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Eee PC – Systemwiederherstellung

Monday, November 10th, 2008

Systemwiederherstellung beim Asus Eee PC

Asus Eee PC

Auch beim Eee PC, dem Mini-Netbook von Asus, kann es manchmal vorkommen, dass das Netbook im System irgendwelche unbekannten, und auf die Schnelle nicht zu behebenden, Fehler aufweist. Wenn man nicht gerade ein Linux-Profi ist, wird es für den Laien oft schwierig Fehler im Linux Betriebssytem des Eee PC zu beheben.

Ein häufig berichtetes Problem von Usern des Asus Eee PC ist z.B. das plötzliche Nichterkennen eines USB-Sticks. Das kann passieren, wenn der USB Speicher einfach entfernt wird, statt auf “sicheres Entfernen” zu klicken. Oder die Soundkarte spielt aus irgendeinem Grund keine Musik mehr.

Ein einfaches Mittel um beim Eee PC eine Systemwiederherstellung durchzuführen ist, wenn Sie beim Starten des Netbook die Taste “F9″ drücken. Es erscheint dann ein schwarzer Bildschirm. Wenn Sie drücken auf “Restore Factory Settings”, dann werden die Fabrikeinstellungen zum Datum der Auslieferung wieder hergestellt. Der Flashspeicher wird jetzt neu formatiert und sämtliche Software und Einstellungen des Betriebssystems werden zurückgesetzt. Warnung: Es gehen alle persönlichen Dateien auf dem Flashspeicher verloren. Aus diesem Grunde sollten Sie alle wichtigen Dateien vorher extern sichern.

Eee PC - Systemwiederherstellung

Gratis-Software unter Linux

Friday, July 11th, 2008

Linux-Sonderheft von c’t – Riesige Auswahl an Gratis-Software unter Linux

linux Wer auf das freie Betriebssystem Linux umsteigen möchte, hat eine Fülle von Software zur Auswahl. Ob Multimedia, Grafik, Lernsoftware oder praktische Tools – in jedem Bereich stehen gleich mehrere Anwendungen zum Ausprobieren bereit, so das Computermagazin c’t in seinem Sonderheft “Linux”, dem mit OpenSuse eine komplette Distribution beiliegt.

Das aktuelle Windows-System Vista hat trotz vieler Verbesserungen einigen Frust verursacht. Die Suche nach Alternativen führt den Anwender zu Linux, ein freies Betriebssystem ohne Lizenzkosten, das bei der Softwareauswahl mittlerweile kaum noch Wünsche offen lässt. Selbst Computerspiele gibt es inzwischen zuhauf – lange Zeit ein Manko bei Linux.

Für den Einsteiger eignen sich die Distributionen Ubuntu oder OpenSuse. OpenSuse bringt eine riesige Auswahl kostenloser Software mit sich. Die große Verbreitung in Deutschland verspricht schnelle Hilfe im Internet in deutscher Sprache. Briefe schreiben, Internet, Video oder das Bearbeiten der Bildersammlung funktionieren mühelos. “Außerdem gilt hier das Motto: Ausprobieren ohne Reue”, verspricht c’t-Redakteurin Andrea Müller. “Wenn man speziell für die jeweilige Distribution erstellte Pakete aus offiziellen Quellen einspielt, muss man nicht fürchten, dass die Installation eines Programms andere lahm legt.” Sollte es trotzdem zu Problemen kommen, bietet die Paketverwaltung sofortige Hilfe an.

Großes Aufsehen hat die Freigabe von Solaris, bislang vor allem auf großen Servern eingesetzt, als Open Source erregt. Dem c’t-Sonderheft liegt eine spezielle Version von OpenSolaris bei, die der Hersteller Sun um zahlreiche Profiprogramme beispielsweise zur Softwareentewicklung erweitert hat. OpenSolaris hat allerdings noch seine Ecken und Kanten und richtet sich eher an erfahrene Anwender.

Das c’t special “Linux” befasst sich unter anderem auch mit Praxisfragen zum Internetzugang per UMTS, Problemlösungen von Hardwarefragen und bietet eine ausführliche Anleitung für OpenSuse. Es kostet 8,50 Euro und kann innerhalb Europas unter heise.de/kiosk/special/ct/08/05/ versandkostenfrei bestellt werden. Am 14. Juli kommt es offiziell in den Handel.

Der Asus eee PC – Ein kurzer Testbericht

Thursday, April 17th, 2008

Abstract: Ein kurzer Erfahrungsbericht über das Mini-Notebook von Asus, den eee PC.

Zur Zeit sehr gefragt: Der Mini-PC des Computerherstellers Asus. Was ist der “Eee PC” eigentlich? “Eee” bedeutet “easy to learn” – “easy to work” und “easy to play”.

