Posts Tagged ‘Hollywood’

Mel Gibson Thriller Auftrag Rache

Monday, February 8th, 2010

Eigentlich wollte Mel Gibson nur noch Regie führen, doch für den Thriller “Auftrag Rache” (Kinostart: 11. März) übernahm Mel Gibson die Rolle eines Polizisten, der in persönlicher Mission unterwegs ist.

“Der Film war die perfekte Gelegenheit für die Rückkehr zur Schauspielerei”, schwärmt der Kinostar im Interview mit TV Movie aus der Bauer Media Group. “Eine tolle Story!”

Seine vierjährige Hollywood-Abstinenz erklärt Gibson mit einer Lebenskrise. “Ich fand, dass ich uninteressant geworden war, und fühlte mich wie altes Brot”, sagt der 54-Jährige. “In solchen Phasen sollte man mal zurückschalten.”

Seine persönlichen Fehlschläge der letzten Jahre – Entziehungskur, Führerscheinentzug, Scheidung – hätten ihn aber letztlich weitergebracht. “Die öffentliche Demütigung, die ich erlitten habe, hat mich stark gemacht.” Auch der Herausforderung, zum achten Mal Vater geworden zu sein, fühlt sich Gibson gewachsen. “Jetzt habe ich die Erfahrung und Weisheit, die mir früher fehlte.” Das vollständige Interview steht in TV Movie 04/2010, die am 5. Februar erscheint.

Halle Berry und Bruce Willis in “Verfuehrung einer Fremden”

Wednesday, August 12th, 2009

Erotisches Verwirrspiel: Halle Berry und Bruce Willis in “Verführung einer Fremden” am Sonntag auf ProSieben

Oscar-Gewinnerin Halle Berry macht sich in diesem Thriller an Bruce Willis heran. Allerdings hält sie ihn für einen Frauenmörder … ProSieben zeigt “Verführung einer Fremden” am Sonntag, 16. August 2009, um 20.15 Uhr zum ersten Mal im Free-TV.

Rowena Price (Halle Berry) ist eine toughe Sensations-Journalistin aus dem Lehrbuch. Als eine brisante Sex-Recherche gegen einen konservativen Politiker von ihrem Chef gestoppt wird, kündigt sie kurzerhand den Job. Auf dem Heimweg trifft sie auf Grace (Nicki Aycox), eine Freundin aus Kindertagen. Grace bittet sie um Hilfe: Sie will sich an dem Top-Werbemanager Harrison Hill (Bruce Willis) rächen. Hill hatte sie nach einer außerehelichen Liaison eiskalt abserviert. Als Grace wenig später ermordet wird, verdächtigt Rowena den reichen Geschäftsmann und Ex-Liebhaber. Um der Sache auf den Grund zu gehen, schleicht sie sich als Angestellte in der Firma von Harrison ein und fängt sofort an, mit ihrem neuen Boss zu flirten. Mit Hilfe ihres Kollegen Miles (Giovanni Ribisi) scheint es ihr zunächst zu gelingen, Beweise für die Schuld Hills zu sammeln. Doch nichts ist, wie es scheint …

Hintergrund: Hauptdarstellerin Halle Berry wiederholt möglicherweise noch in diesem Jahr ihre Oscar-prämierte Zusammenarbeit mit Billy Bob Thornton: Nach “Monster’s Ball” sollen beide bald in John Singletons Rassendrama “Tulia” vor der Kamera stehen.

“Verführung einer Fremden” (OT: “Perfect Stranger”) Zum ersten Mal im Free-TV USA 2007 Regie: James Foley Genre: Thriller

Penélope Cruz im Interview

Thursday, August 6th, 2009

Penélope Cruz im Tele 5-Interview: “Ich brauche jetzt mehr Zeit für mich” // ‘Corellis Mandoline’, Di., 11. August, 20.15 Uhr auf Tele 5

Penélope Cruz (35) – in Pedro Almodóvars ‘Zerrissene Umarmungen’ ab 6. August im Kino – spricht im Tele 5-Interview über Ballett als Energiekiller, die ungesunde Seite der Schauspielerei und die Entscheidung, in Zukunft kürzer zu treten.

