Posts Tagged ‘Web 2.0’

Buch – YouTube und MySpace

Wednesday, June 25th, 2008

Online-Communities und Videoportale erfreuen sich im Web 2.0 großer Beliebtheit und bieten jedem eine ideale Bühne, um sich selbst perfekt zu präsentieren und Gleichgesinnte für Hobby und Interessen zu finden. Zu den größten und bekanntesten Portalen des Mitmach-Internets gehören MySpace und YouTube.

Im Düsseldorfer Data Becker Verlag sind nun mit „Die besten Tipps zu YouTube“ und „Die besten Tipps zu MySpace“ zwei Bücher mit zahlreichen Hinweisen, Anleitungen und Praxis-Workshops erschienen, die Internet-Surfern helfen, auf den beiden Portalen schnell Fuß zu fassen und richtig durchzustarten.

MySpace ist weltweit in mehr als 17 Ländern vertreten und gehört mit über 2,5 Millionen Nutzern allein aus dem deutschsprachigen Raum zu den größten Communities im Internet. Doch nur wer sich hier optimal präsentiert und die vielfältigen Community-Funktionen zielgerichtet einsetzt, kann sich von der Masse abheben und interessante Kontakte knüpfen. In „Die besten Tipps zu MySpace“ erfahren die Leser, wie sie in wenigen Schritten ein individuelles und überzeugendes Profil erstellen, oder ihre persönliche MySpace-Internetseite mit multimedialen Inhalten und Web 2.0 Funktionen aufmerksamkeitsstark aufpimpen. Dazu gehören beispielsweise Blogs, Videos, Fotoalben, Diashows und Musik. Doch wie lassen sich diese einbinden, welche Suchmöglichkeiten gibt es und wie lockt man Besucher auf die eigene Seite? Diese Fragen werden kompetent und praxisnah beantwortet. Zudem zeigt der Ratgeber, wie man mittels perfektem Networking viele Freunde findet, seine Kontakte bestmöglich verwaltet und die Vorzüge des Community-Lebens voll ausschöpft.

YouTube – Mehr als nur Videos schauen

„Die besten Tipps zu YouTube“ ist der Ratgeber für alle, die sich mehr als nur Videos auf YouTube anschauen möchten. Denn YouTube bietet seinen Nutzern eine Vielzahl von Funktionen und Möglichkeiten: Angefangen bei der Erstellung persönlicher Lieblingsplaylists über die Bearbeitung eigener Videos bis hin zum Erstellen eigener Profile. Die Autoren des Buches zeigen darüber hinaus, wie sich spannende und interessante Videos auffinden, anschauen, speichern und in eigenen Weblogs und Homepages passgenau einbinden lassen. Und wer gerne selbst mal ein Video auf YouTube einstellen möchte, folgt einfach der ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung. Auch wie sich mobil vom Handy aus auf YouTube zugreifen lässt, und wie man Videos bequem per MMS hoch lädt, erfahren die Leser in diesem Buch.

Buchreihe „Auf die Schnelle“ – ohne große Einarbeitung ins Thema

„Die besten Tipps zu MySpace“ (ISBN: 9-783815-817308) und „Die besten Tipps zu YouTube“ (ISBN: 9-783815-817315) sind in Data Beckers Buchreihe „Auf die Schnelle“ erschienen und kosten jeweils 6,95 Euro. Die „Auf die Schnelle“ Reihe stellt praxisnah die wichtigsten Tools und Funktionen dar, so dass Anwender ohne große Einarbeitung direkt starten können. Alles Wichtige ist kurz und verständlich erklärt, viele Abbildungen, Tipps und Infokästen runden die Bücher ab.

Banken ignorieren das Web 2.0

Thursday, June 19th, 2008

Banken ignorieren das Web 2.0 – Nur 13 Prozent der Bankmanager sehen in Web 2.0 Potenzial für Unternehmenserfolg

Der aktuelle Wirbel um die interaktiven Internettechnologien geht an der deutschen Bankwirtschaft vorbei. Nur jede achte Fach- und Führungskraft sieht im Mitmachnetz einen Treiber für seinen Unternehmenserfolg. Die größte Gruppe (43 Prozent) schreibt dem Web 2.0 keine oder nur eine geringe Bedeutung zu. Auch in Zukunft rechnet nur eine Minderheit der befragten Bankmanager (22 Prozent) mit einem starken Einfluss von Blogs, Chats und Wikis auf die Umsatzentwicklung. Damit wird dem Web 2.0 unter allen IT-Vorhaben die geringste Relevanz beigemessen. Das sind Ergebnisse aus der Studie “IT & Vertrieb in der Bankwirtschaft” des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin.