Der Asus eee PC Der Eee PC ist ein sog. Mini-Notebook und ist mit 7 Zoll Bildschirmgröße somit wesentlich kleiner als ein normales Notebook, welches in der Regel eine Bildschirmgröße von 15 bis 17 Zoll aufweist. Außerdem ist der Eee Pc auch wesentlich leichter, das Gewicht beträgt ca. 900 Gramm. Bei einem normalen Notebook kommt man ungefähr auf 3 Kilogramm Gewicht.

Was ist nun so besonders an dem Eee PC, dass ihn alle haben wollen und Asus mit der Lieferung an die PC Händler immer noch kaum nachkommt?

Erstmal sei gesagt, dass der Eee PC bei den meisten Käufern wohl nicht als Haupt-Computer zum Einsatz kommt, sondern meistens ist er eher ein Zweit- oder Drittcomputer, d.h. die meisten Kunden besitzen einen PC, dann eventuell noch ein Notebook und nun wollen sich viele noch am Besitz eines Minicomputers wie dem Eee PC erfreuen. Es ist also wie beim Auto: Der Erstwagen ist oftmals ein Familienkombi, der Zweitwagen für den Vater ein kleiner Sportwagen und für die Mutti dann noch ein kleiner Einkaufswagen …

Was sind nun die Vorteile des Asus Eee PC?

- Ein geringer Preis von 299 Euro
- Geringes Gewicht und kleine Größe, somit ideal für unterwegs
- Unempfindlich gegen Stöße weil Flashspeicher statt Festplatte
- lange Akkuleistung mit ca. drei Stunden
- Im Linux Betriebssystem (Xandros) sind bereits alle gängigen Software-
  Produkte enthalten, die man zum normalen Arbeiten braucht, u.a.

- Textverarbeitung
- Tabellenkalkulation
- Präsentation
- Email
- Terminplaner

Office Anwendungen beim Der Asus eee PC

Darüber hinaus gibt es Programme zum lernen, ein paar Spiele, einen Mediaplayer für Videos und Musik und weitere kleine Anwendungen.

Der Eee PC besitzt ein integriertes WLAN, aber auch eine Netzwerkkarte für DSL und einen Anschluß für ein Modem. Als zusätzliches Feature ist bereits eine Webcam integriert.

Also alles in allem bietet der Asus Eee PC für 299 Euro eine ganze Menge. Gibt es aber auch Nachteile?

Hier einige Nachteile des Eee PC:

- wenig Speicherplatz. Es sind nur 4 GB Flashspeicher vorhanden, wobei bereits 2,5 GB das Betriebssystem belegt. Als Speicherplatz bleiben also noch ca. 1,5 GB übrig. Der Speicherplatz kann aber erweitert werden durch eine SD-Speicherkarte (Einschubschacht ist vorhanden) oder auch durch eine externe USB-Festplatte oder einen USB-Speicherstick. Es sind drei Anschlüsse für USB-Geräte vorhanden.

- Kein CD-ROM bzw. DVD-Laufwerk vorhanden

- eignet sich nicht für umfangreiche Grafikanwendungen wie 3D Spiele, weil der Prozessor mit 630 MHz (untertaktete 900 MHz CPU), sowie der Arbeitsspeicher mit 512 MB RAM dafür nicht langt. Der Eee PC erhebt allerdings auch nicht den Anspruch ein Spiele-Notebook zu sein, dafür ist es nicht gedacht.

- Etwa genauso lange wie der Akku hält, nämlich in etwa drei Stunden, so lange braucht ein leerer Akku auch wieder um komplett aufgeladen zu werden. Drei Stunden Ladezeit für einen Akku sind ziemlich lang.

- Fehlerhaftes Wörterbuch! Es ist ein Deutsch-Englisches Wörterbuch installiert, was allerdings völlig falsche Ergebnisse liefert, die nicht mal ansatzweise richtig sind.

Das Wörterbuch beim Asus eee PC
Screenshot Wörterbuch: “Cat”, das englische Wort für “Katze” wird z.B. als “Fass” übersetzt. Fazit: das Wörterbuch ist überhaupt nicht zu gebrauchen. Asus hat das fehlerhafte Wörterbuch bisher anscheinend nicht ersetzt, sondern auch jetzt gekaufte Geräte werden immer noch damit ausgeliefert.

- Für Software Updates bzw. Erweiterungen ist es zwingend erforderlich, dass der Eee Pc mit dem Internet verbunden ist. Also mit dem normalen PC ins Internet gehen, bei Asus ein Update runterladen und diesen auf einen USB-Stick kopieren und dann auf den Eee PC spielen geht nicht.

- Geringe Verfügbarkeit des Asus Eee PC in den PC Geschäften oder im Onlinehandel wie bei Amazon. Entweder liefert Asus bewußt nur kleine Stückzahlen aus, oder die Nachfrage war tatsächlich größer als das Angebot. Nur welcher Kunde läuft hier in westlichen Ländern schon gerne der Ware hinterher?

