Posts Tagged ‘Web 2.0’

Hillary Clinton for President – Wahlwerbung auf YouTube

Friday, November 30th, 2007

In den USA stehen demnächst die Präsidentschaftswahlen an. Die Politiker dort haben erkannt, dass im Zeitalter von Web 2.0 große Videoportale wie Youtube ein hilfreiches Medium für Wahlwerbung sind, denn günstiger  bzw. umsonst können die Parteien kaum anderswo Werbung machen.

Präsidentschaftskadidaten wie Barack Obama oder Hillary Clinton nutzen Youtube intensiv und stellen ihre Videos ein. Nicht immer wird allerdings mit fairen Mitteln gekämpft, wie dieser Wahlwerbespot beweist: Vote Different – ein Spot, der Hillary Clinton als Diktatorin im Stile von George Orwell “1984″ porträtiert.

Gut einen Monat vor den ersten Vorwahlen in den USA haben sich die republikanischen Präsidentschaftsbewerber hitzige Wortgefechte geliefert. Nutzer des Internetportals YouTube stellten den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern ihre Fragen per Videoclip. 5000 Videoclip-Fragen waren vor der Debatte in St. Petersburg (Florida) bei YouTube eingegangen, 2000 mehr noch als bei der Premiere des Debattenformats im Juli mit den demokratischen Matadoren. 34 Fragen suchte CNN aus, die sich zumeist um konservative Brennpunkte rankten, vom Problem der illegalen Einwanderung über die Abtreibung bis hin zur Waffenkontrolle, dies berichtet das Hamburger Abendblatt

Weblinks:
Hillary Clinton Videos
Barack Obama Videos
RepublicanDebate
DemocraticDebate

Sexy Studentinnen im studiVZ-Eleganz Kalender

Thursday, November 29th, 2007

Hörsaals next Topmodel: Der studiVZ-Eleganz Kalender ist da! studiVZ präsentiert die 24 heißesten Studentinnen und Studenten aus der Community in einem exklusiven Jahreskalender für 2008

Sexy Studentinnen im studiVZ-Eleganz Kalender Hörsaals next Topmodel: Emanuela Michalides, 24, Zahnmedizin-Studentin an der MedH Hannover tauscht für den studiVZ-Eleganz Kalender ihren weißen Kittel gegen einen schwarzen Bikini. Sie ist eine von 24 Studentinnen und Studenten aus der studiVZ Community, die sich im exklusiven Jahreskalender für 2008 präsentieren. Foto: studiVZ

Die 24 heißesten Akademiker in spe gibt es ab sofort im “studiVZ-Eleganz Kalender 2008″ zu bestaunen. Hierfür hat studiVZ gemeinsam mit Star-Fotograf Max Seam je 12 Studentinnen und Studenten aus der Community in Szene gesetzt, die als Sieger aus der großen studiVZ Kalendermodel-Casting-Reihe hervorgingen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Monat für Monat präsentiert der studiVZ-Eleganz Wendekalender auf der einen Seite die hübschesten Mädels und auf der anderen Seite die attraktivsten Jungs in einem eleganten Ambiente. Auf dem ersten Kalenderblatt zeigt studiVZ die Models auch in ihrem Uni- und Privatalltag. Erhältlich ist der exklusive Hochglanz-Jahresbegleiter ab 1. Dezember 2007 unter studiVZ-Eleganz.net für nur 19,90 Euro. Doch aufgepasst: Die Auflage ist natürlich limitiert – nur die Schnellsten haben die Chance auf einen der begehrten studiVZ Eleganz-Kalender!

Unter dem Titel “studiVZ-Eleganz” ging das Kalenderprojekt Mitte August 2007 an den Start. Nach einem einwöchigen Aufruf im Studenten-Netzwerk waren knapp 500 Bewerbungen bei studiVZ eingegangen. Aus mehreren internen Auswahlrunden, sechs Castings in München, Zürich, Wien, Köln, Hamburg, Berlin (Videos im Klartext auf studiVZ.net) und vor allem aus der zwölftägigen Onlineabstimmung der studiVZ Community gingen die 24 Finalistinnen und Finalisten hervor. Darunter fanden sich bereits erfahrene studentische Models wie Céline Roscheck (Miss Austria 2002) oder Katie Steiner (Miss Norddeutschland 2006) genauso wie absolut unerfahrene Models. Die Kalenderbilder entstanden im Oktober 2007 bei einem Shooting mit dem bekannten Fotografen Max Seam auf Mallorca.