Tele 5: Pedro Almodóvar sagte mal, keiner kann vor der Kamera so schön weinen wie Sie…

Ich kann auch nicht erklären, warum mir das so gut gelingt. Die Schauspielerei ist ein verrückter Job: Ich frage mich oft, ob es wirklich gesund sein kann, dass man dabei so viele Gefühle erzeugen muss. Man muss in sein tiefstes Inneres gehen und wird mit dunklen Seiten konfrontiert. Ich versuche zwar, keine meiner Rollen mit nach Hause zu nehmen. Immer gelingt mir das aber nicht, weil ich mich oft monatelang damit beschäftige. Wir Schauspieler sind schließlich keine Maschinen.

Sie gelten als eine der schönsten Frauen der Welt. Hatten Sie je das Gefühl, darauf reduziert zu werden?

In meiner Heimat musste ich mich niemals mit solchen Fragen auseinandersetzen. Aber mir war klar, dass es schwieriger werden könnte, wenn ich international arbeite.

Was bedeutet Schönheit für Sie?

Ich kann Dinge als schön empfinden, die anderen merkwürdig vorkommen. Da liege ich mit Pedro Almodóvar auf einer Wellenlänge. Wie er Gegenstände und Gesichter einfängt, ist sehr ästhetisch. Das Leben mit all seinem Schmerz stilisiert er mit einer gewissen Schönheit. Das ist sein großes Talent.

Hatten Sie jemals das Gefühl, von Männern gemieden zu werden, weil Sie einfach zu schön sind?

Man muss schon ziemlich exzentrisch veranlagt sein, um sich darüber Gedanken zu machen. Ganz ehrlich: Ich sehe mich als Schauspielerin, die versucht, ihren Rollen das zu geben, was sie erfordern. Aussehen ist dabei nur eine Ebene von vielen.

Sie werden gerade auf Schritt und Tritt beobachtet. Wie halten Sie das aus?

Gewiss gibt es Dinge, die ich nicht mehr so einfach tun kann. Dennoch haben auch Prominente einen Spielraum: Ich muss doch nicht in das angesagteste Restaurant gehen, wo ich mit meiner bloßen Anwesenheit schon im Mittelpunkt stehe. Da bevorzuge ich eher ein kleineres Restaurant, in dem der Kellner so vertrauenswürdig ist, dass er nicht gleich einen Fotografen anruft.

Marlene Dietrich sagte einst, man hätte sie zu Tode fotografiert. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Kameras auf Sie gerichtet sind?

Ich frage mich, wie unser Film aufgenommen wird und welche Fragen mir gestellt werden. Mir ist bewusst, dass ich in solchen Momenten unter starker Beobachtung stehe, aber auch ich beobachte mein Umfeld. Anders geht es nicht, sonst würde ich verrückt werden.

Ursprünglich wollten Sie Balletttänzerin werden…

Si! Schon mit vier Jahren tanzte ich Ballett, trainierte oft vier Stunden am Tag. Meine Eltern entschieden das für mich, weil ich immer so viel Energie in mir hatte. Ich sollte einfach ein bisschen herunterkommen. Das Ballett hat mir da sehr geholfen. Als ich volljährig wurde, musste ich mich aber entscheiden und wählte lieber die Schauspielerei.

Stimmt es, dass Sie sich jetzt ein wenig aus dem Filmgeschäft zurückziehen wollen?

Lange habe ich drei bis vier Filme im Jahr gedreht. Jetzt will ich das einschränken und in diesem Jahr möchte ich gar nicht mehr arbeiten. Ich sehne mich nach mehr Ausgeglichenheit und brauche jetzt die Zeit für mich.

Interview: Markus Tschiedert für Tele 5

Sandra Bullock: “Ich bin ein echtes Biest”

Tuesday, July 21st, 2009

In ihrer neuen Komödie “Selbst ist die Braut” (Kinostart: 20. Juli) spielt Sandra Bullock eine herrschsüchtige Chefin – eine Rolle, in die sie sich durchaus gut hineinfühlen konnte.

