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Handbuch der Java Programmierung

Friday, December 7th, 2007

Handbuch der Java Programmierung Java ist eine schmackhafte Kaffee-Bohne, ein Modetanz der 1920er, ein Brettspiel, ein Stoffgewebe für Stickereiarbeiten, eine Stadt in den Vereinigten Staaten (South Dakota), eine traumhafte Urlaubsinsel und in der IT-Welt eine von der Firma Sun Microsystems entwickelte Softwaretechnologie, eine objektorientierte Programmiersprache und eine Ablaufumgebung (Java-Plattform), die verwendet wird, um Java-Programme zu nutzen.

Dabei ist Java ein Open-Source-Projekt: Seit 1995 ist der Quellcode von Java öffentlich.

Drei Dinge braucht der Java-Programmierer
Das Motto von Guido Krügers „Handbuch der Java Programmierung“ ist, ein Allround-Buch zum Anfassen, Durchblättern und zur Umsetzung zu sein!
Die hochgeprägten Java-Bohnen auf dem Cover sind zum Anfassen realistisch, das Lesen und Durchblättern des zweifarbigen Buches mit vierfarbigem Fototeil der Trauminsel Java macht Spaß und Lust aufs Reisen und der Inhalt verschafft bei der Umsetzung eigener Projekte echten Praxisnutzen und Mehrwert!

Handbuch der Java Programmierung
- aktuell zur Java Standard Edition Version 6
Java ist als universelle, plattformunabhängige Programmiersprache bereits seit langem etabliert. Die Liste der programmierten Anwendungen umfasst Datenbank-Applikationen, GUI-Anwendungen und –Tools oder Web Services. Auch zur Programmierung von Handys, PDAs oder Kreditkartenapplikationen wird Java mittlerweile verwendet.

Für die fünfte Auflage der Java-Bibel holt sich Guido Krüger mit Thomas Stark Verstärkung an Bord. Die Neuauflage des Handbuchs wurde für die Version 6 der Java Standard Edition mit dem Codenamen Mustang überarbeitet.
Mit der Version 6 wurde die Leistungsfähigkeit der beliebten Java-Plattform erneut gesteigert; neue Sprachfeatures versprechen mehr Übersicht und mehr Möglichkeiten bei der Programmierung. Ein Hauptaspekt dieser Version liegt in der Unterstützung von XML.

Die Autoren zeigen Ihnen in bewährter Weise, welche Änderungen Sie erwarten und wie Sie mit der neuen Java-Plattform leistungsfähige Anwendungen erstellen.
Neben vielen Detailverbesserungen, überarbeiteten Listings und Korrekturen findet der Leser in dieser Auflage weitere Klassen und Interfaces aus der Java Standard Bibliothek, eine aktualisierte Ein- und Ausgabe, neue Beispiele für reguläre Ausdrücke, ein neues Kapitel zur Persistenz API sowie eine Einführung in die Welt der Annotationen.
Mit diesem Buch lernen Sie Java in seiner Gesamtheit kennen – von den Grundlagen bis hin zu komplexen Themen wie Grafik- und Netzwerkprogrammierung oder auch Kryptografie.

Zusätzlich werden weiterführende Themengebiete wie Meta-Informationen im Quellcode mit Hilfe von Annotationen, Design Pattern und Objektorientierte Persistenz behandelt. Durch die klare Sprache und zahlreiche, gut verständliche Beispielprogramme eignet sich das Buch hervorragend zur Verwendung im Unterricht und zum Selbststudium.

Zielgruppe: Anfänger erhalten einen leichten Einstieg in Sprache und Klassenbibliotheken, Fortgeschrittene sowie Profis ein komplettes Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit.

DVD: Als zusätzliche Neuerung finden Sie auf der beiliegenden DVD im Ordner /MindMaps erstmals die behandelten Themenkomplexe als grafische MindMap aufgearbeitet, das „MASTER CLASS Java EE5“ als eBook, Tutorials aus den Video-Trainings „Java 2EE 5“ und „Java 6“, dieses Buch als HTML-Ausgabe, alle Beispiele aus dem Buch, Java 6 SDK und Eclipse 3.3.

