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Veronica Ferres – Schauspielerin

Tuesday, September 29th, 2009

Veronica Ferres (44) hat nach der Trennung von Ehemann Martin Krug (51) Veränderungen in ihrem Freundeskreis erlebt. “Ich war in der Krisensituation erstaunt, wie viele von den Freunden, von denen ich dachte, sie stehen jetzt zu mir, ich nur noch von hinten gesehen habe”, sagt Veronica Ferres im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL.

“Und plötzlich, ein paar wenige Freunde, von denen ich dachte, die habe ich ewig nicht mehr gesehen – die waren auf einmal für mich da. Unglaublich!” Heute definiere sie den Begriff Freunde anders. “Es sind sehr viel weniger, aber die Lebensqualität mit ihnen, und dass man intensiv füreinander da ist und sich austauscht, ist wichtig.” Eine Trennung sei “immer sehr schwierig und sehr schmerzhaft”. Aber Ferres findet es “ganz toll, dass mich mit meinem Ex-Partner eine ganz wunderbare Freundschaft verbindet, auch eine tolle Elternschaft und wir mit Respekt miteinander umgehen”.

Die Schauspielerin genießt jeden Tag, freut sich “aufs Leben, auf die Blume, die bei mir gerade auf dem Balkon wächst und die Kartoffeln, die ich im Garten gepflanzt habe, die ich bald ernten kann”. Früher sei sie “sicherlich gestresster” gewesen. Verändert hat sich auch ihr Lebensgefährte Carsten Maschmeyer – sein Oberlippenbart ist ab. Dass sie das – wie häufig behauptet wird – initiiert hätte, bestreitet Veronica Ferres. “Er wollte sich den Bart schon lange abnehmen, war sich aber noch nicht sicher”, betont sie. “Und als wir Ostern im Urlaub waren, hatte er ihn sich abrasiert, weil er das immer so macht während der Ferien.” Es seien Freunde dabei gewesen, die das so besser fanden. Ferres: “Ich habe gesagt: ,Nein, ich habe dich mit Bart kennengelernt, so habe ich mich in dich verliebt, ich will den Bart!’” Aber er gefalle sich jetzt auch besser – “und da ich in diesem Punkt nichts zu melden habe, was sehr gut ist, bleibt das so”.

In einer Beziehung ist der Darstellerin wichtig, “dass man zusammen lachen kann”. Ein ganz wesentlicher Punkt sei für sie zudem Geborgenheit – “gemeinsam vorm Fernseher auf der Couch einzuschlafen. Das ist uns letztens bei meinem eigenen Film passiert. Das fand ich super.” Ihrer Ansicht nach liebt man in den 40ern anders als mit 30, und zwar “intensiver, selbstbewusster”.

Bei den Dreharbeiten zu ihrem neuen Kinofilm “Unter Bauern” hat Veronica Ferres eine neue Freundin gefunden: Marga Spiegel (97), deren Erinnerungen verfilmt wurden. “Ich habe Marga im vergangenen Sommer kennengelernt. Seitdem sehen wir uns regelmäßig”, erzählt Ferres. Marga sei für sie ein Mutterersatz. “Und ich bin sicher für sie auch ein Teil Tochterersatz. Wenn ich ein Problem habe, rufe ich Marga an. Dann erspart man sich alle Fehler.”

Dieses Jahr hat Veronica Ferres nur einen Film gedreht. Sie sei “noch behutsamer” in ihrer Auswahl, weil sie eine Tochter habe, die schulpflichtig ist. Und was ist ihr nächstes Projekt? – “Keller ausmisten.”

Das Wunder von Berlin – Der Mauerfall im TV

Friday, January 11th, 2008

Wie die Stars aus “Das Wunder von Berlin” den Mauerfall erlebten

Es ist der wohl unglaublichste Moment in der deutschen Geschichte, der in “Das Wunder von Berlin” (27. Januar, 20.15 Uhr, ZDF) aufgerollt wird. Das von Roland Suso Richter (“Dresden”) inszenierte TV-Drama über den Mauerfall schildert die letzten 18 Monate der DDR aus der Perspektive einer Ost-Familie. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift TV MOVIE (2/2008) erzählen die sechs Hauptdarsteller – drei aus dem Osten, drei aus dem Westen -, wie sie den Mauerfall erlebt haben und was sich in ihren Augen verändert hat.