Hauptgründe für die zögernde Haltung der Banken sind rechtliche Unsicherheiten, ein noch unklarer Mehrwert und kulturelle Konflikte zu bisherigen Vertriebsaktivitäten. So haben in den Geldhäusern andere IT-Anwendungen zur Unterstützung des Vertriebs deutlichen Vorrang. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht das Kundenbeziehungsmanagement: 65 Prozent der befragten Bankmanager prognostizieren für die kommenden drei Jahre einen sehr großen Stellenwert der IT-unterstützten Dokumentation und Verwaltung von Kundenkontakten. Ebenfalls hohe Zustimmungswerte entfallen auf die Datensicherheit (60 Prozent) und mobile Vertriebslösungen (60 Prozent).

Vor allem die Geschäfts- und Privatbanken setzen im Vertrieb verstärkt auf moderne Technologien. Die Fachkräfte aus diesen Instituten messen den verschiedenen IT-Anwendungen eine deutlich größere Bedeutung bei als ihre Kollegen aus den anderen Geldhäusern. Ihre Einschätzungen liegen durchschnittlich elf Prozentpunkte über dem Branchenmittel. Schlusslicht in punkto Technikeinsatz sind dagegen die Genossenschaftsbanken. Hier rangiert die Einschätzung für verschiedene IT-Projekte hinsichtlich ihrer Relevanz für den Geschäftserfolg durchschnittlich 15 Prozentpunkte unter dem Gesamtmittel. Vor allem die mobilen Lösungen und die klassischen Internetportale besitzen derzeit in den Genossenschaftsbanken nach eigenen Angaben einen vergleichsweise geringen Einfluss auf den Unternehmensserfolg. Allerdings holen die Genossenschaftsbanken auf. Nach Einschätzung der Fach- und Führungskräfte aus diesen Instituten wird die IT in den kommenden drei Jahren den gleichen Stellenwert einnehmen wie bei den anderen Banktypen auch.

Hintergrundinformationen Die Studie “IT & Vertrieb in der Bankwirtschaft” stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin durchgeführt wurde. Im Zeitraum vom 11. Januar bis 17. März 2008 wurden 195 Fach- und Führungskräfte aus der Bankwirtschaft befragt.

youtube, flickr, schuelerVZ – Jugendliche im Web 2.0 Internet

Wednesday, June 11th, 2008

Das JFF – Institut für Medienpädagogik untersucht im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in einer umfassenden Studie, wie sich die Medienaneignung Heranwachsender im Zuge der Digitalisierung der Medienwelt verändert.

Nach Abschluss des ersten Projektschrittes, der Analyse jugendnaher Internetplattformen, wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz in der BLM erste Zwischenergebnisse vorgestellt. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um die fünfte Konvergenzstudie, die das JFF im Auftrag der BLM durchführt. Mit der Weiterentwicklung von Online-Angeboten haben Internetplattformen große Bedeutung erlangt. Im Zuge dessen wird dort eine zunehmende Zahl medialer Eigenproduktionen privaten Ursprungs veröffentlicht. Gleichzeitig verlagern sich kommunikative Prozesse verstärkt in virtuelle Räume, woran ebenfalls die Internetplattformen erheblichen Anteil haben.

Im ersten Abschnitt des Forschungs-Praxis-Projektes wurden 83 verschiedene Plattformen erfasst und als jugendnah eingeordnet. 44 dieser Plattformen, die das Spektrum jugendnaher Angebote in ausreichender Breite repräsentieren, wurden auf ihre Charakteristika hin untersucht und gruppiert. Aus diesen Gruppen wurden 20 exemplarische Plattformen ausgewählt und im Detail analysiert.

