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Windows Vista optimieren mit ReadyBoost

Thursday, December 13th, 2007

“ReadyBoost” – Das Windows Vista Tuning-Tool unter der Lupe

Nachdem ich mir vor ein paar Tagen einen neuen Computer beim Media Markt gekauft habe, erfolgte dann auch ein Umstieg von Windows XP auf das neue Windows Vista von Microsoft.

Der neue PC, ein Intel Quad Core mit vier 2.40GHz Prozessoren, sollte ja eigentlich schnell genug laufen unter Vista. “Das Gerät ist ist eine Höllenmaschine”, meinte der Verkäufer. Daraufhin sagte ich dann “Ok, das kauf ich euch ab …”

Microsoft - Windows Vista Windows Vista war bereits vorinstalliert und nachdem ich alle meine notwendige Software wie Microsoft Office, Adobe Photoshop, Texte, Bilder, Videos, Spiele usw. auf den neuen Rechner gebracht hatte, fing ich an Windows Vista zu testen.

Vista lief mit dem “Quad Core” super schnell. Allerdings ist der PC “nur” mit 1024 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet. Unter Windows XP reicht 1 GB RAM völlig aus – bei Windows Vista sollte es vielleicht doch eher 2 GB Arbeitsspeicher und mehr sein.

Als ich dann mehrere Anwendungen gleichzeitig offen hatte und zudem auch noch ein PC-Spiel aufrufen wollte, fing Vista an zu rödeln, d.h. es werden Dateien in die Windows Auslagerungsdatei verschoben. Das ratternde Geräusch nervt mit der Zeit. Mist, dachte ich, hätte ich doch gleich einen Computer mit mehr Arbeitsspeicher gekauft. Da es bereits Abends war, hatte ich keine Lust noch mal zum Media Markt zu fahren und zusätzlichen Arbeitsspeicher zu besorgen. Dann fiel mir das von Microsoft bei Windows Vista neu eingeführte Tool ReadyBoost ein.

ReadyBoost ist eine Technik, bei der u.a. die Windows Auslagerungsdatei und Systemdateien auf einer Art Cache zwischengespeichert werden. Hier verwendet man Flash-Speicher auf einem USB-Stick, einer SD-Card, oder einer anderen Art Flash-Speicher. Geringere Reaktionszeiten als die normale Auslagerungsdatei auf der Festplatte sollen dazu dienen die Systemleistung von Windows Vista erhöhen. Daraufhin habe ich beschlossen “ReadyBoost” mal zu testen. Ob es wirklich was bringt oder hat es nur einen Placeboeffekt?

Readyboost wird bei Windows Vista wie folgt eingerichtet, am Beispiel mit einem USB-Stick:

1) Nehmen Sie einen möglichst schnellen USB-Stick mit einer hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeit und mindestens 1 GB Speicherkapazität (256 MB Kapazität sind Mindestvoraussetzung). Die unterstützte Maximalgröße liegt bei 4 GB. Das USB-Gerät muss USB 2.0 unterstützen.

2) Löschen Sie allen Daten auf dem USB-Stick, am Besten mit formatieren in FAT32.

windows vista startleiste

3) Schließen Sie den USB-Stick an. Klicken Sie jetzt in der Windows-Startleiste auf:
   – Computer
   – markieren Sie das USB-Gerät mit der rechten Maustaste und klicken Sie auf “Eigenschaften”,

usb-stick waehlen

danach auf “ReadyBoost” und auf “Dieses Gerät verwenden”.

Windows prüft dann automatisch, ob der USB für den ReadyBoost verwendet werden kann und kopiert dann die Auslagerungsdatei auf den Cache.

readyboost vista

Hinweis: Den USB-Stick sollten Sie ausschließlich für den Ready-Boost verwenden. Ziehen Sie das Gerät auf keinen Fall aus dem Computer, solange Vista läuft, weil sonst Daten verloren gehen können. Im Bedarfsfall wählen Sie immer “Hardware sicher entfernen”.