“Wir haben doch alle ein Biest in uns”, sagt der Hollywoodstar im Interview mit der Frauenzeitschrift FÜR SIE (16/09; EVT: 21. Juli). “Ein Film eignet sich herrlich dazu, mal alles Fiese rauszulassen.”

Ehemann Jesse James scheint damit ebenso gut zurechtzukommen wie die drei Kinder, die er mit in die Ehe brachte. “Ich habe ihnen gesagt, sie dürfen mich gerne das böse Stiefmonster nennen”, lacht Bullock, deren Stiefkinder fünfzehn, zwölf und fünf Jahre alt sind. “Da ist alles vertreten: Pubertät, beginnende Pubertät und hoffentlich noch weit entfernte Pubertät. Ich liebe es!”

In puncto Erziehung setzt die 45-jährige auf Liebe und Disziplin. “Ich hatte eine sehr strenge Mutter, die ich dafür oft verflucht habe”, bekennt die Schauspielerin. Rückblickend sei sie allerdings dankbar für ihre Strenge. “Sonst würde ich heute nicht hier sitzen!” Zugleich überlässt Sandra Bullock den Kindern viele Entscheidungen selbst. “Kinder wissen, was gut für sie ist”, sagt sie. “Ich bin täglich aufs Neue erstaunt, wie viel Weisheit in so einem kleinen Kopf stecken kann.”

Sandra Bullock wollte nie heiraten

Tuesday, June 23rd, 2009

“Ich habe nichts Gutes erwartet von einer Heirat”, gesteht Sandra Bullock (44) im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL.

“Ich war gegen die Institution Ehe, weil ich keine Vorteile darin sah. Ich finde es auch traurig, dass bei uns gesetzlich geregelt ist, wen und wie wir lieben sollen. Deshalb bin ich auch gegen den Paragraphen, der gleichgeschlechtliche Ehen verbietet.” Ihrer Ansicht nach “eine Schande”.

Heiraten wollte sie selbst eigentlich nie, die Tochter der deutschen Opernsängerin Helga Mayer, die in Virginia geboren ist und ihre ersten zwölf Lebensjahre in Nürnberg verbracht hat. Bis sie 2003 für ihren Patensohn, der ein Riesenfan von Jesse James (40) war, ein Treffen mit ihm arrangierte. Seit knapp vier Jahren ist sie glücklich mit Jesse verheiratet.

Die Schauspielerin, die mit leicht fränkischem Akzent fließend Deutsch spricht, bekennt gegenüber FRAU IM SPIEGEL, dass sie im Alltag “ein echter Angsthase” sei. Bullock: “Ich habe ja schon Angst, wenn ich nur einen Polizisten auf der Straße sehe, dann denke ich, jemand hat vielleicht Drogen in meinem Auto versteckt. Ich kann auch nicht lügen.”

Ihren Beruf liebt und hasst der Hollywood-Star zugleich. “Ich hasse ihn deshalb, weil er mich total vereinnahmt. Ich weiß das, und ich weiß auch, dass ich mich nicht so hineinsteigern sollte. Aber vor allem, wenn ich selbst Produzentin eines Films bin, ist das ein 24-Stunden-Job, sieben Tage die Woche.” Wenigstens habe sie gelernt, ein wenig zu entspannen, wenn sie nur vor der Kamera stehe.

In ihrem neuen Film “Selbst ist die Braut” – zur Deutschland-Premiere kommt sie am 29. Juni nach München – spielt sie die kratzbürstige, karriereorientierte Singlefrau Margaret Tate. Bullock hat auch eine Nacktszene, und man sieht, dass sie gut in Form ist. Was sie dafür tut? – “Ich war immer schon gut durchtrainiert. Und das Witzige an unserem Job ist ja, dass wir Geld dafür bekommen, einen Personal Trainer zu engagieren.”