Posts Tagged ‘Marketing’

Verbrauchs- und Medienanalyse – VuMA 2008

Wednesday, November 21st, 2007

Verbrauchs- und Medienanalyse 2008: Markt-Media-Studie erstmals mit neuem Werbemittelkontakt für TV

In diesen Tagen erscheint die aktuelle Verbrauchs- und Medienanalyse, die VuMA 2008. Sie enthält erstmals TV-Nutzungsdaten auf Basis des Werbemittelkontaktes wie sie bereits Mitte Oktober mit der ma intermedia veröffentlicht wurden. Der Werbemittelkontakt Fernsehen ist definiert mit sieben Sekunden konsekutiver Nutzung pro Werbeblock in einer halben Stunde. Werbemittelkontakt Radio ist, wie schon in den Jahren zuvor, der Hörer einer durchschnittlichen Viertelstunde, in der Werbung geschaltet ist. “Mit dieser schnellen Umsetzung der agma-Konventionen stärken wir die VuMA als die wichtigste Markt-Media-Studie für die Planung der elektronischen Medien Radio und Fernsehen”, freut sich VuMA-Sprecherin Henriette Hoffmann. “Für TV stehen nunmehr präzisere Daten zur Verfügung, über die Konsens besteht”, ergänzt Dr. Michael Keller, stellvertretender Sprecher der VuMA.

Auch auf der Konsumseite hat die VuMA 2008 interessante Neuerungen zu bieten. Beispielsweise zu Trendsportarten, Coffeeshops und dem Kauf von rezeptfreien Medikamenten. So besucht mehr als jeder Vierte (28 Prozent) im Alter von 14-29 Jahren mindestens einmal im Monat ein Fitnessstudio. Eines ähnlich hohen Zuspruchs in dieser Altersgruppe erfreuen sich Coffeshops von Starbucks & Co., die von 23 Prozent mindestens einmal im Monat besucht werden. Beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten sind die Drogerien mit 29 Prozent derzeit noch die schärfste Konkurrenz der Apotheken, wo in der Regel 72 Prozent kaufen. In Supermärkten greift jeder Zehnte (11 Prozent) zu OTC-Produkten, lediglich zwei Prozent bestellen bislang im Internet. Weiterhin wurde in der neuen VuMA die Ausstattung mit Elektro- und Kühlgeräten erstmals differenziert nach Marken abgefragt. Gleiches gilt für Besitz und Kaufabsicht von Digitalkameras.

Auftraggeber der VuMA sind ARD-Werbung SALES & SERVICES (AS&S), RMS Radio Marketing Service und das ZDF Werbefernsehen. Die VuMA ist die wichtigste Markt-Media-Studie für die Planung von Radio und Fernsehen. Sie liefert Daten zur Mediennutzung, die sich mit einer Vielzahl von Konsuminformationen kombinieren lassen. Insgesamt bildet die VuMA Kauf und Verwendung von über 1.300 Marken aus den Bereichen schnelldrehende Konsumgüter (FMCGs), langlebige Gebrauchsgegenstände und Dienstleistungen/Handel ab. Sie konzentriert sich dabei auf Märkte und Marken mit hohen Werbeinvestitionen in Radio und TV. Wie in den Jahren zuvor sind auch diesmal wieder die Sinus-Milieus als psychografische Zielgruppeninformation enthalten.

Die VuMA 2008 stellt mit 169 Radiosendern und Kombinationen nahezu alle in der Media-Analyse der ag.ma (ma) erfassten Programme dar. Die Reichweiten der Radioangebote wurden an die ma 2007 Radio II Update angepasst, so dass eine Währungskompatibilität gewährleistet ist. Weiterhin sind in der VuMA Nutzungsdaten zu 20 Fernsehsendern enthalten. Neben dem ZDF, der ARD sowie deren neun Regionalprogrammen können sämtliche großen privaten Angebote mit dem VuMA-Datenbestand analysiert werden. Die TV-Reichweiten wurden an die Daten des AGF-Panels angepasst.

Die Verbrauchs- und Medienanalyse basiert auf einer Single-Source-Erhebung, d.h. Konsum und Mediennutzung stammen von ein und demselben Befragten. Damit bietet die VuMA höchstmögliche Datenqualität und somit eine solide Grundlage für die Planung von Radio, Fernsehen sowie Mixkampagnen in den elektronischen Medien auf der Basis von Konsumzielgruppen.

Die Nutzer der Planungstools RadioXpert, MDS und mediMACH erhalten den Single Source-Datenbestand kostenfrei und – sofern sie eine Sinus-Zertifizierung haben – inklusive der Milieus. Für die taktische Feinplanung von TV steht die VuMA unter PLAN-TV zur Verfügung. Werbungtreibende und Agenturen können jederzeit Zählungen aus der VuMA bei den VuMA-Mitgliedern in Auftrag geben.