“Das Thema Eleganz prägt die Bilder unseres Kalenders, der mit der Authentizität der Models gleichzeitig einen Link zum realen Leben und zu studiVZ schlagen soll”, so Michael Brehm, Mitgründer und Geschäftsführer von studiVZ. “Der Reiz dieses Kontrastes und die Verbindung zum Unialltag heben den studiVZ Kalender von ähnlichen Projekten ab und machen ihn so einzigartig. Als Garanten hierfür stehen unter anderem die Erfahrung des Fotografen Max Seam sowie das Voting unserer Community!”

studiVZ.net ist Europas größtes Onlinenetzwerk für Studenten. Auf studiVZ bleiben Studenten mit ihren Freunden und Kommilitonen in Kontakt und tauschen sich untereinander aus. Über 4 Millionen registrierte Mitglieder zählen studiVZ bereits zum festen Bestandteil ihres täglichen Campus-Lebens und reduzieren durch aktive Netzwerkkultur die Anonymität an den europäischen Hochschulen. studiVZ wurde im Oktober 2005 als Studentenprojekt gestartet und hat seinen Sitz in Berlin. Geschäftsführer sind Marcus Riecke, Dennis Bemmann und Michael Brehm. Seit Januar 2007 gehört studiVZ zur Holtzbrinck Gruppe. Zu den internationalen Ablegern von studiVZ.net gehören studiLN.it, studiQG.fr, estudiLN.net und studentIX.pl.

Web 2.0 – “Prosumenten” noch ueberwiegend passiv

Monday, November 26th, 2007

Das Internet erlebt als Web 2.0 seine zweite Hochphase, “user generated content” steht zunehmend im Fokus der medialen Öffentlichkeit, etablierte Medienunternehmen zahlen hohe Millionenbeträge für die Beteiligung an neuen Kommunikationsplattformen.

Werden die Menschen im “Mitmachnetz” nun reihenweise von passiven Konsumenten zu aktiven, selbst produzierenden “Prosumenten”? Eine aktuelle Studie von TNS Infratest MediaResearch zeigt, dass die überwiegende Zahl der Internet-nutzer die neuen Angebote zunächst noch wie klassische Medien nutzt – nämlich passiv.

Erst ein heimischer Breitband-Zugang ins Internet macht die Nutzung von Web 2.0-Angeboten wie zum Beispiel Videoplattformen oder Podcasting richtig attraktiv. In Deutschland verfügt im Herbst 2007 knapp die Hälfte der über 14- Jährigen (47 Prozent oder 30,4 Mio.) zu Hause über einen solchen Anschluss. Von diesen können 5,7 Millionen bzw. neun Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland als “Prosumenten” klassifiziert werden – also als Nutzer, die Inhalte aktiv ins Internet hochladen, gestalten oder verändern. Die anderen breitbandigen Internetnutzer nutzen die entsprechenden Internet-Angebote lieber nur passiv (28 Prozent/18,1 Mio.) oder gar nicht (zehn Prozent/6,6 Mio.). Der verbleibende Bevölkerungsanteil hat zu Hause keinen Breitbandanschluss (15 Prozent/ 9,9 Mio.) oder auch keinen Internet-Zugang (37 Prozent/ 24,2 Mio.).

Dabei ist wenig überraschend, dass der Anteil der Prosumenten am stärksten mit dem Alter zusammenhängt: Je jünger, desto aktiver gehen die Internetnutzer mit neuen Web 2.0-Angeboten wie Weblogs, Podcasts, digitalen Foto- oder Videoplattformen und dem Verfassen beziehungsweise Ändern sogenannter Wiki-Einträge um. Bei den 14- bis 29-Jährigen hat sich bereits jeder Dritte (= 4,3 Mio.) aktiv an mindestens einem solcher Web 2.0-Angebot beteiligt. In der Altersgruppe der 30- bis 49- Jährigen sind dies gerade noch sechs Prozent (1,3 Mio.) und bei den über 50-Jährigen sinkt der Wert auf kaum noch messbare 0,4 Prozent. Auch Menschen mit hoher formaler Bildung oder einem hohen Haushalts-Nettoeinkommen sind überdurchschnittlich häufig unter den “Prosumenten” zu finden.

