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Heidi Klum vor Dieter Bohlen in der Werbewelt

Wednesday, May 6th, 2009

Deutschlands erfolgreichster Werbe-Export Heidi Klum ist die gefragteste Jurorin in der deutschen Medienwelt. 629 Mal kreiste die Berichterstattung seit Februar dieses Jahres um ihre Person und überholt damit Dieter Bohlen.

Heidi Klum - Werbung Katjes
Heidi Klum, Moderatorin von Germany´s Next Topmodel,
bei einem Werbespot von Katjes – Foto: Katjes GmbH

Die Gründe für Heidi Klums Erfolg in der deutschen Medienwelt: Erst kürzlich plauderte Schmusesänger Seal aus, dass seine Frau zum vierten Mal Mutter wird. Auch ihre Castingshow “Germany’s next Topmodel” sorgte für zahlreiche Diskussionen in der Presse. Pop-Titan Dieter Bohlen verfehlte knapp den ersten Platz. Selbst die Skandale um “Deutschland sucht den Superstar” konnten Klums Berichterstattung nicht übertreffen. Das ergibt das aktuelle “Promi-Barometer” der Landau Media AG. Dazu wurde die Berichterstattung von 146 meinungsführenden deutschen Zeitungen und Zeitschriften analysiert.

Nicht immer wird sich Heidi Klum über die hohe Aufmerksamkeit in den Medien gefreut haben. Denn ihre Show Germany’s Next Topmodel erntete auch viel Kritik. Frauenrechtlerin Alice Schwarzer zeichnete beispielsweise die 35-Jährige in ihrer Zeitschrift Emma mit dem “Pascha des Monats” aus und strafte das Verhalten der Jurorin gegenüber ihren Kandidatinnen ab. Damit ging der Titel erstmalig nicht an einen Mann.

Platz zwei belegt “Deutschland sucht den Superstar”-Juror Dieter Bohlen. Mit 606 Nennungen landet er nur knapp hinter der Model-Mama. Er machte sich in letzter Zeit mit seinen teilweise ungebührlichen Bemerkungen über DSDS-Kandidatin Annemarie Eilfeld wenig beliebt. Besonders die Bild-Zeitung schlachtete die Streitigkeiten großzügig aus. Mit seiner Show schaffte es der Musikproduzent sogar die SPD in Nordrhein-Westfalen in die Flucht zu schlagen. Diese wollte ihren Landesparteitag ursprünglich in Köln abhalten, wich wegen der wöchentlichen DSDS-Show aber in die Provinz aus.

Insgesamt zeigt sich im aktuellen Promi-Barometer, dass “Germany’s next Topmodel” und “Deutschland sucht den Superstar” nicht nur im Fernsehen die Quotenbringer sind. Die ersten sechs Plätze des Promi-Barometers belegen die Juroren beider Shows. So sicherte sich beispielsweise Volker Neumüller von DSDS den dritten Platz. Der Musikmanager, der schon seit drei Jahren bei der Show hinter den Kulissen mitwirkt, sprang nun vor die Kamera. 126 Mal wurde über ihn berichtet. Modelagent Peyman Amin schaffte es mit 116 Beiträgen auf den vierten Platz, unter anderem mit zweifelhaften Äußerungen wie “Eine dicke Frau kommt mir nicht ins Bett”.

Ab dem siebten Platz sind die Medienberichte allerdings wesentlich rarer gesät. Die Jurys der Shows “Top Cut” sowie “Kocharena”, darunter Boris Beckers Ex, Sandy Meyer-Wölden, und Fußballmanager Reiner Callmund, ziehen mit weniger als 20 Beiträgen kaum mediale Aufmerksamkeit auf sich.

Promi-Barometer der großen TV-Juroren
Rang Name (Treffer) 1 Heidi Klum (629) 2 Dieter Bohlen (606) 3 Volker Neumüller (126) 4 Peyman Amin (116) 5 Rolf Scheider (101) 6 Nina Eichinger (97) 7 Sandy Meyer-Wölden (16) 8 Udo Walz (15) 9 Carine Bartholomé (11) 10 Santino Primavera (10) 11 Reiner Calmund (8) 12 Wolfgang Lippert (7) 13 Heinz Horrmann (6) 14 Katja Burghardt (2)

Quelle: Landau Media AG (Untersuchungszeitraum 01.02.2009 – 30.04.2009)

Werbung steht bei immer mehr Frauen hoch im Kurs

Friday, July 4th, 2008

Werbung nervt!” Seit es Werbung gibt, ist diese Ansicht ebenso beliebt wie undifferenziert. In vielen Fällen ist sie vor allem falsch, wie eine Auswertung der aktuellen BRIGITTE KommunikationsAnalyse zeigt. Denn viele Verbraucherinnen fühlen sich von Werbung nicht gestört, sondern nutzen sie immer häufiger aktiv und gerne als Informationsquelle bei Kaufentscheidungen.

