Posts Tagged ‘Schauspielerinnen’

Sandra Bullock wollte nie heiraten

Tuesday, June 23rd, 2009

“Ich habe nichts Gutes erwartet von einer Heirat”, gesteht Sandra Bullock (44) im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL.

“Ich war gegen die Institution Ehe, weil ich keine Vorteile darin sah. Ich finde es auch traurig, dass bei uns gesetzlich geregelt ist, wen und wie wir lieben sollen. Deshalb bin ich auch gegen den Paragraphen, der gleichgeschlechtliche Ehen verbietet.” Ihrer Ansicht nach “eine Schande”.

Heiraten wollte sie selbst eigentlich nie, die Tochter der deutschen Opernsängerin Helga Mayer, die in Virginia geboren ist und ihre ersten zwölf Lebensjahre in Nürnberg verbracht hat. Bis sie 2003 für ihren Patensohn, der ein Riesenfan von Jesse James (40) war, ein Treffen mit ihm arrangierte. Seit knapp vier Jahren ist sie glücklich mit Jesse verheiratet.

Die Schauspielerin, die mit leicht fränkischem Akzent fließend Deutsch spricht, bekennt gegenüber FRAU IM SPIEGEL, dass sie im Alltag “ein echter Angsthase” sei. Bullock: “Ich habe ja schon Angst, wenn ich nur einen Polizisten auf der Straße sehe, dann denke ich, jemand hat vielleicht Drogen in meinem Auto versteckt. Ich kann auch nicht lügen.”

Ihren Beruf liebt und hasst der Hollywood-Star zugleich. “Ich hasse ihn deshalb, weil er mich total vereinnahmt. Ich weiß das, und ich weiß auch, dass ich mich nicht so hineinsteigern sollte. Aber vor allem, wenn ich selbst Produzentin eines Films bin, ist das ein 24-Stunden-Job, sieben Tage die Woche.” Wenigstens habe sie gelernt, ein wenig zu entspannen, wenn sie nur vor der Kamera stehe.

In ihrem neuen Film “Selbst ist die Braut” – zur Deutschland-Premiere kommt sie am 29. Juni nach München – spielt sie die kratzbürstige, karriereorientierte Singlefrau Margaret Tate. Bullock hat auch eine Nacktszene, und man sieht, dass sie gut in Form ist. Was sie dafür tut? – “Ich war immer schon gut durchtrainiert. Und das Witzige an unserem Job ist ja, dass wir Geld dafür bekommen, einen Personal Trainer zu engagieren.”

Shootingstar Sally Hawkins

Tuesday, July 1st, 2008

Ihre Rolle in Mike Leighs neuem Film “Happy-Go-Lucky” hat der britischen Schauspielerin Sally Hawkins, 32, außer dem Silbernen Bären auf der Berlinale noch viel mehr eingebracht:

“Als ich anfing, mich mit ihrem Charakter auseinanderzusetzen, merkte ich, dass ich viel von ihr lernen kann: Ihre Fähigkeit, das Leben zu nehmen, wie es ist, und Dinge einfach passieren zu lassen, ist fast schon erschreckend”, sagt Hawkins in der aktuellen Ausgabe des Magazins BRIGITTE (ab morgen im Handel). Wenn man wie ihre Figur Poppy ständig eine rosarote Brille aufhabe, sehe man mehr von anderen und weniger von sich selbst. “Man nimmt die eigene Person plötzlich nicht mehr so wichtig. Und wenn man die Brille nur lange genug aufhat, färbt das Rosarot auch ab. Ich wurde nach dem Film gefragt, ob es nicht anstrengend sei, ständig ein Dauergrinsen im Gesicht haben zu müssen. War es aber keine Sekunde lang. Ich fühlte mich einfach nur großartig.”

Andere Menschen, so Hawkins, reagierten oft irritiert auf solch notorischen Optimismus. “Die rosarote Brille zeigt ihnen, wie es in ihrem Inneren aussieht, wo sie wirklich stehen. Für viele ist es einfach zu schmerzhaft, die Maske fallen zu lassen und vielleicht das Gesicht zu verlieren. Dabei sind wir alle doch nur kleine Jungs oder Mädchen, die ganz viel Liebe brauchen.”

Foto-Auktion – klassische Bilder von Hollywood-Stars

Thursday, October 25th, 2007

Eine-Million-Dollar Auktion originaler Glanz-Fotografien von Hollywoods erotischen Stars der 1920er und 1930er Jahre

Greta Garbo, Joan Crawford, Jean Harlow, Carole Lombard, Clara Bow, Marlene Dietrich, Bette Davis, Louise Brooks, Norma Shearer und andere, die für ihre historische Nahaufnahme bereit sind

Zum ersten Mal in der Geschichte öffentlicher Auktionen kommen Hollywood “Pre-Code” Glanzfotografien der 20er und 30er Jahre im Wert von mehr als 1.000.000 USD unter den Hammer. Am 7. und 8. November präsentiert Profiles in History, der weltweit führende Händler authentischer Hollywood-Artikel über 1.000 künstlerische Fotografien von unter anderem der legendärsten Schauspieler und Schauspielerinnen, einschliesslich von Greta Garbo, Joan Crawford, Jean Harlow, Carole Lombard, Clara Bow, Marlene Dietrich, Bette Davis, Louise Brooks, Norma Shearer und Thelma Todd und Schauspielern wie Clark Gable, Lon Chaney, Sr., Gary Cooper, John Barrymore und William Powell, um nur einige Namen zu nennen. Diese klassischen Fotos – die grösste Sammlung ihrer Art – wurde von Legenden wie George Hurrell, Clarence Sinclair Bull (für nahezu 40 Jahre Chefin der MGMs Standfoto-Abteilung) und Ruth Harriet Louise, der ersten professionellen Fotografin in Hollywood, die die Metro-Goldwyn-Mayers Portraitstudio von 1925-1930 leitete, geschossen und erwecken die glanzvollsten und erotischsten weiblichen Stars ihrer Ära zu neuem Leben. Darüber hinaus werden besonders seltene Filmfotos, einschliesslich derer aus dem Film “Das Kabinett des Dr. Caligari”, angeboten.

