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Second Life wird so gross wie das Internet

Tuesday, March 13th, 2007

Exklusiv-Interview in VANITY FAIR: Second Life-Schöpfer Philip Rosedale: “Second Life wird so groß wie das Internet. Ich rechne mit mehr als 1,5 Milliarden Usern.”

Second Life ist eine dreidimensionale Online-Welt, in der sich mittlerweile weltweit vier Millionen Nutzer mit ihrer digitalen Zweit-Persönlichkeit tummeln. VANITY FAIR sprach exklusiv mit dem “Gott” von Second Life. Er heißt Philip Rosedale, ist 38 und der Erfinder der virtuellen Parallelwelt. Im Interview berichtet Rosedale über den Spagat zwischen den zwei Welten und die großen Erwartungen, die der “Schöpfer des digitalen Universums” in sein eigenes Reich setzt: “Second Life wird so groß wie das Internet. Ich rechne mit mehr als 1,5 Milliarden Usern.”

vanity-fair bei second-life
Grafik: Vanity Fair – Condé Nast Verlag

Die starke gesellschaftliche Tendenz der Verlagerung von der realen in die virtuelle Welt sieht Rosedale als Fortschritt an: “Second Life ist der nächste Schritt in der Entwicklung der Menschheit. Das Leben wird virtuell.”

Längst ist Second Life auch in der echten Welt zum Wirtschaftsfaktor geworden, die Menschen tätigen in ihrem zweiten Leben reale Investitionen: “Derzeit beträgt das monatliche Handelsvolumen mehr als 20 Millionen Euro”, überschlägt Rosedale. Um dieses Potential zu nutzen, eröffnen immer mehr Firmen Dependancen in Second Life.

Das ganze Interview ist jetzt in VANITY FAIR zu lesen, die ab sofort auch in Second Life erscheint. Als erstes Magazin der realen Welt wagt VANITY FAIR den Schritt in das Parallel-Universum im Netz. Als Leseprobe ist das Magazin an zwei virtuellen Kiosken und an einer Reihe hoch frequentierter Plätze erhältlich, online können die User Auszüge aus dem echten Heft lesen.

Second Life bietet Unterhaltung mit eigenem Fernsehsender

Sunday, February 18th, 2007

Die virtuelle Welt von Second Life hat nun auch einen eigenen Fernsehsender. Mit Bunch.TV http://www.bunch.tv wird den Bewohnern des Internet-Paralleluniversums kostenloser Fernsehkonsum angeboten. Integriert wurde der Internetsender von der Multimedia-Agentur exozet interact http://www.exozet.com die auf die Konzeption und Umsetzung von Marketingstrategien in Second Life spezialisiert ist. Second Life hat ab sofort eine eigene Senderzentrale, wo sich jeder Bewohner ein TV-Gerät besorgen kann, um darauf Bunch.TV zu empfangen.

“Das Programm umfasst Beiträge zu den Themen Musik, Mode sowie Extremsport und Skurriles. Bunch.TV versteht sich als etwas anderes Fernsehen, zehn Prozent der Inhalte sind Eigenproduktionen, die restlichen Beiträge stammen von Künstlern und Kreativen aus der Independent-Szene”, erklärt Lisa Marahiel, Corporate Communications Manager bei exozet, im Gespräch mit pressetext. Bislang habe in der virtuellen Welt von Second Life ein Mangel an hochwertigem Bewegtbild-Content geherrscht, meint Frank Alexander Zahn, Geschäftsführer von exozet. Mit Bunch.TV solle den Usern nun ein echter Mehrwert geboten werden.

“Bunch.TV selbst gibt es bereits seit 2005 als Webfernsehen, es soll auch künftig nur im Internet gesendet werden”, so Marahiel auf Nachfrage von pressetext. In Second Life hat jeder Nutzer die Möglichkeit den TV-Stream auf sein eigenes Grundstück zu holen. Exozet entwickelte dafür eine eigene Fernbedienung, mit der die User den Stream starten können. Der Sendebetrieb von Bunch.TV in Second Life läuft parallel zum normalen Webbetrieb. Für jene, die sich darüber informieren wollen, wie Bunch.TV in ihrem virtuellen Haus zu empfangen ist, werden in der Sendezentrale eigene Tutorials angeboten.

Im nächsten Schritt ist geplant, das Programm des Websenders auf Second Life abzustimmen und eigene Formate für die virtuelle Welt zu produzieren. Werbeunterbrechungen wie in der Realität soll es zunächst noch nicht geben, Unternehmen können sich aber als Sponsoren betätigen. Generell schließt man bei exozet nicht aus, dass spezielle Live-Events oder Merchandisingartikel in Zukunft Geld kosten werden. “exozet hat bereits weitere Anwendungen für Second Life in Planung, Details dazu können zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht genannt werden”, sagt Marahiel.

Aussender: www.pressetext.de