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Social Network MySpace

Monday, January 12th, 2009

Das Social Network MySpace verdankt seine Popularität zu einem großen Teil dem Selbstdarstellungsdrang der Nutzer. Die Anmeldungen bei der Plattform erfolgen zwar aus den unterschiedlichsten Gründen, doch im Vordergrund steht meist die Präsentation der eigenen Person.

MySpace

Wie der Guardian berichtet, dient MySpace inzwischen sowohl Leuten aus der Film- und Musikindustrie als auch dem durchschnittlichen Nutzer als ideales Werkzeug zur Selbstdarstellung. Das Social Network bietet nach eigenen Angaben jede Menge Möglichkeiten, sich online in Szene zu setzen – mit Angaben über persönliche Vorlieben, Fotos, Videos und Musik.

Natürlich stellen auch die zahlreichen anderen sozialen Netzwerke inklusive Facebook und Bebo ihren Nutzern ähnliche Funktionen zur Verfügung. Allerdings gibt MySpace seinen Mitgliedern deutlich mehr Spielraum bei der Selbstdarstellung. Diese Ansicht vertritt auch MySpace-Sprecher Mats Wappmann auf Nachfrage von pressetext. “Es ist tatsächlich so, dass der wesentliche Unterschied zu allen anderen Social Networks darin besteht, dass das Lifestyle-Portal MySpace seinen Usern die Möglichkeit bietet, sich mit ihrer Kreativität und ihren Leidenschaften visuell darzustellen.” Musikfans, Filmliebhaber oder Hobbyfotografen auf der ganzen Welt präsentierten auf ihren individuell gestalteten Profilen ihre Projekte, ihr künstlerisches Schaffen und dadurch auch ihre Persönlichkeit mit all ihren Facetten, so Wappmann. “Deshalb erfreut sich MySpace bei Usern mit Interessen wie Musik, Film, Fashion, Design, Fotografie, usw. so großer Beliebtheit.” Alle anderen Social Networks sind laut Wappmann “bloß Telefonbücher mit Fotos für Normalos”.

Diverse vorgefertigte Layouts und unterschiedliche Design-Themen ermöglichen es den MySpace-Usern auf einfache Weise und ohne besondere Webdesign-Kenntnisse ihre persönlichen Profile individuell zu gestalten und ihre Persönlichkeit auszudrücken. Hauptkonkurrent Facebook hat im Vergleich dazu bei allen Nutzern mehr oder weniger den gleichen Look. Daneben hat MySpace aber auch davon profitiert, dass viele Leute sich bei jenem Netzwerk anmelden, wo deren Freunde bereits registriert sind. Dieser Effekt kam bei MySpace besonders stark zum Tragen. Von Mai 2004 bis heute vergrößerte sich die Community von zwei Mio. auf mehr als 250 Mio. User. Monatlich loggen sich im Schnitt 115 Mio. Nutzer bei dem Netzwerk ein.

Zwar legt MySpace mittlerweile weniger stark zu als Facebook, seine Wachstumschancen stehen aber trotzdem nicht schlecht. Immerhin startet die Plattform künftig in mehreren neuen Ländern und Sprachen. Ob am Ende alle Nutzer dauerhaft erhalten bleiben oder doch wieder abwandern bzw. die Aktivität auf der Plattform mit zunehmendem Alter der jetzt überwiegend jungen Community abnimmt, bleibt abzuwarten. In nächster Zeit dürfte sich das soziale Netzwerk dank seiner vielfältigen Präsentationsmöglichkeiten aber auf jeden Fall noch erfolgreich weiterentwickeln.

Aussender: pressetext.de

Social Network Facebook startet deutsche Version

Tuesday, March 4th, 2008

Das Social Network Facebook hat seine deutschsprachige Version gestartet (de.facebook.com). Wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt, soll die übersetzte Seite zur Internationalisierung des sozialen Netzwerkes beitragen.

Ab sofort kann jeder Nutzer, der aus einem deutschsprachigen Land auf die Website zugreift, sein Profil in deutscher Sprache nutzen. An der Übersetzung der des Netzwerkes hatten sich zuvor rund 2.000 deutschsprachige Facebook-User beteiligt. Der Prozess konnte dank der Mithilfe innerhalb von zwei Wochen durchgeführt werden.