Nach den Ergebnissen der Analyse lässt sich das Angebot der jugendnahen Internetplattformen grundsätzlich in zwei Bereiche einteilen: Auf der einen Seite in Plattformen, die den Schwerpunkt auf kommunikative Aktivitäten haben, auf denen Jugendliche also vorrangig ihr Bedürfnis nach Austausch mit Gleichaltrigen oder Gleichgesinnten befriedigen können. Auf der anderen Seite in Plattformen, deren Schwerpunktsetzung die Veröffentlichung von selbst produzierten medialen Produkten ist.

Diese Plattformen kommen dem Bedürfnis von Jugendlichen entgegen, sich selbst oder ihre medialen Werke öffentlich zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. In beiden Fällen erhalten die Jugendlichen Angebote, ihre Aktionsräume und ihr Erfahrungs- und Handlungsspektrum in den virtuellen Welten zu erweitern.

Die Plattformen mit kommunikativem Schwerpunkt bieten Interaktionsmöglichkeiten, die darauf abzielen, dass Jugendliche miteinander auf unterschiedlichste Art und Weise in Kontakt treten können. Ein erstes Bündel in diesem Bereich konzentriert sich auf verbale Kommunikation, z. B. mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten, die möglichst überall und jederzeit erreicht werden können. Beispiele für solche Angebote sind ‘Skype’ oder ‘MSN’. Das zweite Bündel in diesem Schwerpunkt ist darauf ausgerichtet, den bereits vorhandenen Freundes- und Bekanntenkreis zu pflegen oder mit Menschen in Kontakt zu kommen, von denen man davon ausgeht, dass sie ähnliche Interessen haben wie man selbst, z. B. schülerVZ oder Lokalisten.de. In diesem Bündel spielen zugleich Möglichkeiten zur Selbstpräsentation eine große Rolle, deren Zweck es ist, sich als Kontakt attraktiv zu machen.

Die Plattformen, die in ihrem Schwerpunkt als produktiv orientiert gelten können, bieten vielfältige Möglichkeiten, eigene “Werke” zu veröffentlichen. ‘YouTube’ oder ‘flickr’ stehen stellvertretend für Angebotsformen in diesem Schwerpunkt. Sich selbst und seine Produkte einer Teilöffentlichkeit zugänglich machen zu können, ist ein wichtiges Motiv, das diese Plattformen bedienen. Zudem bedeutet Interaktion für die Angebote mit diesem Schwerpunkt, Feedback auf Eigenproduktionen zu bekommen und auch anderen zu geben und so die Vernetzung mit anderen Produzentinnen und Produzenten zu suchen.

Die hohen Zugriffszahlen, die für einige jugendnahe Internet-Plattformen bekannt sind, weisen darauf hin, dass Jugendliche die Erwartungen, die sie an die Medien haben, zunehmend auch an diese Angebote der Medienwelt herantragen. Sie wollen mittlerweile offenbar auch dort

- sich amüsieren und Spaß haben (Angebote konsumieren)
- sich in Beziehung zu anderen setzen (interpersonelle Kommunikation auf einer erweiterten Ebene)
- sich zur Geltung bringen (durch Selbstdarstellung und Präsentation von selbst gemachten Medienprodukten). Im Prozess des Heranwachsens spielen diese Aspekte und somit auch die Angebote der einschlägigen Plattformen eine wichtige Rolle: Sie dienen der Orientierung, der Identitätsbildung und der Ermöglichung von Teilhabe an gesellschaftlichen Interaktionen. Bereits aufgrund der ersten Analyseergebnisse werden jedoch auch Problemlagen erkennbar:

- So zeigt sich z.B. in einigen jugendnahen Internet-Plattformen (z.B. bei Kwick) wenig Sensibilität gegenüber den Persönlichkeitsrechten der Nutzenden. Individuelle, Personen bezogene Daten sind ohne Anmeldung abrufbar.
- Auch die häufig festzustellende Undurchschaubarkeit, wer die Autorinnen und Autoren von Produktionen oder Meinungsäußerungen sind (z. B. bei YouTube), ist im Hinblick auf Jugendliche als Problem zu werten, denn sie erschwert die Bewertung und Einordnung.
- Schließlich ist – in Analogie zum Handy – eine “Kostenfalle Internet” abzusehen. Während die Anmeldung kostenlos ist, sind interessante Angebote dann nur noch gegen Bezahlung zugänglich (z.B. bei Habbo).

