Posts Tagged ‘Job’

Woolworth will 1650 Stellen streichen

Friday, November 9th, 2007

Bei der Billigkaufhauskette Woolworth steht offenbar ein radikales Sanierungsprogramm bevor.

Nach dem Einstieg des britischen Finanzinvestors Argyll Partners sollten 1650 der knapp 5000 Vollzeitstellen gestrichen werden, berichtet die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Freitagausgabe).

Die Zeitung beruft sich auf einen Brief der Geschäftsführung an die Mitarbeiter. Die Unternehmensführung habe der Belegschaft mitgeteilt, dass das Unternehmen “um ein umfassendes Restrukturierungsprogramm” nicht umhin komme. Woolworth, das bis vor kurzem der Investmentgesellschaft Electra Private Equity gehörte, betreibt in Deutschland knapp 340 Warenhäuser mit etwa 12000 Mitarbeitern. Das Unternehmen schreibt seit Jahren rote Zahlen. Zuletzt habe das Unternehmen knapp 900 Millionen Euro umgesetzt, schreibt die Zeitung.

Sex fuer Frauen unwichtiger als gut im Job

Monday, March 12th, 2007

BRIGITTE-Umfrage: Wann ist ein Mann ein Mann? – Gut im Job ist Frauen wichtiger als gut im Bett

Was ist heute männlich? Das fragt BRIGITTE in ihrer aktuellen Ausgabe (ab 14. März im Handel) und stellt Deutschlands Frauen vor die Alternative: Gut im Job oder gut im Bett? Mutig oder verantwortungsbewusst? Belesen oder handwerklich geschickt? Entweder – oder…

Zwei Drittel der Frauen ziehen in der Umfrage einen Karrieristen dem guten Liebhaber vor. 78 Prozent finden wichtiger, dass der Mann mit Schlagbohrer und Flex umgehen kann, als dass er weiß, was Proust mit Madeleine zu tun hat. Und nur jede siebte Frau findet Mut männlich. Viel wichtiger, sagen 86 Prozent, sei doch Verantwortungsbewusstsein.

Der Idealmann der Frauen ist eher kompromissbereit anstatt durchsetzungsfähig, eher bodenständig anstatt romantisch und zeigt Stärke anstatt Schwäche. Die Frage ist, ob die Männer das alles hören wollen. Gute Zuhörer übrigens wünschen sich nur 40 Prozent der Frauen, die anderen ziehen entscheidungsfreudige Männer vor.

Für BRIGITTE befragte IPSOS 520 Frauen ab 14 Jahren.

Fachkraeftemangel – 20.000 offene ITK-Stellen

Tuesday, February 20th, 2007

BITKOM warnt vor Abwanderung von Know-how ins Ausland

Die gute Wirtschaftslage sorgt auch in der ITK-Branche für Aufhellung. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org sind derzeit allein in diesem Bereich rund 20.000 offene Stellen zu besetzen. Allerdings sorgt nach wie vor der Fachkräftemangel für abgebremste Euphorie. “Hoch qualifizierte IT-Spezialisten sind Mangelware geworden”, mahnt BITKOM-Präsident Willi Berchtold bei der Vorstellung der Studien-Ergebnisse heute, Dienstag, in Berlin. Demnach stellt der Mangel an Fachkräften für jede zweite ITK-Firma ein großes Problem bei der Geschäftsentwicklung dar.

57 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie Stellen im IT-Bereich gar nicht oder erst später besetzen können. Die angespannte Personalsituation trifft besonders den Mittelstand. “Der Fachkräftemangel bremst das Wachstum der Unternehmen”, so Berchtold. Es bestehe die Gefahr, dass Know-how ins Ausland abwandert, wenn die Firmen in Deutschland nicht mehr die richtigen Mitarbeiter finden. “Die Unternehmen überlegen sehr genau, wo sie ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Zukunft ansiedeln. Dabei geht es vor allem darum, wo die entsprechenden Märkte aber auch geeignete Mitarbeiter zu finden sind”, erklärt BITKOM-Sprecher Maurice Shahd im Gespräch mit pressetext. Derzeit gingen die großen Unternehmen voran, der Mittelstand werde aber folgen.

Um den Fachkräftemangel zu beheben, fordert der BITKOM Maßnahmen in der Bildungs- und Zuwanderungspolitik. So sei etwa die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik seit dem Jahr 2000 um ein Viertel auf rund 28.000 eingebrochen. Dabei setzen die Unternehmen bei der Personalsuche vorrangig auf Mitarbeiter mit einer hohen Qualifikation. Laut Umfrage suchen zwei Drittel ausschließlich Hochschulabsolventen. “Die Zeiten, in denen Autodidakten ohne Ausbildung gute Jobs in der Industrie gefunden haben, sind endgültig vorbei”, sagt Berchtold.

Eine Chance, die Studiengänge zu modernisieren und die Studienzeiten zu verkürzen sieht der BITKOM in der Umstellung der Abschlüsse auf Bachelor und Master. Notwendig sei hier weniger theoretisches Wissen, als viel mehr Praxisbezug und die Vermittlung von branchenspezifischem Know-how. “Im Bildungsbereich hat die Exzellenz-Initiative der Bundesregierung einiges in Bewegung gebracht”, so BITKOM-Sprecher Maurice Shahd gegenüber pressetext.

In punkto Zuwanderungspolitik habe das seit 2005 geltende Gesetz allerdings nicht die erwarteten Verbesserungen gebracht, sondern im Gegenteil die Hürden noch erhöht. Hier könnte aber eine korrigierte Regelung durch die Politik verbunden mit Standort-Marketing kurzfristig zu positiven Ergebnissen führen, so Shahd. Der BITKOM fordert etwa eine Halbierung der Einkommensgrenze für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für IT-Spezialisten. Bislang müssen ausländische Fachkräfte mindestens 84.000 Euro pro Jahr verdienen, wenn sie langfristig in Deutschland bleiben wollen.

Aussender: www.pressetext.de