handy-Viren betroffen. Jan Volzke, Manager Mobile Security bei McAfee, urteilt: “Die Sicherheitskonzepte der Mobilfunker stammen noch aus der Telefoniezeit und werden der Daten-/IP-orientierten Welt nicht gerecht.” Aus Sicht vieler Mobilfunkanbieter dagegen wird die Gefahr oftmals überschätzt. So weist Albert Fetsch, Pressesprecher bei O2, darauf hin, dass “die Zahl der Viren zunimmt, aber bei weitem nicht das Ausmaß wie in der PC-Welt hat.”

Tatsächlich gibt es laut COMPUTERWOCHE derzeit rund 350 Handy-Viren, denen eine Anzahl von etwa 200.000 PC-Schädlingen gegenübersteht. Dass Mobilfunkviren bislang nur wenig Schaden angerichtet haben, hängt aber nicht nur mit der momentan vergleichsweise geringen Anzahl zusammen. So erfordert ein Großteil der Malware noch eine direkte Installation durch den Anwender, weshalb Schädlinge gegenwärtig nur selten auf unbemerkte Weise auf das Handy gelangen.

Eine Entwarnung für Handy-Nutzer bedeutet dies allerdings nicht. So versuchen Hacker, so genannte Crossover-Schädlinge zu programmieren. Diese sind in der Lage, bei der Datensynchronisation von Handy und PC auf das jeweils andere Gerät überzuspringen. COMPUTERWOCHE rät: Um dies zu verhindern, sollten Anwender nicht nur auf dem Rechner, sondern auch auf dem Mobilfunkgerät eine Antivirensoftware installieren. Darüber hinaus ist es ratsam, bei modernen Handys die so genannte “Remote-Sperre” zu aktivieren. Diese ermöglicht es Nutzern, ihr Mobilgerät über ein vordefiniertes Codewort per Kurzmitteilung zu sperren. Dies ist nicht nur im Falle eines Diebstahls nützlich, sondern auch, wenn das Handy als Absender von SMS- oder MMS-Spam auffällt.

Nokia und Sony Ericsson bestimmen den Handy-Markt

Monday, May 14th, 2007

Eurospace-Studie: Nokia und Sony Ericsson bestimmen den Handy-Markt – Die innerhalb der Telekommunikationsbranche häufig gestellte Frage, welche Handy-Hersteller den Tk-Markt zukünftig bestimmen, ist beantwortet:

Nokia und Sony Ericsson werden in naher Zukunft die Top-Adressen sein. Das ist eine bedeutende Kernaussage aus der jüngsten Studie zur aktuellen Situation in der Tk-Branche, die von der High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace vorgelegt wurde. Die Studie basiert auf einer aktuellen Umfrage* unter 100 Fach- und Führungskräften. Danach sind 70 Prozent der Tk-Experten überzeugt davon, dass an Nokia kein Weg vorbeiführt, dicht gefolgt von Sony Ericsson (67 Prozent).

Mit deutlichem Abstand auf den weiteren Plätzen landeten Samsung (30 Prozent), Motorola (20 Prozent), Apple (10 Prozent) sowie Panasonic und Toshiba (je 7 Prozent) (Mehrfachnennungen waren erlaubt). Wenig beziehungsweise überhaupt kein Zutrauen haben die Top-Manager in Apples iPhone und RIMs (Research in Motion) Blackberry (0 Prozent). So vertreten lediglich 13 Prozent die Meinung, dass Apples iPhone ganz bestimmt ein Renner wird. 40 Prozent schließen das zumindest nicht komplett aus, während 43 Prozent dem iPhone kaum Chancen einräumen, auf dem Handy-Markt eine größere Rolle zu spielen. Noch weniger im Vorderfeld sehen die Tk-Experten RIMs Blackberry. Aufkommende Push-Dienste auch für Privatkunden haben u.a. zu dem Ergebnis geführt, dass für nur 13 Prozent der Befragten der Blackberry immer etwas Besonderes bleiben wird. 70 Prozent (bei 17 Prozent Enthaltungen) sehen den Blackberry eher im Abstieg begriffen. 27 Prozent davon begründen dies mit dem Versäumnis von RIM, entscheidende Weiterentwicklungen voranzutreiben, auch wenn das neue 8800 multimediale Funktionen bietet.

“Insgesamt belegt die Studie unsere Einschätzung, dass die Telekommunikationsbranche wieder auflebt”, bemerkt Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana. “Überrascht hat uns, dass Apples iPhone und RIMs Blackberry nach Expertenmeinung zukünftig nur untergeordnete Rollen auf dem Tk-Markt zugetraut werden.”

* Es wurden 100 Fach- und Führungskräfte aus der Telekommunikationsbranche befragt. (“Eurospace”)

Mobile Gaming – Handyspiele sind Frauensache

Monday, March 5th, 2007

Weit über die Hälfte aller mobilen Games haben in den USA Frauen gekauft. Wie die jüngste Studie des Marktforschungsunternehmens Telephia http://www.telephia.com ergeben hat, sind 65 Prozent der Handyspiele im vierten Quartal 2006 von Frauen herunter geladen worden.

“Frauen sind in auch Deutschland in diesem Bereich stark vertreten und aktiv”, bestätigt Angelique Szameitat, Geschäftsführerin der Agentur 11 Prozent http://www.11prozent.de, im Gespräch mit pressetext die tragende Rolle von Frauen in diesem Sektor. Der Marktumsatz mit mobilen Games ist in den USA im vierten Quartal 2006 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 61 Prozent auf 151 Mio. Dollar angestiegen.

17,4 Mio. Handynutzer haben dort im vergangenen Quartal mindestens ein Spiel auf ihr Mobilfunkgerät herunter geladen, was einem Wachstum von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz dieser Wachstumsraten sieht sich die Handyspiele-Industrie mit der Konkurrenz anderer mobiler Inhalte konfrontiert. “Mobile Musikangebote und Videodownloads buhlen um die Aufmerksamkeit und den Geldbeutel des Handynutzers”, betont Kanishka Agarwal, stellvertretender Direktor für Mobile Inhalte bei Telephia.

Außerdem müssen sich fast 90 Games-Hersteller den Markt teilen. Die Mobile-Abteilung von Electronic Arts (EA) http://www.ea.com ist mit einem Marktanteil von 28 Prozent am mobilen Downloadmarkt Marktführer, gefolgt von Gameloft http://www.gameloft.com und Glu mobile http://www.glu.com , die gemeinsam einen Marktanteil von elf Prozent erreichen. Der am meisten heruntergeladene Titel in den USA ist Tetris von EA. Angeboten werden insbesondere Casual Games, die ein breiteres Publikum anziehen als die aufwendigen Konsolengames. Dies erklärt auch, warum der Anteil an Frauen bei mobile Games höher als bei Konsolenspielen ist. “Mit Handyspielen kann man sich überall zwischendurch die Zeit vertreiben und ist nicht an eine Konsole zu Hause gebunden”, streicht Szameitat den Vorteil hervor, den Frauen bei mobilen Spielen schätzen.

Aussender: www.pressetext.de