Posts Tagged ‘Klimaschutz’

HOME – Umwelt Dokumentarfilm in HD

Wednesday, June 10th, 2009

Die Umweltdokumentation “Home” als Video in HD – Spektakuläre Bilder der Erde von oben – jetzt als Film.

Der Dokumentarfilm des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand war am Weltumwelttag gleichzeitig in Kino, Fernsehen und Web gestartet. Mit “Home” wollen Arthus-Bertrand und Besson (“Das fünfte Element”) auf die Zerstörung der Umwelt durch den Klimawandel aufmerksam machen. “Home” ist ein kostenloser Film mit spektakulären Landschaftsaufnahmen.

home-video
Screenshot: Umweltdoku “Home” von Yann Arthus-Bertrand

Den Film können Sie sehen auf Youtube oder auf der Film-Seite von “Home”

HOME is an ode to the planet’s beauty and its delicate harmony. Through the landscapes of 54 countries captured from above, Yann Arthus-Bertrand takes us on an unique journey all around the planet, to contemplate it and to understand it. But HOME is more than a documentary with a message, it is a magnificent movie in its own right.

Green Mobile Award verliehen

Wednesday, February 18th, 2009

Der philippinische Mobilfunkbetreiber SMART Communications ist im Rahmen der “Global Mobile Awards” des internationalen Branchenverbands GSMA mit dem ersten “Green Mobile Award” ausgezeichnet worden.

Der Preis wird von der Top-Managementberatung A.T. Kearney exklusiv unterstützt. Innerhalb der von der GSMA ausgelobten “Global Mobile Awards” prämiert der “Green Mobile Award” neue und innovative Konzepte und Programme zur Förderung des Umweltschutzes und des Themas Nachhaltigkeit. Prämiert wurde SMART Communications für seine herausragenden Leistungen bei der Nutzung alternativer Energiequellen zum Betrieb von Funkstandorten. Per heute werden 68 Standorte in verschiedenen Teilen des Landes mit erneuerbarer Energie versorgt. 41 davon werden mit Windenergie und 27 mit Wind- und Solarenergie betrieben.

“Die Vielzahl sogenannter Öko-Handys, die anlässlich des Mobile World Congress vorgestellt wurde, das immer größere Angebot der Netzausrüster an energieeffizienten Netzwerkkomponenten sowie die groß angelegten Klimaschutzprogramme namhafter Netzbetreiber zeigen eindrücklich, welche Bedeutung dem Thema Nachhaltigkeit in der Mobilfunkbranche inzwischen zukommt. In einer aktuellen Untersuchung haben wir allerdings herausgefunden, dass die Nachfrage der Endverbraucher nach sogenannten Öko-Handys oder etwa nach sogenannten Öko-Minuten demgegenüber vergleichsweise gering ist. Diese Nachfrage zu stimulieren, birgt für Netzbetreiber und Gerätehersteller neue Absatzpotenziale. Einer der Netzbetreiber, der diese Vorteile erkannt hat, ist der philippinische Mobilfunkbetreiber SMART Communications, der mit dem ersten ‘Green Mobile Award’ ausgezeichnet wurde”, sagt Martin Sonnenschein, Vice President bei A.T. Kearney und globaler Leiter der Communications & High-Tech Practice.

Neben SMART Communications waren auch Alcatel Lucent, Nokia Siemens Networks, Telenor und Vodafone für den “Green Mobile Award” nominiert.

Weblinks:
globalmobileawards.com
atkearney.de

Barack Obama – Umweltpolitik USA

Wednesday, November 5th, 2008

Barack Obama kann Umweltpolitik der USA reformieren. Kyoto-Nachfolgeabkommen ist Prüfstein

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat hohe Erwartungen an die Präsidentschaft Barack Obamas. Der von Obama angekündigte entschlossene Ausbau regenerativer Energien und die Umgestaltung der Energie- und Autobranche hin zu mehr Effizienz und Sparsamkeit wiesen in die richtige Richtung. Zugleich mahnte die Umweltorganisation die Ratifizierung der internationalen Klima- und Artenschutzabkommen durch die Vereinigten Staaten an. Die im Dezember in Poznan und im kommenden Jahr in Kopenhagen stattfindenden Weltklimakonferenzen würden zeigen, ob die neue US-Administration auch für eine neue Umweltpolitik stehe. Das amerikanische Beispiel habe eine große Wirkung auf die internationale Gemeinschaft, damit in einer gemeinsamen Kraftanstrengung ein effektives globales Klimaschutzabkommen erreicht werden könne.

Da der Durchschnittsamerikaner mit jährlichen Emissionen von über 20 Tonnen CO2 einen der höchsten Pro-Kopf-Energieverbräuche weltweit aufweise, trage die amerikanische Nation eine enorme Verantwortung für die Lösung der globalen Umweltprobleme. Die USA könnten mit innovativen technologischen Entwicklungen dazu beizutragen, die Energieverschwendung zu stoppen und dem Klimawandel zu begegnen.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: “Auf Obama richten sich nun die Hoffnungen vieler Umweltschützer. Wie alle Industriestaaten müssen auch die USA auf ein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell einschwenken. Woher sollen denn all die Rohstoffe und Energien kommen, wenn sich der so genannte `American Way of Life`, der längst auch ein europäischer und ein deutscher Irrweg ist, weltweit ausbreitet? Die damit verursachten Schäden am Ökosystem sind im Unterschied zu jenen am Finanzsystem irreparabel. Alle Staaten, und zwar zuerst die Industriestaaten, müssen konsequent und gemeinsam ins solare Zeitalter aufbrechen. Geschieht dies nicht, werden wir alle mit einem Leben auf einem immer unwirtlicher werdenden Planeten bestraft.”

