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von Donnersmarck: “Ich werde auch in Hollywood Deutscher sein”

Wednesday, June 27th, 2007

Florian Henckel von Donnersmarck: “Ich werde auch in Hollywood Deutscher sein”

Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck will die Verbindung zu Deutschland auch in der neuen Heimat Los Angeles nicht vernachlässigen.

“Man kann und will sich ja sein Land nicht so völlig aus dem Herzen reißen”, erklärte der 34-Jährige im Interview mit GALA (aktuelle Ausgabe, 28. Juni). “Ich bin Deutscher und werde das auch in Hollywood sein.” Das “Ankommen” in Amerika sei ihm aber leicht gefallen. “Ich habe ja als Kind schon sechs Jahre in den USA verbracht. Ich liebe das Land sehr. Wir genießen alle die große Kinderfreundlichkeit, die hier herrscht”, so der Regisseur, der im Juli zum dritten Mal Vater wird. Von seiner Berufung in die Oscar-Akademie habe er tatsächlich “erst aus der Zeitung” erfahren. “Ich bin besonders glücklich darüber, weil es mein Leben in Los Angeles noch sehr viel interessanter machen wird.” Und noch einen Vorteil habe die Ernennung zum Mitglied des illustren Gremiums: “Meine Frau und ich werden nie wieder in unserem Leben eine Kinokarte kaufen müssen.” Ein “bisschen unheimlich” sei ihm die neue Verantwortung aber doch, “weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was für eine enorme Bedeutung ein Oscar für Karriere und Leben der Gewinner hat. Aber ich werde meine Aufgabe sehr ernst nehmen und nicht nach Sympathie, sondern nur nach der künstlerischen Leistung entscheiden.” (Gala)

Oscar fuer Das Leben der Anderen

Tuesday, February 27th, 2007

WAZ: Oscar öffnet die Türen: Der deutsche Film hat etwas zu erzählen
- Leitartikel von Michael Vaupel

Der Oscar für “Das Leben der Anderen” ist nur die
glänzende Spitze. Das deutsche Kino, das an Masse und Klasse
zugenommen hat, treibt in den letzten Jahren von Erfolg zu Erfolg.
Davon künden auch die Europäischen Filmpreise für “Das Leben der
Anderen” und “Good bye, Lenin!”

Solche Filme sind der beste Beleg dafür, dass deutsches Kino nur
dann international erfolgreich sein kann, wenn es sich auf eigene
Themen, unverwechselbare Optik und charakteristische Schauspieler
besinnt. Weil das lange nicht der Fall war, weil das deutsche Kino
sich an meist platten Komödien versuchte oder große Hollywood-Action
mit kleinen Budgets nachahmen wollte, kam es aus dem Provinziellen
nicht heraus. Jetzt zeigt “Das Leben der Anderen”: Der bescheidene
Etat von 1,8 Millionen Euro reicht sogar zum Oscar, wenn man etwas zu
erzählen hat.

Viele deutsche Filme haben inzwischen etwas zu erzählen. Und es
gibt neuere Produktions- und Verleihfirmen wie etwa die Berliner X
Filme Creative Pool, die inzwischen selbstbewusst ihre Produkte im
Ausland anbieten. “Lola rennt” längst rund um den Erdball, auch “Good
bye, Lenin!” verkaufte sich blendend. “Das Parfüm” verbreitet
ebenfalls weltweit seinen Geruch. Der Oscar für “Das Leben der
Anderen” wird sowohl das Selbstbewusstsein der deutschen Filmbranche,
als auch das Kino-Markenzeichen “Made in Germany” stärken.

Und er wird helfen, Gesichter des deutschen Films international
zu etablieren. Durch “Bella Martha” wurde Robert De Niro auf Martina
Gedeck aufmerksam und engagierte sie für “Der gute Hirte”. “Das Leben
der Anderen” wird ihre Karriere weiter beflügeln. Und Ulrich Mühe hat
sowieso das Potenzial eines Weltklasse-Schauspielers. Zugegeben, es
sind keine Hauptrollen, die Martina Gedeck, Julia Jentsch oder Moritz
Bleibtreu in internationalen Kinoproduktionen spielten. Aber sie
haben einen Fuß in die Tür gekriegt. Und wenn die gesamte deutsche
Filmbranche aus Schauspielern, Regisseuren, Produzenten und
Verleihern jetzt gemeinsam drückt, wird sie diese Tür weiter öffnen
können. Nur Mut!

