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Thomas Gottschalk Abschied von “Wetten, dass..?”

Sunday, February 13th, 2011

Thomas Gottschalk kündigt Abschied von “Wetten, dass..?” an ZDF-Intendant Schächter: “Dank und Respekt. Gottschalk und ZDF arbeiten weiter zusammen.” Thomas Gottschalk hat die Fernsehzuschauer am Abend mit der Ankündigung überrascht, er werde “Wetten, dass..?” ab 2012 nicht mehr moderieren.

Vor einem Millionen-Publikum erklärte er zu Beginn der Liveshow aus Halle, er könne “in dieser Show nicht weitermachen, als wäre nichts passiert”. Für ihn persönlich liege auf “Wetten, dass..?” jetzt ein Schatten, “der es mir schwer machen würde, jemals wieder zu der guten Laune zurückzufinden, die Sie zu Recht von mir erwarten”. In der Sommersendung in Mallorca wolle er sich deshalb “schweren Herzens von ‘Wetten, dass..?’ verabschieden”. Im Herbst wird es noch drei Spezialausgaben der Show aus drei Jahrzehnten geben.

ZDF-Intendant Markus Schächter bedauerte die Entscheidung Gottschalks, zollte ihr zugleich aber auch Anerkennung und Respekt. Er dankte Gottschalk für seine großartigen Leistungen. Schächter: “Ich bedauere die Entscheidung von Thomas Gottschalk sehr. Zugleich respektiere ich sie, ihre Begründung und auch den Zeitpunkt. Wir haben Thomas Gottschalk sehr viel zu verdanken. In seiner unverwechselbaren Mischung aus fröhlicher Neugier, Schlagfertigkeit, intelligentem Wortwitz und Professionalität ist er seit einem Vierteljahrhundert der perfekte Gastgeber für Europas größte und erfolgreichste Unterhaltungssendung. Da ist etwas gewachsen in den vielen Jahren zwischen einem Moderator, der sein Publikum liebt, und den Zuschauern, die das immer gespürt haben.”

Weiter sagte Schächter: “Ich bin darüber mit Thomas Gottschalk schon seit einiger Zeit im Gespräch. Ich verstehe seine Entscheidung und kann sie sehr gut nachvollziehen. Es ist immer irgendwann einmal der Zeitpunkt gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen. Ihn zu finden, ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Sowohl Thomas Gottschalk als auch ‘Wetten, dass..?’ bleiben dem ZDF-Publikum auf jeden Fall erhalten. Wir planen mit ihm neue Formate für das kommende Jahr und werden jetzt in Ruhe über die Nachfolge in der Präsentation von ‘Wetten, dass..?’ ab 2012 beraten und entscheiden.

Peer ist Dschungelkönig

Sunday, January 30th, 2011

Peer ist Dschungelkönig – herzlichen Glückwunsch!
Peer hat das Finale vom Dschungelcamp 2011 gewonnen. Irgendwie ist es ja schade, dass das alltägliche Dschungelcamp Ritual im Fernsehen jetzt vorbei ist. “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” hätte ruhig noch ein paar Wochen länger gehen können!
Diskutiere zum Dschungelcamp im Medien Forum unter: bb6.org

Michelle Hunziker lobt Thomas Gottschalk

Thursday, April 15th, 2010

Seit sechs “Wetten, dass..?”-Shows ist Michelle Hunziker Co-Moderatorin von Thomas Gottschalk, der am 18. Mai sechzig Jahre alt wird.

“Er will zu seinem Geburtstag weder etwas sagen, machen oder darauf angesprochen werden”, verrät die Schweizerin im Gespräch mit TV Movie aus der Bauer Media Group. “Das kann ich sehr gut verstehen: Wer wird schon gern älter?”

Zugleich hofft Hunziker aber auf viele weitere gemeinsame Shows. “Ich wünsche mir und ihm, dass er ‘Wetten, dass..?’ bis zu seinem hundertsten Geburtstag moderiert”, sagt die 33-Jährige. “Denn ohne Thomas kann und wird es die Sendung nicht mehr geben.”

Gottschalk sei ein hundertprozentiger Entertainer und dabei völlig authentisch. “Er macht und gibt nichts vor zu sein, was er nicht von Herzen ist”, schwärmt die Blondine. “Eine ganz große Qualität – gerade im Showbiz, wo so viele Blender rumlaufen.” Ihr Verhältnis zu ihm sei aber rein platonischer Natur: “Thomas ist treu und für mich ein sehr, sehr guter Freund, den ich nie verlieren möchte.”

Zudem verrät der TV-Star ein kurioses Ritual hinter den Kulissen der Show: Zwischen ihrer beider Garderoben werde bei jeder Sendung ein kleines Buffet mit unterschiedlichen Würstchen und diversen Senfsorten aufgebaut. “Darum riechen Thomas und ich immer ein wenig nach Würstchen”, lacht Michelle Hunziker. “Gut, dass es noch kein Geruchsfernsehen gibt.”

