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Mit Handy im Internet soziale Netzwerke nutzen

Thursday, April 15th, 2010

Wer auch unterwegs mit dem Handy über Internet mit seinen Freunden über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter Kontakt halten möchte, benötigt dazu nicht nur ein internetfähiges Handy, sondern auch einen passenden Datentarif.

Um die Kosten gering zu halten, muss dieser möglichst dem persönlichen Surfverhalten angepasst sein. Für die Suche nach einem günstigen Angebot rät Rafaela Möhl vom Onlinemagazin teltarif.de: “Für Verbraucher, die zwar täglich per Handy soziale Netzwerke nutzen, aber hauptsächlich nur textbasierte Nachrichten abrufen und selten Videos ansehen, reicht eine Daten-Flatrate, deren Geschwindigkeit ab einem Verbrauch von 200 Megabyte monatlich gedrosselt wird. Entsprechende Angebote gibt es bereits für unter 10 Euro im Monat.” Wer hingegen regelmäßig Bilder und Videos ansieht und auch selbst hochlädt, benötigt schnell ein Datenvolumen von 1,5 Gigabyte und mehr pro Monat. Für diesen Nutzertypen bieten sich Flatrates mit einer Drosselungsgrenze ab fünf Gigabyte an – passende Angebote starten hier meist ab 20 Euro monatlich.

Doch wie so oft zählt nicht nur der Preis, entscheidend sind auch weitere Faktoren wie Verbindungsgeschwindigkeit oder Taktung. So gibt es viele der günstigsten Datentarife im E-Plus-Netz, das aber mit einem in der Regel maximalen Downstream von 500 Kilobit pro Sekunde noch deutlich langsamer ist als die Konkurrenz. Desweiteren sollte auf einen möglichst kleinen Abrechnungstakt geachtet werden. Manche Anbieter rechnen für jede Internetverbindung mindestens 400 Kilobyte ab, auch wenn nur ein Bruchteil davon verbraucht wurde. Somit lohnt es, sich in diesem Fall nach Alternativen umzusehen – andere Tarife bieten zum Beispiel eine 10-Kilobyte-Taktung. Rafaela Möhl fügt außerdem hinzu: “Bei der Buchung eines Datentarifes darf man die Konditionen für die Sprachtelefonie nicht aus den Augen lassen. Hohe Minutenpreise können die Ersparnisse des günstigen Datentarifs schnell zunichte machen.” Mehr Informationen zu den günstigen Tarifen gibt es unter: teltarif.de

Mobiler Internetzugang

Tuesday, September 29th, 2009

Ob Smartphones mit großen Touchscreens oder kleine und leichte Netbooks – das Internet auch unterwegs zu nutzen, wird immer komfortabler und nun auch bezahlbar.

“Mittlerweile gibt es einige Flatrates für die mobile Internet-Nutzung auf Prepaid-Basis ab 15 Euro im Monat. Sie haben in der Regel kurze Laufzeiten von nur einem Monat und können je nach Bedarf – etwa nur für vier Wochen – gebucht werden”, sagt Markus Weidner vom Onlinemagazin . Zu den preiswertesten Angeboten gehören zurzeit die Flatrates von Aldi Talk, Blau und Tchibo, die jeweils unter 20 Euro im Monat kosten. Damit sind sie teilweise um die Hälfte günstiger als die Datenflatrates von Netzbetreibern, die darüber hinaus eine Vertragsbindung von zwei Jahren voraussetzen.

Allerdings haben die günstigen Prepaid-Flatrates nicht nur Vorteile: So gibt es die Angebote derzeit nur in den Netzen von o2 und E-Plus. Der Netzausbau für das mobile Internet und damit auch die verfügbaren Übertragungsgeschwindigkeiten liegen bei diesen Netzen noch hinter T-Mobile und Vodafone zurück. So gibt es bei E-Plus – bis auf einige örtliche Ausnahmen – derzeit nur Geschwindigkeiten bis maximal 384 Kilobit pro Sekunde, während bei anderen bereits Übertragungsratenwie am heimischen DSL-Anschluss mit bis zu sieben Megabit pro Sekunde möglich sind. “Bevor sich ein Kunde für eine Datenflatrate entscheidet,sollte er das Netz des betreffenden Anbieters dort testen, wo er das mobile Internet am meisten nutzen möchte – etwa mit der SIM-Karte eines Bekannten -, um festzustellen, welches Netz dort gut verfügbar ist”, so Weidner.

Für die Wahl einer Datenflatrate hat Weidner abschließend folgenden Tipp: “Neben Preis und Netz sollten auch weitere Kriterien bei der Auswahl einer Datenflatrate eine Rolle spielen. Dazu zählen etwa die Auflademöglichkeiten bei Prepaid-Tarifen oder ob der Tarif auch ohne einen Surfstick erhältlich ist, wenn die Hardware schon vorhanden ist.” Wichtig ist auch der Abrechungstakt: Während bei einigen Angeboten immer 10-Kilobyte-Blöcke berechnet werden, sind es bei anderen 400-Kilobyte-Blöcke. Je kleiner die Abrechnungsschritte, desto länger kann die Flatrate mit schneller Übertragungsgeschwindigkeit genutzt werden. Denn diese wird nach einem bestimmten verbrauchten Volumen vom Anbieter stark heruntergesetzt. Einen Vergleich der günstigsten Prepaid-Flatrates gibt es unter teltarif.de.