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen aus der Analyse wird im zweiten Schritt der Untersuchung die Bedeutung von kommunikativem und produktivem Medienhandeln Jugendlicher für ihre realen Lebensvollzüge aufzuzeigen sein. Dabei werden Identität stiftende und orientierende Aspekte der Medienaneignung im Prozess des Erwachsenwerdens ebenso beleuchtet wie Möglichkeiten der medienpädagogischen Nutzung gewonnener Erkenntnisse.

Parallel zum gesamten Forschungsvorhaben betreibt das JFF so genannte “Web 2.0 Werkstätten”. Darin wird der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkretes Medienhandeln erprobt. Umgekehrt fließen Beobachtungen aus der Praxis in das Forschungsdesign ein.

BLM und JFF nehmen sich mit der Studie erstmals der Möglichkeiten an, die das Web 2.0 Jugendlichen bietet und erarbeiten konkrete Handlungsperspektiven für die medienpädagogische Praxis. Von den Forschungsergebnissen ist zudem Aufschluss über die jugendkulturelle, soziale und mediale Wirklichkeit junger Menschen zu erwarten.

Diese Informationen finden Sie auch im Internet unter: blm.de

Social Network Facebook startet deutsche Version

Tuesday, March 4th, 2008

Das Social Network Facebook hat seine deutschsprachige Version gestartet (de.facebook.com). Wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt, soll die übersetzte Seite zur Internationalisierung des sozialen Netzwerkes beitragen.

Ab sofort kann jeder Nutzer, der aus einem deutschsprachigen Land auf die Website zugreift, sein Profil in deutscher Sprache nutzen. An der Übersetzung der des Netzwerkes hatten sich zuvor rund 2.000 deutschsprachige Facebook-User beteiligt. Der Prozess konnte dank der Mithilfe innerhalb von zwei Wochen durchgeführt werden.

Angekündigt wurde die deutsche Version bereits im vergangenen Dezember. Neben MySpace, das bereits seit einiger Zeit auch eine deutschsprachige Seite betreibt, wird Facebook mit seiner übersetzten Version insbesondere dem heimischen Netzwerk studiVZ Konkurrenz machen. Schon jetzt zähle Facebook mehr als eine Million aktive Nutzer aus deutschsprachigen Ländern, so Matt Cohler, Vice President Product Management bei Facebook.

studiVZ seinerseits startete erst vor wenigen Tagen ein erweitertes Angebot unter dem Namen meinVZ meinvz.net – das nun auch Nutzer außerhalb der Studentengemeinschaft ansprechen soll. Ob der Zeitpunkt bewusst gewählt wurde, oder sich die beiden Plattform-Starts zufällig überschneiden, bleibt offen. “Wir haben das neue Portal bereits vor einiger Zeit angekündigt und richten uns nach unserer technischen Planung, nicht nach anderen Plattformen”, so die Erklärung von Dirk Hensen, Unternehmenssprecher von studiVZ, auf Nachfrage von pressetext. In einen offenen Konkurrenzkampf will das deutsche Portal demzufolge nicht treten.

Facebook wird weiterhin ständig um neue Funktionen erweitert, daher soll es den Nutzern auch ermöglicht werden, die neuen Features in ihre Sprache zu übertragen, heißt es seitens der US-Plattform. Zudem wird in Kürze die Übersetzungs-Applikation für Plattform-Entwickler zur Verfügung stehen, die ihre Anwendungen von Facebook-Nutzern ins Deutsche übertragen haben wollen. Im Vorfeld konnten Mitglieder, die ihrem Profil die Facebook-Übersetzungsanwendung hinzugefügt hatten, ihre Übersetzungsvorschläge direkt während der Nutzung tätigen. Danach stimmten die anderen User über die Vorschläge ab, um so zu einer bestmöglichen Übersetzung zu gelangen. So entschieden sich die Nutzer beispielsweise für das Wort “Anklopfen” anstelle des englischen Ausdrucks “poke”. Ergänzend zur Plattform im Netz sind ab sofort auch die mobilen Facebook-Anwendungen in deutscher Sprache verfügbar.

