Posts Tagged ‘VoIP’

Telefonwerbung – Werbeanrufe ueber Internet-Telefonie

Tuesday, July 1st, 2008

Zehn Millionen Deutsche telefonierten im vergangenen Jahr über Voice over IP (VoIP). Das sind 30 Prozent mehr als 2006. Mit dem VoIP-Boom steigt allerdings die Gefahr, unerwünschten Werbeanrufen oder gar Hackern beim Telefonieren per Internetprotokoll zum Opfer zu fallen. Die Quote für das so genannte Spam over Internet Telephony (SPIT) wird im kommenden Jahrzehnt zu E-Mail-Spam aufschließen.

Somit steht den Internetnutzern mit SPIT nach den unerwünschten E-Mails und Instant-Messaging-Nachrichten die nächste Plage ins Haus, warnt Steria Mummert Consulting. Unternehmen und private Nutzer sind bisher nicht im selben Maße vor Werbeanrufen geschützt wie vor Spam-E-Mails. Die Entwicklung ausgereifter Anti-SPIT-Filter wird die Internet- und Telekommunikationsbranche künftig immer stärker beschäftigen. Dies ergibt die Untersuchung “Zukunftsfaktoren 2020″ von Steria Mummert Consulting, die zusammen mit der FutureManagementGroup und Lünendonk durchgeführt wurde.

Lästige Werbebotschaften im elektronischen Postkasten machen heute 80 Prozent aller versandten E-Mails aus. Sinkende Preise für die Internet-Telefonie werden dafür sorgen, dass sich SPIT in Zukunft genauso stark ausbreitet wie E-Mail-Spam. Das Medium Internet ermöglicht es den SPIT-Absendern, mit Millionen automatisierter Anrufe extrem kostengünstig auf Kundenfang zu gehen. Immer mehr Call-Center für Werbeanrufe werden entstehen, so das Szenario. Bereits heute entwickeln Spammer spezielle Programme und Tools, die SPIT-Anrufe automatisch abwickeln können.

Dabei besteht die Gefahr, dass sich Hacker mit gefälschten Anruferdaten Zugriff zu Kontoinformationen verschaffen. Phishing-Angriffe über VoIP mit gefälschten Teilnehmerinformationen werden wahrscheinlich erfolgreicher sein als ihre E-Mail-Gegenstücke. Der Grund: Die Anti-SPIT-Technologie liegt noch weit hinter Anti-Spam zurück. Anrufe via Internet mit einer manipulierten Anruferkennung sind momentan noch schwierig herauszufiltern. Zudem werden Internetnutzer mangels Kenntnis kaum mit einer Phishing-Attacke rechnen, wenn im Display ihres VoIP-Telefons Rufnummer und Name des Bankberaters erscheinen.

Wirksame Maßnahmen gegen SPIT durch den deutschen oder europäischen Gesetzgeber haben nur geringe Erfolgsaussichten. Ebenso wie E-Mail-Spam gelangen SPIT-Attacken mehrheitlich aus dem Ausland nach Deutschland. Eine Durchsetzung der deutschen oder europäischen Vorschriften schlägt somit fehl. Die VoIP-Anbieter sind gefordert, eigene Schutzmaßnahmen gegen lästige Telefonwerbung zu entwickeln. Im Aufbau befinden sich technische Vorkehrungen ähnlich denen, die bereits vor E-Mail-Spam schützen. Durch Ausschlusslisten, so genannte Blacklists, können beispielsweise bekannte Störenfriede aus dem VoIP-Netz ausgesperrt werden. Mit dem Anlegen zentral gepflegter Teilnehmerlisten stehen die Provider allerdings erst am Anfang. Computergenerierter SPIT kann zudem durch Vorschalten von interaktiven Komponenten herausgefiltert werden. Hier wird der Anrufer etwa zum erneuten Eingeben einer Ziffernfolge aufgefordert. Ein SPIT-Erkennungsdienst, der Gesprächsinhalte auf Werbe- oder Phishingabsichten hin analysiert, ist jedoch nicht möglich, da das Aussortieren vor der Anrufannahme erfolgen muss.