69% der Frauen zwischen 14 und 64 Jahren bekennen, durch Werbung schon häufiger auf interessante Produkte und neue Ideen aufmerksam geworden zu sein. Das sind 11 Prozentpunkte mehr als noch vor zehn Jahren. Galt Werbung lange Zeit als “arglistige Verführerin”, so zeigt die aktuelle Studie ein deutlich gewandeltes Image der Branche. Angesichts einer immer unübersichtlicher werdenden Angebotsvielfalt finden heute 49% der befragten Frauen, dass Werbung ihnen beim Einkauf die Wahl erleichtert; 1998 waren mit 32% noch deutlich weniger dieser Meinung. Gestiegen ist folgerichtig auch die Zahl jener Frauen, die angeben, manchmal etwas zu kaufen, weil ihnen die Werbung gefällt (2008: 38%, 1998: 31%).

Werbebotschaften und Testergebnisse ergänzen sich Mit der gestiegenen Akzeptanz für Werbung geht ein differenzierter Umgang mit ihren Inhalten einher. Das lässt sich daran ablesen, dass neben Frauen mit hohem Interesse an Mode, Kosmetik, exklusiven Produkten oder Wohn- und Einrichtungsideen auch jene mit großem Interesse an Warentestberichten überdurchschnittlich häufig sagen, Werbung erleichtere die Wahl beim Einkauf. Werbung macht auf neue Produkte aufmerksam, Testergebnisse sichern die Kaufentscheidung ab, so die offensichtliche Vorgehensweise vieler Frauen.

Werbeakzeptanz korreliert mit Medienverhalten Obgleich die Befragung ganz allgemein von Werbung spricht, lässt sich in der Studie auch ablesen, dass die Werbeakzeptanz vom Medienverhalten der Frauen entscheidend beeinflusst wird: So sagen 55% der Frauen, die viel Zeitschriften lesen und wenig fernsehen, dass Werbung ihnen beim Einkauf die Wahl erleichtere. Umgekehrt sind nur 43% der Frauen, die viel fernsehen und wenig Zeitschriften lesen dieser Meinung.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Ein neuer Untersuchungsteil der BRIGITTE KomunikationsAnalyse 2008 widmet sich den aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen und den Erwartungen die  Frauen in diesem Zusammenhang an Unternehmen und ihre Marken haben. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 wurde zwischen Oktober und Dezember 2007 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main und Ipsos, Hamburg durchgeführt (Fallzahl: 5.082 Doppel-Interviews, mündlich und schriftlich). Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.

Internetvertrieb fuer Banken so wichtig wie die Filiale

Tuesday, June 24th, 2008

Das Internet etabliert sich zunehmend als dritte starke Säule im Bankvertrieb – neben dem Einsatz mobiler Berater sowie dem persönlichen Kontakt in der Filiale. Rund zwei Drittel der Institute konzentrieren ihre Vertriebsaktivitäten im Privatkundengeschäft bis 2009 auf diese drei Kanäle.

Speziell für den Vertrieb über das Internet haben die Banken ihre Prognose noch einmal deutlich nach oben korrigiert. 67,4 Prozent der Bankmanager rechnen für die kommenden zwölf Monate mit einer steigenden Bedeutung des elektronischen Vertriebswegs. Das ist ein Anstieg von 8,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, so die Ergebnisse der Studie Banking Trend 2008 von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit ibi research und dem Bankmagazin durchgeführt wurde.

Die Privatkunden nutzen das Internet insbesondere zur Informationsbeschaffung. Dieser Trend wird sich weiter verfestigen, damit rechnen 86 Prozent der Befragten. Die Kunden vergleichen immer öfter Preise im Internet, außerdem nutzen sie die Online-Filiale zunehmend für Abschlüsse von Standardverträgen. Hierzu gehört beispielsweise die Eröffnung von Girokonten oder das Bestellen von Kreditkarten. Zudem etabliert sich die Online-Verbindung zum Privatkunden als führende Plattform für den Zahlungsverkehr. 90 Prozent der Institute wollen das Online-Angebot für den Geldtransfer weiter ausbauen. Diese Strategie deckt sich mit den Bedürfnissen der Kunden. Die große Mehrheit wünscht sich einen Bankzugang, den sie an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichen kann. Das Internet ist somit in einem fortschrittlichen Multichannel-Konzept unverzichtbar.

Darüber hinaus statten die Banken ihre Internetfilialen mit zusätzlichen Beratungsoptionen für die Kunden aus. Die flächendeckende Verbreitung von Breitbandanschlüssen eröffnet neue Möglichkeiten für multimediale Dienstleistungen. Persönliche Chats oder Videogespräche per Webcam mit einem Berater wollen die Institute verstärkt anbieten. Entsprechend plant die Mehrheit der befragten Bankmanager (64 Prozent), in den kommenden drei Jahren in den Ausbau des Internetbanking zu investieren. Über die Kundenbindungseffekte hinaus erwartet rund ein Drittel hohe bis sehr hohe Wertschöpfungsbeiträge aus diesem Vertriebskanal.

