Posts Tagged ‘Tuerkei’

EM 2008 Deutschland – Tuerkei – Fanfest Hamburg – Video

Thursday, June 26th, 2008

Fussball EM 2008 – Deutschland hat die Türkei mit 3:2 Toren besiegt und steht somit das erste Mal seit 12 Jahren wieder im Finale bei einer Fussball EM. Sehen Sie in diesem Video einige Eindrücke vom Fanfest in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld.


Fussball-EM – Tuerken haben nur noch 14 Spieler

Wednesday, June 25th, 2008

Fussball EM 2008 – Gegen die Sperre des türkischen ersten Torwarts Volkan hatten die Türken Einspruch eingelegt. Die UEFA aber blieb hart. Volkans Attacke gegen Jan Koller wurde als Tätlichkeit ausgelegt, sodass er definitiv gegen Deutschland gesperrt ist.

Im Spiel gegen Kroatien gab es mit Volkans Ersatzmann Ruestue im Elfmeterschiessen das Weiterkommen der Türken, als dieser den Schuss von Kroaten Petric hielt. Am Führungstor der Kroaten kurz vor Schluss, durch das die Türken kurze Zeit später ausgleichen konnten, war Ruestue nicht unbeteiligt.

Dem türkischen Trainer Fatih Terim plagen nach der endgültigen Sperre Volkans nun Personalsorgen. Da auch Nihat ausfällt, stehen Terim insgesamt nur noch 14 Spieler für das Halbfinale zur Verfügung. Und dabei ist der Ersatztorhüter schon mit eingerechnet. (Via: ShortNews.de)

Sevenload – Initiative “Living Together in Europe”

Wednesday, June 25th, 2008

Die Türkei und Deutschland verbindet ein besonderes Verhältnis, das weit über medial inszenierte Ereignisse wie das Fußballländerspiel zwischen den Nationalmannschaften beider Länder hinaus geht.

Der interkulturelle Austausch, der in beiden Ländern und zwischen den Völkern seit Jahrzehnten stattfindet und gelebt wird, findet nun auch im Internet einen besonderen Platz. Gemeinsam mit führenden Medienunternehmern ruft Ibrahim Evsan, Gründer und Geschäftsführer von sevenload, die Initiative “Living Together in Europe” zur Stärkung der Zusammengehörigkeit beider Länder ins Leben.

Ziele der Initiative sind das Zusammenleben der deutschen und türkischen Mitbürger zu stärken, die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern, die freundschaftlichen Beziehungen beider Länder auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene hervorzuheben und gemeinsam in einem europäischen Marktumfeld den Wettbewerb beider Länder zu fördern. Mit der Initiative “Living Together in Europe” ermöglicht sevenload allen Internetnutzern, in Kürze ihre eigenen Statements zum multikulturellen und integrativen Zusammenleben zu artikulieren. Die Firma sevenload geht dabei mit gutem Beispiel voran. Der Gründer Ibrahim Evsan hat in seinem Team 53 Mitarbeiter aus acht Nationen versammelt.

“Der regionale und lokale Wettbewerb tritt in einem immer globaler werdenden Marktumfeld viel zu oft in den Hintergrund”, erklärt Ibrahim Evsan die Hintergründe der Initiative. “Mit ‘Living Together in Europe’ sprechen sich Unternehmer aus der Türkei und Deutschland für die gemeinsame Zukunft in einem wachsenden, vereinten Europa aus.”

Unternehmer wie der Verleger Dr. Hubert Burda unterstützen die Initiative: “Ob Sieg oder Niederlage: Das Spiel birgt die große Chance in sich zu zeigen, dass die Integration auf einem guten Weg ist.”

Der sportliche Wettkampf ist für herausragende Personen der Medienwirtschaft beider Länder vielmehr ein gemeinsames Spiel für Europa. Die Initiative “Living Together in Europe” wird von Dr. Marcel Reichart (Hubert Burda Media), Helmut Markwort (Focus), Lars Hinrichs (XING), Mikdat Karaalioglu (Sabah), Mehmet Gürcan Daimagüler (Yale University), Patricia Riekel (Burda People Group) und Schauspielerin Karoline Herfurth unterstützt.