Angekündigt wurde die deutsche Version bereits im vergangenen Dezember. Neben MySpace, das bereits seit einiger Zeit auch eine deutschsprachige Seite betreibt, wird Facebook mit seiner übersetzten Version insbesondere dem heimischen Netzwerk studiVZ Konkurrenz machen. Schon jetzt zähle Facebook mehr als eine Million aktive Nutzer aus deutschsprachigen Ländern, so Matt Cohler, Vice President Product Management bei Facebook.

studiVZ seinerseits startete erst vor wenigen Tagen ein erweitertes Angebot unter dem Namen meinVZ meinvz.net – das nun auch Nutzer außerhalb der Studentengemeinschaft ansprechen soll. Ob der Zeitpunkt bewusst gewählt wurde, oder sich die beiden Plattform-Starts zufällig überschneiden, bleibt offen. “Wir haben das neue Portal bereits vor einiger Zeit angekündigt und richten uns nach unserer technischen Planung, nicht nach anderen Plattformen”, so die Erklärung von Dirk Hensen, Unternehmenssprecher von studiVZ, auf Nachfrage von pressetext. In einen offenen Konkurrenzkampf will das deutsche Portal demzufolge nicht treten.

Facebook wird weiterhin ständig um neue Funktionen erweitert, daher soll es den Nutzern auch ermöglicht werden, die neuen Features in ihre Sprache zu übertragen, heißt es seitens der US-Plattform. Zudem wird in Kürze die Übersetzungs-Applikation für Plattform-Entwickler zur Verfügung stehen, die ihre Anwendungen von Facebook-Nutzern ins Deutsche übertragen haben wollen. Im Vorfeld konnten Mitglieder, die ihrem Profil die Facebook-Übersetzungsanwendung hinzugefügt hatten, ihre Übersetzungsvorschläge direkt während der Nutzung tätigen. Danach stimmten die anderen User über die Vorschläge ab, um so zu einer bestmöglichen Übersetzung zu gelangen. So entschieden sich die Nutzer beispielsweise für das Wort “Anklopfen” anstelle des englischen Ausdrucks “poke”. Ergänzend zur Plattform im Netz sind ab sofort auch die mobilen Facebook-Anwendungen in deutscher Sprache verfügbar.

Aussender: www.pressetext.de

Xing will auch Software vernetzen

Saturday, March 24th, 2007

- Offene Schnittstellen sollen kreative Entwickler locken -

Die Social-Network-Plattform Xing http://www.xing.com – vormals unter OpenBC bekannt – möchte rund um seine Community ein erweitertes Netzwerk aufbauen und hat angekündigt, die XML-Schnittstellen zu veröffentlichen. Damit können andere Programme an das System andocken. Xing hofft, kreative Entwickler und Anbieter von Drittprogrammen zu locken, die die Plattform mit eigenen Ideen weiterentwickeln. Damit soll eine Infrastruktur für globalen Business-Austausch geschaffen werden. “Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, die resultierend aus dem kreativen Potential externer Entwickler entstehen werden. Denkbar sind Desktop- und Internet Applikationen sowie Ad-ons auf bestehende Software”, heisst es von Seiten des Unternehmens auf Anfrage von pressetext.

“Die Bereitstellung einer API (Application Programming Interface) in Form eines Web-Service bedeutet für Mitglieder die sichere Nutzung der Xing-Daten mit anderen Tools und Applikationen”, heißt es in einer entsprechenden Aussendung. Durch vielfältige Kombination bereits bestehender Inhalte, darunter den Informationen aus persönlichen Xing-Profilen, entstehen so genannte Mashups, die dem jeweiligen Nutzer mehr Individualität und Freiraum geben und somit den Nutzwert seines Xing-Profils erhöhen. Ebenso wie der Suchmaschinenriese Google Daten für Mashups bereit stellt, will Xing seine Business-Daten anbieten.

Das Ziel liegt auf der geschäftlicher Kontaktebene. “Neben web-basierten Diensten sind auch Browser-Plugins oder Desktop-Applikationen wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes, sowie Customer Relationship Management (CRM) Programme von SAP, Siebel oder Salesforce denkbar”, heißt es. Natürlich würden Datensicherheit und Datenschutz immer berücksichtigt. Nach der Komplettierung der API ist eine offene Beta-Phase geplant. Derzeit steht die Schnittstelle nur einer geschlossenen Benutzergruppe zur Verfügung.

Aussender: www.pressetext.de