Gemeinsam, das bedeutet, dass die Sparten sich noch stärker
vernetzen müssen. Dass neben staatlicher Filmförderung auch mehr
Privatkapital eingestrickt werden muss. Kino und seine
Weiterverwertung im Fernsehen und als DVD sind ein Zukunftsmarkt. Den
sollte Deutschland nicht den anderen überlassen. Ein starkes Filmland
ist die beste Voraussetzung dafür, dass dieser Oscar keine
Eintagsfliege ist. (“WAZ)

Oscar-Verleihung steht im Zeichen starker Frauen

Saturday, February 24th, 2007

- Hollywood setzt auf mehr Tiefgang -

helen-mirren  (Helen Mirren, Foto: www.oscar.com)

Die diesjährige Oscar-Verleihung steht ganz im Zeichen von starken und reifen Frauen. Anders als in den vergangenen Jahren sind diesmal Schauspielerinnen nominiert, die mit besonders tiefgehenden und komplexen Rollen für Furore gesorgt haben. Besonders auffallend ist, dass drei der Nominierten in der Kategorie “Beste Hauptdarstellerin” weit über 50 Jahre alt sind. Als Favoritin gilt Helen Mirren für ihre Rolle als Queen im gleichnamigen Film “The Queen” http://thequeen-movie.com

Die Nominierungsliste spiegelt das Verlangen des Publikums nach realistischen und vielschichtigen Filmrollen wider. Glaubt man den Filmemachern, so fordert das Publikum mittlerweile kantigere Geschichten und natürliche Charaktere ein. Frauen beginnen auch langsam Filmrollen-Bereiche zu erobern, die bislang Männern vorbehalten waren. “Die Filmemacher schreiben Rollen für Frauen, die nicht in die Standard-Klischees romantischer Komödien passen oder nur als Begleitung eines männlichen Hauptcharakters angelegt sind”, meint Amy Israel, Produktionschefin bei Paramount Pictures, gegenüber dem Wall Street Journal.

Natürlich hat es auch schon in der Vergangenheit immer wieder herausragende Rollen von Frauen gegeben, so zum Beispiel Bette Davis in “All About Eve” oder unlängst Charlize Theron in “Monster”. Aktuell fällt jedoch die hohe Konzentration solcher Charakterstudien in Blockbustern auf. Und auch für die Zukunft sind bereits weitere in Planung. Auch Hellen Mirren soll in Kürze wieder in einer besonderen Rolle im Film “Angel Makers” zu sehen sein. Und auch von der etwas jüngeren Generation, etwa von Nicole Kidman und Jennifer Jason Leigh, darf sich der anspruchsvolle Filmfan einiges erwarten.

Auch außerhalb des Kinos findet sich der Trend hin zu ungeschminkten Charakteren mit Schwächen und Fehlern. Die Reality-TV-Show “Beauty and the Geek” feiert in den USA derzeit zum Beispiel riesige Erfolge. Das Format zeigt sozial zurückgezogene, unscheinbare Männer bei ihren Versuchen, das weibliche Geschlecht zu erobern. Die Nachfrage nach authentischen Figuren wächst und das Publikum zeigt sich hungrig nach Unvollkommenheit. Viele Filmstudios haben mittlerweile auch das Marketing rund um Independent-Streifen perfektioniert und bekommen immer mehr Erfahrung beim Verkauf von so genannter “schwerer Kost”.

Aussender: www.pressetext.at

Juergen Prochnow praesentiert OSCAR NEWS bei DAS VIERTE

Tuesday, February 20th, 2007

79. Academy Awards – Jürgen Prochnow präsentiert bei DAS VIERTE die OSCAR NEWS: Filmstars in den USA genießen höheres Ansehen als George Bush!

