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The Good German – In den Ruinen von Berlin

Wednesday, August 26th, 2009

Mit der Free-TV-Premiere von Steven Soderberghs Politthriller “The Good German – In den Ruinen von Berlin” beschließt das ZDF am Freitag, 28. August 2009, 22.30 Uhr seine vierteilige Reihe “Kinofestival im ZDF”.

Der in stilisiertem Schwarzweiß gedrehte amerikanische Spielfilm aus dem Jahr 2006 ist eine Hommage an den Film noir der Vierzigerjahre. Regisseur Soderbergh versetzt darin seinen Freund George Clooney als US-Kriegskorrespondent in das zerstörte Berlin von 1945. Cate Blanchett spielt die Femme fatale an Clooneys Seite.

The Good German Trailer

US Kriegskorrespondent Jake Geismer (George Clooney) kommt als Berichterstatter zur Potsdamer Konferenz in das zerstörte Berlin, wo er vor dem Krieg schon einmal eine Korrespondentenstelle hatte. Über seinen korrupten Fahrer Corporal Tully (Tobey Maguire), einen skrupellosen Schwarzmarkthändler, für den alles käuflich ist, trifft Jake die Prostituierte Lena (Cate Blanchett), früher seine große Liebe. Doch Lena hat sich verändert, ist kalt und hart geworden. Dennoch beherrscht sie noch immer Jakes Gefühle. Als Tully eines seiner dubiosen Geschäfte nicht überlebt, ermittelt Jake gegen die Anweisung der zuständigen Militärbehörden auf eigene Faust. Doch was er erfährt, macht ihn nicht glücklich: Alle Spuren führen zu Lena und alten Nazi-Seilschaften, die vom Interesse der Amerikaner an deutschen Spitzenforschern profitieren wollen.

Ein Mann, eine Frau und die Verbrechen der Nazis: Soderberghs Noir-Ballade mit Anklängen an Michel Curtiz’ Klassiker “Casablanca” nutzt die klassische Liebesgeschichte als Folie für eine bittere Reflexion über das Ende des Zweiten Weltkriegs und hinterfragt auch den Mythos von der Befreiungs- und Demokratisierungsmission der USA. Regisseur Soderbergh (“Traffic”, “Ocean’s Eleven/ Twelve/ Thirteen”), der unter dem Pseudonym Peter Andrews auch die Kamera führte, drehte seine Schwarzweiß-Bilder mit alten Kameralinsen in einem Vollbild-Format, das dem Kinoformat der Vierzigerjahre entspricht, so dass Wochenschau- und Dokumentarbilder problemlos eingeschnitten werden konnten.

“Open Reichstag” Bundestagswahl Videos auf Youtube

Wednesday, June 10th, 2009

“Open Reichstag”: ZDF und YouTube bringen Wähler und Kandidaten anlässlich der Bundestagswahl 2009 online und im TV zusammen

Anlässlich des Bundestagswahlkampfs 2009 starten das ZDF und YouTube eine neuartige Plattform des politischen Dialogs auf www.youtube.de/openreichstag. Das Gemeinschaftsprojekt verknüpft die TV-Wahlberichterstattung des ZDF mit den interaktiven Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten von Deutschlands populärster Onlinevideo-Plattform. In Anlehnung an den US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 haben politisch Interessierte ab dem 7. Juni die Möglichkeit, sich auf dem YouTube-Kanal umfassend aus erster Hand zu informieren und sich aktiv an der politischen Debatte zu beteiligen.

Internetnutzer und Fernsehzuschauer sind aufgerufen, sich mit eigenen Fragen, per Online-Voting und mit ihren persönlichen Meinungen und Positionen an der politischen Debatte zu beteiligen. Zudem bündelt der Kanal ZDF-Beiträge zur Bundestagswahl, die von den Nutzern kommentiert werden können.

Jürgen Trittin stellt die erste “Sonntagsfrage”. Der Spitzenkandidat der Grünen fragt, was Deutschland mit seinem Atommüll anstellen soll.

Videoantworten können auf Youtube gepostet werden.

Andrea Kiewel wieder beim ZDF-Fernsehgarten

Thursday, May 7th, 2009

Andrea Kiewel – Neustart beim ZDF: Am Sonntag, 10. Mai 2009, 11.00 Uhr ist Saisonstart für den “ZDF-Fernsehgarten” und zugleich Neustart für Andrea Kiewel: In 20 prickelnden Ausgaben gibt es bis zum 20. September jeden Sonntag ab elf Uhr eine bunte Mischung aus Unterhaltung und Show aus Information und Attraktion, von der Wasser- bis zur “Küchenschlacht”.

