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Neuer IT-Studiengang in Hamburg

Wednesday, December 3rd, 2008

Deutsche Wirtschaftsunternehmen fordern dringend mehr qualifizierten IT-Nachwuchs. 65 Prozent der Fach- und Führungskräfte aus IT und Telekommunikation sind überzeugt, dass der Mangel an Spezialisten ihre Geschäftstätigkeit bremst. Die Universität Hamburg reagiert auf den Aufruf der Wirtschaft und plant für 2009 einen neuen Studiengang für IT-Management und -Consulting.

Impulsgeber für ein größeres IT-Engagement in der Hansestadt sind das Department Informatik der Universität Hamburg und Steria Mummert Consulting. Am 3. Dezember 2008 stellen die Initiatoren das Studienkonzept, das von der Handelskammer Hamburg unterstützt wird, im Rahmen einer Informationsveranstaltung an der Universität Hamburg vor.

Wesentliche Ziele des geplanten Studiengangs sind, den IT-Standort Hamburg weiter zu stärken und wieder mehr Studierende für IT-Berufe zu begeistern. Viele in der Metropolregion Hamburg ansässige Firmen beklagen das Fehlen von Fachkräften. Insbesondere der Arbeitsmarkt für das IT-Management und IT-Consulting ist nahezu leergefegt, oder den Bewerbern fehlen die gewünschten Zusatzqualifikationen. In 70 Prozent der Stellenanzeigen für IT-Berater fordern die Recruiting-Abteilungen beispielsweise ein umfassendes Wirtschaftswissen. Gefragt sind im Idealfall Hochschulabsolventen, die einen Know-how-Mix aus informatisch-technischem Wissen, betriebswirtschaftlichen Kenntnissen sowie ausgeprägten Managementfähigkeiten mitbringen.

“Der Schulterschluss zwischen Business und IT wird enger. Zudem ist Informationstechnologie immer ein Treiber von Wachstum und eine Schlüsselkomponente bei allen Veränderungen”, erklärt Kurator Jürgen Sponnagel, Vorstandsvorsitzender von Steria Mummert Consulting, die Situation aus Sicht der Wirtschaft. Klassische Managementberater punkten nun mit IT-Fachwissen und umgekehrt. “Wir suchen verstärkt Mitarbeiter, die in der Lage sind, die IT an den Geschäftszielen unserer Kunden auszurichten”, verdeutlicht der Chef-Consultant den Anspruch an die IT-Manager und -Berater von heute und morgen.

Gefordert sind künftig Qualifikationsprofile wie das Denken in komplexen Zusammenhängen und das Erkennen des Nutzens der Technologieentwicklung auf die Wachstumsprozesse in Unternehmen. Künftig sollen die IT-Manager und -Consultants noch stärker Wachstumsprozesse in einem globalen Umfeld initiieren, umsetzen und gestalten.

Die Ausrichtung des geplanten Lehrangebots ist deshalb betont praxisorientiert. Hierfür sorgt die enge Zusammenarbeit mit der Hamburger Wirtschaft. Geeignete Lehrformen, beispielsweise Firmenprojekte, Auslandspraktika oder hochkarätige Gastdozenten, sollen die Verbindung von Methodenwissen und Praxisbezug herstellen.

Für den Standort Hamburg versprechen sich die Initiatoren deutliche Wachstumsimpulse im IT-Sektor. “Der IT- und Mediensektor ist der größte Wirtschaftscluster in Hamburg. Mit der angestrebten Erweiterung des Studienangebots würde Hamburg auch auf der Ausbildungsseite weiter an Attraktivität gewinnen”, so Sponnagel.

Die Informationsveranstaltung zum neuen Studienangebot “IT-Management und -Consulting” findet am 3. Dezember 2008 von 18 bis 20 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (ESA 1), im Senatssitzungssaal statt. Gastgeber sind Prof. Dr. Monika Auweter-Kurtz, Präsidentin der Universität Hamburg, Dr. Thomas M. Schünemann, Vizepräses der Handelskammer, Prof. Dr. Norbert Ritter, Leiter des Departments Informatik der Universität Hamburg, sowie Jürgen Sponnagel, Vorstandsvorsitzender von Steria Mummert Consulting und Kurator des geplanten Studiengangs.

