Posts Tagged ‘Spyware’

Warnung vor angeblichen Sicherheitsprogrammen

Wednesday, November 7th, 2007

Betrügerprogramme – Die COMPUTERBILD warnt vor wirkungslosen Sicherheitsprogrammen. Angeblicher Viren- und Spionage-Schutz gefährdet in Wirklichkeit den PC.

Im Internet werden immer mehr angebliche Sicherheitsprogramme angeboten, die in Wirklichkeit nutzlos sind und den PC gefährden. Wer auf die vermeintlichen Gratis-Schutzprogramme vertraut, riskiert den Verlust seiner Daten. Daher sollte jeder Computer-Besitzer so schnell wie möglich seinen PC überprüfen und die gefährlichen Programme sofort löschen. Zu den bekanntesten Vertretern gehören “WinAntiVirus”, “Adware Striker” und “Spyware Soft Stop”.

Ein Großteil der Programme arbeitet nach der gleichen Masche: Bei der ersten Untersuchung des Computers werden meist Dutzende von Schädlingen gemeldet, die in Wirklichkeit gar nicht da sind. Einige der Betrügerprogramme bringen sogar selbst echte Schädlinge mit. Mit übertriebenen Gefahrenhinweisen versuchen sie dann, den besorgten PC-Besitzer zum Kauf der Vollversion des angeblichen Schutzprogramms zu erpressen. Denn nur mit der teuren Vollversion lässt sich der vermeintlich virenverseuchte PC wieder säubern.

Das Problem: Der Nutzer glaubt, er würde seinen Computer mit dem Kauf des Schutzprogramms vor Gefahren aus dem Internet schützen. Tatsächlich aber haben Viren und Trojaner leichtes Spiel. Denn keines der Betrügerprogramme macht ernsthafte Versuche zur Abwehr.

COMPUTERBILD veröffentlicht in Ausgabe 23/2007 erstmals eine Liste mit 122 gefährlichen Programmen, die in einem großen Test als betrügerisch entlarvt werden konnten. Außerdem liefert COMPUTERBILD detaillierte Informationen, wie man solche Betrügerprogramme mithilfe von echten Schutzprogrammen erkennt und entfernt.

Ad-Aware 2007 Free – Download Schutz vor Spyware

Friday, October 5th, 2007

“Ad-Aware 2007 Free” findet und entfernt Spyware von Windows-Rechnern. Lavasofts Ad-Aware 2007 Free ist eines der beliebtesten AntiSpyware-Tools und wird seit Jahren auch in einer kostenlosen Variante angeboten. Ad-Aware durchforstet das Windows-System und löscht nach Wunsch vorhandene Spyware. Dazu zählen Data-Miner, aggressive Werbung, Scumware, Trojaner, Dialer, Browser Hijacker, Cookies usw.

Hier können Sie sich Ad-Aware 2007 für den persönlichen Gebrauch kostenlos runterladen: Ad-Aware 2007 Free – Download

Musik gefaehrlicher als Porno

Monday, June 4th, 2007

Das Risiko, den eigenen Computer mit Schadsoftware zu verseuchen, ist bei der Internetsuche nach Musik doppelt so hoch wie nach Porno. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie zur Suchmaschinensicherheit “The State of Search Engine Safety” des Sicherheitsspezialisten McAfee http://www.mcafee.com, die heute, Montag, veröffentlicht werden soll.

Etwa neun Prozent der Pornoseiten schleusen laut Studie schädliche Software auf den Computer, berichte die LA Times. Bei Musik-Webseiten liegt der Prozentsatz mehr als doppelt so hoch. 19 Prozent der Seiten hinterlassen nach dem Besuch Spyware, Adware oder Spam.

In der McAfee-Studie wurden die Ergebnisse von Suchmaschinen für 2.300 beliebte Schlüsselwörter unter die Lupe genommen. Sucht man beispielsweise nach “screensaver”, so sind die Ergebnisseiten zu 42 Prozent mit Malware verseucht und werden von McAfees SiteAdvisor mit der Warnflagge Gelb oder Rot gekennzeichnet. Ebenso risikoreich ist es nach Begriffen zu suchen, die mit digitaler Musik in Verbindung stehen. Die Schlüsselwörter “Kazaa” und – als Spitzenreiter – “BearShare” liefern bis zu 46 Prozent Ergebnisse, die in Verbindung mit ungewünschter Zusatzsoftware stehen. Vor allem Filesharing-Programme installieren vorwiegend Adware auf dem PC, die den User schließlich mit Werbebanner oder Werbe-Pop-ups belästigt.

