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Tim Maelzer kocht in neuer Kueche

Tuesday, August 4th, 2009

ARD-Koch Tim Mälzer zieht in eine neue Fernsehküche um. Größer, schöner und noch mehr Tim Mälzer. Das ist ab 29. August 2009 das Motto bei “Tim Mälzer kocht!”, jeden Samstag um 15.30 Uhr im Ersten.

Der Umzug war notwendig geworden, da die Sendung bisher in einem provisorischen Studio aufgezeichnet wurde. Jetzt liegt die Küche in unmittelbarer Nähe zum Restaurant von Tim Mälzer im Hamburger Schanzenviertel. Im neuen Studio hat künftig auch Publikum Platz.

Darüber freut sich Tim Mälzer am meisten: “Endlich koche ich nicht mehr nur in die Kamera, sondern bekomme unmittelbares Feedback auf das, was ich am Herd mache!” Die neue Kulisse bietet zudem die Möglichkeit, auch einmal einen Gast einzubinden – egal ob einen achtjährigen Schüler aus dem Publikum oder den Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann. Die Gäste bleiben jedoch weiterhin die Ausnahme. Auch bei “Tim Mälzer kocht!” im neuen Look bleibt Tim Mälzer dem Motto der Sendung treu: Das Essen ist der Star! Denn: “Mein Fokus soll auf den einfachsten und leckersten Rezepten liegen, die jeder kochen kann, nicht auf prominenten Gästen oder auf mir selbst.”

Die erste Sendung aus dem neuen Studio zeigt Das Erste am Samstag, 29. August 2009, um 15.30 Uhr. Ein Klassiker wird passend zum Sommer mediterran interpretiert: Tim Mälzer kocht Rinderrouladen mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen. Am 12. September wird außerdem Eckart Witzigmann zu Gast bei Tim Mälzer sein. Es ist der erste Auftritt des Grandseigneurs der deutschen Küche in einer TV-Kochsendung überhaupt. “Ich kann noch gar nicht glauben, dass Eckart Witzigmann meine Einladung in die Sendung wirklich angenommen hat. Wir hatten uns bei den Dreharbeiten zu meiner ARD-Dokumentationsreihe “Deutschland isst…” kennen- und sofort schätzen gelernt. Eckart Witzigmann ist eine lebende Legende der Küche. Ich freue mich riesig auf sein Kommen.” Die beiden werden Pfannkuchen mit frischen Pfifferlingen und eine besondere Witzigmann-Kreation mit französischen Muscheln kochen.

Bereits am 22. August 2009 um 15.03 Uhr zeigt Das Erste in der Reihe “höchstpersönlich” ein Porträt des neuen ARD-Koch Tim Mälzer.

Ehrung fuer Tim Maelzer – doch er erwaegt Rueckzug

Thursday, November 22nd, 2007

Ehrung für Tim Mälzer – trotzdem denkt er über Rückzug nach: Das Aus für seine TV-Show, Hochwasser im Restaurant, zwei gebrochene Zehen: Pechsträhne für Deutschlands beliebtesten Fernsehkoch?

Tim Mälzer winkt im Interview mit GALA ab (aktuelle Ausgabe, 22. November). “Das Einzige, wo ich wirklich Pech hatte, ist der Hochwasserschaden in der ‘Oberhafenkantine’. Das war eine Naturgewalt, da ist man machtlos.” Die Koch-Show “Born to Cook” dagegen sei ein Versuch gewesen, “den ich auch heute noch einigermaßen gut finde. Es stimmt natürlich, dass die letzten Sendungen nicht ganz so toll gelaufen sind, aber wir haben diesem Format eigenständig ein Ende gesetzt.”

Dennoch denkt der 36-Jährige bereits über einen möglichen Rückzug nach. “Das ist zwar momentan eher eine theoretische Überlegung”, so Mälzer, “aber ich will mich einfach schon jetzt mental damit auseinandersetzen. Ich bin noch nicht satt. Ich brauche aber die öffentliche Anerkennung nicht um jeden Preis.”

Dass sein Ruf weit über die Grenzen Deutschlands hinausreicht, beweist die Ehrung, die ihn im Januar erwartet. Auf der “Madrid Fusión”, einer der renommiertesten Messen zum Thema Food und Gastronomie, wird Mälzer mit anderen “weltweit medial erfolgreichsten” Köchen ausgezeichnet. “Ich reihe mich da in eine Liste wirklich sensationeller Namen ein”, sagte er GALA. “Emeril Lagasse aus den USA, Jamie Oliver aus England, Joël Robouchon aus Frankreich – das ist wirklich eine Liga für sich.”

