Posts Tagged ‘Hollywood’

Hollywood ohne Robert De Niro und Leonardo DiCaprio?

Wednesday, November 21st, 2007

Hollywood bald ohne De Niro und DiCaprio? Michael Ballhaus im Tele 5 – Interview: “Im Sommer wollen die Schauspieler streiken”

Noch haben Hollywoods Produzenten keine Einigung mit den streikenden Drehbuchautoren erzielt, schon droht neues Unheil. “Das Problem ist, dass die Schauspieler im Sommer auch streiken wollen”, sagte Michael Ballhaus, einer der besten Kameramänner weltweit, dem Spielfilmsender Tele 5 in einem Exklusiv-Interview. Er glaube aber an eine Einigung. Denn wenn diese nicht zustande käme, gäbe es, so der 72-Jährige, im Kinojahr 2009 wohl keine Filme aus der Traumfabrik.

Auf die Frage, ob er sich wirklich vorstellen könne, dass Mega-Stars wie Robert De Niro oder Leonardo DiCaprio streiken würden, antwortete Ballhaus: “Ja, die sind gebunden und Mitglieder der Gewerkschaft, wie alle anderen auch. Das ist wie bei den Lokführern – die können auch nicht einfach fahren.”

Michael Ballhaus ist derzeit Jury-Präsident des Internationalen Festivals der Filmhochschulen (17. bis 24. November) in München. Das vollständige Interview lesen Sie unter tele5.de

Ben Affleck – Fuenf mal Sex am Tag ist zu viel

Monday, November 19th, 2007

CELEBRITY Interview mit Ben Affleck “Fünf mal Sex am Tag ist mir echt zu viel…”

Ben Affleck räumt im Interview mit CELEBRITY gleich mit ein paar weiteren Vorurteilen auf – dass er inzwischen auch sehr gut ohne den Hollywood-Rummel leben kann, absolut kein oberflächlicher Schnösel und ein verdammt guter Regisseur ist.

Sunnyboy Ben Affleck überrascht bei seinem Regiedebüt alle mit einem bedrückend und äußerst gelungenen Thriller: “Was dachten Sie denn? Dass ich eine seichte Komödie über die Schönen und Reichen von Hollywood abliefere? Nicht in hundert Jahren! Schon mein Drehbuch für “Good Will Hunting” 1997 behandelte ein ernstes Thema. Und der Film war alles andere als oberflächlich. (Er wurde u.a. mit einem Oscar und einem Goldenen Globe ausgezeichnet, Anm. der Redaktion).” Er sagte einmal, der Rummel um seine Person sei reine Verschwendung: “Als junger, mittelloser Schauspieler träumte ich davon, berühmt zu werden. Als es dann so weit war, konnte ich mich nicht einordnen. Alles drehte sich nur um Sex und Geld. Aber ich habe diesen Beruf ja nicht gewählt, um Frauen ins Bett zu kriegen. Ich bin eh nicht der Typ, der fünf Mal am Tag Sex haben will. Was den Rummel angeht, na ja, mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Hype.” Bis die Affäre mit Jennifer Lopez kam: “Was da in der Medienwelt veranstaltet wurde, überrannte mich völlig. Diese Beziehung oder viel mehr das, was die Presse daraus gemacht hat, schadete sogar kurzfristig meiner Karriere und meinem Image.” Das ganze Interview mit Ben Affleck erscheint in der neuen CELEBRITY (ET 17.11.2007).

Michael Douglas – King of California

Monday, November 12th, 2007

Nur eine ganze besondere Rolle konnte den Hollywoodstar aus dem Schoß seiner Familie locken: Was Michael Douglas am Drehbuch von “King of California” (Filmstart: 15. November) reizte, erzählt der 63-jährige in der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE.

Im Kinodebüt von Schriftsteller Mike Cahill spielt Douglas den durchgeknallten Vater einer 17-Jährigen, der in Kalifornien einen Schatz sucht. “Wann immer man einen Verrückten spielen kann, hat man ein großes Spektrum. Dieser Film ist ein schöner Mix aus Komödie und Drama. Mit solchen Gegensätzen zu arbeiten ist jedes Mal aufregend”, sagt der Schauspieler. Identifizieren tue er sich aber nicht mit der Rolle. Es sei die Arbeit an sich, die ihn fasziniere.

In den letzten acht Jahren hat sich der einstige Partylöwe Douglas zum Familienvater gewandelt und meist seiner Frau Catherine Zeta-Jones das Geldverdienen überlassen. “Ich habe weniger Filme gemacht, weil ich geheiratet habe und das Leben mit meinen Kindern genieße.” Entsprechend schwer war er an den Set zu locken, doch das Drehbuch von “King of California” habe ihm gefallen. “Vor allem, weil das Ende völlig unvorhersehbar ist.”