Hintergrundinformationen Unter der Überschrift “Zukunftsfaktoren 2020″ hat die Steria Mummert Consulting AG, Hamburg, eine umfassende Untersuchung von Zukunftsfaktoren und ihren Auswirkungen auf die Branchen Banken, Versicherungen, Energieversorger, Telekommunikation und öffentliche Dienstleister vorgelegt. In Zusammenarbeit mit der FutureManagementGroup AG, Eltville, und der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, wurden auf Basis von 33 identifizierten Zukunftsfaktoren über 736 Projektionen, 191 Zukunftschancen und 65 potenzielle Überraschungen für Menschen, Unternehmen und andere Organisationen abgeleitet.

Silvester: VoIP funkt wo Handys streiken

Tuesday, December 18th, 2007

Wenn sich Deutschland an Silvester alles Gute zu Neujahr wünscht, ist ein Durchkommen per Handy meist nicht möglich. Millionen gleichzeitiger Gespräche und verschickter SMS verstopfen alljährlich ab Mitternacht die Mobilfunknetze.

Besitzer von Dual-Mode-Handys können dagegen völlig ungestört telefonieren. Dessen WLAN-Funktion ermöglicht Internet-Telefonie – ein WLAN-Netz vorausgesetzt. Entsprechend rät der VoIP-Anbieter sipgate seinen Kunden, bei Eintreffen auf der Silvesterparty die WLAN-Anzeige des Dual-Mode-Handys zu prüfen.

An Silvester Neujahrsgrüße per Handy auszutauschen, kann zum Geduldsspiel werden. Regelmäßig gehen die Mobilfunknetze zu dieser Stoßzeit für Stunden an ihre Kapazitätsgrenze. Abhilfe schaffen sogenannte Dual-Mode-Handys, die neben GSM auch WLAN und damit Internet-Telefonie unterstützen. Ist ein öffentliches oder privates WLAN-Netz verfügbar, sind zumindest Anrufe in das auch an Silvester ungestörte Festnetz sowie in die VoIP-Netze ohne Staugefahr möglich.

Obwohl Deutschland über die sechsthöchste Hotspotdichte in Europa verfügt, ist WLAN als telefoniefähiger Übertragungsweg beim Kunden noch weitgehend unbekannt. Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) gibt es bundesweit bereits über 14.000 öffentliche Hotspots. Hinzu kommen tausende von Hotels, Restaurants, Bars und Cafés betriebene WLAN-Netze. Ebenso stehen rund 12.000 private WLAN-Punkte über die WiFi-Community von Fon zur Einwahl bereit.

In Online-Verzeichnissen wie mobile-access.de und fon.com können Kunden nachschlagen, ob ihre Party-Location ein WLAN anbietet oder ob es in nächster Umgebung einen Hotspot gibt. Bei einer Feier im privaten Rahmen hilft eine Nachfrage beim Gastgeber. Während Otto-Normal-Handynutzer noch ungeduldig die Wahlwiederholung bemühen, telefonieren Besitzer von Dual-Mode-Handys schon mit Freunden und Bekannten.

sipgate reduziert VoIP-Hardware zu Weihnachten

Wednesday, November 28th, 2007

Internet-Telefonie ist die Top-Alternative zum Festnetz, um Telefonkosten zu senken. Als Weihnachtsgeschenk beschert Voice over IP im Vergleich zu vielen anderen Präsenten deshalb dauerhafte Freude. Rechtzeitig zum Fest hat der VoIP-Provider sipgate attraktive Hardware-Pakete zu Tiefpreisen geschnürt.

Brandneu und schon günstiger: sipgate verkauft das erst seit drei Wochen erhältliche Siemens ‘Gigaset C470 IP’ für festliche 79 EUR* statt der regulären 89 EUR. Das Hybrid-Telefon unterstützt Festnetz- und Internet-Telefonie und wird dementsprechend mit beiden Anschlüssen verbunden. VoIP pur bietet dagegen das Internet-Telefon ‘GXP-2020′ von Grandstream. Zum Vorzugspreis von 189 EUR* erhalten Käufer gleich zwei der multifunktionalen Telefone und sparen so 69 EUR gegenüber dem Einzelkauf ein. Auf den Gabentisch legt sipgate außerdem den von Stiftung Warentest geprüften sipgate USB-Hörer. Anstelle von 38 EUR kostet ein Doppelpack nur weihnachtliche 19 EUR*. Der Hörer wird via USB-Stecker mit PC oder Notebook verbunden und sorgt bei Gesprächen per Telefon-Software dank integrierter Soundkarte für beste Sprachqualität.

