Posts Tagged ‘Mobilfunk’

Green Mobile Award verliehen

Wednesday, February 18th, 2009

Der philippinische Mobilfunkbetreiber SMART Communications ist im Rahmen der “Global Mobile Awards” des internationalen Branchenverbands GSMA mit dem ersten “Green Mobile Award” ausgezeichnet worden.

Der Preis wird von der Top-Managementberatung A.T. Kearney exklusiv unterstützt. Innerhalb der von der GSMA ausgelobten “Global Mobile Awards” prämiert der “Green Mobile Award” neue und innovative Konzepte und Programme zur Förderung des Umweltschutzes und des Themas Nachhaltigkeit. Prämiert wurde SMART Communications für seine herausragenden Leistungen bei der Nutzung alternativer Energiequellen zum Betrieb von Funkstandorten. Per heute werden 68 Standorte in verschiedenen Teilen des Landes mit erneuerbarer Energie versorgt. 41 davon werden mit Windenergie und 27 mit Wind- und Solarenergie betrieben.

“Die Vielzahl sogenannter Öko-Handys, die anlässlich des Mobile World Congress vorgestellt wurde, das immer größere Angebot der Netzausrüster an energieeffizienten Netzwerkkomponenten sowie die groß angelegten Klimaschutzprogramme namhafter Netzbetreiber zeigen eindrücklich, welche Bedeutung dem Thema Nachhaltigkeit in der Mobilfunkbranche inzwischen zukommt. In einer aktuellen Untersuchung haben wir allerdings herausgefunden, dass die Nachfrage der Endverbraucher nach sogenannten Öko-Handys oder etwa nach sogenannten Öko-Minuten demgegenüber vergleichsweise gering ist. Diese Nachfrage zu stimulieren, birgt für Netzbetreiber und Gerätehersteller neue Absatzpotenziale. Einer der Netzbetreiber, der diese Vorteile erkannt hat, ist der philippinische Mobilfunkbetreiber SMART Communications, der mit dem ersten ‘Green Mobile Award’ ausgezeichnet wurde”, sagt Martin Sonnenschein, Vice President bei A.T. Kearney und globaler Leiter der Communications & High-Tech Practice.

Neben SMART Communications waren auch Alcatel Lucent, Nokia Siemens Networks, Telenor und Vodafone für den “Green Mobile Award” nominiert.

Weblinks:
globalmobileawards.com
atkearney.de

Servicestudie “Bester Mobilfunkshop 2008″

Monday, June 23rd, 2008

Servicestudie “Bester Mobilfunkshop 2008″: Branche kämpft mit Mängeln bei der Tarifberatung – Testsieger O2 überzeugt mit gutem Service

Wer sich in Mobilfunkshops beraten lässt, sollte skeptisch bleiben: Rund die Hälfte aller empfohlenen Tarife und Handys passen nicht optimal zu den Kundenbedürfnissen. Das ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag von n-tv. Bei mehr als 100 verdeckten Filialtests wurden im Extremfall Tarife empfohlen, die im Monat 40 Euro teurer waren als das passende Produkt. Die Kompetenz der Mobilfunkberater konnte im Durchschnitt nur mit der Note “ausreichend” bewertet werden.

Das Institut analysierte je 15 Shops von sieben führenden Mobilfunkanbietern hinsichtlich ihrer Servicequalität. Neben der Kompetenz der Mitarbeiter wurden die Kundenfreundlichkeit, die Qualität des Umfeldes, die Präsentation des Angebotes und die Wartezeiten untersucht. Nur ein Anbieter erreichte im Gesamtergebnis für den Service die Note “gut” – der Testsieger O2. Der Zweitplatzierte E-Plus zeichnete sich vor allem durch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter aus. Das beste Shop-Ambiente und das umfangreichste Angebot an Geräten und Zubehör bot T-Mobile in den T-Punkten. Insgesamt landete der Markführer mit einem nur “ausreichenden” Service aber auf Platz fünf. Die weiteren Ergebnisse: The Phone House und mobilcom liegen mit der Gesamtnote “befriedigend” auf Platz drei und vier, dug/debitel und Vodafone mit einer “ausreichenden” Leistung auf Platz sechs und sieben.

“Größtes Manko der Beratung ist, dass die individuellen Kundenbedürfnisse nicht ausreichend erfragt und berücksichtigt werden”, kritisiert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. “Auch die Wartezeiten sind in einigen Mobilfunkshops mit bis zu 20 Minuten unzumutbar.” Verbesserungspotenziale entdeckten die Marktforscher außerdem hinsichtlich der Sitzmöglichkeiten. Noch nicht einmal 20 Prozent der Shops boten in dieser Hinsicht eine zufriedenstellende Ausstattung – obwohl das beratungsintensive Thema Mobilfunk häufig längere Gespräche notwendig macht.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Geld, heute um 18:30 Uhr und Dienstag, 24. Juni 2008, 15:15 Uhr

Silvester: VoIP funkt wo Handys streiken

Tuesday, December 18th, 2007

Wenn sich Deutschland an Silvester alles Gute zu Neujahr wünscht, ist ein Durchkommen per Handy meist nicht möglich. Millionen gleichzeitiger Gespräche und verschickter SMS verstopfen alljährlich ab Mitternacht die Mobilfunknetze.