Ergebnis:
Auf dem Testrechner mit 1024 MB RAM wurde zusätzlich 1830 MB freigemacht für den ReadyBoost auf dem USB-Stick. Ein merkbarer Geschwindigkeitszuwachs bei Anwendungen konnte nicht festgestellt werden, allerdings scheint Windows Vista tatsächlich etwas schneller in die Auslagerungsdatei schreiben zu können, wodurch das “rödeln” auf der Festplatte etwas nachlässt.

Fazit:
Ein “Wundermittel” ist der Windows Vista “ReadyBoost” nicht, also einen Geschwindigkeitsrausch sollten Sie damit nicht erwarten. Wenn möglich sollten Sie lieber in zusätzlichen Arbeitsspeicher investieren. Bei Computern mit wenig Arbeitsspeicher und wo aber eine Aufrüstung des RAM schlecht möglich ist, z.B. bei Notebooks, kann der “ReadyBoost” eine leichte Steigerung beim starten auf Ausführen von Programmen bringen.

Notebook fuer unter 500 Euro

Friday, November 23rd, 2007

Brauchbare Notebooks erhält man dank gesunkener Preise bereits ab 450 Euro. Abgesehen von anspruchsvollen 3D-Spielen erfüllen sie die meisten Anforderungen sehr ordentlich, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 25/07.

Dank der großen Stückzahlen sind die Preise von Notebooks rasant gefallen. Für Inhaber einer Windows-Lizenz oder Linux-Nutzer sind 450-Euro-Notebooks ohne Betriebssystem ein interessantes Angebot. Auf vielen Geräten um die 500 Euro ist bereits die aktuelle Windows-Version Vista vorinstalliert. “Viele Geräte verfügen aber nur über 512 Megabyte Arbeitsspeicher, damit ist Vista eine Zumutung”, so c’t-Redakteur Jörg Wirtgen. “Dann sollte man besser ein paar Euro drauflegen und den Arbeitsspeicher aufrüsten oder auf den Vorgänger Windows XP als Betriebssystem zurückgreifen.”

Auch wenn die 500-Euro-Notebooks für die meisten Anwendungen bis hin zu Bildbearbeitung ausreichend sind, darf man für das Geld keine Spitzentechnik erwarten. Allzu knackige Farben bieten die Displays nicht, auch haben die meisten einen leichten Blaustich. Unter Volllast rauschen einige Lüfter unüberhörbar, und nur wenige Notebooks erreichen lange Laufzeiten. Die meisten schaffen keine zwei Stunden, was teils an schwachen Akkus, teils an einer hohen Leistungsaufnahme liegt.

Mit DVD-Brenner, USB-Anschlüssen und WLAN sind alle von c’t getesteten Notebooks ausgestattet, viele haben einen Speicherkartenleser und FireWire, einige sogar Bluetooth oder einen Fingerabdruckleser. Digitale DVI-Ausgänge hingegen sucht man bei den meisten Notebooks dieser Preisklasse vergeblich. An einem externen Monitor machen sie deshalb eine schlechte Figur.

Multimedia-PC-Plug-Ins fuer Microsoft Vista und Outlook

Tuesday, November 6th, 2007

General Wireless kündigt den ersten kommerziellen Start von Multimedia-PC-Plug-Ins für Microsoft Windows Vista und Outlook 2007 an

General Wireless, der globale Marktführer in PC-zu-Handy-Benachrichtigungen, hat heute angekündigt, dass ein führender Mobilfunkbetreiber sein PC-zu-Handy-Benachrichtigungssystem erweitert hat, um sowohl Textnachrichten (SMS) als auch Multimedianachrichten (MMS) in Microsoft(R)Vista und Microsoft(R)Outlook(R)2007 zu handhaben.

