Posts Tagged ‘usa’

Barack Obama – neuer Dienstwagen – The beast

Friday, January 23rd, 2009

Der neue US-Präsident Barack Obama hat sein Amt angetreten. Chauffiert wird er ab sofort in der neuen Staatslimousine Cadillac One. Das Auto ist stark gepanzert und hat ein hubraumstarkes V8-Aggregat mit geschätzten 500 PS. Vom Secret Service hat der Dienstwagen den Spitznamen “The beast” bekommen.

Barack Obama – Umweltpolitik USA

Wednesday, November 5th, 2008

Barack Obama kann Umweltpolitik der USA reformieren. Kyoto-Nachfolgeabkommen ist Prüfstein

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat hohe Erwartungen an die Präsidentschaft Barack Obamas. Der von Obama angekündigte entschlossene Ausbau regenerativer Energien und die Umgestaltung der Energie- und Autobranche hin zu mehr Effizienz und Sparsamkeit wiesen in die richtige Richtung. Zugleich mahnte die Umweltorganisation die Ratifizierung der internationalen Klima- und Artenschutzabkommen durch die Vereinigten Staaten an. Die im Dezember in Poznan und im kommenden Jahr in Kopenhagen stattfindenden Weltklimakonferenzen würden zeigen, ob die neue US-Administration auch für eine neue Umweltpolitik stehe. Das amerikanische Beispiel habe eine große Wirkung auf die internationale Gemeinschaft, damit in einer gemeinsamen Kraftanstrengung ein effektives globales Klimaschutzabkommen erreicht werden könne.

Da der Durchschnittsamerikaner mit jährlichen Emissionen von über 20 Tonnen CO2 einen der höchsten Pro-Kopf-Energieverbräuche weltweit aufweise, trage die amerikanische Nation eine enorme Verantwortung für die Lösung der globalen Umweltprobleme. Die USA könnten mit innovativen technologischen Entwicklungen dazu beizutragen, die Energieverschwendung zu stoppen und dem Klimawandel zu begegnen.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: “Auf Obama richten sich nun die Hoffnungen vieler Umweltschützer. Wie alle Industriestaaten müssen auch die USA auf ein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell einschwenken. Woher sollen denn all die Rohstoffe und Energien kommen, wenn sich der so genannte `American Way of Life`, der längst auch ein europäischer und ein deutscher Irrweg ist, weltweit ausbreitet? Die damit verursachten Schäden am Ökosystem sind im Unterschied zu jenen am Finanzsystem irreparabel. Alle Staaten, und zwar zuerst die Industriestaaten, müssen konsequent und gemeinsam ins solare Zeitalter aufbrechen. Geschieht dies nicht, werden wir alle mit einem Leben auf einem immer unwirtlicher werdenden Planeten bestraft.”

Barack Obama wird neuer US-Praesident

Wednesday, November 5th, 2008

Berliner Morgenpost: Eine neue Ära beginnt – Kommentar

Der historische Sieg Barack Obamas ist mehr als ein Machtwechsel. 146 Jahre nach der Sklavenbefreiung wird ein schwarzer Amerikaner Präsident der Vereinigten Staaten. Der Makel, das einzige christliche Land gewesen zu sein, in dem Sklaven gehalten und gehandelt wurden, ist endgültig überwunden.