Studenten fordern Abschaffung Studiengebuehren

Wednesday, June 25th, 2008

70 Prozent der betroffenen deutschen Studenten haben sich in einer Umfrage für eine sofortige Abschaffung der Studiengebühren nach dem Vorbild Hessens ausgesprochen.

Wie die ZEIT berichtet, herrscht laut der zweiten “Gebührenkompass”-Umfrage der Universität Hohenheim außerdem eine tiefe Unzufriedenheit unter den Studierenden über die Verwendung ihrer Gelder durch die Universitäten. Auf einer Notenskala von 1 bis 6 beurteilen sie die Ausgabenpolitik ihrer Hochschule im Schnitt mit 4,55. “In der Schule wäre das gerade noch ‘ausreichend’ bis ‘mangelhaft’”, sagt der Leiter der Gebührenkompass-Studie, der Hohenheimer Marketingprofessor Markus Voeth.

Hohenheimer Wissenschaftler hatten in ihrer zweiten “Gebührenkompass”-Umfrage mehr als 6100 Studenten an 54 Universitäten in allen bisherigen Bundesländern mit Campus-Maut befragt.

Laut Studie ist offenbar die schlechte Informationspolitik vieler Hochschulen mitverantwortlich für die ablehnende Haltung der Studenten. Sobald diese sich besser informiert fühlen, steige auch ihre Zufriedenheit mit der Gebührenverwendung deutlich, betont Voeth. Die Studenten müssten zudem die Verbesserungen am eigenen Leib spüren, ergänzt der Hochschulexperte Ulrich Müller vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). “Für Studenten ist schwer einsichtig, warum sie für die Infrastruktur aufkommen sollen … Aber sobald die Hochschulen anfangen, mit dem Geld zusätzliches Lehrpersonal einzustellen, wird der Nutzen für die Studenten greifbarer, dann nimmt auch ihre Zustimmung zu.”

Die Ergebnisse des Gebührenkompass 2008 sind ab dem 26. Juni 2008 unter gebuehrenkompass.de abrufbar.

IT-Fachkraefte: “Wunschzettel” eines Mittelstaendlers

Monday, December 17th, 2007

IT-Fachkräfte: “Wunschzettel” eines deutschen Mittelständlers – Alexander Zinn fordert von allen Beteiligten ein Umdenken und appelliert, 2008 mit notwendigen Reformen zu beginnen.

Alexander Zinn, Geschäftsführer beim Hattinger Netzwerkspezialist T & A Systeme, wünscht sich für das kommende Jahr im Hinblick auf den viel diskutierten IT-Fachkräftemangel in Deutschland ein Umdenken sowohl in den Hochschulen, als auch bei den potenziellen Arbeitgebern und den Kandidaten selbst. Dabei begrüßt er grundsätzlich die von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem IT-Gipfel geäußerte Absicht, primär auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses zu setzen, bevor neue Zuwanderer die vielen offenen Stellen besetzen. Nur mit dieser Strategie ließe sich langfristig ein Erfolg erzielen.

In diesem Zusammenhang nimmt Alexander Zinn auch sich selbst und seine Kollegen aus anderen mittelständischen IT-Betrieben in die Pflicht: “Arbeitgeber dürfen die Schuld nicht immer nur bei den Bildungsträgern suchen, sondern sollten jungen Menschen selbst auch eine Perspektive bieten. Sie müssen Studenten während und unmittelbar nach der Ausbildung die Möglichkeit geben, praktische Erfahrungen zu machen. Das bedeutet: Die Praktika sollten nach Möglichkeit eine Dauer von mindestens drei bis sechs Monaten haben und die Kandidaten mit vernünftigen Aufgaben versorgen. Häufig werden diese leider als billige Arbeitskräfte angesehen, die Frondienste abzuleisten haben statt sich mit verantwortungsvollen  Aufgaben beschäftigen zu können.”