Günther Jauch beliebtester TV-Star

Thursday, April 15th, 2010

Sind unsere gut gebuchten Fernsehpromis wirklich Dauerbrenner oder vielleicht auch Dauernerver? Fernsehwoche, die Programmzeitschrift mit Herz, wollte es genau wissen und hat bei den Zuschauern nachgefragt. Wie die Exklusiv-Umfrage ergab, ist Günther Jauch der absolute TV-Liebling.

64 Prozent der Befragten würden den schlagfertigen Moderator gern öfter sehen! Auch von Til Schweiger (56 Prozent) und Barbara Schöneberger (44 Prozent) darf es ein bisschen mehr sein.

Besonders bemerkenswert: Die Anzahl der Hauptrollen von Promis verrät nur wenig über deren Beliebtheitsgrad. So haben sich über die Hälfte der Zuschauer an Uschi Glas (63 Prozent) und Otti Fischer satt gesehen (54 Prozent), dicht gefolgt von Fritz Wepper (40 Prozent).

Außerdem interessant: Moderator Johannes B. Kerner, einst Publikumsliebling, landete in der exklusiven Umfrage nur auf dem zehnten Platz von 20. Und auch den DSDS-Guru Dieter Bohlen haben sich die Zuschauer übergesehen. Selbst Thomas Gottschalk liegt in der Gunst der Zuschauer nicht mehr ganz vorn: Nur jeder Vierte möchte ihn öfter im TV sehen.

Die größte Überraschung der Fernsehwoche-Umfrage: Die allzeit heitere Carmen Nebel bildet das Schlusslicht auf der Beliebtheitsskala. Nur 6 Prozent würden sie gern häufiger auf dem Bildschirm sehen.

Das Meinungsforschungsinstitut F&S Medienservice GmbH befragte im Auftrag der Fernsehwoche 1.012 Frauen und Männer. Alle Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe 16/2010 (EVT: 16. April 2010) veröffentlicht.

The Good German – In den Ruinen von Berlin

Wednesday, August 26th, 2009

Mit der Free-TV-Premiere von Steven Soderberghs Politthriller “The Good German – In den Ruinen von Berlin” beschließt das ZDF am Freitag, 28. August 2009, 22.30 Uhr seine vierteilige Reihe “Kinofestival im ZDF”.

Der in stilisiertem Schwarzweiß gedrehte amerikanische Spielfilm aus dem Jahr 2006 ist eine Hommage an den Film noir der Vierzigerjahre. Regisseur Soderbergh versetzt darin seinen Freund George Clooney als US-Kriegskorrespondent in das zerstörte Berlin von 1945. Cate Blanchett spielt die Femme fatale an Clooneys Seite.

The Good German Trailer

US Kriegskorrespondent Jake Geismer (George Clooney) kommt als Berichterstatter zur Potsdamer Konferenz in das zerstörte Berlin, wo er vor dem Krieg schon einmal eine Korrespondentenstelle hatte. Über seinen korrupten Fahrer Corporal Tully (Tobey Maguire), einen skrupellosen Schwarzmarkthändler, für den alles käuflich ist, trifft Jake die Prostituierte Lena (Cate Blanchett), früher seine große Liebe. Doch Lena hat sich verändert, ist kalt und hart geworden. Dennoch beherrscht sie noch immer Jakes Gefühle. Als Tully eines seiner dubiosen Geschäfte nicht überlebt, ermittelt Jake gegen die Anweisung der zuständigen Militärbehörden auf eigene Faust. Doch was er erfährt, macht ihn nicht glücklich: Alle Spuren führen zu Lena und alten Nazi-Seilschaften, die vom Interesse der Amerikaner an deutschen Spitzenforschern profitieren wollen.

Ein Mann, eine Frau und die Verbrechen der Nazis: Soderberghs Noir-Ballade mit Anklängen an Michel Curtiz’ Klassiker “Casablanca” nutzt die klassische Liebesgeschichte als Folie für eine bittere Reflexion über das Ende des Zweiten Weltkriegs und hinterfragt auch den Mythos von der Befreiungs- und Demokratisierungsmission der USA. Regisseur Soderbergh (“Traffic”, “Ocean’s Eleven/ Twelve/ Thirteen”), der unter dem Pseudonym Peter Andrews auch die Kamera führte, drehte seine Schwarzweiß-Bilder mit alten Kameralinsen in einem Vollbild-Format, das dem Kinoformat der Vierzigerjahre entspricht, so dass Wochenschau- und Dokumentarbilder problemlos eingeschnitten werden konnten.