TV-Koch Tim Maelzer aergert sich ueber Kritik von Kollegen

Wednesday, November 14th, 2007

TV-Koch Tim Mälzer ärgert sich über die Kritik der Kollegen: “Ich würde gern ernst genommen werden, denn: Ich bin gut. Trotzdem heißt es immer wieder, ich sei eine Schande für den Beruf.”

“Ich würde gern ernst genommen werden, denn: Ich bin gut. Kein Spitzenkoch, aber ein guter Handwerker mit guten Ideen. Trotzdem heißt es immer wieder, ich sei eine Schande für den Beruf. Natürlich nervt das”, beschwert sich TV-Koch Tim Mälzer über sein Image als Proletarier-Koch. Im Interview mit VANITY FAIR stellt er klar: “In Wahrheit bin ich ein großer Freund von Klasse und Stil. Nur nicht von dem, der sich allein über Geld definiert.”

Seinen Job als TV-Koch macht Mälzer mit Leidenschaft bis zur Selbstaufgabe: “Arbeiten ist meine Sucht. Ich hab mich letztes Jahr fast an die Wand gearbeitet. Aber nicht aus Zwang, sondern weil ich es wollte”, sagt er rückblickend über seinen Zusammenbruch im Sommer 2006. Auf die Frage, ob sein unermüdlicher Tatendrang auch mit der Angst vor einem Karriere-Aus zusammenhängt, antwortet er: “Mag sein, dass auch Angst dabei war. Ich zweifele oft: Gehör ich dazu, gehör ich nicht dazu? Mögen mich die Medien, lassen sie mich fallen?”

Dass seine neue Kochshow “Born to Cook” bereits nach wenigen Folgen wegen schlechter Quoten abgesetzt wurde, verunsichert ihn aber nicht: “Es waren sechs Folgen geplant, und es werden keine weiteren produziert, das ist ein völlig normaler Vorgang.” Tim Mälzer selbst war zufrieden mit seiner Koch-Show: “Für mich war das mutiges, tolles Fernsehen.”

Und Mälzer hat schon das nächste Großprojekt im Visier. Ab 19. November tourt er mit seiner Live-Kochshow “Ham’Se noch Hack” durch die deutschen Konzerthallen.

Die Tournee ist bereits nahezu ausverkauft. Was die Leute, an solch einem Event fasziniert, ist dem Star-Koch selbst nicht ganz klar: “Ich weiß es ja auch nicht. Es ist Entertainment und natürlich auch Ersatzbefriedigung: Zugucken macht auch satt.” Das vollständige Interview mit Tim Mälzer lesen Sie in der aktuellen VANITY FAIR.

Tim Maelzer ist der beliebteste TV-Koch

Tuesday, November 13th, 2007

Umfrage: Tim Mälzer ist der beliebteste TV-Koch – Mehrheit der Zuschauer will keine weiteren Küchen-Shows

Tim Mälzer (36) ist offenbar der beliebteste TV-Koch in Deutschland. Nach einer am Dienstag vorab veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Programmzeitschrift TV MOVIE würden 30 Prozent der Zuschauer gerne selbst einmal mit dem Hamburger Küchenchef am Herd stehen.

Auf Platz zwei – wenn auch weit abgeschlagen – steht der Österreicher Johann Lafer (50), mit dem sich 17 Prozent der Zuschauer gerne mal in der Küche sehen würden. Die anderen prominenten Fernsehköche brutzeln noch deutlich tiefer auf der Sympathie-Skala: Ralf Zacherl (36) oder den Altmeister Alfred Biolek (73) würden nur jeweils acht Prozent gerne neben sich vor den Töpfen und Pfannen haben – knapp gefolgt von Horst Lichter (45) mit sieben Prozent. Noch schlechter steht es um Christian Rach (50) und Sarah Wiener (45), die jeweils gerade mal fünf Prozent erreichen. Schlusslicht auf Platz acht ist der Sushi-Starkoch Steffen Henssler (35): Mit ihm würde nur ein Prozent der Zuschauer gerne einmal selbst am Herd stehen. Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte im Auftrag von TV Movie mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer befragt.

Insgesamt sind die Küchen-Shows mit ihren Star-Köchen zwar bei den Zuschauern weiterhin äußerst beliebt. Aber eine deutliche Mehrheit hält den Boom immer neuer Formate offenbar für übertrieben: 54 Prozent erklärten in der Umfrage, es gebe ihrer Ansicht nach “bereits zu viele” Kochsendungen, weitere drei Prozent interessieren sich gar nicht für Kochshows. Vergleichsweise geringe 36 Prozent der Zuschauer finden die Anzahl der Kochsendungen im deutschen Fernsehen dagegen “gerade richtig so”. Nur vier Prozent sind der Ansicht, dass es “gerne noch mehr” Brutzel-Shows geben könnte. Drei Prozent der Befragten machten keine Angabe.