Die Aktionsangebote sind limitiert, gelten bis zum 2. Januar 2008 und können auch von Interessenten gekauft werden, die nicht Kunde bei sipgate sind. Die Bestellung erfolgt über den Onlineshop unter sipgate.de/shop. Zusätzlich stellt sipgate seinen Kunden über deren Account 5 x 333 Festnetz-Freiminuten** in Form von Geschenk-Gutscheinen bereit. Diese können per E-Mail verschickt oder als Geschenkurkunde ausgedruckt werden. Die Gutscheine sind ausschließlich von Neukunden einlösbar. VoIP-Neueinsteiger finden mit ‘sipgate basic’ einen geeigneten Tarif vor, der auf Grundgebühr, Einrichtungsgebühr, Mindestumsatz und Vertragslaufzeit verzichtet. Alle Details dazu sind unter sipgate.de/basic abrufbar.

* Preise inkl. 19 % MwSt., zzgl. 6,95 EUR Versand
** Nur für Gespräche ins deutsche Festnetz, nur von Neukunden einlösbar, Gutscheine gültig bis Mai 2008, Guthaben gültig im ersten Monat nach Anmeldung, nicht übertragbar, nicht auszahlbar, Minutentakt.

VoIP als Sparmoeglichkeit

Thursday, November 8th, 2007

VoIP als Sparmöglichkeit für Kunden alternativer Anbieter – Auch T-Home-Kunden können durch Nutzung von VoIP sparen.

Das Ziel von vielen Verbrauchern ist es, am Monatsende eine möglichst geringe Telefonrechnung in den Händen zu halten. Um dieses Vorhaben zu realisieren, nutzen sie entweder günstige Call-by-Call-Vorwahlen oder wechseln ihren kompletten Anschluss. “Entscheidet sich ein Nutzer für den Wechsel des Telefonanschlusses, kann er fortan kein Call by Call mehr verwenden. Er muss entweder zu den Konditionen des neuen Anbieters telefonieren oder alternativ für bestimmte Ziele die Internettelefonie, kurz VoIP, nutzen”, weiß Bettina Seute vom Onlinemagazin teltarif.de

Insbesondere bei Gesprächen, die nicht von einer gebuchten Telefon-Flatrate abgedeckt werden, wie Mobilfunk oder Ausland, kann es bei einem Telekom-Konkurrenten günstiger sein, auf einen VoIP-Anbieter zurückzugreifen. “Muss ein Kunde bei HanseNet für ein Gespräch in die Türkei 14,9 Cent pro Minute zahlen, sind es bei PBX-network 4,2 Cent pro Minute”, erläutert Seute ein Beispiel. Bei Gesprächen in die Mobilfunknetze liegt die Ersparnis mit 22 Cent zu 9,9 Cent pro Minute bei über 50 Prozent. Seit heute bietet der VoIP-Anbieter Carpo diesen Preis im Rahmen einer Mobilfunkoption für eine einmalige Einrichtungsgebühr von 3,95 Euro an.

Auch für Kunden, die beispielsweise aufgrund von Verfügbarkeitsproblemen bei T-Home bleiben, denen aber der Call-by-Call-Markt mit seinen regelmäßigen Tarifänderungen zu unruhig ist, bietet sich die Nutzung von VoIP an. Die Tarife sind zwar im Schnitt höher als im Call by Call, haben aber häufig eine längere Konstanz. “Nutzer können entweder einen günstigen VoIP-Anbieter wählen, bei dem eine Berechnung gemäß den geführten Gesprächen erfolgt oder sich für eine Festnetz-Flatrate entscheiden”, so Seute. Der Kunde muss für die Flat mit monatlichen Kosten ab 7,99 Euro rechnen. Einige Angebote beinhalten zudem noch eine gewisse Anzahl an Gesprächen ins Ausland.

