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Sat.1-Kino-Koproduktion “Keinohrhasen”

Wednesday, January 16th, 2008

Sat.1-Kino-Koproduktion “Keinohrhasen” schon mit über 3 Millionen Kinobesuchern

Die Sat.1-Kino-Koproduktion “Keinohrhasen” hat am vergangenen Wochenende die Drei-Millionen-Besuchermarke im Kino überschritten. Auch in der aktuell vierten Woche seit Start läuft der Film mit einem herausragenden Kopienschnitt.

“Keinohrhasen” ist damit auf dem besten Wege, die bisher erfolgreichste Sat.1 Kino-Koproduktion “Das Wunder von Bern” (3,7 Millionen Kinobesucher) zu übertrumpfen.

“Keinohrhasen” mit Til Schweiger und Nora Tschirner in den Hauptrollen wurde nicht nur von Sat.1 zusammen mit Seven Pictures maßgeblich kofinanziert, der Sender war auch an der Stoffentwicklung und dem Casting beteiligt und begleitete den Kinostart mit einer großen Crosspromotion-Kampagne.

Volker Szezinski, Stellv. Sat.1-Geschäftsführer: “Kino-Koproduktionen sind für uns seit langem eine ideale Ergänzung zu den eigenproduzierten TV-Movies und Events. Schon ‘Sonnenallee’ und ‘Das Wunder von Bern’ waren Kinoerfolge, und hieran wollen wir anknüpfen. Allein in diesem Jahr sind aktuell drei neue Produktionen geplant.”

Til Schweiger – erfolgreich aber einsam

Tuesday, December 18th, 2007

Til Schweiger ist ein Phänomen: Da ist einerseits der Manta-Proll mit dem Waschbrettbauch, mit dem 54 Prozent der deutschen Frauen schlafen würden. Dazu die leicht quäkige Stimme und das Vokabular mit derbem Charme – obwohl seine Eltern Lehrer sind:

“Ich rede halt so, wie mir der Mund gewachsen ist. Ich hatte Freunde vom Fußball und aus dem Karateverein, die es alle nicht in die Oberstufe geschafft haben, die eben nicht nur hochdeutsch redeten.”, sagte er in der “PARK AVENUE”.

Andererseits gilt der 1,7er-Abiturient als clever. Schlägt er nur gnadenlos Kapital aus dem Image des Unterbelichteten? Der Vorzeige-Mann hat sich zum Strippenzieher im Film-Business entwickelt und agiert sehr erfolgreich hinter der Kamera. Til Schweiger sieht das alles locker: “Mein Abidurchschnitt ist ja kein Beweis, dass ich schlau bin. Ich habe soziale Intelligenz und viel Energie und will das, was ich mache, richtig machen.” Schauspieler ist er nur geworden, weil ihm damals nichts Besseres eingefallen ist und “weil meine damalige Affäre am Giessener Stadttheater war”.

Privat läuft es momentan nicht ganz so rund: Die Trennung von Ehefrau und vor allem von den Kindern macht dem “bewegten Mann” doch sehr zu schaffen. Da hilft nur die Gott sei Dank reichlich vorhandene Ablenkung: “Es geht mir mal so, mal so. Ich habe ja nicht viel Zeit nachzudenken. Den gemeinsamen Alltag mit ihnen vermisse ich schon sehr.” Den kompletten Bericht können Sie in der aktuellen “PARK AVENUE” lesen.

“Keinohrhasen” – Til Schweiger in Bestform

Thursday, December 13th, 2007

Til Schweiger im Kino: Sein Thriller “One Way” entpuppte sich letztes Jahr als Sackgasse, doch nun kehrt Til Schweiger in Bestform zurück. In der spritzig-frechen Komödie “Keinohrhasen” (Kinostart: 20. Dezember) spielt er einen windigen Klatschreporter, der 300 Sozialstunden in einem Kinderhort ableisten muss.

Der 43-jährige übernahm nicht nur Hauptrolle und Regie, sondern schrieb mit Co-Autorin Anika Decker auch das Skript – innerhalb von nur sechs Wochen. “Ein absoluter Glücksfall”, schwärmt der Star im Interview mit TV MOVIE (26/2007), “für ‘Barfuss’ habe ich fünf Jahre gebraucht.” Der Clou: Viele der mitunter delikaten Pointen beruhen auf Erfahrung. “Alles ist wirklich passiert”, beteuert Schweiger. “Einiges mir, einiges meiner Co-Autorin, und manches haben mir Freunde erzählt. Das macht die komischen Szenen so authentisch.”

Zur Stimmung am Set trug außerdem bei, dass der gesamte Schweiger-Nachwuchs mitspielte. “Alle vier mussten das ganz normale Casting durchlaufen”, berichtet der stolze Vater. “Und sie haben ihre Sache super gemacht.” Auch Kollegin und Hauptdarstellerin Nora Tschirner erntet großes Lob von ihm: “Mit Nora zu arbeiten ist extrem angenehm. Sie hat null Starallüren, spielt authentisch und hat ein ganz besonderes Comedy-Timing.”

Klar, dass Multitalent Schweiger auf einen Erfolg der romantischen Komödie hofft – für das ganze Team, aber auch für sich. Denn mit dem Film “One Way” hat er mehr Ausgaben als Einnahmen gehabt. “Als Produzent reicht ein Film, um pleite zu gehen”, so Schweiger. Die finanziellen Verluste hätte er nur durch seine Einnahmen als Schauspieler und Werbeträger auffangen können. Geärgert hätten ihn aber vor allem die negativen Kritiken: “Wenn ein Film in die Tonne getreten wird, den ich für echt großartig halte, macht mir das natürlich was aus.” “Keinohrhasen” hat Schweiger so viel Spaß gemacht, dass er bereits am Drehbuch für einen zweiten Teil arbeitet. Und noch ein Projekt liegt ihm am Herzen: “Ich möchte jetzt mal einen richtigen Kinderfilm machen, ich brauche nur noch ein tolles Buch.”