Die Marktforscher von TNS Infratest haben nicht nur die aktive, sondern auch die passive Nutzung von den Web 2.0-Inhalten Weblogs, Podcasts, digitalen Foto- und Videoplattformen, sowie sogenannten Wikis erhoben. Ergebnis: Sogenannte Weblogs oder Blogs, also Online-Tagebücher, werden von insgesamt 14 Prozent (9,1 Mio.) aller über 14-Jährigen zumindest gelegentlich gelesen. Eigene Weblogs werden allerdings nur von zwei Prozent (1,3 Mio.) der Bevölkerung veröffentlicht.

Ähnlich viele Menschen (14 Prozent) surfen zumindest gelegentlich auf sogenannten Fotosites wie flickr, snapfish oder MAGIX. Immerhin haben bereits sechs Prozent (4,1 Mio.) in den letzten 12 Monaten selbst gemachte digitale Fotos ins Internet hochgeladen und dort öffentlich zugänglich gemacht. Ein Großteil dieser Fotos landet dabei offenbar auf selbst gestalteten eigenen Websites. Besonders Videoportale wie YouTube, MyVideo oder Clipfish erfreuen sich ganz offensichtlich großer Beliebtheit, denn 14,6 Millionen (23 Prozent) besuchen zumindest gelegentlich entsprechende Internet-Angebote.

Eigene Videos bzw. Fernsehclips auf solche Seiten hochgeladen haben aber nur etwa eine Million Nutzer (zwei Prozent). In der passiven Nutzung werden Videoportale nur von Wikis wie Wikipedia übertroffen. Es gibt aber auch Stadt- beziehungsweise Regional-Wikis, Reise-Wikis oder Wikis zu Fachthemen. 28 Prozent oder 17,8 Mio. Personen in Deutschland nutzen solche Angebote zumindest gelegentlich. Dem stehen allerdings wiederum nur knapp eine Million Nutzer (zwei Prozent) gegenüber, die Wiki-Beiträge selber verfassen, online verändern oder redigieren. Podcasts, also regelmäßig im Internet zum Download bereitgestellte hörbare Sendungen, werden immerhin von 13 Prozent der Bevölkerung oder 8,5 Millionen Personen ab 14 Jahren hin und wieder genutzt. Eigene Podcasts veröffentlichen dagegen nur 0,2 Prozent.

Weitere Internetangebote, die untersucht wurden, sind Mitgliedschaften in sogenannten Online-Communities wie studiVZ, XING oder Lokalisten. Dies sind Netzwerke zu unterschiedlichen Themen oder Interessen, die dem persönlichen Austausch zwischen den Mitgliedern dienen. Nach den vorliegenden Ergebnissen sind mittlerweile bereits knapp zwölf Prozent (oder 7, 5 Mio.) der über 14-Jährigen in Deutschland Mitglied in mindestens einem dieser Online-Netzwerke. Bei den 14- bis 29- Jährigen sind es sogar 39 Prozent. Auch hier finden sich also die bereits erwähnten starken Zusammenhänge zwischen der Mitgliedschaft in einer solchen Community und den Variablen Alter, Bildung und Haushalts-Nettoeinkommen.

Informationen zur Studie “User generating content”

Für die Studie wurden insgesamt 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Studie wurde im September 2007 als eigenständiges Projekt der TNS Infratest MediaResearch, einem Mitglied der TNS Convergence Group, durchgeführt und ist repräsentativ für die deutsch sprechende Bevölkerung ab 14 Jahren.

LingoZ – Web-2.0-Woerterbuch von Babylon

Thursday, November 22nd, 2007

LingoZ startet: Web-2.0-Wörterbuch, bei dem jeder mitschreibt – LingoZ will größtes Wörterbuch der Welt werden.