Darüber hinaus sollte aber auch der Bildungsträger darauf achten, dass den Studenten genügend Freiraum eingeräumt wird, damit sie diese Praxiszeiten absolvieren können. Im Grundsatz begrüßt Alexander Zinn dabei die aktuelle Entwicklung: “Hier ist durchaus eine positive Tendenz zu erkennen, die es aber möglichst rasch noch auszubauen gilt.” Außerdem sollten die Lehrpläne dahingehend überdacht werden, dass künftig im Unterricht oder in der Vorlesung der Stoff vermittelt wird, der den heutigen Anforderungen in der Praxis auch gerecht wird. “Natürlich stehe ich als Arbeitgeber in der Verantwortung, einem neuen Mitarbeiter die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für seine berufliche Tätigkeit zu vermitteln. Es kann aber nicht sein, dass ich ihnen erst noch einfachstes Grundlagenwissen wie TCP/IP sowie die Beherrschung von Betriebssystemen und Infrastruktur-Produkten beibringen muss.” Die Basiskenntnisse müsse ein Bewerber schon mitbringen, wenn er beispielsweise bei T & A einen erfolgreichen Berufsstart hinlegen möchte. Überdies sei es zwar wichtig, dass Standard-Programme vermittelt werden, der Berufsanfänger müsse aber auch lernen, in Prozessen zu denken. Der schlechte Ruf der IT und der IT-Abteilungen ist letztlich hausgemacht, da viel zu selten in Nutzen, Prozessen und für die Anwender gehandelt wird. Das ist wie mit erfolgreicher Literatur: Der Autor hat die Verantwortung, dass der Leser es verstehen kann – nicht umgekehrt.

Der deutsche Mittelstand befinde sich in punkto Weiterbildung dabei in einer ausgezeichneten Ausgangsposition, die es allerdings auch auszuschöpfen gelte. “Gerade mittelständische Unternehmen haben gegenüber den größeren und bekannten Konzernen den Vorteil, dass sie schon den Berufsanfänger in Projekte einbinden und sich verstärkt um ihn kümmern können. Durch den Austausch mit erfahrenen Kollegen lernen sie direkt am praktischen Beispiel sehr schnell, worauf es ankommt, um einen Kunden zufrieden zu stellen.” Aus diesem Grund wünscht sich Alexander Zinn, dass auch Professoren an den Hochschulen vermehrt auf diesen Vorteil hinweisen, damit bei den Studenten das Interesse an den Mittelständlern wieder wächst. Leider gäbe es noch zu viele Lehrbeauftragte, die sich damit rühmen, dass ihre Studenten in großen Firmen Karriere machen werden – “da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn der Mittelstand keine geeigneten Bewerber findet.”   Die Auszubildenden selbst sollten neben den rein fachlichen Kenntnissen darauf achten, dass sie möglichst frühzeitig wissen, was sie in der nahen beruflichen Zukunft machen möchten und die Bereitschaft entwickeln, Verantwortung zu übernehmen. Nicht zu kurz kommen dürfen daneben die so genannten “weichen” Faktoren wie gute Umgangsformen und ein hohes Maß an sozialer Kompetenz.

Einiges Kopfzerbrechen bereitet Alexander Zinn neben dem Problem der Qualität auch das der Quantität. “Um die auf dem IT-Gipfel kolportierten zwanzig- bis vierzigtausend offenen Stellen zu besetzen, brauchen wir neue Konzepte, um junge Menschen wieder vermehrt für IT-Berufe zu begeistern. Vorab lässt sich allerdings schon sagen, dass sich in diesem Segment bei entsprechender Eignung immer noch sehr viel Geld verdienen lässt – und das in einem sehr sicheren Umfeld: Ohne eine gute Infrastruktur und zumindest teilweise automatisierte Geschäftsprozesse kann heute kein Unternehmen mehr vernünftig arbeiten. An dieser Tatsache wird sich auch künftig nichts mehr ändern.”

Der Netzwerkmanagement-Spezialist und Prozess-Integrator T&A Systeme realisiert Analysen und Lösungen übergreifender Problemsituationen im Bereich IT-Infrastrukturen. Die Kernkompetenzen umfassen die Segmente Directories, Security sowie Infrastruktur-Management. Neben Standard-Technologien führender Hersteller setzt das Unternehmen mit NIAMS (Network Infrastructure Analytics & Management System) auch eine eigene Software ein, die eine komplette Routing-Analyse sowie ein herstellerneutrales Device-Management bietet. Die konsequente Prozess-Orientierung und Implementation von ITIL-Prozessen dient der Qualitätssicherung und schließt Betriebs-, Service- und Support-Prozesse mit ein. 1994 gegründet, beschäftigt T&A Systeme zur Zeit 43 feste Mitarbeiter.

studiVZ verkauft keine Nutzerdaten

Friday, December 14th, 2007

Zur Änderung der AGB und Datenschutzregelungen bei studiVZ nimmt Marcus Riecke, CEO von studiVZ, Stellung:

studiVZ verkauft keine Nutzerdaten seiner Mitglieder an Dritte. Dies wird sich auch durch die Einführung der neuen AGB und Datenschutzregelungen nicht ändern. Anders lautende Behauptungen, die seit heute in einigen Medien kursieren, sind falsch.