Zwei von ihnen, Karoline Herfurth und Kostja Ullmann, sind zu jung, um bewusste Erinnerungen an den 9. November 1989 zu haben. “Meine erste Erinnerung daran ist ein Poster vom Mauerfall, das ich zu meinem achten Geburtstag von meiner Tante bekam”, erzählt der 23-jährige Ullmann. Auch Karoline Herfurth teilte sich die ganze Wucht der Ereignisse erst beim Dreh der Mauerszene mit: “Ich kämpfte mit den Tränen und konnte mir erstmals vorstellen, wie sich meine Eltern damals gefühlt haben.”

Heino Ferch und Veronica Ferres dagegen erlebten hautnah, wie aufgewühlt die Menschen durch den Mauerfall waren. “Viele weinten, wildfremde Menschen umarmten sich”, erinnert sich Ferch an die Atmosphäre in einer Autobahnraststätte, wo er mit Hunderten von Leuten das Geschehen im Fernsehen verfolgte. “Wir haben die ganze Nacht diskutiert und gefeiert”, erzählt Ferres, die den Abend in einer Studentenkneipe verbrachte. Beide Stars sind sich allerdings einig, dass die Wiedervereinigung noch nicht restlos vollzogen ist. “Deutschland hat sich verändert, doch der Wiederaufbau ist immer noch nicht geglückt”, sagt Veronica Ferres.

Ost-Schauspieler Michael Gwisdek steht der Durchführung der Wiedervereinigung noch viel kritischer gegenüber: “Das war keine Vereinigung, sondern eine Übernahme. Alles, was an die DDR erinnerte, wurde begraben – leider auch viele gute Sachen.” An den eigentlichen Mauerfall erinnert er sich jedoch gerne – mit seiner Frau Corinna tanzte er damals unter dem Brandenburger Tor. Der ebenfalls in der DDR aufgewachsene André Hennicke erfuhr im Taxi von der Öffnung der Mauer. “Aber geglaubt haben wir es erst, als wir die Bilder im Fernsehen sahen.” Wie seine Westkollegen sieht auch er die Wiedervereinigung als einen längeren Prozess. “Unter uns Schauspielern in Berlin spüre ich kaum mehr Unterschiede – in anderen Bereichen wird das sicherlich noch etwas dauern.”

Veronica Ferres ist das neue Gesicht bei ADLER Moden

Friday, January 11th, 2008

Modefilialist setzt zum umfassenden Relaunch seiner Marke mit Veronica Ferres auf Deutschlands beliebteste und erfolgreichste Schauspielerin

Veronica Ferres
Veronica Ferres ist das neue Gesicht bei ADLER Moden (Foto: ADLER Moden)

Veronica Ferres, mehrfache Bambi-, Grimme- und Goldene Kamera-Preisträgerin, wird 2008 das neue Gesicht von ADLER Moden in Deutschland, Österreich und in Luxemburg. Damit ist dem Haibacher Unternehmen, einem der großen Textileinzelhändler in Europa, gelungen, Deutschlands beliebteste und erfolgreichste Schauspielerin für sich zu gewinnen.

Die Verpflichtung von Veronica Ferres steht gleichzeitig für einen grundlegenden Relaunch der Marke ADLER. Das Modeunternehmen wird in einen neuen frischen modisch-aktuellen Auftritt und in eine neue Corporate Identity investieren. Eine Feinjustierung wird es bei der Zielgruppendefinition geben. Hier soll künftig verstärkt die Gruppe der Frauen ab 40 Jahren angesprochen werden. Zudem wird ADLER künftig – ganz im Sinne der neuen Strategieausrichtung – schneller auf kurzfristige Umstrukturierungen und Entwicklungen im Modesektor reagieren. Kurz, ADLER wird jünger, moderner und gleichzeitig hochwertiger in Qualität und Anspruch. “Mit dieser Neupositionierung und dem Engagement von Veronica Ferres wird ADLER neue wichtige Akzente in seinem Markenauftritt setzen. Wir freuen uns, dass Veronica Ferres unseren neuen Auftritt begleitet”, betont Wolfgang Krogmann, geschäftsführender Sprecher des Unternehmens im nordbayerischen Haibach bei Aschaffenburg.