Autoren: Guido Krüger ist Autor zahlreicher Artikel und Fachbücher und hat langjährige Erfahrung in Forschung und Lehre. Der Java-Community ist er vor allem durch seine Beiträge in den einschlägigen Newsgroups und durch die frei verfügbaren HTML-Versionen seiner Bücher bekannt. Im “Handbuch der Java-Programmierung” gibt er sein umfangreiches Wissen weiter.

Thomas Stark setzt sich intensiv mit Java und der Java Enterprise Edition auseinander und ist seit Jahren als Autor und Trainer auf diesem Gebiet tätig. Er verfügt über einen enormen Fundus an Fachwissen und Praxisbeispielen, der die Grundlage seiner zahlreichen Bücher, Fachartikel und Schulungen bildet.

Blog: Lesen Sie auch den Blogeintrag zum Buch.

Produkt: Handbuch der Java Programmierung, ISBN: 978-3-8273-2373-6, Hardcover, 1332 Seiten, 2-farbig, mit Bilderdruck, 1 DVD, € 49,95 [D]

Weblink: Handbuch der Java Programmierung – Bestellen

Handy-Sparsoftware Dolphin fuer Windows Mobile

Tuesday, November 27th, 2007

Die Handy-Sparsoftware Dolphin steht ab sofort für Smartphones und Pocket PC mit Windows Mobile unter go-dolphin.de zum Abruf bereit.

Das Handy-Programm, das schnell mal 50 Prozent der monatlichen Telefonkosten einsparen kann, ist verfügbar für die Windows Mobile-Versionen 2003, 5 und 6. Die Dolphin-Software trägt das offizielle Kompatibilitätszertifikat für Windows Mobile, nachdem es von den National Software Testing Labs (NSTL, Inc.) auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Ebenso wie die schon länger verfügbare Dolphin-Software für Handys mit Symbian-Betriebssystem sorgt auch die neue Windows Mobile-Version vollautomatisch für die Kostenoptimierung der Telefonverbindung. Vor jedem Gespräch prüft das Programm, ob es eine günstigere Verbindung als über den eigenen Provider gibt. Ist das der Fall, wählt die Software selbstständig die preiswertere Verbindung und spart damit dem Nutzer oft bis zu 50 Prozent seiner monatlichen Gesprächskosten ein. Diese voll automatisierte Tarifoptimierung, die softwaregesteuert ohne Eingriff des Nutzers im laufenden Betrieb auskommt, ist eine bisher einmalige Lösung für Geräte auf Windows Mobile-Plattform. Ist das Gespräch im Providertarif billiger, weil es zum Beispiel unter eine bestehende Flatrate fällt, bleibt die Verbindung automatisch beim Provider. Für die Verbraucher bietet die Software einen bequemen Weg, ohne Änderung des Telefonverhaltens Geld zu sparen.

Mit dem “Delphin im Handy” fallen für ein Festnetzgespräch 3 Cent Dolphin-Kosten pro Minute an, bei einem Gespräch in ein deutsches Handynetz betragen die Dolphin-Kosten 14,9 Cent pro Minute. Auch ins Ausland kann mit dem Delphin gespart werden: Gespräche in mehr als 100 Länder kosten über Dolphin lediglich 8,9 Cent pro Minute. SMS in ausländische Netze liegen mit 15,9 Cent pro Minute ungefähr bei der Hälfte der durchschnittlichen Providertarife. Auch inländische Kurznachrichten belasten die Dolphin-Rechnung mit lediglich 8,8 Cent.

Wie bei der Symbian-Version, dem Betriebssystem für Nokia Smartphones, arbeitet auch die Windows Mobile-Software mit Call Through (Durchwahl) oder Call Back (Rückruf), je nachdem, welche Variante für den Verbraucher günstiger ist. Der Dolphin-Nutzer kann außerdem entscheiden, ob das Gespräch mit einer GPRS-Datenverbindung oder über Tastentonwahl (DTMF) aufgebaut wird. Der Verbindungsaufbau über GPRS ist schneller, die Methode über DTMF hingegen kostenlos. Die Kosten für den GPRS-Datentransfer richten sich nach den Providerkosten, fallen aber aufgrund der kleinen Datenpakete nur bei sehr kurzen Gesprächen ins Gewicht.