Der Berichtsband VuMA 2008 steht unter vuma.de als Download zur Verfügung. Darin sind alle Konsuminformationen für die Bevölkerung insgesamt sowie differenziert nach Geschlecht, Alter und Gebiet (alte/neue Bundesländer) dargestellt.

Meinung wird im Web gemacht

Monday, November 12th, 2007

Stille Revolution in der Öffentlichkeitsarbeit – Studie von index zeigt: Meinung wird im Web gemacht

Unternehmen in Deutschland begreifen das Internet als zentral für ihre Kommunikationsarbeit – dies zeigt eine aktuelle Studie der Berliner PR-Agentur index. Der Einsatz neuer digitaler PR-Formate wie Weblogs oder Podcasts wird sich in absehbarer Zeit nahezu verdoppeln.

Als Informationsquelle und Ort der Meinungsbildung liegt das Internet in vielen Bereichen schon vorne. Die gedruckte Kunden- oder Mitarbeiterzeitung verliert gegenüber ihren digitalen Alternativen rasch an Boden. Die Grundlagen langfristig orientierter PR-Arbeit jedoch gewinnen im Internet eher noch an Gewicht: Gerade im dialogorientierten Internet muss nachhaltige Unternehmenskommunikation transparent und ehrlich sein – so lautet das Fazit der PR-Experten von index.

Die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer beurteilt reine Online-Medien als “sehr wichtig” oder “wichtig” für die eigene Kommunikationsarbeit. Im Umgang mit Weblogs ist dabei eine gewisse Unsicherheit zu beobachten, etwa bei der Frage, ob Blogger in Presseverteiler aufgenommen oder zu Pressekonferenzen eingeladen werden sollen. Viele Unternehmen verfolgen in Foren (57 Prozent), Weblogs (40 Prozent) und Newsgroups (38 Prozent) die Statements der User. Fast zwei Drittel der Teilnehmer (60 Prozent) werten Userstatements aus, um die Ergebnisse zur Produktverbesserung oder Unternehmenskommunikation zu nutzen. Es wird allerdings überwiegend darauf verzichtet, selbst Stellung zu beziehen.

Neue Formate, alte Tugenden

“Nirgends werden leere Werbephrasen schneller entlarvt als im direkten Dialog mit den Kunden – in Zeiten des User Generated Contents, Social Networkings und Web 2.0 beeinflusst dies die PR-Arbeit enorm. Die Grundtugenden der PR, nämlich Transparenz und ehrliche Kommunikation, sind in der Online-PR besonders wichtig”, erläutert Philipp Weber-Diefenbach, Experte für Online-PR bei index. Die Auswertung kann unter index.de/online-pr2007 kostenfrei bestellt werden.

Saturn mit “Wir lieben Technik – Wir hassen teuer” vorne

Wednesday, November 7th, 2007

Bruttowerbespendings in KW 43: Saturn mit “Wir lieben Technik. Wir hassen teuer” vorne

Mit einem Minus von 1,6 Prozent auf 254,5 Millionen Euro schließt der Bruttowerbemarkt für die Medien Publikumszeitschriften und Fernsehen die Kalenderwoche 43 (22.-28. Oktober 2007) ab.

Obwohl die Publikumszeitschriften in dieser Woche mit plus 6,2 Prozent / plus 2,6 Millionen Euro auf 44,2 Millionen Euro ein positives Werbeergebnis erwirtschafteten, verzeichnete das Medium Fernsehen Rückläufe in Höhe von minus 3,1 Prozent / minus 6,6 Millionen Euro auf 210,3 Millionen Euro. So die aktuellen Auswertungen von media&marketing und Nielsen Media Research, die wöchentlich einen Überblick liefern über die aktuellsten Produkt- und Medienentwicklungen im Werbemarkt – basierend auf den Nielsen Wochendaten Fernsehen und Publikumszeitschriften, die die relevantesten Werbeträger der Medien beinhalten.

Mit der Bewerbung seines neuen Slogans “Wir lieben Technik. Wir hassen teuer” katapultiert sich das Produkt Saturn auf den ersten Platz des Top-5-Produkterankings der Woche. Der Technikkonzern investierte 4,2 Millionen Euro in dessen Werbeschaltungen. Auf Rang 2 folgt mit 3,4 Millionen Euro Werbeaufwendungen das Produkt McDonald’s Snackbars des gleichnamigen Fastfoodkonzerns. Im Mittelpunkt der Werbeschaltungen stand in dieser Woche insbesondere Top-Model Heidi Klum, die sich von der Frische der Salate im aktuellen Spot überzeugen ließ. Den dritten Platz nimmt der Pay-TV-Sender Premiere ein, der mit 2,9 Millionen Euro für sich Werbung machte. Weiterhin im Ranking vertreten ist das Produkt My Faves von T-Mobile auf Platz 4. Der günstige Tarif für die wichtigsten fünf Nummern des Handynutzers schaltete Werbung in Höhe von 2,7 Millionen Euro. Auf dem 5. Rang konnte ein neuer Einsteiger begrüßt werden: Das Modehaus C&A warb für seine Produkte mit 1,9 Millionen Euro und nutzte dafür fast ausschließlich das Medium Fernsehen.