Die erste ADLER-Kampagne mit Veronica Ferres startet Anfang 2008 mit der Vorstellung der Frühjahrs-Kollektion 2008. Hierzu sind Schaltungen in TV und Print sowie Aktionen am PoS vorgesehen. Die betreuende Agentur für die Adler-Kooperation mit Veronica Ferres ist Hablowetz Communications in Köln.

Veronica Ferres erhaelt “Hans-Rosenthal-Ehrenpreis 2007″

Monday, April 16th, 2007

Die Schauspielerin Veronica Ferres erhält in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten “Hans- Rosenthal-Ehrenpreis” für ihr humanitäres und soziales Engagement im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern.

Sie wird die Auszeichnung am Samstag, dem 21. April 2007, im Rahmen der “13. Hans-Rosenthal-Gala” in Landau in der Pfalz entgegennehmen. Die Laudatio hält BILD-Chef Kai Diekmann.

Mit einstimmigem Votum entschied sich die Jury in diesem Jahr für Veronica Ferres. Sie ist nach Karlheinz Böhm (2003), Ingeborg Schäuble (2004), Christina Rau (2005) und der Aktion “Ein Herz für Kinder” (2006) die fünfte Trägerin des “Hans-Rosenthal-Ehrenpreises”, der seit 2003 jährlich von der Hans-Rosenthal-Stiftung und dem Verein “Aktion Hilfe in Not” an Personen oder Institutionen vergeben wird, die sich in herausragender Weise und uneigennützig für Not leidende Menschen einsetzen oder eingesetzt haben.

Die 1987 gegründete Stiftung knüpft damit an die Arbeit und das Engagement des beliebten ZDF-Showmasters Hans Rosenthal (“Dalli-Dalli”) an, der sich neben seiner Tätigkeit als TV-Moderator für die Lösung sozialer Probleme einsetzte und mit der Aktion “Dalli-Dalli-hilft” zahlreiche hilfebedürftige Menschen unterstützte.

Veronica Ferres ist eine der profiliertesten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands. Erstes Ausrufe-Zeichen einer außergewöhnlichen Karriere: Ferres‘ wunderbar ironische Darstellung einer Fälscher-Muse in der Dietl-Satire “Schtonk!”. 1996 wurde Veronica Ferres als Titelheldin im Sönke-Wortmann-Erfolg “Das Superweib” endgültig zum Publikums-Liebling, zum Star.

Im Fernsehen erreichte Veronica Ferres 1998 mit dem Zweiteiler “Eine ungehorsame Frau” eine Einschaltquote von knapp 10 Millionen Zuschauern. Seitdem hat Veronica Ferres in einer großen Zahl von Charakterrollen eine faszinierende Wandlungsfähigkeit und Präsenz gezeigt. Sie wählt heute vor allem Rollen, die nicht nur schauspielerisch eine Herausforderung für sie darstellen, sondern auch soziale Relevanz haben: Ferres machte z. B. mit dem TV- Drama “Sterne leuchten auch am Tag” (Regie: Roland Suso Richter) auf die Nervenlähmung ALS aufmerksam. Sie rührte über 17 Millionen Zuschauer im ZDF-Fernseh-Drama “Neger, Neger, Schornsteinfeger” als couragierte Mutter eines Sohnes dunkler Hautfarbe im NS-Staat.

Veronica Ferres‘ unermüdliches Engagement gilt seit Jahren der von ihr 2002 mitgegründeten Kinderhilfsorganisation “Power-Child e.V.”, deren Schirmherrin sie ist. Ziel des Vereins ist es, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen. “Power-Child” hat eine Online-Plattform für Kinder und Jugendliche geschaffen. Der Verein fördert Theater-Präventionsprojekte in Schulen und Kindergärten und sensibilisiert die Öffentlichkeit für das – leider immer wieder aktuelle – Thema Kindesmissbrauch. “Die Schwächsten stärken, bevor etwas passiert”: das hat sich Veronica Ferres beispielhaft zur Aufgabe gemacht.