Mit Windows Mobile und Symbian ist die Dolphin-Software auf den wichtigsten Betriebssystemen für Smartphones, Personal Digital Assistants (PDA) und Pocket PC lauffähig. Geräte mit Windows Mobile gibt es von allen gängigen PDA- und Handyherstellern einschließlich Acer, Asus, Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard, HTC, Motorola und Samsung. Symbian ist das Standardbetriebssystem für Nokia-Handys, aber auch für Mobiltelefone von SonyEricsson und weiteren Herstellern. “Nutzer von Smartphones und Pocket PCs mit Windows Mobile gehören zu den Vieltelefonierern, die von der Dolphin-Ersparnis besonders stark profitieren können”, sagt Oliver Wilps, Geschäftsführer der Dolphin Telecom GmbH.

Zu viel Software im Einsatz

Tuesday, November 6th, 2007

Zu viel Software im Einsatz: Telko-Unternehmen verschenken Einsparpotenziale

Zu viel Software – zu wenig genutzt. Vier von zehn Unternehmen in der Telekommunikationsbranche geben an, mehr als 100 Software-Anwendungen im Einsatz zu haben – Großunternehmen sogar mehr als 1.000. Für die tägliche Arbeit verwenden die Betriebe allerdings durchschnittlich nur rund ein Drittel davon.

Große Telekommunikations-Konzerne nutzen damit nur etwa 350 ihrer rund 1.000 installierten Software-Anwendungen regelmäßig. Dieses Missverhältnis zeigt, dass die Software-Planung bei Unternehmen der Telekommunikationsbranche häufig ineffizient ist. Es wird Software beschafft, die nicht zwingend benötigt wird und wertvolle Ressourcen bindet. Die Möglichkeit, auch in der Software-Beschaffung Kosten zu sparen, wird bisher zu wenig genutzt. Das ergibt die Untersuchung Telco Trend, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk durchgeführt wurde.

Dabei spielen Kostendisziplin und hohe funktionale Unterstützung der Geschäftsprozesse durch die IT eine zentrale Rolle im Telekommunikationsmarkt. Der Grund: massive Preiskämpfe und sinkende Margen. Als Reaktion sehen 52 Prozent aller befragten Fach- und Führungskräfte vor allem in der richtigen Verwendung der IT-Ausstattung Potenzial zur Verbesserung und Effizienzsteigerung. Zudem wollen rund 30 Prozent der Befragten die Software für die Vertriebs- und Abrechnungsprozesse funktional überprüfen. Die Ziele sind weniger Kosten und bessere interne Abläufe, um den Kunden mehr Service bieten zu können.

Die effiziente und effektive Nutzung der IT kann zudem die Gewinnsituation der Telko-Unternehmen spürbar verbessern. Unternehmen mit guten Gewinnaussichten für 2007 kommen mit deutlich weniger Software aus. Nur 30 Prozent der Unternehmen mit steigender Gewinnprognose verfügen über mehr als 100 unterschiedliche Software-Anwendungen, 57 Prozent der befragten Unternehmen mit erwartetem Gewinnwachstum haben weniger als 100 Software-Lösungen angeschafft. Bei den Anbietern, die mit stagnierenden oder zurückgehenden Gewinnen rechnen, sieht es genau umgekehrt aus. Von ihnen geben rund 70 Prozent an, mehr als 100 Anwendungen installiert zu haben. Eine Überprüfung der IT-Ausstattung auf ihren tatsächlichen Nutzen kann sich somit auszahlen.

Hintergrundinformationen
Die Studie TELCO Trend stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk vom 1. Juni bis 31. Juli 2007 durchgeführt wurde. Dabei wurde untersucht, wie die Mitarbeiter der Telekommunikationsunternehmen heute und in Zukunft den Telekommunikationsmarkt einschätzen. Der TELCO Trend wird regelmäßig durchgeführt. Dadurch ist es möglich, Einschätzungen bezüglich der Entwicklungen der dynamischen Telekommunikationsbranche kontinuierlich abzufragen.

Rasantes Wachstum bei Softwareload

Monday, May 14th, 2007

Nach nur fünf Monaten zählt Softwareload, das Download-Portal von T-Com, eine halbe Million registrierte Nutzer und hat sich damit in der Spitze der Download-Angebote für Software etabliert.