Web 2.0 in Unternehmen

Wednesday, September 23rd, 2009

Web 2.0-Angebote wie etwa Social Networks sind nach wie vor enorm beliebt und erzielen sprunghaft steigende Nutzer-Zahlen. Ganz anders dagegen stellt sich die Situation in punkto Vernetzung und Interaktion via Internet bei Unternehmen dar.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des IT-Wirtschaftsmagazins “CIO” (Ausgabe 10/2009; cio.de) in Kooperation mit der TU München und dem Beratungshaus bgm im Rahmen des IT Excellence Benchmark 2009 – der größten deutschen IT-Anwenderzufriedenheitsstudie. Befragt wurden bei der zum dritten Mal durchgeführten Untersuchung insgesamt 13.000 Mitarbeiter in 66 Unternehmen.

Laut der Studie gehört der Austausch von Informationen und Dokumenten per E-Mail zwar zum Standard, Tools wie Blogs, RSS-Feeds oder Instant Messaging sind dagegen weitgehend unbekannt. So gaben 56 Prozent der befragten Mitarbeiter an, dass sie Wikis entweder nicht kennen oder nicht wissen, ob es das in ihrem Unternehmen gibt. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) lehnt solche Tools zudem ab. Bei Blogs und RSS-Feeds betrug die Zahl der Nichtkenner und Nichtwisser sogar 63 Prozent – jeder Vierte spricht sich diesbezüglich gegen eine Verwendung aus.

Weiterhin viel Potenzial für Verbesserungen bietet der “CIO”-Umfrage zufolge das Thema betriebseigene IT-Weiterbildung. Nachdem bei der letztjährigen Erhebung auf einer Skala von 1 (zufrieden) bis 5 (unzufrieden) mit einer Durchschnittsnote von 3,07 der über alle Kategorien hinweg schlechteste Zufriedenheitswert gemessen wurde, hat sich die Situation für 2009 (Durchschnittsnote 3,7) noch weiter eingetrübt.

Wie im Vorjahr bewerten die Mitarbeiter ihre Arbeitsplatzausstattung im Durchschnitt mit guten Noten, wobei Monitore (2,19) und Office-Anwendungen (2,20) die besten Werte erzielten. Deutlich kritischer beurteilten die Mitarbeiter jedoch die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, etwa über Notebooks oder PDAs. Gut jeder Fünfte (21 Prozent) ist weniger zufrieden beziehungsweise unzufrieden. Neben technischer Probleme beim Betrieb der Mobile Devices könnte dies laut “CIO” auch an der damit verbundenen und oft kritisch bewerteten ständigen Erreichbarkeit des Nutzers liegen.

Fernsehen als Leitmedium im digitalen Zeitalter

Tuesday, March 24th, 2009

“Fernsehen kann auch im digitalen Zeitalter Leitmedium bleiben”

ZDF-Intendant Schächter eröffnet 42. Mainzer Tage der Fernsehkritik – TV und Internet verhalten sich komplementär zueinander – Analoge Strukturen konsequent umbauen

“Das Internet ist nicht der Killer des Fernsehens”. Zu diesem ersten Fazit kam ZDFIntendant Markus Schächter in seinem Eröffnungsvortrag der 42. Mainzer Tage der Fernsehkritik. Das alte, “bislang echtzeitfixierte Fernsehen” habe schnell und umfassend gelernt, “dass die digitale Welt Flügel verleihen kann”. Schächter: “Nach den Spielregeln des Netzes können im digitalen Zeitalter die Zuschauer sehen, was sie wollen, wann sie wollen und wo sie es wollen”. Die Veranstaltung, zu der mehrere hundert Fernsehkritiker und Medienschaffende zwei Tage im Sendezentrum des ZDF zur Branchendiskussion zusammenkommen, steht in diesem Jahr unter dem Gedanken “Leitmedium auf Bewährung – Suchen und Finden des Neuen”.

Vor genau zehn Jahren sei in Deutschland die erste Totenglocke für das Fernsehen geläutet worden, erinnerte Schächter. In ganzen Serien von Artikeln sei das baldige Sterben des Massenmediums Fernsehen beschrieben worden. Tatsächlich habe die Fernsehnutzung parallel zu den Zuwachsraten des Internets in den Folgejahren noch weiter zugenommen. Entgegen den auf analogen Denkmustern beruhenden früheren falschen Prognosen habe sich herausgestellt, dass Netz und Schirm ineinander überfließen und sich ergänzen.