Aussender: www.pressetext.de

Neue Web 2.0 und E-Commerce Begriffe

Tuesday, January 22nd, 2008

Neue (Web 2.0) und scheinbar etablierte E-Commerce Begriffe, Elemente und Funktionen bereiten Nutzern Probleme!

Mit dem Begriff „Web 2.0“ können ca. 30 % der befragten Internetnutzer nichts anfangen. Insgesamt wurden hierzu 400 deutsche Internetnutzer (Quotiert nach AGOF) befragt.

Mit der Entwicklung des Web 2.0 sind zudem viele neue Begriffe aufgetaucht, wie z.B. „Tagwolke“, „Trackback“ oder „Social Bookmarking“ . Diese Web 2.0 -Spezialbegriffe waren auffällig vielen Studienteilnehmern unbekannt: für ca. 60% von ihnen waren sie komplett unklar. Besonders drastisch offenbarte sich der Handlungsbedarf bei der Bezeichnung „Tagwolke“, den ca. 75% der Befragten nicht einordnen konnten.

Überraschend stellte sich überdies heraus, dass auch Begriffe für etablierte Elemente und Funktionen aus dem E-Commerce nicht geläufig sind. So konnte z. B. ein hoher Anteil der Teilnehmer (45%) die oft auf Online-Shops angebotene Funktion ‚Direktbestellung’ nicht richtig deuten. Weiterhin bringt etwa die Hälfte der Befragten die Begriffe ‚Filtern’ und ‚Sortieren’ durcheinander.

Die Folgen unverständlicher Begriffe, Funktionen und Elemente

Werden wichtige Funktionen und Anwendungen nicht verstanden, weil der jeweilige Begriff nicht für den Nutzer nachvollziehbar ist, besteht die große Gefahr, dass sie nicht genutzt werden.

Allein die Bezeichnung für Funktionen und Elemente kann also entscheidend den Erfolg eines Angebots beeinflussen. Dieses gilt insbesondere für die Betreiber von Internet-Angeboten, die sich gegenüber ihrer Konkurrenz mit den neuen Funktionen und Elementen für die Nutzer abheben möchten.

Was kann getan werden?
Die Anbieter sollten die Begriffe für Funktionen und Elemente immer kritisch prüfen und nicht automatisch davon ausgehen, dass Nutzer diese verstehen.
Sind Begriffe unklar, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Es wird ein eindeutigerer Begriff gewählt, z. B. statt ‚Filtern’ wird der Begriff ‚Suche eingrenzen’ verwendet.
2. Wenn es scheinbar keinen besseren Begriff gibt, ist eine Beschreibung zu ergänzen/hinzuzufügen.
3. Der Begriff bzw. die Funktion wird aus dem gestalterischen Zusammenhang verdeutlicht, z. B. indem bei dem Link ‚Direktbestellung‘ ein Eingabefeld für die Bestellnummern angeboten wird.

Getestete Begriffe:
Web 2.0-Begriffe und Funktionen – Web 2.0, Tag, Tagging, Tagwolke, Widget, Social Bookmarking, Trackback, Forum, Blog
E-Commerce-Begriffe und Funktionen: Direktlinks, Filtern, Suche eingrenzen, Suche einschränken, Sortieren, Sendungsauskunft, Direktbestellung, Suchassistent, Suchagent, Wunschliste, Merkliste, Hochzeitsliste
Untersuchungsablauf: Panelbasierte Online-Befragung mit offenen und geschlossenen Verständnisfragen. Die befragten Personen: 400 deutsche Internetnutzer, Quotierung nach AGOF.

Kurzversion und vollständiger Ergebnisband:
Ein Auszug aus der Studie „Wording 3.0 – Web 2.0- und E-Commerce-Begriffe, Funktionen und Elemente unter der Lupe“ kann in der eResult Download-Area kostenlos herunter geladen werden. Es ist lediglich eine Registrierung erforderlich.
Zugang der Studie: eresult.de

Die vollständige Studie umfasst den Ergebnisband inklusive anschaulicher Beispiele und Empfehlungen und ist für 99.- Euro (zzgl. MwSt) erhältlich.