Das dritte Mitglied der Load-Familie ist im November 2006 mit mehr als 17.000 Software-Titeln im Sortiment gestartet und erfreute sich von Beginn an großer Beliebtheit bei den Usern. In fünf Monaten haben die 500.000 registrierten Nutzer bereits rund zwei Millionen Programme heruntergeladen. “Wir freuen uns, dass sich bereits nach so kurzer Zeit eine halbe Million Internetnutzer für unser Angebot entschieden haben. Die positive Resonanz ist für uns Ansporn, Angebot und Service auch weiterhin auszubauen. Allein in den vergangenen Monaten haben wir unser Sortiment um über 400 ausgewählte Software-Titel erweitert”, so Dirk Lebzien, Senior Manager Softwareload.

Intensive Nutzung in den Abendstunden

Die Käufer bei Softwareload schätzen vor allem die Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten. Das belegen erste Analysen des Nutzerverhaltens der Softwareload-Kunden: “Fast die Hälfte (46,7 Prozent) der Downloads bei Softwareload erfolgt nach Feierabend zwischen 17 und 24 Uhr. Selbst in den Nachtstunden zwischen 0 und 6 Uhr werden noch rund 5 Prozent aller Downloads getätigt”, so Lebzien. Zudem hat eine Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Softwareload ergeben, dass nur rund ein Drittel der Software-Käufer mit der Beratungskompetenz (28,6 Prozent) und der Neutralität (37,2 Prozent) der Verkäufer im stationären Handel zufrieden sind. “Der virtuelle Vertrieb bietet den Nutzern neue Möglichkeiten zur Orientierung und unterstützt sie bei der Auswahl der passenden Software”, kommentiert Dirk Lebzien. “So geben bei Softwareload Top-Listen Aufschluss über die beliebtesten Programme, Testberichte verschiedener Fachzeitschriften sind direkt auf den Produktseiten hinterlegt und Produktbewertungen anderer Nutzer können eingesehen werden.” Rund zwei Drittel der Softwarekäufer halten diese Funktionen laut GfK für wichtig bis sehr wichtig.

Multimedia, Tuning und Sicherheit vorn

Besonders gefragt bei den Softwareload-Kunden: Multimediaanwendungen, mit denen sich Bilder, Videos und Musikdateien aufnehmen, verwalten und bearbeiten lassen (u. a. Online TV Global 3, Nero 7 Premium Reloaded und FreeTV 2). Dicht dahinter finden sich Tuning-Programme (z. B. DriverGenius Pro 2007, TuneUp Utilities 2007 oder PC Booster 5), welche die Leistung des PCs teils deutlich steigern. Auch Sicherheitsprogramme wie Kaspersky Internet Security 6 und Serviceprogramme wie das Rechtschreibtool Duden Korrektor Standard oder die Steuersoftware WISO Sparbuch 2007 sind sehr beliebt.

Die Top Seller bei Softwareload im Überblick*:

   1.     Online TV Global 3
   2.     DriverGenius Pro 2007
   3.     TuneUp Utilities 2007
   4.     PC Booster 5
   5.     Nero 7 Premium Reloaded
   6.     Duden Korrektor Standard
   7.     WISO Sparbuch 2007
   8.     Kaspersky Internet Security 6
   9.     FreeTV 2
   10.    XP Tools

Frauen bei Software-Downloads noch zurückhaltend

Die Softwareload-Nutzer sind derzeit noch überwiegend männlich (83,4 Prozent). Dazu Dirk Lebzien: “Der Frauen-Anteil an erfahrenen Computer-Nutzern liegt bei etwa 20 Prozent. Dies spiegelt sich in unseren Nutzer-Zahlen wider. Bei den Computer-Einsteigern hingegen ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in etwa ausgeglichen. Um auch diese Zielgruppe anzusprechen, bieten wir zu vielen unserer Software-Titel Workshops zur Nutzung an. Bei der Suche nach dem richtigen Programm helfen wir mit umfangreichen Beratungsangeboten.”

Software-Downloads wachsen überdurchschnittlich

Der Erfolg von Softwareload spiegelt die zunehmende Bedeutung des Internets als Vertriebskanal für digitale Inhalte wider: Laut einer Untersuchung der GfK ist der Markt für Software-Downloads im Jahr 2006 mit 15 Prozent im Vergleich zum Gesamt-Softwaremarkt überdurchschnittlich gewachsen. Im Jahr 2006 hatten Internet-Downloads bereits einen Anteil von rund einem Fünftel (19 Prozent) am Privatkundengeschäft mit Software**. Im Vorjahr lag der Vergleichswert erst bei 15 Prozent.