Und gleich zum Auftakt erwartet Andrea Kiewel Weltmeister: Die größte Rockband der Welt kommt auf den Mainzer Lerchenberg. Andreas Vockrodt, Veranstalter und Halter des aktuellen Gitarrenweltrekords, will seine eigene Leistung in diesem Jahr überbieten. Dafür müssen sich auf dem ZDF-Gelände mindestens 1.803 Gitarristen einfinden und gemeinsam den Song “Welcome to Europe” der Band Gallery performen. Diese ist in der ersten Live-Sendung, zusammen mit weiteren prominenten Gitarristen, ebenfalls von der Partie und unterstützt die Fernsehgarten-Gitarristen.
Um den bisherigen Weltrekord brechen zu können, wird vom Anfänger bis zum Profi-Gitarristen jeder benötigt, der eine Gitarre mitbringen und den Song auch spielen kann. Auch Spontananmeldungen am Sonntagvormittag sind möglich. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt es unter der Internet-Adresse fernsehgarten.de

 Andrea Kiewel im Interview:
Kiwi ist nach einem Jahr wieder im “ZDF-Fernsehgarten” angekommen und freut sich über ihr “Comeback” ganz besonders:
Der “ZDF-Fernsehgarten” und Andrea Kiewel: Das war von Anfang an, also seit Juni 2000, Liebe auf den ersten Blick. Nach acht Jahren kam das Aus – und jetzt geht es weiter. Kommt das einer “glücklichen Heimkehr” gleich?
Andrea Kiewel: “Ja! Ich arbeite seit Mitte Januar mit meiner Redaktion zusammen und für mich ist es, als sei ich nach langer Zeit wieder nach Hause gekommen.”
Knüpfen Sie bei Ihrer Arbeit mit dem Team einfach dort an, wo Sie aufgehört haben, oder wird die “Reset”-Taste gedrückt und Sie wagen einen Neustart?
A.K.: “Der Fernsehgarten ist fabelhaft und wird dieses Jahr noch bunter, weil wir uns viele schöne Überraschungen haben einfallen lassen. Schließlich ist der ZDF Fernsehgarten der offizielle Partner des Sommers.”
Ist Kiwi “die Alte” geblieben, oder haben sich Kiwi und der “ZDF-Fernsehgarten” inzwischen verändert und müssen wieder “kompatibel” gemacht werden?
A.K.: “Eine ‘Liebe auf den ersten Blick’ hält in diesem speziellen Kiwi-Fernsehgarten-Fall für immer!”
Auf welche Dinge, Aktionen, Themen oder Inhalte der neuen “Fernsehgarten”-Saison freuen Sie sich besonders?
A.K. “Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, deshalb will ich noch nicht alles verraten: Nur so viel: Es gibt wieder eine ‘Kiwi Live Band’, und wir kümmern uns um das Suchen und Finden der Liebe. Denn eines steht ja wohl fest – zusammen ist man weniger allein!”
Beim “ZDF-Fernsehgarten” treffen Sie ja auch vor und während der Live-Sendung unmittelbar auf Publikum. Freuen Sie sich auf die Begegnung? Wie werden die Zuschauer vor Ort auf Ihre Rückkehr reagieren?
A.K.: “Ich liebe den direkten Kontakt zu meinem Publikum. Die Fragen, das Lachen, der Applaus und oftmals auch das Staunen darüber, wie Fernsehen gemacht wird. Ich wünsche mir, dass die Zuschauer wissen, dass ich aus meinem Fehler gelernt habe und so was nie wieder passieren wird.”
Sie sind in der letzten Zeit häufig als Gast bei ZDF-Sendungen gewesen, unter anderem bei Markus Lanz. Haben Sie sich bei den neuen alten Kollegen wohl gefühlt?
A.K.: “Na klar. Markus Lanz ist ein toller Kollege und mit Horst Lichter könnte ich Pferde stehlen…”
Man sollte ja vor allen Dingen nach vorne schauen. Was wünschen Sie sich für die unmittelbare Zukunft?
A.K.: “Ich habe zwei wunderbare Söhne und kann wieder fürs TV arbeiten – ich bin wunschlos glücklich!”

(Interview: Peter Gruhne)

Fernsehen als Leitmedium im digitalen Zeitalter

Tuesday, March 24th, 2009

“Fernsehen kann auch im digitalen Zeitalter Leitmedium bleiben”

ZDF-Intendant Schächter eröffnet 42. Mainzer Tage der Fernsehkritik – TV und Internet verhalten sich komplementär zueinander – Analoge Strukturen konsequent umbauen

“Das Internet ist nicht der Killer des Fernsehens”. Zu diesem ersten Fazit kam ZDFIntendant Markus Schächter in seinem Eröffnungsvortrag der 42. Mainzer Tage der Fernsehkritik. Das alte, “bislang echtzeitfixierte Fernsehen” habe schnell und umfassend gelernt, “dass die digitale Welt Flügel verleihen kann”. Schächter: “Nach den Spielregeln des Netzes können im digitalen Zeitalter die Zuschauer sehen, was sie wollen, wann sie wollen und wo sie es wollen”. Die Veranstaltung, zu der mehrere hundert Fernsehkritiker und Medienschaffende zwei Tage im Sendezentrum des ZDF zur Branchendiskussion zusammenkommen, steht in diesem Jahr unter dem Gedanken “Leitmedium auf Bewährung – Suchen und Finden des Neuen”.