OSCAR WEEKEND: DAS VIERTE zeigt nur Oscar prämierte Spielfilme

Mit einer ganz besonderen Programmierung zu den 79. Academy Awards
wartet der Hollywood-Sender DAS VIERTE am 24. und 25. Februar auf.
Für DAS VIERTE melden sich Schauspieler Jürgen Prochnow und DAS
VIERTE-Reporterin Bettina von Schimmelmann mit den OSCAR NEWS aus
L.A.: Der prominente Hollywood-Insider präsentiert am
Oscar-Wochenende den aktuellsten Klatsch und Tratsch im Vorfeld der
Academy Awards. Für Jürgen Prochnow ist auch klar, “‘Babel’ ist der
Film, der mich dieses Jahr am meisten beeindruckt hat. Sehr
beeindruckend gemacht, sehr beeindruckend gespielt!” Mit der
Oscar-Verleihung setzt Hollywood schon früh jedes Jahr seinen
absoluten Höhepunkt – und Filmstars sind in Amerika nun mal etwas
ganz Besonderes, wie Prochnow exklusiv bei DAS VIERTE bestätigt:
“Filmstar kommt in den Staaten im Ansehen direkt nach dem Präsidenten
- wobei es im Moment wohl noch höher ist als das Ansehen des
Präsidenten, weitaus höher.”

juergen-prochnow

Bettina von Schimmelmann im Gespräch mit Schauspieler Jürgen Prochnow anlässlich der Oscar-Programmierung “Oscar News” auf DAS VIERTE. Foto-Copyright: Jonas Mohr

Anlässlich der Oscar-Verleihung verwöhnt DAS VIERTE seine Zuschauer ein Wochenende lang nur mit Oscar prämierten Filmen. So lädt der Hollywood-Sender am OSCAR WEEKEND u.a. zu Erfolgsfilmen wie “Evita”, “Zeit der Sinnlichkeit”, “Miss Daisy und ihr Chauffeur” sowie der Dokumentation “Inside the golden Statue” ein und setzt mit seiner Programmierung spezielle Akzente an diesem Wochenende.

Mit Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck und seinem Erfolgsfilm “Das Leben der Anderen” hat Deutschland auch ein “heißes Eisen” in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” im Feuer. Der
34-Jährige Kölner ist seit dem Gewinn des 13TH STREET “Shocking
Shorts Award” im Jahr 2000 mit einer steilen Karriere durchgestartet
und am Sonntag, 25. Februar, ab 19.45 Uhr, im Kinomagazin “CUT!” im
Interview mit Sabrina Staubitz zu sehen.

Für alle Online-User bietet DAS VIERTE auch dieses Jahr zusammen
mit der TV Direkt unter www.das-vierte.de die Möglichkeit, im Vorfeld
beim “Oscar-Tipp” mitzumachen und eine Reise in die “Stadt der Engel”
zu gewinnen!

Das OSCAR WEEKEND am 24. und 25. Februar bei DAS VIERTE

Samstag, 24. Februar:

15.25 Uhr  Oscar News mit Jürgen Prochnow und Bettina v.
           Schimmelmann
15.30 Uhr  Evita
18.00 Uhr  Oscar News
18.05 Uhr  Die Brücken von ToKo-Ri
20.10 Uhr  Oscar News
20.15 Uhr  Evita
22.45 Uhr  Oscar News
22.50 Uhr  Zeit der Sinnlichkeit

Sonntag, 25. Februar:

09.55 Uhr  Oscar News mit Jürgen Prochnow und Bettina v. Schimmelmann
10.00 Uhr  Die Brücken von ToKo-Ri
14.00 Uhr  Oscar News
14.05 Uhr  Miss Daisy und ihr Chauffeur
16.00 Uhr  Oscar News
10.05 Uhr  Stalag 17
18.30 Uhr  Dokumentation: Inside the golden Statue
19.45 Uhr  CUT! – Das Kinomagazin u.a. mit Florian Henckel von
           Donnersmarck
20.10 Uhr  Oscar News
20.15 Uhr  Miss Daisy und ihr Chauffeur
22.10 Uhr  Oscar News
22.15 Uhr  Die Gebrochene Lanze