Obamas Erfolg beruht auf vielen neuen Ideen. Er hat Reden gehalten, die auch die Bush-kritischen Amerikaner stolz auf ihr Land machten. Er sorgte mit seinem ruhigen Auftreten dafür, dass das Bild von politisch aktiven Schwarzen als leicht erregbaren, oft radikalen Menschen in den Hintergrund trat. Ein solches Bild hatten andere schwarze Kandidaten vor Obama mit flammenden Reden eher verstärkt, als es abzubauen. Der neue Präsident hat bewiesen, dass er eine gewaltige Organisation für die US-Wahl aufbauen und steuern kann. Nun kommt es darauf an, dass die Welt ihn als verlässlichen Staatsmann kennenlernt. Die nötige Klugheit und Neugier bringt er mit. Als Jurist hat er gelernt zu prüfen, bevor er entscheidet. Mit der Bankenkrise, Iran und Nordkorea, mit dem Irak und mit Afghanistan hat er aber gleich fünf Krisenherde am Hals, die schnelles Handeln erfordern. Obama ist ungetestet. Bisher hat er allenfalls unter Zeitdruck eine gute Rede an ein wohlwollendes Publikum halten müssen. Unter massivem Druck abrupte Entscheidungen zu treffen, die Folgen für Millionen haben – das ist etwas völlig anderes. Im Weißen Haus sind solche Entscheidungen aber fast der Normalfall. Ein Präsident kann selten sorgsam abwägen. Dazu kommt die große Hoffnung, die sich viele seiner Wähler auf bessere Sozialprogramme in Amerika machen. Die Programme sind wegen der Bankenkrise im Augenblick kaum bezahlbar. 700 Milliarden Dollar des Staatshaushalts sind wegen der Übernahme fauler Kredite und pleite gegangener Banken zunächst verloren. Obama muss seine erste Amtszeit damit beginnen, dass er Hoffnungen enttäuscht. Es sei denn, er findet einen genialen Weg, um das Geld doch noch zu beschaffen. Vielleicht schafft er das. Barack Obama ist erfinderisch, und auf seinen Schultern trägt er eine große Last. Er darf nicht scheitern, er darf nicht einmal einen schweren Fehler machen. Wenn Obama scheitert, beschädigt er für eine lange Zeit den Ruf der amerikanischen Schwarzen. Hat er hingegen Erfolg und führt Amerika aus der Krise, wird er nach George Washington und dem Sklavenbefreier Abraham Lincoln als dritter Gründervater Amerikas in die Geschichte eingehen. (Berliner Morgenpost)

US-Buerger muessen Weihnachten sparen

Thursday, October 30th, 2008

Konjunkturlokomotive auf dem Abstellgleis: US-Verbraucher müssen an Weihnachten sparen – und geben Präsident Bush die Schuld für die Krise

AlixPartners: US Holiday 2008 Consumer Sentiment Index – Stimmungsbarometer für das US-Weihnachtsgeschäft 2008

- Fast zwei Drittel der Befragten planen, weniger Geld für Geschenke auszugeben
- 87 Prozent glauben, die USA befinden sich bereits in einer Rezession
- 51 Prozent machen die Bush-Regierung für die aktuelle wirtschaftliche Situation verantwortlich
- 74 Prozent zweifeln an der Fähigkeit der Politik, die Wirtschaft in den Griff zu bekommen

Nach dem Finanzkollaps an der Wall Street und vor der Weihnachtseinkaufssaison plant eine große Mehrheit (64 Prozent) der amerikanischen Konsumenten, weniger Geld für Geschenke auszugeben und den Gürtel enger zu schnallen. Damit reagieren die amerikanischen Verbraucher auf die Wirtschaftskrise, von der fast die Hälfte annimmt, dass sie mindestens drei Jahre dauern werde. Das ergab eine Umfrage von AlixPartners unter 1000 Verbraucherinnen und Verbrauchern in den USA.

Den AlixPartners Holiday 2008 Consumer Sentiment Index – eine aktuelles Stimmungsbarometer für US-Konsumenten vor dem Weihnachtsgeschäft 2008 – führt die Einzelhandels-Practice von AlixPartners durch. Die Umfrage ergab auch, dass 87 Prozent der Verbraucher annehmen, die USA befänden sich gegenwärtig entweder in einer Rezession oder Depression (20 Prozent sagten Depression). 74 Prozent der Befragten geben an, es mangele ihnen an Vertrauen in die Fähigkeit der Politiker, effektiv auf die Wirtschaft einzuwirken. Auf die Frage, ob John McCain oder Barack Obama besser geeignet seien, die Wirtschaft in den Griff zu bekommen, sagten 28 Prozent: “Keiner von beiden ist der Aufgabe gewachsen”.

Auswirkungen auf Deutschland
“Die langjährige Konjunkturlokomotive der USA, die Verbraucher, sind nicht mehr nur nervös, sondern sie zeigen Zukunftsangst”, sagt Roman Zeller, Geschäftsführer von AlixPartners. “Da der private Konsum in den USA für mehr als zwei Drittel des Bruttoinlandprodukts steht, wird das enorme Konsequenzen für die amerikanische Wirtschaft haben. Und wenn die US-Verbraucher ihre Ausgaben einschränken, hat das auch direkte Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft.Die Auswirkungen sind sofort spürbar in der Automobilindustrie, die direkt nach USA exportiert, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau. So werden derzeit bei deutschen Maschinenbauern Aufträge aus China storniert, weil in China aufgrund fehlender Konsumnachfrage aus USA Fabriken schließen müssen. WalMart zum Beispiel hat die Bestellungen von Spielzeug aus China für das Weihnachstgeschäft bereits drastisch reduzieren müssen.”