Fazit:

Im Großen und Ganzen ist der Eee PC von Asus mit dem günstigen Verkaufspreis von 299 Euro wirklich ein Schnäppchen für die Leute, die für unterwegs ein handliches Mini-Notebook haben wollen um beispielsweise mit Officeanwendungen zu arbeiten, Fotos und kleinere Videos anzuschauen, Mp3s zu hören oder auch um schnell im Internet zu surfen oder um E-Mails abzurufen. Auch Spielefans kommen beim Eee PC nicht zu kurz, denn es laufen sogar bestimmte 3D Shooter, sofern die Spiele keine zu hohen Anforderungen an Prozessor und Grafikkarte stellen. Den kostenlosen 3D Shooter Openarena kann man beispielsweise in der Linux-Version installieren und ruckelfrei auf dem Netbook spielen.

Bei kleineren Fehlern, wie dem Wörterbuch, muss Asus allerdings noch nachbessern. Ebenso wäre eine größere Speicherkapazität wünschenswert.

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Notebook fuer unter 500 Euro

Friday, November 23rd, 2007

Brauchbare Notebooks erhält man dank gesunkener Preise bereits ab 450 Euro. Abgesehen von anspruchsvollen 3D-Spielen erfüllen sie die meisten Anforderungen sehr ordentlich, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 25/07.

Dank der großen Stückzahlen sind die Preise von Notebooks rasant gefallen. Für Inhaber einer Windows-Lizenz oder Linux-Nutzer sind 450-Euro-Notebooks ohne Betriebssystem ein interessantes Angebot. Auf vielen Geräten um die 500 Euro ist bereits die aktuelle Windows-Version Vista vorinstalliert. “Viele Geräte verfügen aber nur über 512 Megabyte Arbeitsspeicher, damit ist Vista eine Zumutung”, so c’t-Redakteur Jörg Wirtgen. “Dann sollte man besser ein paar Euro drauflegen und den Arbeitsspeicher aufrüsten oder auf den Vorgänger Windows XP als Betriebssystem zurückgreifen.”

Auch wenn die 500-Euro-Notebooks für die meisten Anwendungen bis hin zu Bildbearbeitung ausreichend sind, darf man für das Geld keine Spitzentechnik erwarten. Allzu knackige Farben bieten die Displays nicht, auch haben die meisten einen leichten Blaustich. Unter Volllast rauschen einige Lüfter unüberhörbar, und nur wenige Notebooks erreichen lange Laufzeiten. Die meisten schaffen keine zwei Stunden, was teils an schwachen Akkus, teils an einer hohen Leistungsaufnahme liegt.

Mit DVD-Brenner, USB-Anschlüssen und WLAN sind alle von c’t getesteten Notebooks ausgestattet, viele haben einen Speicherkartenleser und FireWire, einige sogar Bluetooth oder einen Fingerabdruckleser. Digitale DVI-Ausgänge hingegen sucht man bei den meisten Notebooks dieser Preisklasse vergeblich. An einem externen Monitor machen sie deshalb eine schlechte Figur.

Linux – Pinguin de luxe

Tuesday, November 13th, 2007

Linux ist nicht nur etwas für eingefleischte Computerfreaks. Das beweist das Sonderheft “Linux” des Computermagazins c’t, das am  19. November 2007 herauskommt.

linux

Es führt durch die bunte Welt der Anwendungsprogramme und leitet Schritt für Schritt durch die Installation des Linux-Betriebssystems Ubuntu, das sich mit einer breiten Auswahl an Internet-, Office-, Grafik- und Multimediaprogrammen auf der beiliegenden Heft-DVD befindet.

Um mit Ubuntu 7.10 loszulegen, muss man es nicht einmal installieren, die Linux-Distribution läuft direkt von DVD, ohne die Festplatte anzurühren. Mit wenigen Mausklicks kann man das Linux bei Gefallen später dauerhaft auf die Platte bringen – auch parallel zu einer Windwos-Installation. Dabei überraschen nicht nur 3D-Effekte à la Mac OS X und Windows Vista, auch Audio- und Videoplayer sowie Bildbearbeitung von der Fotoretusche bis zur kompletten Layout-Gestaltung von Zeitungen werden vorgestellt.

Bereits bei der Installation sorgt Ubuntu für eine sichere Hardwareerkennung und bietet einen vorkonfigurierten Desktop mit ausgewählten Anwendungen. Das Heft gibt zusätzlich Tipps zu kompatiblen Druckern und Scannern. Außerdem hilft es, Hardwarefallen zu umgehen und berät beim Kauf Linux-tauglicher Notebooks und WLAN-Karten. Und natürlich macht Linux als Server im Heimnetz nach wie vor eine gute Figur.  Wer sich nicht gänzlich von Windows trennen kann, weil das eine oder andere Programm nun mal nur darunter läuft, kann ein virtuelles Windows im Linuxfenster starten.

Das c’t-Sonderheft “Linux” erscheint mit einer Auflage von 75000 Exemplaren und ist für 8,50 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.