Der “Hans-Rosenthal-Ehrenpreis” wird in Würdigung der Persönlichkeit des 1987 verstorbenen Fernsehmoderators und Quizmasters (“Dalli- Dalli”) sowie zur Erinnerung an sein Werk und Schicksal ausgelobt. Hans Rosenthal war es schon aufgrund seiner eigenen Geschichte wichtig, dass selbstlose und mutige Personen Anerkennung finden. Er selbst verdankte sein Überleben während des Holocausts zwei fremden Frauen, die unter eigener Lebensgefahr mit ihm ihre Lebensmittel teilten und ihn so am Leben erhielten. Später war es Hans Rosenthal selbst ein Anliegen, Not leidenden Menschen zu helfen, unter anderem mit der Aktion “Dalli-Dalli hilft”, in deren Nachfolge die Hans- Rosenthal-Stiftung gegründet wurde.

Sichtbares Zeichen dieser Auszeichnung ist eine Plastik des international renommierten Künstlers Prof. Gernot Rumpf aus Neustadt an der Weinstraße, ein Pelikan als Symboltier der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe darstellend.

Mitglieder der 19-köpfigen Jury sind u.a. die TV-Journalistin Sabine Christiansen, der Deutsche Bank-Chef Dr. Josef Ackermann, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und SPD-Bundesvorsitzende Kurt Beck, die Olympiasiegerin Katarina Witt, die Designerin Jette Joop, der Stiftungsvorsitzende Gert Rosenthal, BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, Focus-Chefredakteur Helmut Markwort, ZDF-Intendant Markus Schächter, die Schauspielerin und Moderatorin Désirée Nosbusch, RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe, Europa-Park-Chef Roland Mack sowie der Gala-Gastgeber und Moderator der Show Patrick Weiß.

Veronica Ferres im Gespraech mit emotion

Sunday, February 18th, 2007

“Manchmal bin ich ein richtiger Macho” – Veronica Ferres im Gespräch mit emotion

veronica ferres

“Billy Wilder hat immer wieder gesagt, ich soll
glücklich sein, ein Klischee zu bedienen, denn nur wer das könne,
habe das Zeug zum Star”, erzählt Veronica Ferres im Gespräch mit
emotion (ab 16. Februar im Handel). “Und es macht natürlich Spaß,
sich an dem Klischee zu reiben.” Heute nimmt die 41-Jährige, die als
dralle Blondine in Filmen wie “Das Superweib” bekannt wurde,
hauptsächlich Charakterrollen an. Trotzdem sagt sie: “Die
Entscheidungen, die ich für oder gegen Rollen treffe, mache ich nicht
davon abhängig, wie ich mich von außen betrachtet sehen möchte.”

Ihre große Lebenskrise hatte sie vor zwölf Jahren. “Da habe ich
gedacht ‘O Gott, jetzt werde ich alt, ich werde 30 und habe noch
keine Kinder. Will ich Kinder? Aber was wird dann aus meinem Beruf?’
Ich hatte auch viele Jahre lang eine tiefverwurzelte Angst vor dem
Tod. Ein enger Freund von mir ist mit 17 Jahren an Leukämie
gestorben. Wir waren im gleichen Alter. Aber seit dem Tod meiner
Mutter hat sich das sehr verändert.”

Inzwischen ist Veronica Ferres mit sich im Reinen, glücklich
verheiratet, Mutter einer Tochter – und beruflich erfolgreicher denn
je: Allein in diesem Frühjahr gibt es drei neue Filme mit ihr. Sie
bleibt dennoch gelassen. Und auch bei überschwänglichen Kritiken
realistisch: “Man darf nie vergessen, dass alles eine persönliche
Einschätzung ist.” Letztlich sei selbst der Grimme-Preis in Gold, den
sie für ihre Rolle in “Die Manns” bekommen hat, schlichtweg
“Geschmackssache”. Wirklich am Herzen liegt ihr etwas anderes: “Wenn
es mir gelingt, Menschen zum Träumen, Nachdenken oder Weinen zu
bringen, ihnen Kraft zu geben, an eigene Träume und Visionen zu
glauben, macht mich das glücklich.”