Weitere Statements sowie weiterführende Informationen zur Initiative “Living Together in Europe” finden Sie unter livingtogether.eu.com

Kommentar zu Marco W. aus Uelzen

Saturday, December 15th, 2007

Das Westfaeln-Blatt (Bielefeld) schreibt zum in der Türkei freigelassenen Marco aus Uelzen:

Angela Merkel hat recht: “Ich glaube, mit ihm freuen sich viele Menschen in Deutschland”, sagte die Bundeskanzlerin, nachdem am Freitag auch beim Brüsseler EU-Gipfel die Nachricht von der Freilassung Marcos rund war. 247 Tage saß der 17-jährige Schüler aus Uelzen in türkischer Untersuchungshaft.

Die juristische Aufarbeitung der Katastrophe, die sich aus der Annäherung des jungen Deutschen und der erst 13-jährigen Britin Charlotte im türkischen Osterurlaub entwickelt hat, ist in dieser Zeit nur wenig vorangekommen. Hat Marco eine Minderjährige vergewaltigt, wie es deren Anwalt sagt und zehn Jahre Haft für den jungen Mann fordert? Oder war es der einvernehmliche Austausch von Zärtlichkeiten mit einem Mädchen, das sich ihm in der Disco als 15-Jährige vorgestellt hatte, wie Marco beteuert? Erst am 1. April wollen die Richter in Antalya wieder verhandeln. Die Tatsache, dass Marco auf freiem Fuß ist, lässt jedoch den Schluss zu, dass auch das Gericht am Freitag, nachdem endlich eine übersetzte Version von Charlottes Aussage vorlag, zu dem Schluss kommen musste, den andere seit Monaten formulieren: Die lange U-Haft ist dem Sachstand nicht angemessen. Für das Verfahren selbst gilt: Ende offen. Hier haben die türkischen oder vielleicht deutsche Richter das letzte Wort. Für Marco und seine Eltern aber gilt im Moment nur eines: Weihnachten sind sie wieder zusammen – zu Hause.

Marcos Mutter: Hoffentlich hat der Albtraum bald ein Ende

Tuesday, November 13th, 2007

Marcos Mutter, Martina Weiss, exklusiv in bella: “Hoffentlich hat der Albtraum bald ein Ende”.

Sein Schicksal bewegt ganz Deutschland. Seit 217 Tagen sitzt der 17-jährige Schüler Marco in der Türkei in Haft. Bislang ist überwiegend sein Vater an die Öffentlichkeit getreten. In bella spricht jetzt auch die verzweifelte Mutter Martina Weiss über den Traumurlaub, der für die Familie aus Uelzen zum Albtraum wurde. Ihre Gedanken kreisen permanent um Sohn Marco. “Ich mache mir um tausend Dinge Sorgen. Darüber, dass er ja nicht krank wird an Körper und Seele, dass er hoffentlich vernünftig zu essen und zu trinken hat, dass er unter der Hitze nicht zu sehr leidet und in den kalten Nächten nicht friert.” Marco selbst leide am meisten darunter, nicht frei sein zu dürfen und unschuldig im Gefängnis zu sitzen. “Er fühlt sich vollkommen ungerecht behandelt, weil er nichts Unrechtes getan hat”, so seine von Albträumen gequälte Mutter.

“Freude bereiten Marco die Besuche von uns. Danach kommen die vielen Briefe”, erklärt die 49-Jährige in bella. Aufbauend und Kraft spendend seien auch die zahlreichen Briefe von fremden Menschen, die ihm regelmäßig schreiben würden.

Dreimal im Monat darf die Familie Marco für fünf bis zehn Minuten besuchen, um mit ihrem Sohn durch eine Glasscheibe zu telefonieren. Nur einmal monatlich dürfen die Eltern ihren Sohn während einer 40 bis 60 minütigen Besuchszeit in die Arme schließen. “Dieser lange Besuchstag ist für uns zum wichtigsten Tag im Monat geworden”, so die Mutter.

Den eigenen Sohn leiden zu sehen, sei unerträglich. “Ich überlege permanent, wie ich ihm helfen kann. Regle, was möglich ist”, so Martina Weiss.

Doch die Familie gibt nicht auf: “Wir hoffen ständig, dass dieser Albtraum endlich ein Ende hat und wir Marco wieder mit nach Hause nehmen können.”

Das vollständige Interview erscheint in bella Heft Nr. 47/07 (EVT 14. November 2007).