LingoZ - Web-2.0-Woerterbuch von Babylon

Babylon, der internationale Spezialist für Wörterbücher und Nachschlagewerke per Mausklick, geht neue Wege. Ab sofort ist ein freier Online-Service namens LingoZ unter lingoz.com zugänglich. Mit LingoZ ruft Babylon für die Web-Welt ein beeindruckendes Sprachenportal ins Leben: also ein Wörterbuch von Endanwender für Endanwender kreiert, das Übersetzungen und kompakte Terminologie-Definitionen in acht Sprachen umfasst. Es ist bereits zum Start mit 4,5 Millionen Begriffen aus den bekannten Babylon-Wörterbüchern und freien Glossaren gefüllt. Zusätzlich stehen von Beginn an rund 3 Millionen Kurzdefinitionen aus Wikipedia zur Verfügung. Damit stellt LingoZ den optimalen Einstiegspunkt für Fachleute, Studenten und jeden Internet-Nutzer dar, wenn es um Wortübersetzungen und Begriffserläuterungen geht.

Beim Startumfang soll es nicht lange bleiben. LingoZ ist als sogenannte “Socialweb”-Lösung angelegt und auf Wachstum programmiert. Jeder Internet-Besucher kann Begriffe melden, die fehlen und selber neue hinzufügen oder sich mit anderen austauschen. Sogar ganze Wörterbücher, beispielsweise ein Glossar zum Thema Fußball, können eingefügt werden. Ein Bewertungssystem dient dazu, die Qualität von Einträgen zu beurteilen und die Zuverlässigkeit von Autoren einzustufen. Es motiviert gleichzeitig die Autoren, durch gute Bewertungen Spitzenpositionen als Experten zu erreichen. Zu den Sprachen, die bereits jetzt unterstützt werden, gehören Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch und Hebräisch. Weitere werden hinzukommen. LingoZ tritt mit dem Ziel an, das größte Wörterbuch der Welt zu werden.

Mit LingoZ stellt Babylon seinen riesigen Schatz an Sprachwörterbüchern der Internet-Gemeinde in einer offenen Web 2.0-Lösung zur Verfügung. “Wir erwarten, dass die Zahl der Begriffe und der Umfang ihrer Erläuterungen schnell zunehmen”, erklärt Eyal Barzilay, verantwortlicher Manager von LingoZ bei Babylon. Damit wächst der Nutzen für alle.

“Es hat sich gezeigt, dass die Internet-Gemeinde zu Leistungen fähig ist, die über das hinausgehen, was ein limitiertes Redaktionsteam erbringen kann”, ergänzt Reinhard Dobelmann, Geschäftsführer der Babylon GmbH in München. “In unserer Domäne, der Entwicklung von Lösungen für die Sprachübersetzung und schnellen Wissensvermittlung, werden wir mit LingoZ in der neuen Welt des Web 2.0 eine wichtige Rolle einnehmen.”

Utopia – neue Web 2.0 Konsumenten-Plattform

Wednesday, November 21st, 2007

Erfolgreich gestartet ist die erste unabhängige Konsumenten-Plattform für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil, utopia.de

In den ersten vierzehn Tagen nach dem Launch verzeichnete die Seite über 500.000 Seitenzugriffe (Page Impressions) und über 3.500 Registrierungen von neuen Usern.

Claudia Langer, Gründerin und Vorsitzende der Utopia AG: “Die Besucherzahlen sind überwältigend. Sie wurden ohne Werbe- und Marketing Unterstützung erreicht, wir haben alleine auf die Kraft der der Community vertraut. Die Zahlen bestätigen, dass es ein großes Bedürfnis gibt, sich in Nachhaltigkeitsfragen zu informieren. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher von über 8 Minuten zeigt uns auch, dass sich die User intensiv mit Utopia und den Inhalten beschäftigen. Unsere Idee von einem strategischen Konsum, der Konsumentenwünsche nach nachhaltigen Produkten in Richtung Wirtschaft und Industrie adressiert, ist angekommen und durchweg positiv aufgenommen worden.”

Langer kündigte an, dass Utopia das Angebot in den nächsten Wochen und Monaten stetig erweitern werde, um dem Thema nachhaltiger Konsum in Deutschland so zu noch mehr Relevanz zu verhelfen.

Über Utopia
Das Webportal utopia.de startete am 8. November 2007 mit dem Ziel, Verbrauchern beim Kauf von nachhaltigen Produkten Orientierung zu bieten und Impulse gegenüber Handel und Industrie zu setzen. Utopia wird von einem Netzwerk anerkannter Experten unterstützt, zu dem das Freiburger Öko-Institut, Climate Partner, Rain Forest Action Network und diversen Stiftungen und Umweltorganisationen gehören.