Vor genau zehn Jahren sei in Deutschland die erste Totenglocke für das Fernsehen geläutet worden, erinnerte Schächter. In ganzen Serien von Artikeln sei das baldige Sterben des Massenmediums Fernsehen beschrieben worden. Tatsächlich habe die Fernsehnutzung parallel zu den Zuwachsraten des Internets in den Folgejahren noch weiter zugenommen. Entgegen den auf analogen Denkmustern beruhenden früheren falschen Prognosen habe sich herausgestellt, dass Netz und Schirm ineinander überfließen und sich ergänzen.

Heute habe das Fernsehen die Gelegenheit, sich in der digitalen Welt erneut “als führender Taktgeber massenmedial zu behaupten”. Dazu griff der ZDF-Intendant “drei ganz besondere Baustellen” als strategische Hausaufgaben für das ZDF heraus. In seiner Unternehmensorganisation muss sich der Sender demnach auf die vielfältigen Herausforderungen der digitalen Welt neu einrichten und 50 Jahre alte analoge Strukturen konsequent umbauen. Jedes einzelne Fernsehprogramm müsse mit unterschiedlichen Formatierungen, klugen Vernetzungen und Zuordnungen auf vielfältige lineare und nichtlineare Plattformen gebracht werden können.

Zum anderen sei die Etablierung einer starken, sich komplementär ergänzenden Senderfamilie unverzichtbare strategische Voraussetzung für die digitale Welt. Angesichts eines nicht mehr überschaubaren Wettbewerbs könne sich kein TV-Unternehmen leisten, nur einen Sender anzubieten. Das ZDF erhalte mit seinen drei Digitalkanälen jetzt “die historische Chance, notwendige Innovationsangebote und bessere Repertoire-Konzepte zu forcieren”.

Die dritte Strategie ziele auf den Ausbau, die Schärfung und die Profilierung der eigenen Programm-Marken zur “Zuspitzung unseres unverwechselbaren Profils”. Diese beim Zuschauer verankerten Marken müssten für Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit, Unabhängigkeit, Interesse und Attraktivität stehen. Sie müssten “mit Relevanz Reichweite und Reputation erzielen”, forderte Schächter. Deshalb werde der Sender in “seine drei Königsdisziplinen Aktualität, Hintergrundinformation und fiktionale Erzählung” nachhaltig investieren.

Einen besonderen Dank richtete der ZDF-Intendant an den scheidenden Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehspiel, Hans Janke. Er habe vor 30 Jahren bei den Mainzer Tagen einen Vortrag über den möglichen Zukunftsertrag der Produktivkraft Fernsehen gehalten und dabei die Forderung nach Handwerk und Moral, Kompetenz und Passion gestellt. Dies seien auch 30 Jahre später noch die Weichen, die gestellt werden müssten, um dem Fernsehen den Rang als zukunftsfähiges und zukunftswichtiges Erfolgsmedium bewahren zu können.

Boris Becker und Lilly Kerssenberg bei Wetten dass

Wednesday, February 18th, 2009

Eigentlich hätten Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden am 8. November 2008 bei Thomas Gottschalk auf dem Sofa sitzen und ihren Hochzeitstermin verkünden sollen. Stattdessen kam das Liebes-Aus der beiden – und der Tennis-Star sagte den gemeinsamen Auftritt bei “Wetten, dass..?” kurzfristig ab.

Doch am Samstag, 28. Februar 2009, holt Becker seinen ausgefallenen Besuch nach und kommt mit Ex-Freundin Lilly Kerssenberg zu “Wetten, dass..?” nach Düsseldorf.

Becker zählt zu Thomas Gottschalks “alten Bekannten”: Er war bereits sechs Mal bei “Wetten, dass..?”, zuletzt am 10. November 2007. Und schon einmal spielte auch Beckers Liebesleben eine Rolle: Als Sabrina Setlur am 20. Januar 2001 in der 127. Ausgabe (ohne Boris) zu Gast war, ging die Nation nur mit einer Frage schwanger: “Bekommt sie ein Baby von Becker?”. Die Antwort gab sie damals bei “Wetten, dass..?”.

Spannende Unterhaltung garantieren in der 180. Ausgabe aber auch die weiteren Wettpaten Heike Makatsch, Jennifer Aniston und Owen Wilson sowie Andrea Sawatzki und Heino Ferch.

Musikalische Highlights darf man in der Düsseldorfer “Wetten, dass..?”-Sendung von Duffy, Oasis, Reamonn und Hape Kerkelings “Alter Ego” Uschi Blum erwarten.