Weitere Details zu aktuellen Minutenpreisen und Flatrates im Voice-over-IP-Bereich finden sich in der Meldung teltarif.de/voip-tarifvergleich oder sind im VoIP-Rechner unter teltarif.de/voiprechner individuell ermittelbar.

Nach 130 Jahre Festnetz immer mehr VoIP-Anschluesse

Friday, October 26th, 2007

Am 26. Oktober 1877 wurde in Berlin unter der Regie des Generalpostmeisters Heinrich von Stephan das erste innerdeutsche Festnetz-Telefonat über eine Entfernung von rund zwei Kilometern geführt. Das Ereignis markiert zugleich den Beginn der einsatzfähigen Telefonie in Deutschland.

VoIP - Telefonie - Von Festnetz zu Voice over IP
130 Jahre Telefonie in Deutschland: Von Festnetz
zu Voice over IP. Grafik: indigo Networks GmbH

Nach 130 Jahren technologischer Dominanz steht diese eindrucksvolle Erfolgsgeschichte vor dem Aus. Anfang 2004 nahezu unbemerkt gestartet, erfolgt mit Voice over IP inzwischen auf breiter Front die technologische Wachablösung. Die neue Technologie verlagert Telefonie ins Internet, was zusätzlich die Netzkosten der Betreiber verringert. Den Kostenvorteil wandeln VoIP-Provider wie sipgate in günstige Tarife und kostenlose Gespräche um. Darüber hinaus macht die Verschmelzung von Internet und Telefonie neue Funktionen möglich. Das Festnetz ist seit ISDN dagegen technologisch ausgereizt.

VoIP-Anschlüsse bieten etliche bisher unbekannte Funktionen. So können beliebig viele Telefone an unterschiedlichen Standorten über einen Anschluss betrieben werden. Deren Registrierung im Anbietersystem erfolgt nach Installation automatisch via Internet. Darauf abgestimmt ist die Funktion ‘Parallelruf’. Sie stellt Anrufe zu allen Telefonen durch. Wo der Nutzer sich befindet, kommt das Gespräch zustande – zum Beispiel via VoIP-Handy im WLAN-Netz einer Kaffeebar. Zum Leistungsangebot gehören weiterhin mehrstufige Rufumleitungen, Web-Fax- und Web-SMS-Dienste. Auch die bisher fixe Ortsvorwahl wird flexibel. Telefoniert ein Münchner überwiegend nach Berlin, kann er sich per Einstellung die Vorabwahl der 030 sparen. Die Funktion ‘Click2Dial’ macht zudem auf Webseiten hinterlegte Telefonnummern per Mauscklick anwählbar.

Darüber hinaus wird mit Voice over IP der häusliche Telefonanschluss mobil. Ausgestattet mit einer Ortsrufnummer können Kunden des Düsseldorfers Anbieters sipgate mit entsprechender Hard- oder Software weltweit von jedem Internetzugang und WLAN-Hotspot aus telefonieren. Da der Kundenanschluss in Deutschland angemeldet ist, kosten Anrufe nach Deutschland genauso viel wie ein innerdeutsches Gespräch. Festnetz-Kunden sparen ebenfalls: Sie erreichen VoIP-Nutzer auch im Ausland unter der Ortsrufnummer zum Orts- bzw. Ferntarif.

Neue Endgeräte verhelfen dem Siegeszug der Internet-Telefonie zu weiterer Stärke. Ein eingeschalteter Computer ist nicht mehr erforderlich. Aktueller Trend sind Hybrid-Telefone, die Festnetz- und Internet-Telefonie unterstützen. Ausgehende Gespräche können so günstig per VoIP geführt werden, eingehende Telefonate werden weiter über den Festnetzanschluss zugestellt. Ein weiteres Konvergenzbeispiel sind Dual-Mode-Handys wie das Nokia ‘N95′. Mit diesem sind Nutzer unter der Mobilfunk- und der Ortsrufnummer des VoIP-Anschlusses erreichbar. Internet-Telefonie schafft damit das, was dem Festnetz nie gelang: Die stationäre in die mobile Telefonie zu integrieren.