Richtig ist, dass wir mit den neuen AGB und Datenschutzregelungen Targeting auf studiVZ einführen, wie es auf den meisten führenden werbefinanzierten Websites bereits zum Standard gehört. Dies wird es uns erlauben, unseren Mitgliedern zielgerichtetere Werbung zu zeigen als bisher. Werbungtreibende können in Zukunft Merkmale auswählen wie Alter, Geschlecht, Wohnort/Uni-Standort und Studienfachrichtung und ihre Werbung auf studiVZ gemäß dieser Kriterien steuern. Für die Mitglieder bedeutet dies, dass sie relevantere Werbeeinblendungen bekommen: Zum Beispiel wird weiblichen studiVZ Mitgliedern zukünftig keine Werbung für Männerrasierkosmetik präsentiert werden.

Durch diese Optimierung unserer Werbung werden wir unserer Community studiVZ auch in Zukunft kostenfrei zur Nutzung anbieten können. Vollständig falsch ist die Behauptung, dass wir Nutzerdaten an Dritte verkaufen werden. Dies hat studiVZ weder in der Vergangenheit getan noch werden wir es mit den neuen AGB und Datenschutzregelungen in Zukunft tun.

Der Schutz der persönlichen Daten unserer Mitglieder ist für uns das höchste Gut – das ist eine unternehmerische Verantwortung, der wir uns gerade mit den neuen AGB und Datenschutzregelungen stellen. Durch die neuen AGB wollen wir auch noch gezielter und mit größerer Handhabe gegen rechtswidrige Inhalte vorgehen können. Selbstverständlich entsprechen unsere neuen AGB und Datenschutzregelungen zu 100 Prozent den gesetzlichen Bestimmungen.”

studiVZ ist Europas größtes Onlinenetzwerk für Studenten. Auf studiVZ bleiben Studenten mit ihren Freunden und Kommilitonen in Kontakt und tauschen sich untereinander aus. Über 4 Millionen registrierte Mitglieder zählen studiVZ bereits zum festen Bestandteil ihres täglichen Campus-Lebens und reduzieren durch aktive Netzwerkkultur die Anonymität an den europäischen Hochschulen. studiVZ wurde im Oktober 2005 als Studentenprojekt gestartet und hat seinen Sitz in Berlin. Geschäftsführer sind Marcus Riecke, Dennis Bemmann und Michael Brehm. Seit Januar 2007 gehört studiVZ zur Holtzbrinck Gruppe. Zu den internationalen Ablegern von studiVZ.net gehören studiLN.it, studiQG.fr, estudiLN.net und studentIX.pl.

schuelervz – neue Schueler Community

Wednesday, February 21st, 2007

Neben der Studentenplattform studiVZ gibt es mit schuelervz jetzt auch eine Community für Schüler.

schülerVZ ist eine Internetplattform, die es Schülern ermöglicht Informationen auszutauschen. SchülerVZ ist ein internetbasiertes Netzwerk, durch das Schüler im deutschsprachigen Raum die Möglichkeit haben, sowohl mit ihren Klassenkameraden in Kontakt zu treten, als auch neue Verbindungen herzustellen.

Jeder Schüler kann sich kostenlos bei schülerVZ registrieren, um ein persönliches Profil zu erstellen und mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu treten, sowie sich über Interessen, Pausenhoftratsch und Photos auszutauschen.

“Mit schülerVZ bieten wir jetzt genau das, was Schüler wollen. Ein eigenes Netzwerk mit den Funktionen, die auch studiVZ zu einem großartigen Erfolg gemacht haben”, meint studiVZ-Gründer Ehssan Dariani, der für die Konzeption von schülerVZ verantwortlich war.

Weblinks:

schülerVZ – die Schüler Community
http://www.schuelervz.net

Bericht bei Golem über die Schüler Seite:
http://www.golem.de/0702/50663.html