Sein Vater Kirk Douglas sei damals nicht sehr glücklich gewesen, als er Schauspieler werden wollte. “Jeder, der eine erfolgreiche Karriere hat, ist besorgt, wenn sein Kind sich für denselben Beruf entscheidet. Ganz einfach, weil sich das in der Geschichte nie als besonders gut erwiesen hat – besonders im Filmbusiness.” Michael Douglas rät seinem Sohn Cameron, mit dem er bereits vor der Kamera stand: “Mach es, wenn du das Schauspielern liebst. Lass es, wenn es dir nur darum geht, ein Star zu werden.”

Halle Berry leidet unter Ehe-Phobie

Wednesday, November 7th, 2007

Bei Schauspielerin Halle Berry läuft z. Zt. alles rund. Die Oscar-Gewinnerin ist schwanger und glücklich verliebt – trotzdem hat sie eine Ehe-Phobie.

Nach zwei gescheiterten Ehen möchte die 41-Jährige auf keinen Fall noch einmal heiraten. Mit ihrem aktuellen Freund Gabriel Aubry fühle sie sich Tausend Mal mehr verheiratet als während ihrer beiden Ehen. “Gabriel versteht es, dass die geistige Bindung viel wichtiger ist als sämtliche Heirats-Urkunden, das ganze Drumherum und die Zeremonie”, so Berry im Exklusiv-Interview mit InTouch. “Wir haben viel Spaß zusammen. Ich weiß heute, wie wichtig Ehrlichkeit und gute Gespräche in einer Beziehung sind.”

Untreu, verlogen, brutal – bevor der Hollywood-Star Gabriel traf, hatte sie kein Glück bei den Männern. “Einer hat meinen Schmuck gestohlen. Der andere hat mich so heftig geschlagen, dass ich 80 Prozent meines Gehörs auf einem Ohr verloren habe”, gesteht Berry in InTouch. Dennoch würde sie an ihrem Lebensweg nachträglich nichts ändern: “Durch die Höhen und Tiefen bin ich erst zu der Frau geworden, die ich heute bin.”

Trotz der vielen Enttäuschungen sei sie jedoch hoffnungslos romantisch geblieben. “Ich will Liebe. Keine zu bekommen, ist für mich Angst einflößender, als durch alles Elend zu gehen”, so Berry.

Das vollständige Interview erscheint in Ausgabe 46/07 von InTouch (EVT: 8. November 2007)

Nach Deborah Kerr jetzt auch Peter Viertel gestorben

Monday, November 5th, 2007

Tragisches Ende einer großen Liebe: Peter Viertel knapp vier Wochen nach dem Tod seiner Frau Deborah Kerr gestorben

Keine vier Wochen nach dem Tod der Hollywood-Schauspielerin Deborah Kerr ist nun auch ihr Ehemann Peter Viertel im Alter von 86 Jahren gestorben. Dies teilte ein Freund des Schriftstellers gestern Tele 5 mit. Der Spielfilmsender führte mit dem bereits todkranken Viertel an seinem Krankenbett in Marbella das letzte Interview.

Der Schriftsteller Peter Viertel war bereits bei dem Gespräch mit Tele 5 im Oktober schwer krank, entschuldigte sich aber höflich “für die unglücklichen Umstände”. Der Tod von Deborah Kerr, mit der er 47 Jahre lang verheiratet war, hat ihn schwer getroffen. “Sie war die Beste” sagte er dem Spielfilmsender. Ihrer Beisetzung konnte Viertel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr beiwohnen. Am Sonntag gegen zehn Uhr ist der Schriftsteller nur wenige Wochen nach Kerrs Tod und kurz vor seinem 87. Geburtstag im Krankenhaus in Marbella gestorben. Ein enger Freund Viertels teilte dies Tele 5 noch am Sonntag mit. Er sagte weiter, dass der Leichnam von Peter Viertel in Spanien kremiert werde. Eine Trauerfeier in seiner Wahlheimat Klosters in der Schweiz finde aber auf jeden Fall statt. Viertel hinterlässt eine Tochter aus erster Ehe.

Peter Viertel wurde als Sohn des jüdischen Künstlerehepaars Berthold und Salka Viertel 1920 in Dresden geboren, kam aber nach deren Emigration bereits im Alter von acht Jahren nach Los Angeles. Nach seinem Kriegsdienst arbeitete der Schriftsteller auch als Drehbuchautor in Hollywood, u. a. für Alfred Hitchcock, John Huston und Clint Eastwood.

Das Interview zu der Verfilmung von Peter Viertels Roman ‘Weißer Jäger, schwarzes Herz’, die Tele 5 am vergangenen Samstag ausstrahlte, ist auf der Homepage des Senders nachzulesen. Auch sprach Tele 5 mit Viertel in einem bislang noch nicht veröffentlichten Interview über das Meisterwerk ‘Der alte Mann und das Meer’, zu dem der Autor das Drehbuch nach der Novelle seines Freundes Ernest Hemingway schrieb. Der Sender Tele 5 zeigt den Film am 10. Dezember um 20.15 Uhr.