Weblink: mediaundmarketing.de

Internet bietet grosses Potenzial fuer Sportsponsoring

Thursday, October 25th, 2007

Neue Studie von Bild.T-Online: Internet bietet großes Potenzial für Sportsponsoring

Rechtzeitig zur Planungsphase für das Sportjahr 2008 (Fußball-EM, Olympische Spiele) hat Bild.T-Online mit einer neuen empirischen Studie die besondere Eignung des Internets für die Verlängerung von Sportsponsoring nachgewiesen. Die Studie “Erfolgskonzept: Sportsponsoring im Internet – Bewertung des Internets als Kommunikationskanal für Sportsponsorings” ist in Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur “diffferent” entstanden. Sie belegt, dass sich die emotionale Wirkkraft des Sportsponsorings und die vielfältigen Werbemöglichkeiten im Internet hervorragend ergänzen.

Für die Studie wurden umfangreiche User-Befragungen sowie zahlreiche Experten-Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse und drei umfassende Case Studys zeigen auch, dass die Verlängerung ins Internet die Wirksamkeit von Sportsponsoring deutlich steigern kann. Die ermittelten Effekte sind vielfältig: Werbetreibende profitieren neben einer gewachsenen Bekanntheit sowohl für die Marke selbst als auch für deren Sponsoring-Engagement und einem geschärften Image auch von einem Anstieg der Kauf- bzw. Nutzungsbereitschaft. Die Interviews mit Mediaentscheidern machen zudem deutlich, dass das Internet schon jetzt eine große Bedeutung für sportfokussierte Markenkommunikation hat und in Zukunft immer wichtiger werden wird. Aufgrund seiner interaktiven Möglichkeiten, des zunehmenden Einsatzes von Bewegtbild und der Planungsgenauigkeit kann das Internet Sportsponsoring optimal flankieren.

“Zusätzlich zu den Vorteilen einer Verlängerung von klassischen Sportsponsoring-Kampagnen ins Internet bietet Bild.T-Online neben einer starken Reichweite und einer sportaffinen Zielgruppe zu attraktiven TKPs, vor allem auch eine kompetente und umfassende Sportberichterstattung”, so Petra Linke, Director Sales Bild.T-Online

AOL Deutschland setzt auf Community-Marketing

Monday, April 30th, 2007

AOL Deutschland will mit Community-Marketing seine neue Positionierung als Portalbetreiber bewerben.

“Wir müssen nicht nur den Einzelnen ansprechen, sondern diesen auch dazu bewegen, selber innerhalb der Community mit anderen Usern zu sprechen”, sagte der neue Marketingchef Dr. Gunnar Bender im Gespräch mit der Dialogmarketing-Fachzeitung ONEtoONE.

In der Folge konzentriert sich der Hamburger Internetkonzern auf Internetprodukte wie Freemail, Fotocenter und Video-Player. “Ziel ist es, die Leute für diese Tools zu gewinnen und sie dazu zu bringen, die Produkte durch virales Marketing weiterzuempfehlen”, erklärte Bender.

Der langjährige Time-Warner-Lobbyist beschreibt das Modell mit konzentrischen Kreisen: Im Kern befindet sich AOL. Im ersten Ring sind die Mitarbeiter. Darauf folgen aktive und ehemalige Zugangskunden, die AOL-Community und User, die noch nie etwas von AOL gehört haben. “Danach kann man die einzelnen Zielgruppen clustern und die Werbemaßnahmen bestücken”, sagte Bender.

Die Werbemaßnahmen unterteilt er grob in die Bereiche Reach und Engagement (Community-Marketing, CRM und Crossmedia). Bei Reach (Reichweite) gehe es darum, möglichst viele User auf die Plattform AOL.de zu bewegen, unter anderem über Suchmaschinen-Marketing und Suchmaschinen-Optimierung. “Wenn der Traffic dann auf dem Portal ist, muss das Programm so spannend und interessant sein, dass die Leute aus eigenen Stücken wiederkommen”, so Bender. Dabei besinne sich AOL auf seine Stärken: Musik und Games. “Diese Stärken wollen wir ausbauen”, so Bender.

Dafür stehe ihm ein Budget im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zur Verfügung. Früher, als AOL noch hauptsächlich durch die Verbreitung von Installations-CDs und Fernsehspots (“Ich bin drin”) auf sich aufmerksam machte, bewegten sich die Werbeausgaben noch im dreistelligen Millionenbereich.

Das vollständige Interview lesen Sie in der heute erscheinenden Mai-Ausgabe von ONEtoONE sowie im Internet unter der URL http://www.onetoone.de/index.php?we_objectID=13404