Diese besonders seltenen Original-Fotos ermöglichen einen seltenen Einblick in die sexy, glamouröse Ära bevor der Production Code (auch als Hays Code bekannt) alles änderte. Eingeführt im Jahr 1930, wurde er 1934 wirksam durch Will H. Hays, dem vormaligen Postminister und Wahlmanager im Wahlkampf 1920 für Präsident Warren G. Harding, durchgesetzt. Hays versprach, eine Reihe moralischer Normen für Filme einzuführen. Weltbekannte Kunstmuseen wie auch bedeutende Kunstsammler erkennen den Wert dieser Fotografien an und haben sie anderen Kunstrichtungen gleichgestellt. Diese Institutionen und Sammler und deren Vertreter werden ohne Frage an den weltweiten Geboten ab 12:00 Uhr an beiden Tagen teilnehmen. Gebote können persönlich, vorab per Post, Telefon, Fax oder live über das Internet bei eBay Live Auctions (www.ebayliveauctions.com) abgegeben werden.

Als Zeugnis der spektakulären Natur dieser Fotos hat sich die Arclight Cinemas in Hollywood mit Profiles in History zur Präsentation dieser hervorragenden Kunstwerke zusammengetan und diese öffentlich ausgestellt. Filmfans und Sammler haben nun Zugang zu vergrösserten Versionen dieser fabelhaften klassischen Fotografien.

“Die Hollywood Pre-Code Glanzfotografie der 20er und 30er Jahre wird von der Kunstwelt freudig begrüsst”, sagte Joe Maddalena, Inhaber von Profiles in History. “Das Interesse wurde vor einigen Jahren ausgelöst und nun nehmen diese Meisterwerke und die Portraitfotografen, von denen sie aufgenommen wurden, ihren rechtmässigen Platz neben anderen zeitgenössischen Künstlern des 20. Jahrhunderts ein.”

Sie können alle zum Verkauf angebotenen Fotografien bei www.liveauctions.ebay.com/catalogs/22831 ansehen. Hochauflösende Bilder aller mehr als 1.000 Fotos sind auf Anfrage erhältlich. Für weitere Informationen zu Profiles in History besuchen Sie bitte www.profilesinhistory.com

Oscar-Verleihung steht im Zeichen starker Frauen

Saturday, February 24th, 2007

- Hollywood setzt auf mehr Tiefgang -

helen-mirren  (Helen Mirren, Foto: www.oscar.com)

Die diesjährige Oscar-Verleihung steht ganz im Zeichen von starken und reifen Frauen. Anders als in den vergangenen Jahren sind diesmal Schauspielerinnen nominiert, die mit besonders tiefgehenden und komplexen Rollen für Furore gesorgt haben. Besonders auffallend ist, dass drei der Nominierten in der Kategorie “Beste Hauptdarstellerin” weit über 50 Jahre alt sind. Als Favoritin gilt Helen Mirren für ihre Rolle als Queen im gleichnamigen Film “The Queen” http://thequeen-movie.com

Die Nominierungsliste spiegelt das Verlangen des Publikums nach realistischen und vielschichtigen Filmrollen wider. Glaubt man den Filmemachern, so fordert das Publikum mittlerweile kantigere Geschichten und natürliche Charaktere ein. Frauen beginnen auch langsam Filmrollen-Bereiche zu erobern, die bislang Männern vorbehalten waren. “Die Filmemacher schreiben Rollen für Frauen, die nicht in die Standard-Klischees romantischer Komödien passen oder nur als Begleitung eines männlichen Hauptcharakters angelegt sind”, meint Amy Israel, Produktionschefin bei Paramount Pictures, gegenüber dem Wall Street Journal.

Natürlich hat es auch schon in der Vergangenheit immer wieder herausragende Rollen von Frauen gegeben, so zum Beispiel Bette Davis in “All About Eve” oder unlängst Charlize Theron in “Monster”. Aktuell fällt jedoch die hohe Konzentration solcher Charakterstudien in Blockbustern auf. Und auch für die Zukunft sind bereits weitere in Planung. Auch Hellen Mirren soll in Kürze wieder in einer besonderen Rolle im Film “Angel Makers” zu sehen sein. Und auch von der etwas jüngeren Generation, etwa von Nicole Kidman und Jennifer Jason Leigh, darf sich der anspruchsvolle Filmfan einiges erwarten.

Auch außerhalb des Kinos findet sich der Trend hin zu ungeschminkten Charakteren mit Schwächen und Fehlern. Die Reality-TV-Show “Beauty and the Geek” feiert in den USA derzeit zum Beispiel riesige Erfolge. Das Format zeigt sozial zurückgezogene, unscheinbare Männer bei ihren Versuchen, das weibliche Geschlecht zu erobern. Die Nachfrage nach authentischen Figuren wächst und das Publikum zeigt sich hungrig nach Unvollkommenheit. Viele Filmstudios haben mittlerweile auch das Marketing rund um Independent-Streifen perfektioniert und bekommen immer mehr Erfahrung beim Verkauf von so genannter “schwerer Kost”.

Aussender: www.pressetext.at