Klimagipfel endet mit Kompromiss

Saturday, December 15th, 2007

Heute ging der UN-Klimagipfel in Nusa Dua auf der indonesischen Insel Bali mit einem Kompromiss zu Ende. Die Delegierten aus über 190 Ländern haben sich darauf geeinigt, offiziell über ein  Anschlussabkommen für das Kyoto-Protokoll zu verhandeln. Bis 2009 soll ein Abkommen für die Zeit nach 2012 stehen.

“Der Gipfel hat gezeigt, dass die Kluft zwischen Wissen und tatsächlichem Handeln in der Klimapolitik noch immer groß ist”, kommentiert Regine Günther Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. “Die internationale Staatengemeinschaft hatte bis zur letzten Minute die USA als Klotz am Bein, deshalb ist man leider nicht weitergekommen.”

Positiv ist für den WWF, dass man sich mit 2009 auf ein konkretes Datum geeinigt habe, bis wann das neue Klimaschutzabkommen stehen müsse. Dadurch steige der politische Druck, die Verhandlungen in den kommenden zwei Jahren zu einem Ende zu führen. Mit dem Mandat von Bali stehe ein politischer Rahmen, der die Richtung vorgebe. Dies sei ein Bekenntnis der internationalen Staatengemeinschaft, dass der Klimawandel nur gemeinsam zu bewältigen sei.

Enttäuschend sei hingegen, dass man sich nicht auf konkrete Reduktionsverpflichtungen für die Industrie-länder festgelegt habe. Dies sei wieder einmal am  Widerstand der USA gescheitert. Auch bei der Frage, ob die die Treibhausgasemissionen, wie vom Weltklimarat (IPCC) empfohlen,  spätestens ab 2015 weltweit drastisch sinken müssen, spielten die USA, gestützt von Russland, Japan und Kanada eine destruktive Rolle. “Die USA haben alle Anstrengungen unternommen, das Balimandat zu verwässern. Immerhin gibt das Mandat dem nächsten Präsidenten der USA die Möglichkeit, einen wirkungsvollen Beitrag im globalen Kampf gegen den Klimawandel zu leisten”, kommentiert Günther. Deutschland habe auf dem Gipfel eine sehr positive Rolle gespielt, erkennt der WWF an.

Positiv sei zudem, dass die Regierungen anerkannt haben, dass 20 Prozent der Emissionen aus Entwaldung (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation, REDD) stamme  und diese Problematik im Balimandat ausdrücklich adressiert wird. In den nächsten zwei Jahren wird es laut WWF darauf ankommen, dass sich die Industrie-länder auf ambitionierte Emissionsreduktionen verpflichten und Finanzmechanismen für Technologietransfer und Anpassungsmaßnahmen etablieren. In den Verhandlungen in den kommenden zwei Jahren müssen die Lücken geschlossen werden, die in Bali offen blieben.

Aktion – Licht aus! Fuer unser Klima – erfolgreich

Sunday, December 9th, 2007

“Licht aus! Für unser Klima.” Initiatoren freuen sich über erfolgreiche Klimaschutzaktion

Deutschland hat ein Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt. An über 250 bekannten Gebäuden, vom Brandenburger Tor über den Kölner Dom bis zum Schloss Neuschwanstein und dem Dresdener Zwinger gingen am Samstagabend um 20:00 Uhr für fünf Minuten die Lichter aus. Weihnachtsmärkte schalteten ihre Beleuchtung herunter und selbst an der Hamburger Reeperbahn erlöschte kurzzeitig das Rotlicht. Millionen Haushalte beteiligten sich an der symbolischen Klimaschutzaktion.

Die Initiatoren der Aktion, BILD, Google, ProSieben und die Umweltverbände BUND, Greenpeace und WWF freuen sich über das überwältigende Echo und bedanken sich bei allen Teilnehmern und Unterstützern. Erste grobe Abschätzungen zeigen, dass die Stromnachfrage in Deutschland um etwa 1.000 Megawatt zurückging. Das entspreche etwa der Energie für 20 Millionen 50 Watt Glühbirnen.

Die Initiatoren verweisen darauf, dass es nicht bei symbolischen Zeichen bleiben dürfe. “Licht Aus! Für unser Klima” habe ein deutliches Signal an die Weltklima-Konferenz auf Bali (3. bis 14. Dezember 2007) gesendet. Um den drohenden Klimawandel in den Griff zu bekommen, müsse auf allen Ebenen, sowohl in Wirtschaft und Politik als auch beim Verhalten jedes Einzelnen noch mehr passieren.