Heute habe das Fernsehen die Gelegenheit, sich in der digitalen Welt erneut “als führender Taktgeber massenmedial zu behaupten”. Dazu griff der ZDF-Intendant “drei ganz besondere Baustellen” als strategische Hausaufgaben für das ZDF heraus. In seiner Unternehmensorganisation muss sich der Sender demnach auf die vielfältigen Herausforderungen der digitalen Welt neu einrichten und 50 Jahre alte analoge Strukturen konsequent umbauen. Jedes einzelne Fernsehprogramm müsse mit unterschiedlichen Formatierungen, klugen Vernetzungen und Zuordnungen auf vielfältige lineare und nichtlineare Plattformen gebracht werden können.

Zum anderen sei die Etablierung einer starken, sich komplementär ergänzenden Senderfamilie unverzichtbare strategische Voraussetzung für die digitale Welt. Angesichts eines nicht mehr überschaubaren Wettbewerbs könne sich kein TV-Unternehmen leisten, nur einen Sender anzubieten. Das ZDF erhalte mit seinen drei Digitalkanälen jetzt “die historische Chance, notwendige Innovationsangebote und bessere Repertoire-Konzepte zu forcieren”.

Die dritte Strategie ziele auf den Ausbau, die Schärfung und die Profilierung der eigenen Programm-Marken zur “Zuspitzung unseres unverwechselbaren Profils”. Diese beim Zuschauer verankerten Marken müssten für Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit, Unabhängigkeit, Interesse und Attraktivität stehen. Sie müssten “mit Relevanz Reichweite und Reputation erzielen”, forderte Schächter. Deshalb werde der Sender in “seine drei Königsdisziplinen Aktualität, Hintergrundinformation und fiktionale Erzählung” nachhaltig investieren.

Einen besonderen Dank richtete der ZDF-Intendant an den scheidenden Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehspiel, Hans Janke. Er habe vor 30 Jahren bei den Mainzer Tagen einen Vortrag über den möglichen Zukunftsertrag der Produktivkraft Fernsehen gehalten und dabei die Forderung nach Handwerk und Moral, Kompetenz und Passion gestellt. Dies seien auch 30 Jahre später noch die Weichen, die gestellt werden müssten, um dem Fernsehen den Rang als zukunftsfähiges und zukunftswichtiges Erfolgsmedium bewahren zu können.

Studie Internet im Handel

Wednesday, March 4th, 2009

Handelsunternehmen nutzen das Internet zunehmend für komplexere Aufgaben. Dies zeigt die aktuelle Studie “Internet im Handel 2008 – Status quo und Entwicklungen -” des ECommerce- Center Handel, in der insgesamt 1.702 vorrangig mittelständische Handelsunternehmen zu ihrer Internetnutzung befragt wurden.

“Informationsbeschaffung”, “Abwicklung des Schriftverkehrs” und “Bankgeschäfte” sind weiterhin die am häufigsten genutzten Funktionalitäten des Internets durch KMUs. Die gesamte Vielfalt der Nutzungsformen wird jedoch zunehmend in Anspruch genommen. Insbesondere Handelsvermittlungen greifen vermehrt auf Funktionalitäten wie “Datenaustausch mit Externen” zu oder bieten “Online-Kundenservices” an.

Die Bewertungen der einzelnen Ziele bei der Nutzung des Internets liefern folglich ein ausgewogeneres Bild als in den Jahren zuvor. “Der Trend geht weg von der Erreichung eines konkreten Ziels und hin zur Unterstützung des gesamten Wertschöpfungsprozesses” erläutert Dr. Kai Hudetz, Leiter des ECommerce- Center Handel. Die Ziele, die mit der Nutzung des Internets verknüpft sind, wurden im Schnitt jedoch niedriger bewertet als in der Vorgängerstudie im Jahr 2006. Ein Grund für die rückläufigen Zielsetzungen kann in dem geringem Erreichungsgrad der bereits gesetzten Ziele gesehen werden. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, die gesetzten Ziele nur rudimentär oder gar nicht erreicht zu haben.

Es verwundert daher nicht, dass die Bedeutung der Probleme bei der Internetnutzung im Vergleich zur Untersuchung aus dem Jahr 2006 in elf von dreizehn Fällen gestiegen ist. Vier Hemmnisse des E-Business sind dabei nach wie vor von besonderer Bedeutung: Zu großer Zeitbedarf für die Planung und Umsetzung, die Ansicht, dass das Produkt bzw. die Dienstleistung für den Online-Vertrieb ungeeignet sind, Zweifel an der Sicherheit und Angst vor Preistransparenz bzw. Preisverfall.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Dachverbände des deutschen Handels und zahlreiche Industrie- und Handelskammern unterstützten diese Studie, die auf 150 Seiten über größen- und regionalspezifische Auswertungen sowie spezifische Ergebnisse zu 16 ausgewählten Handelsbranchen informiert. Der Berichtsband “Internet im Handel 2008″ kann zum Preis von 25 € unter ecc-handel.de und im Buchhandel erworben werden.