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Robbie Williams ueber Sucht und neue Liebe

Tuesday, September 29th, 2009

Drei Jahre war Robbie Williams aus dem Rampenlicht verschwunden, jetzt feiert Robbie Williams sein Comeback.

In der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern gibt der britische Popstar sein erstes Interview seit seinem Rückzug 2006 und gesteht, dass er vor seinem Medikamentenentzug Angst um sein Leben gehabt habe. “Der Tod muss schon drohend bei mir anklopfen, damit ich so etwas auf mich nehme. Robbie Williams geht nicht in die Entzugsklinik, wenn sein Leben nur ein bisschen außer Kontrolle geraten ist”, sagte der 35-Jährige dem Magazin. Die Angst vor einem Rückfall begleite ihn seitdem täglich. “Ich bin mir bewusst, dass ich einen selbstzerstörerischen Charakter habe.”

Drei Jahre ist her, dass der Sänger von der Bühne verschwunden ist. 2006 hatte Williams seine Welttournee wegen Erschöpfung abgebrochen und musste sich später aufgrund seiner Medikamentensucht behandeln lassen. Zur Zeit arbeitet der im Gespräch mit dem stern frisch und erholt wirkende Williams an seinem Comeback: seine in Kürze erscheinende Single “Bodies” läuft bereits im Radio und sein neues Album “Reality Killed The Video Star” wird in Deutschland am 6. November veröffentlicht.

Mit dem stern sprach Williams zudem über sein neues Glück mit seiner Freundin Ayda Field, einer amerikanischen Schauspielerin. “Sie versucht nicht, mich zu verändern, und gerade dadurch verändert sie mich. Ich bin im Augenblick ein sehr glücklicher Mann”, sagte er, gestand aber auch, dass es ihm “sehr schwer” falle, nicht fremd zu gehen. “Aber geht es nicht allen Männern so?” (Stern)

Robert Atzorn – “Ich bin auch heute noch suchtgefaehrdet”

Tuesday, July 8th, 2008

In dem Film “Mein Mann, der Trinker”, der am 3. September in der ARD läuft, spielt Robert Atzorn (63) einen Professor, der sich seine Alkoholsucht nicht eingesteht. Im Exklusivinterview mit WOCHE HEUTE erzählt der Schauspieler, dass er selber jahrelang zu viel getrunken habe.

“Es war für mich einfach, einen Trinker zu spielen. Denn auch ich war alkoholkrank”, gesteht Atzorn – Vielen bekannt durch seine Rolle als Lehrer Dr. Specht.

Die Sucht habe sich langsam eingeschlichen. Atzorn in WOCHE HEUTE: “Ich war schüchtern. Ich hatte Angst vor Menschen. Mein Beruf war am Anfang eine große Belastung für mich, vor allem die öffentlichen Auftritte. Ich gönnte mir abends ein Glas oder zwei zur Belohnung. Ich habe eine Flasche aufgemacht um zu entspannen.” Das sei dann zur Gewohnheit geworden. Die Notbremse habe er gezogen, als die Beziehung zu seiner Frau und Schauspielkollegin Angelika Hartung (60) in Gefahr geriet. “Als ich Angelika fast verlor, habe ich mir endlich mein Problem eingestanden. Ich wollte meine Frau behalten”, erzählt der 63-Jährige freimütig.

Eine Entziehungskur habe er nicht gemacht. Vielmehr rettete eiserne Disziplin seine Ehe. “Es war am Anfang höllisch schwer. Aber es geht. Man muss sich fragen, warum will ich jetzt ein Glas. Ich bin zwar suchtgefährdet, aber sich das klarzumachen reicht”, so Robert Atzorn in WOCHE HEUTE.

Das vollständige Interview erscheint in Ausgabe 29/2008 von WOCHE HEUTE (EVT: 09.07.2008).