Den Grund, warum die Suche nach Porno im Internet weniger gefährlich ist, sehen McAfee-Experten in der wirtschaftlichen Lage der Branche. “Betreiber von Premium-Pornoseiten machen ein sehr gutes Geschäft. Mit Malware auf der Webseite würden sie ihre Kunden vertreiben”, meint Mark Maxwell, Senior Produkt Manager SiteAdvisor bei McAfee. Mit Musik Geschäfte zu machen, sei dagegen schwerer, daher müssten sich die Webseitenbetreiber mit Adware ein Zubrot verdienen. Kritik ernten die Suchmaschinen von McAfee in Bezug auf Anzeigen und bezahlte Suchergebnisse. Hier sei der das Infektionsrisiko doppelt so hoch wie beim herkömmlichen Suchergebnis.

Insgesamt seien Suchmaschinen sicherer geworden, so die Studienautoren. Etwa vier Prozent aller Suchergebnisse bergen ein Risiko für den eigenen Computer. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei fünf Prozent. “Wir haben deutliche Schritte in die richtige Richtung gesehen”, lobt Maxwell die Suchanbieter. Google beispielsweise würde Seiten, von denen ein Risiko ausgeht, markieren. “Das Thema ist uns sehr wichtig und wir wollen unsere User natürlich davor bewahren, mit Bad- und Adware belästigt zu werden. Dazu haben wir seit über einen Jahr eine Projektgruppe, die sich explizit mit diesem Thema auseinandersetzt”, erläutert Google-Sprecher Kay Oberbeck im Gespräch mit pressetext http://googleonlinesecurity.blogspot.com.

“In den Suchergebnissen versehen wir Seiten, von denen potenziell ein Risiko ausgeht, mit einem entsprechenden Hinweis. Der User kann schließlich selbst entscheiden ob er den Link anklicken will oder nicht”, so Oberbeck. Besonders aufmerksam seien die Google-Techiker bei Anzeigen. “Sowohl automatisierte als auch manuelle Prozesse überprüfen die Anzeigen auf Badware”, führt Oberbeck aus. Trotz der deutlichen Verbesserung mahnt Maxwell dennoch zur Vorsicht: “Der Durchschnittsuser muss weiterhin auf der Hut sein, denn es gibt nach wie vor eine Fülle von Webseiten, wo man vorsichtig sein soll.”

Aussender: www.pressetext.at

Malware im Windows Live Messenger

Thursday, February 22nd, 2007

- Integrierter Werbebanner installiert fragwürdiges Programm -

Einge Anwender des Windows Live Messengers sind in den vergangenen Tagen einer Malware-Attacke aufgesessen, die über ein im Chat-Client integriertes Werbebanner initiiert wurde. Laut Sicherheitsexperten handelte es sich dabei um ein unter dem Namen “Winfixer” bekanntes Programm, das Anwender vor angeblichen Sicherheitsbedrohungen warnt. Durch ein Pop-up wird der PC-User darauf aufmerksam gemacht, dass Malware auf dem Gerät gefunden wurde. Ungeachtet der zumeist haltlosen Warnungsszenarien fordert das Programm schließlich den Benutzer auf, seinen PC über die registrierte Version einer Antiviren-Software zu entfernen.

Einmal installiert malträtiert das Programm Anwender mit ständigen Warnungen und der Aufforderung die Säuberungssoftware zu erwerben. Zudem wird die Leistungsfähigkeit des infizierten PCs vermindet. Besonders heimtückisch ist dabei, dass allein der Klick auf das Warnungs-Pop-up genügt, um die Spyware zu installieren. Je nach Browser-Version installiert sich die Software auch über aktiviertes ActiveX. Microsoft hat auf den Vorfall reagiert und zugegeben, dass das Malware-Programm über die Messenger-Werbebanner beworben und vertrieben wurde. Man habe die entsprechenden Banner sofort entfernt und entschuldige sich für entstandene Unannehmlichkeiten, so die Microsoft-Sprecherin Whitney Burk. Microsoft versprach zudem, zukünftig bei der Freigabe von Werbungen noch penibler darauf zu achten, dass ein derartiger Vorfall nicht mehr vorkommt.

Branchenkenner vermuten, dass Microsoft die besagten Werbeeinschaltungen nicht direkt an das für die Malware verantwortliche Unternehmen verkauft hat. Vielmehr sei davon auszugehen, dass sich die Werbenden absichtlich falsch registriert haben und dann anstelle der offiziell vereinbarten Werbung die umstrittenen Malware-Einschaltungen getätigt haben, so die Spyware-Expertin Sandi Hardmeier http://msmvps.com/blogs/spywaresucks/default.aspx

Aussender: www.pressetext.de