In der AlixPartners-Umfrage sagten 86 Prozent der Befragten, dass sie dieses Jahr weniger als 1000 Dollar für Weihnachtsgeschenke ausgeben werden. 37 Prozent erwarten, bei den Ausgaben unter 250 Dollar zu bleiben (im Vorjahr: 21 Prozent). Insbesondere Frauen richten sich aufs Sparen ein. 69 Prozent aller weiblichen Befragten gaben an, diese Weihnachtssaison weniger ausgeben zu wollen (gegenüber 58 Prozent der Männer).

Verbraucher geben Bush-Regierung die Schuld für die Krise
Ebenfalls bemerkenswerte Ergebnisse der Studie: 37 Prozent der Befragten gab “Verbrauchern, die über ihre Verhältnisse leben” die Schuld an der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. Diese Antwort landete auf einer Liste mit dreizehn möglichen Antworten an dritter Stelle. Auf Platz eins steht “die Bush Regierung” mit 51 Prozent. Auf Rang zwei “die Hypothekenbanken”.

“Während in der ersten Hälfte des Jahrzehnts viele Einzelhändler in den USA das `trading-up´ Phänomen genossen haben, wird die Parole in dieser Weihnachtssaison `trading-down´ heißen”, sagte Detlev Schauwecker, Leiter der Einzelhandel-Practice von AlixPartners in Deutschland. “Die Konsumenten in USA werden sich nach unten orientieren im Hinblick darauf, welche und wie viele Produkte sie kaufen und auch im Hinblick darauf, bei welchen Marken sie zugreifen und bei welchen Händlern. Derzeit wird alles in Frage gestellt, denn die Verbraucher suchen aktiv und bewusst nach günstigeren Handelskanälen. In manchen Fällen handeln die Verbraucher dabei aus aktueller Geldnot, in anderen Fällen aus Angst. Kaufhäuser und Fachhändler werden unserer Meinung nach besonders hart getroffen werden. Doch letztlich ist kein Einzelhändler vor dieser Flutwelle geschützt, die nun anscheinend als zweite Schockwelle auf die Krise an der Wall Street folgt”, so Schauwecker.

Exportindustrie muss Kosten senken
“Die deutsche Exportindustrie muss sich auf einen enormen Nachfragerückgang aus den USA gefasst machen und die nötigen Maßnahmen ergreifen. Gleichzeitig müssen die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sich auf Stornierungen aus den Ländern einstellen, die Konsumartikel für USA produzieren – vor allem China. Prioritäten in dieser Situation: Sofortiges Liquiditätsmanagement, dann drastische Kostensenkungen, dann Flexibilisierung der Fixkosten. Unternehmen, die jetzt noch weiterproduzieren und Läger aufbauen, statt Balast abzuwerfen, werden diesen Sturm vielleicht nicht überstehen ” sagt Roman Zeller.

Barack Obama – Live im Fernsehen

Wednesday, July 23rd, 2008

Barack Obama – Live im Fernsehen – Obama-Besuch in Berlin live bei n-tv

Am Donnerstag besucht der designierte US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, die deutsche Hauptstadt. An der Siegessäule wird er  seine bereits im Vorfeld viel diskutierte und nun mit Spannung erwartete Rede halten. n-tv ist live dabei.

Den ganzen Tag über hält der Nachrichtensender die Zuschauer über die Ereignisse auf dem Laufenden, schaltet zu den wichtigen Stationen des Besuches und begleitet Obama auf seinem Weg durch die Hauptstadt.

Um 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr werden die bisherigen Ereignisse in Sondersendungen (n-tv News Spezial) zusammengefasst. Zahlreiche Experten beleuchten die Hintergründe des Besuchs und diskutieren das aktuelle Geschehen.

Um 16.00 Uhr und 18.00 Uhr moderiert n-tv-Chefmoderator Christoph Teuner live und “on location” vor der Siegessäule die Nachrichten, bevor n-tv ab 19.00 Uhr Obamas Rede live und in voller Länge übertragen wird.

Die Sendezeiten im Überblick
“n-tv News Spezial – Obama in Deutschland” 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr
Anchor on Location: n-tv Nachrichten live von der Siegessäule 16.00 Uhr, 18.00 Uhr
Obama-Rede live: 19.00 Uhr