Der Betreiber, der zu einer grossen, multinationalen Telekommunikationsgruppe gehört, hat seinen PC-zu-Handy-Service 2004 auf den Markt gebracht. Der Service, der sich an Gesellschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie Verbraucher richtet, hat seither eine grosse Anzahl von Kunden angezogen. Das neue Angebot macht es für jeden Kunden mit einer Internetverbindung leicht, Text, Bilder, Ton und Video von einem PC an Mobiltelefone zu senden. Die Software kann von der Website des Betreibers kostenlos heruntergeladen werden – die Benutzer müssen nur für das Senden von SMS- und MMS-Nachrichten bezahlen.

Das Plug-In für den PC gibt es in zwei Versionen:

Outlook-Version: SMS- und MMS-Funktionen sind in Microsoft Outlook integriert. Diese Version wurde an die neuen Sicherheitsrichtlinien in Microsoft(R)Vista(R) angepasst und unterstützt alle Outlook-Versionen von Outlook 2000 bis Outlook 2007.

Desktop-Version: SMS- und MMS-Funktionen sind in die Desktop-Umgebung von Windows integriert. Die Funktionen umfassen eine Internet Explorer Toolbar für SMS, die Integration in Outlook Express/Windows Mail und den Rechtsklick auf Bilder im Internet Explorer und Windows Explorer.

“Wir sehen ein starkes Wachstum auf dem Markt für PC-zu-Handy-Benachrichtigungen, und wir erwarten, dass er mit der zusätzlichen Unterstützung von Multimedia sowie Microsoft Vista und Outlook 2007 sogar noch schneller wächst. Wir glauben, dass in Zukunft viel mehr Menschen PC-zu-Handy-Benachrichtigungen verwenden werden”, sagte Anders Hardebring, Chief Executive Officer bei General Wireless.

General Wireless hat das Konzept von PC-zu-Handy-Benachrichtigungen entwickelt, ein Service, der von allen PCs auf alle Handys funktioniert. Seine eSMS-Technologie wurde von einer grossen Anzahl von führenden Mobilfunkunternehmen ausgewählt, inklusive Vodafone UK, Telefónica Móviles España, Orange, Telecom Italia Mobile, KPN, Teliasonera und 3.

Probieren Sie eSMS und eMMS kostenlos aus unter www.sms4pc.com

Computerspiele unter Windows Vista

Monday, April 30th, 2007

Spielen unter Vista: Das sollten Sie beachten COMPUTER BILD SPIELE veröffentlicht umfassenden Ratgeber zu Windows Vista speziell für Spieler

Seit dem 30. Januar wird das neue Betriebssystem von Microsoft verkauft. Inzwischen bieten alle namhaften Computerhersteller ihre PCs mit Windows Vista an. Doch was taugt das Betriebssystem für Spieler und was kann getan werden, wenn Probleme auftauchen?

Diese und mehr Fragen beantwortet eine 20-seitige Sonderbeilage in der aktuellen Gold Edition von COMPUTER BILD SPIELE. Die Redaktion gibt darin Tipps zur Installation des neuen Betriebssystems, erklärt die Unterschiede zwischen Windows XP und Vista und verrät, wann der Umstieg für Spieler lohnt und welche Vista-Version für welche Zwecke geeignet ist. In einer großen Übersicht nennt die Redaktion Hardware für Spieler, die bereits heute mit dem neuen Betriebssystem problemlos zusammenarbeitet. Daneben erhält der Leser Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Einrichtung eines Internet-Zugangs und die Verwendung des Kompatibilitätsmodus für Spiele unter Vista.

Außerdem hat COMPUTER BILD SPIELE 100 der meistverkauften Spiele unter Windows Vista getestet. Ergebnis: 63 Spiele funktionieren nicht oder nur teilweise mit dem neuen Betriebssystem. “Dies zeigt, dass Spieler sich vor dem Umstieg auf Windows Vista gut informieren sollten”, so Christian Bigge (40), Stellvertretender Chefredakteur von COMPUTER BILD SPIELE. “Nicht in jedem Fall ist der Umstieg sinnvoll.”

COMPUTER BILD SPIELE 6/2007 in der Gold-Version ist ab dem 2. Mai für 4,50 Euro im Handel.