Hintergrundinformationen Der Banking Trend stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit der Fachzeitschrift Bankmagazin und ibi research, dem Competence-Center Retail Banking der Universität Regensburg, vollzogen wurde. Der Banking Trend wird halbjährlich durchgeführt. Es wurden Fach- und Führungskräfte aus dem Bankensektor befragt.

Fussball EM 2008 – Wahrnehmung der Sponsoren

Wednesday, May 21st, 2008

Fußball EM 2008: Kurz vor dem Start kann nur Sponsor Coca Cola wirklich bei den Verbrauchern punkten

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT hat rund 1.000 Verbraucher im Dezember 2007 und erneut im Mai 2008 zur Wahrnehmung der Sponsoren der Fußball EM befragt. Die Studie zeigt, dass die meisten EM-Sponsoren rund einen Monat vor Beginn der EM von den deutschen Verbrauchern nur verhalten wahrgenommen werden. Viele EM-Sponsoren wurden vor sechs Monaten deutlicher als Sponsoren wahrgenommen als heute, kurz vor dem EM-Start.

Einzige Ausnahme ist der offizielle Sponsor Coca Cola: Ungestützt konnte Coca Cola seine Bekanntheit als EM-Sponsor in den letzten Monaten von 24% auf 27% steigern, gestützt von 68% auf 70%. Die massive TV-Spot-Präsenz von Coca Cola mit EM-Bezug zeigt somit Wirkung.

Der Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft, Adidas, hat dagegen innerhalb des letzten halben Jahres deutlich an Wahrnehmung verloren: Im Dezember konnten gestützt 68% den Sportartikelhersteller als Sponsor benennen, kurz vor dem EM-Start im Mai hingegen nur noch 58%. An dritter Stelle folgt Sponsor McDonalds mit einer gestützten Bekanntheit von 58%, gegenüber 59% vor sechs Monaten und MasterCard mit einer gestützten Bekanntheit von 43%, gegenüber 46% im Dezember 2007.

Auffällig: Ab dem fünften Platz der gestützten Sponsorenrangliste folgen Unternehmen, die von den Verbrauchern fälschlicherweise als Sponsoren wahrgenommen werden: Nike, Bitburger, Puma, Mercedes Benz und Warsteiner, bevor auf Rang 10 der erste nationale Förderer der EM genannt wird. Es zeigt sich, dass die nationalen Förderer aus Österreich und der Schweiz in Deutschland weitgehend unbeachtet bleiben. Weiterführende Informationen zur Befragung erhalten Sie bei der INNOFACT AG

Neuromarketing-Kongress im Januar 2008

Wednesday, December 19th, 2007

Neuromarketing-Kongress im Januar 2008: “Auf der Suche nach dem Buy Button”

Wie sollten Werbung und Produktdesign gestaltet werden, dass Kunden kaufen? Was genau führt zur Kaufentscheidung? Gibt es den berühmten Buy Button? Antworten auf diese Fragen will der Kongress “Neuromarketing – Auf der Suche nach dem Buy Button” geben, den die Haufe Mediengruppe und die Gruppe Nymphenburg am 30. Januar 2008 in München veranstalten.

Weltweit führende Neuromarketingexperten gewähren faszinierende Einblicke in die Brain Sciences und vermitteln, wie Hirnforschung das Marketing von heute und morgen entscheidend verbessern kann. Prof. Dr. Ernst Pöppel von der Ludwig-Maximilians-Universität München etwa zeigt, warum alles Marketing im Gehirn beginnt. Dr. Bernd Weber erklärt, wie das Schnäppchenjäger-Gehirn wirklich funktioniert. Bestsellerautor Dr. Hans-Georg Häusel (Brain Script, Think Limbic) stellt mit “Limbic” ein Instrument vor, mit dem sich die unbewussten Emotionssysteme im Kundengehirn erfolgreich treffen lassen. Dr. Christian Scheier (“Wie Werbung wirkt”, “Was Marken erfolgreich macht”) erläutert die Neurologik erfolgreicher Markenkommunikation. Und der “Marktforscher des Jahres”, Dr. Hans-Willi Schroiff von der Henkel KGaA, legt dar, wie der internationale Markenartikler erfolgreich Neuromarketing praktiziert.

“Dass Neuromarketing ein absolutes Trendthema ist, sehen wir an den sehr guten Verkäufen der Titel”, erklärt Dr. Harald Henzler. Nach Überzeugung des Haufe-Geschäftsführers, in dessen Verlag alle erfolgreichen Neuromarketing-Bücher publiziert wurden, führt der Weg zum Erfolg in Werbung und Markenführung allein über das Verständnis des menschlichen Gehirns. Der Kongress soll daher laut Henzler neue Ansätze, Strategien, Instrumente und Methoden vorstellen, die dazu beitragen, Kunden künftig noch besser zu verstehen und effizienter anzusprechen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 350 Euro zzgl. MwSt. Das vollständige Programm sowie Informationen zum Tagungsort stehen als Download unter haufe.de/neuromarketing zur Verfügung. Die Anmeldefrist endet am 10. Januar 2008.