*  Zeitraum 12/2006 bis 04/2007
** ohne Vorinstallationen

PC Magazin – Wir empfehlen keine illegalen Downloads

Tuesday, February 20th, 2007

- Stellungnahme PC Magazin zur Rüge durch den Presserat -

Das vom Presserat gerügte PC Magazin will in der am 3. März kommenden Ausgabe 4/2007 die bisher noch nicht abgedruckte Rüge veröffentlichen. Die Redaktion des PC Magazins weist dabei die Kritik zurück, Software zum illegalen Download zu empfehlen oder Anleitung zu illegalen Handlungen zu geben. “Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass Berichterstattung in der vorliegenden Form zulässig ist.”

Das PC Magazin habe in den monierten beiden Artikeln lediglich “über die Verhältnisse in China” bzw. über “ausdrücklich als illegal bezeichnete Download-Quellen” berichtet.

Quelle: http://www.golem.de/0702/50642.html

Lesen Sie hier einen Artikel des “Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft” zum angeblich “illegalem Verhalten” der Computermagazine PCgo und PC Magazin:

[Beginn der Pressemitteilung]

Phonoverband: PCgo und PC Magazin leiten zu illegalem Verhalten an und
drucken “Öffentliche Rügen” des Presserats nicht ab

Obwohl der Deutsche Presserat bereits im Dezember
gegen die Computermagazine PCgo und PC Magazin öffentliche Rügen mit
Abdruckverpflichtung wegen detaillierter Anleitungen zu illegalen
Downloads ausgesprochen hat, sind diese bis heute nicht abgedruckt
worden. Darauf hat der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft
am Montag in Berlin hingewiesen. Die “öffentliche Rüge mit
Abdruckverpflichtung” ist die schärfste Sanktionsmöglichkeit des
Presserates, der damit den Beschwerden mehrerer Labels stattgegeben
hatte. “Statt die Rüge abzudrucken, titelt die Zeitschrift PCgo in
der aktuellen Ausgabe erneut: ‘Original-Filme perfekt geknackt’”,
betont Rechtsanwalt Barend Bakker von Waldorf Rechtsanwälte, die das
Verfahren geführt hatten.

Das PC Magazin hatte in den Ausgaben 6/2006 und 8/2006 unter den
Überschriften “Chinas illegale Download-Sites” und “Hier klaut
Deutschland” detaillierte Beschreibungen veröffentlicht, wie sich
Leser illegal Musik aus dem Internet beschaffen können. “Eine
Berichterstattung über Raubkopien ist grundsätzlich legitim. Jedoch
muss das Bericht erstattende Medium gewährleisten, dass der
entsprechende Artikel nicht als Anleitung zum (illegalen) Download
benutzt werden kann”, heißt es in der Begründung des Presserates. Mit
dem Ansehen der Presse sei es nicht vereinbar, wenn ein Medium durch
die detaillierte Darstellung eines illegalen Vorganges jedem
Rezipienten ermögliche, Raubkopien aus dem Internet zu ziehen.

In einem ähnlich gelagerten Fall berichtete PC Go unter dem Titel
“Download Zone Russland” über den illegalen Download von Software und
Musik aus Russland. “Hier wird das Urheberrecht völlig ignoriert”,
heißt es auf der Titelseite. Und weiter: “Da gibt es einfach alles!
Kinderleicht und ohne Russisch-Kenntnisse alles finden.” Dazu bietet
die beigelegte DVD Spezialsoftware zum Download von Software, Filmen
und MP3-Dateien. “Wenige schwarze Schafe, die mit reißerischen Titeln
Auflage machen, schaden so einer ganzen Zeitschriftengattung, die
überwiegend seriös berichtet. Auch zwei Ausgaben später die Rügen des
Presserates nicht abzudrucken, hat mit fairer Berichterstattung wenig
zu tun”, sagt Peter Zombik, Geschäftsführer der deutschen
Phonoverbände.

[Ende der Pressemitteilung]

Quelle: Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft
www.ifpi.de