Besitzer von Dual-Mode-Handys können dagegen völlig ungestört telefonieren. Dessen WLAN-Funktion ermöglicht Internet-Telefonie – ein WLAN-Netz vorausgesetzt. Entsprechend rät der VoIP-Anbieter sipgate seinen Kunden, bei Eintreffen auf der Silvesterparty die WLAN-Anzeige des Dual-Mode-Handys zu prüfen.

An Silvester Neujahrsgrüße per Handy auszutauschen, kann zum Geduldsspiel werden. Regelmäßig gehen die Mobilfunknetze zu dieser Stoßzeit für Stunden an ihre Kapazitätsgrenze. Abhilfe schaffen sogenannte Dual-Mode-Handys, die neben GSM auch WLAN und damit Internet-Telefonie unterstützen. Ist ein öffentliches oder privates WLAN-Netz verfügbar, sind zumindest Anrufe in das auch an Silvester ungestörte Festnetz sowie in die VoIP-Netze ohne Staugefahr möglich.

Obwohl Deutschland über die sechsthöchste Hotspotdichte in Europa verfügt, ist WLAN als telefoniefähiger Übertragungsweg beim Kunden noch weitgehend unbekannt. Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) gibt es bundesweit bereits über 14.000 öffentliche Hotspots. Hinzu kommen tausende von Hotels, Restaurants, Bars und Cafés betriebene WLAN-Netze. Ebenso stehen rund 12.000 private WLAN-Punkte über die WiFi-Community von Fon zur Einwahl bereit.

In Online-Verzeichnissen wie mobile-access.de und fon.com können Kunden nachschlagen, ob ihre Party-Location ein WLAN anbietet oder ob es in nächster Umgebung einen Hotspot gibt. Bei einer Feier im privaten Rahmen hilft eine Nachfrage beim Gastgeber. Während Otto-Normal-Handynutzer noch ungeduldig die Wahlwiederholung bemühen, telefonieren Besitzer von Dual-Mode-Handys schon mit Freunden und Bekannten.

Die beliebtesten Marken der Telekommunikation

Wednesday, October 24th, 2007

Wenn es um Telekommunikationsgeräte in Deutschland geht, sind Nokia, Sony und Sony Ericsson derzeit die beliebtesten Marken. Das zeigt die aktuelle “connect”-Leserwahl “Produkte des Jahres 2007″, die größte Leseraktion zu TK-Produkten in Europa.

Nokia ist klarer Sieger in den Bereichen “Basic-Handys” (Nokia 3110 Classic), “PDA-Phones” (Nokia E90 Communicator) sowie “High-End-Handys” (Nokia N95) und lässt auch in der Kategorie “Auto-Freisprechanlagen” mit dem Funk-Kfz-Einbausatz Nokia 616 die Konkurrenz hinter sich. Ebenfalls drei Kategorien-Siege im Bereich Handys, der Königsdisziplin der “connect”-Leserwahl, erringt Sony Ericsson. Das japanisch-schwedische Joint-Venture ist in den Sparten “Allround-Handys” (Sony Ericsson K800i), “Foto-Handys” (Sony Ericsson K850i) und “Musik-Handys” (Sony Ericsson W880i) ganz vorn. Das Rennen um das beliebteste Luxus-Handy gewinnt das P’9521 von Porsche Design, und das iPhone von Apple ist schon vor dem Verkaufsstart in Deutschland aus Sicht der “connect”-Leser das begehrteste Design-Handy.

Ein glatter Vierfachsieg geht an Sony, das mit seiner Vaio-Serie sämtliche Notebook-Kategorien für sich entscheidet. Nach Meinung der “connect”-Leser hat der japanische Hersteller sowohl für Einsteiger (Sony Vaio VGN-N31S) als auch in der Mittel- (Sony Vaio VGN-FE41) und Oberklasse (Sony Vaio VGN-FZ11Z) das beste Gerät auf dem Markt und ist auch in Sachen Subnotebooks (Sony Vaio VGN-TX5) führend.

Gewinner bei den Schnurlostelefonen mit und ohne Anrufbeantworter ist das Gigaset SL370 von Siemens. Bei den Design-Schnurlostelefonen kann sich hingegen das Hagenuk Stick auf dem ersten Platz behaupten.

“Produkt des Jahres 2007″ in der Kategorie “TK-Anlagen” ist mit großem Abstand die Fritz!Box Fon WLAN 7170 von AVM. Fujitsu Siemens kann indessen in der Sparte “PDAs” mit seinem Modell Pocket Loox C550 den Punktsieg davontragen.

Gleich zweimal auf dem obersten Podestplatz steht der niederländische Navigationsspezialist TomTom, der sich mit seinem Programm Navigator 6 in der Kategorie “Handy-Navigationssoftware” sowie mit dem TomTom Go 720T im Bereich “Mobile Navigationssysteme” an die Spitze setzt. Bei den Festeinbau-Navigationssystemen hat das Becker Cascade Pro die Nase vorn.